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Grundlegende Ausgestaltung der organischen Bilanztheorie

Title: Grundlegende Ausgestaltung der organischen Bilanztheorie

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: B.Sc. Kristian Kretzschmar (Author)

Business economics - General

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Summary Excerpt Details

Die Theorien des Jahresabschlusses, verkürzt auch als Bilanztheorien bezeichnet, ,,behandeln die Aufgaben, den Inhalt und die Ausgestaltung des Jahresabschlusses". Formal geht es bei der Bilanztheorie um die Frage, ,,welchen Sinn und Zweck Vermögens- und Gewinnermittlungen haben können und welche Bilanznormen eine sinn- und zweckadäquente Bilanzierung gewährleisten".
Primärer bildet die Bilanztheorie daher den Zusammenhang zwischen den mit der
Erstellung von Bilanz und Erfolgsrechnung verfolgten Zwecken und der
dementsprechenden Ausgestaltung der drei Arten von Abbildungsregeln
(Abgrenzungs-, Gliederungs- und Bewertungsregeln). Dabei unterscheidet man in
drei grundlegende Analyseschwerpunkte:
3
- Interpretation des jeweils geltenden Bilanzrechts (Diskussion de lege lata)
- Fortentwicklung des Bilanzrechts (Diskussion de lege ferenda)
- Bilanzforschung ohne unmittelbare Orientierung am Bilanzrecht (Bilanztheorie
im engerem Sinne)
Auf Grund der bilanztheoretischen Diskussion, die in Deutschland eine lange
Tradition hat und bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht, stellt sich auf allen drei
Ebenen die Frage: ,,Über welche Sachverhalte und über welche besonderen
Aspekte die Bilanz [, im Hinblick auf die Informationsfunktion,] vorrangig
informieren soll". Sie soll über den erreichten Vermögensstand, über die
zurückliegende Vermögensentwicklung oder die reale Substanzerhaltung
informieren. Dies ist genau die Auseinandersetzung der ,,klassischen
Bilanztheorie" zwischen statischer, dynamischer
und organischer Bilanzauffassung. Diese drei Bilanztheorien zählen zu den älteren Bilanztheorien, auf die aber noch bis heute bei der Interpretation gesetzlicher Regelungslücken
zurückgegriffen wird. Zu den neueren Theorien zählen die kapitaltheoretische
sowie die informationsbezogene Bilanztheorie

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Bedeutung von Theorien des Jahresabschlusses

2 Klassischen Bilanztheorien

3 Begründer der Organik

4 Ziele / Aufgaben der organischen Bilanztheorie

5 Organische Bilanznormen

5.1 Aktivierungsregeln

5.1.1 Fortführungsvermögen

5.1.2 Normalvermögen

5.1.3 Immaterielle Kostenwerte

5.1.4 Monopolwerte

5.1.5 Vermögenskategorien

5.2 Passivierungsregeln

5.2.1 Wertänderung am ruhenden Vermögen

5.2.2 Tageswertbilanzierung

5.2.3 Substanzerhaltungsrechnung

5.3 Bewertungsregeln

5.3.1 Tagesbeschaffungswert

5.3.2 Realisationsprinzip

6 Fazit- Grenzen der Organik

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit der organischen Bilanztheorie auseinander, die von Fritz Schmidt entwickelt wurde. Das zentrale Ziel der Arbeit ist es, die Konzepte zur Vermögens- und Erfolgsermittlung innerhalb dieser Theorie zu analysieren, insbesondere im Hinblick auf die Substanzerhaltung und die Abgrenzung zu anderen klassischen Bilanztheorien.

  • Grundlegende Bedeutung von Bilanztheorien
  • Vergleich der klassischen Bilanzauffassungen
  • Die organische Bilanztheorie nach Fritz Schmidt
  • Aktivierungs- und Passivierungsregeln unter dem Aspekt der Substanzerhaltung
  • Kritische Würdigung der Grenzen der organischen Bilanztheorie

Auszug aus dem Buch

5.2.3 Substanzerhaltungsrechnung

Auch wenn die „Wertänderung am ruhenden Vermögen“ als Eigenkapital erscheint, erklärt Schmidt, dass „Wertänderung . nicht [gleich] Gewinn ist“. „Gewinn entstehe erst nach Umsatz eines Gutes“ und wird als Überschuss des Verkaufspreises über den „Tagesbeschaffungswert am Umsatztage“ definiert. Wie im Beispiel der Tagesbilanzierung erwähnt, wurde ein Gegenstand am 21.01.2008 mit einem Anschaffungspreis von 100 GE erworben. Diese Ware werde am 01.05.2009 („Umsatztag“) zu einem Preis von 200 GE veräußert. Da der „Tagesbeschaffungswert am Umsatztage“ sich auf 160 GE belaufe, ergäbe sich eine „Wertänderung am ruhenden Vermögen“ in Höhe von 60 GE sowie ein Gewinn von 40 GE. Da in der Bilanz am 31.12.2008 bereits 50 GE als Wertänderung passiviert waren, hat man für das Jahr 2009 nochmals eine Wertänderung in Höhe von 10 GE vorzunehmen. Schmidt bezeichnet den „Tagesbeschaffungswert des Umsatztages“ als „grundlegenden Wert für die Erfolgsrechnung“: „Gewinn ist nur der Umsatzgewinn, der über den Tagesanschaffungswert der Kosten hinaus erzieht wird.“ Für jegliche Kosten bestimmt der Tagesanschaffungswert den Gewinn, dies gilt zum Beispiel auch für Abschreibungen von Anlagegegenständen. Schmidt misst Gewinn anhand der Möglichkeit, die veräußerte Ware wiederzubeschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedeutung von Theorien des Jahresabschlusses: Einführung in die Definition von Bilanztheorien und deren Bedeutung für die Ausgestaltung von Jahresabschlüssen im deutschen Recht.

2 Klassischen Bilanztheorien: Abgrenzung und Einordnung der statischen, dynamischen und organischen Bilanzauffassungen in der betriebswirtschaftlichen Literatur.

3 Begründer der Organik: Vorstellung von Fritz Schmidt als Begründer der Theorie und Einordnung seines Werkes in den zeitlichen Kontext der Inflationserfahrungen.

4 Ziele / Aufgaben der organischen Bilanztheorie: Erläuterung des dualistischen Ziels von Schmidt zur gleichzeitigen Ermittlung von richtigem Vermögen und Gewinn unter Vermeidung von Scheingewinnen.

5 Organische Bilanznormen: Detaillierte Analyse der spezifischen Aktivierungs-, Passivierungs- und Bewertungsregeln, die das Grundgerüst der Theorie bilden.

6 Fazit- Grenzen der Organik: Kritische Reflexion der theoretischen Stärken und praktischen Schwächen der organischen Bilanztheorie.

Schlüsselwörter

Organische Bilanztheorie, Jahresabschluss, Substanzerhaltung, Tagesbeschaffungswert, Fritz Schmidt, Scheingewinne, Vermögensermittlung, Bilanztheorie, Kapitalerhaltung, Reproduktionswert, Bewertung, Bilanzierung, Statische Bilanztheorie, Dynamische Bilanztheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die organische Bilanztheorie von Fritz Schmidt und untersucht deren spezifische Ansätze zur Bilanzierung und Gewinnermittlung im Vergleich zu anderen klassischen Theorien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Ziele der organischen Bilanz, die Regeln zur Aktivierung und Passivierung sowie die kritische Betrachtung der Substanzerhaltung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise der organischen Bilanztheorie detailliert darzulegen und ihre theoretische Konsequenz sowie ihre praktischen Grenzen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse der betriebswirtschaftlichen Bilanzlehre, insbesondere basierend auf dem Werk von Fritz Schmidt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen der Organik, die Erläuterung der Bilanznormen und eine differenzierte Untersuchung der Bewertungsregeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind organische Bilanztheorie, Substanzerhaltung, Tagesbeschaffungswert und Scheingewinnvermeidung.

Wie unterscheidet sich die organische Bilanztheorie bei der Gewinnermittlung von der Kapitalerhaltung?

Während die Kapitalerhaltung auf das nominale Geldkapital abzielt, fokussiert die organische Bilanz auf die Substanzerhaltung, um sicherzustellen, dass das Unternehmen die Produktion mit den vorhandenen Gütern fortsetzen kann.

Warum lehnt Schmidt die Bilanzierung zu Anschaffungskosten ab?

Er betrachtet Anschaffungskosten als rein historisch und somit für eine realitätsnahe Abbildung des Unternehmenswertes am Bilanzstichtag als unzureichend.

Was bedeutet der Begriff „Wertänderung am ruhenden Vermögen“ in Schmidts System?

Dieser Passivposten dient dazu, Differenzen zwischen Anschaffungskosten und aktuellen Tagesbeschaffungswerten zu neutralisieren, um zu verhindern, dass rein preisbedingte Wertsteigerungen als laufender Gewinn ausgewiesen werden.

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Details

Title
Grundlegende Ausgestaltung der organischen Bilanztheorie
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Accounting
Grade
2.0
Author
B.Sc. Kristian Kretzschmar (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V182578
ISBN (eBook)
9783656061878
ISBN (Book)
9783656062431
Language
German
Tags
ausgestaltung bilanztheorie organische Bilanztheorie grundlegende Klassischen Bilanztheorien statische Bilanztheorie dynamische Bilanztheorie Schmalenbach Fritz Schmidt Tageswertbilanz Universalbilanz Moxter Immaterielle Kostenwerte Monopolwerte Vermögenskategorien Tageswertbilanzierung Scheingewinn Organik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.Sc. Kristian Kretzschmar (Author), 2008, Grundlegende Ausgestaltung der organischen Bilanztheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182578
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