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e-Inklusion macht Schule – Eine Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft

Title: e-Inklusion macht Schule – Eine Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft

Term Paper , 2011 , 32 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: BSc Tamara Rachbauer (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird am Beispiel der Menschen mit Migrationshintergrund aufgezeigt, wie das Konzept der e-Inklusion eingesetzt werden kann, um dieser von der digitalen Ausgrenzung betroffenen Bevölkerungsgruppe die Möglichkeit zu eröffnen, sich aktiv an der Informationsgesellschaft zu beteiligen und so die bereits bestehende Digitale Kluft überwinden zu können. Dazu werden zum einen die soziodemographischen und sozioökonomischen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Behinderung, Migrationshintergrund, Stadt-Land-Zugehörigkeit, Beschäftigung, Einkommen und Bildungsgrad, die zur Entstehung der Digitalen Kluft führen bzw. diese begünstigen können, anhand empirischer Studien zur Internetnutzung genauer betrachtet. Zum anderen wird mit Hilfe der Kapitaltheorie des französischen Kultursoziologen Pierre Bourdieu versucht zu erklären, warum gerade diese Faktoren entscheidenden Einfluss auf die Internetnutzung bzw. Internetnichtnutzung ausüben. Anschließend wird auf den Status Quo der Digitalen Kluft in Deutschland wie auch auf das umfassende Konzept der e-Inklusion und die damit verbundenen, integrationsfördernden Maßnahmen eingegangen. Zum Abschluss werden einige ausgewählte Best-Practice-Beispiele vorgestellt, die diese Maßnahmen bereits erfolgreich umgesetzt haben.

This paper shows how the concept of e-inclusion can be used to help people with an immigrant background get the chance to actively participate in the modern and knowledgebased information society and so to successfully overcome the existing digital divide. For this purpose a closer look is taken on the sociodemographic and socioeconomic variables like urban or rural affiliation, migration background, age, gender, physical or psychical handicaps, employment and income and education levels using empirical studies because these variables have a strong influence not only on the formation but also on the intensification of the digital divide. In order to explain this strong influence the capital theory of French sociologist Pierre Bourdieu is used. Another part of this paper deals with the status quo of the digital divide in Germany as well as with the concept of e-inclusion and the associated target-group-oriented measures and initiatives supporting integration. The last part presents some best practice examples that aim to prevent isolation and social exclusion by not only providing access to modern communi-cation technologies but also by enabling people to use these technologies to their personal benefit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 e-Inklusion macht Schule – Eine Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft

1.1 Einführung, Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Die „Digitale Kluft“ als gesellschaftliches Phänomen unserer Zeit

2.1 Digitale Kluft – Begriffserklärung und Einführung

2.2 Ursachen bzw. Faktoren für die Entstehung der Digitalen Kluft und deren Auswirkungen

2.3 Die Kapitaltheorie des französischen Kultursoziologen Pierre Bourdieu und das Phänomen der Digitalen Kluft

2.3.1 Die Kapitaltheorie Bourdieus als Modell zur Erklärung sozialer Ungleichheiten in unserer Gesellschaft

2.3.2 Zusammenhänge zwischen ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital, sozialen und digitalen Ungleichheiten und der Digitalen Kluft

3 Digitale Kluft und Migrationshintergrund – Der Status Quo in Deutschland

3.1 Internetnutzung nach Migrationshintergrund und den weiteren die Digitale Kluft beeinflussenden Faktoren

3.2 Fazit aus den Studienergebnissen

4 Das umfassende Konzept der e-Inklusion als Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft

4.1 e-Inklusion – Begriffserklärung und Einführung

4.2 Überwindung der Digitalen Kluft durch integrationsfördernde Maßnahmen und die dabei zu berücksichtigenden Anforderungen

4.2.1 Schritt 1 – Schaffen der erforderlichen Rahmenbedingungen

4.2.2 Schritt 2 – Anbieten von Möglichkeiten zum Erwerb der notwendigen Kompetenzen

4.2.3 Schritt 3 – Bereitstellen zielgruppenrelevanter Inhalte

4.3 Best-Practice-Beispiele – Projekte zur Förderung der digitalen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

4.3.1 Das Projekt „Refugees Emancipation“

4.3.2 Das Projekt „Integration@Partizipation“

4.3.3 Das Projekt „buerger-gehen-online“

5 Zusammenfassende Wertung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der e-Inklusion dazu beitragen kann, Menschen mit Migrationshintergrund bei der Überwindung der digitalen Ausgrenzung zu unterstützen, um ihnen die Teilhabe an der modernen Informationsgesellschaft zu ermöglichen.

  • Analyse der sozio-demographischen und sozio-ökonomischen Faktoren der digitalen Kluft.
  • Anwendung der Kapitaltheorie nach Pierre Bourdieu zur Erklärung digitaler Ungleichheiten.
  • Status Quo der Internetnutzung bei Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland.
  • Erfolgskriterien und Maßnahmen für eine gelungene digitale Integration.
  • Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Förderung digitaler Teilhabe.

Auszug aus dem Buch

Die Kapitaltheorie Bourdieus als Modell zur Erklärung sozialer Ungleichheiten in unserer Gesellschaft

Mit seiner Kapitaltheorie stellt der französische Kultursoziologe Pierre Bourdieu ein Modell zur Erklärung sozialer Ungleichheiten zur Verfügung. Dabei unterscheidet Bourdieu das ökonomische, das soziale und das kulturelle Kapital und geht von der Annahme aus, dass diese Kapitalarten den Menschen in unterschiedlicher Art und Weise zur Verfügung stehen bzw. in sozialen Gruppen ungleich verteilt sind und dadurch jede Person auch eine unterschiedliche, soziale Position einnimmt (Bourdieu, 1983, S. 187–188). Kapital definiert Bourdieu (1983, S. 183) als akkumulierte Arbeit, die entweder in materieller oder in verinnerlichter, inkorporierter Form genutzt werden kann.

Ökonomisches Kapital. Das ökonomische Kapital, messbar z. B. am Einkommen oder am materiellen Reichtum, das einer Person zur Verfügung steht, zeichnet sich für Bourdieu (1983, S. 184–185) dadurch aus, dass es unmittelbar und direkt in Geld konvertierbar ist. Die beiden anderen Kapitalarten lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls in ökonomisches Kapital konvertieren bzw. können über dieses auch erworben werden. Das ökonomische Kapital dient Bourdieu sozusagen als zentrale Bezugsgröße, um zu beschreiben, wie die verschiedenen Kapitalarten gegenseitig ineinander transformiert werden können.

Soziales Kapital. Das soziale Kapital umfasst für Bourdieu (1983, S. 191–194) alle sozialen Ressourcen, das heißt Kontakte und Beziehungen, auf die eine Person bei Bedarf bzw. in einer bestimmten Situation zurückgreifen kann. Das bedeutet, dass der Umfang des Sozialkapitals, der einer Person zur Verfügung steht, auch vom Umfang der Kapitalressourcen ihrer Kontakte und Beziehungen abhängig ist (Bourdieu, 1983, S. 191). Zusätzlich ist auch Beziehungsarbeit notwendig, um soziales Kapital überhaupt erwerben zu können (Bourdieu & Steinrücke, 2005, S. 67).

Kulturelles Kapital. Das kulturelle Kapital existiert nach Bourdieu (1983, S. 185) in drei unterschiedlichen Formen, und zwar in Form des verinnerlichten, inkorporierten Kulturkapitals, in Form des objektivierten Kulturkapitals und in Form des institutionalisierten Kulturkapitals.

Zusammenfassung der Kapitel

1 e-Inklusion macht Schule – Eine Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft: Einleitung in die Thematik der digitalen Ausgrenzung und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 Die „Digitale Kluft“ als gesellschaftliches Phänomen unserer Zeit: Theoretische Auseinandersetzung mit der digitalen Spaltung und Anwendung der Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu zur Erklärung von Ungleichheit.

3 Digitale Kluft und Migrationshintergrund – Der Status Quo in Deutschland: Empirische Betrachtung der Internetnutzung von Menschen mit Migrationshintergrund anhand aktueller Studienergebnisse.

4 Das umfassende Konzept der e-Inklusion als Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft: Darstellung von Maßnahmen zur Förderung der digitalen Integration und Präsentation erfolgreicher Praxisbeispiele.

5 Zusammenfassende Wertung und Ausblick: Fazit der Untersuchung und Forderung nach nachhaltiger Förderung integrativer Maßnahmen.

Schlüsselwörter

e-Inklusion, Digitale Kluft, Migrationshintergrund, digitale Integration, Kapitaltheorie, Pierre Bourdieu, Medienkompetenz, Internetnutzung, soziale Ungleichheit, Informationsgesellschaft, Teilhabe, Best-Practice, Bildungsgrad, digitale Ausgrenzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund und untersucht, wie das Konzept der e-Inklusion dazu genutzt werden kann, diese Barrieren zu überwinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Ursachen der digitalen Kluft, die Anwendung soziologischer Kapitaltheorien auf die Internetnutzung sowie Strategien zur Förderung der Medienkompetenz und sozialen Teilhabe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie e-Inklusionsmaßnahmen eingesetzt werden können, um benachteiligten Gruppen mit Migrationshintergrund eine aktive Teilhabe an der Informationsgesellschaft zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch die Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu sowie eine Analyse empirischer Studienergebnisse (wie dem (N)Onliner Atlas) zur Internetnutzung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine theoretische Einordnung der digitalen Kluft, eine spezifische Analyse der Situation von Migrantinnen und Migranten in Deutschland sowie die Diskussion konkreter Maßnahmen und Praxisbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind e-Inklusion, Digitale Kluft, Migrationshintergrund, digitale Integration und Medienkompetenz.

Warum spielt der sozio-ökonomische Status eine Rolle für die Internetnutzung?

Studien zeigen, dass Faktoren wie Bildung, Einkommen und Beschäftigung den Zugang sowie die Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien maßgeblich beeinflussen und somit die digitale Kluft verstärken können.

Welche Rolle spielen "Multiplikatoren" in den Projekten?

Multiplikatoren sind interkulturell geschulte Personen, die als Vertrauenspersonen bei der Vermittlung von Medienkompetenz agieren, da sie die Bedürfnisse der Zielgruppe besser verstehen und Sprachbarrieren abbauen.

Wie trägt das Projekt „Refugees Emancipation“ zur Integration bei?

Das Projekt bietet kostenlose Internetzugänge und Bildungsangebote für Asylsuchende an, um deren Isolation zu verhindern und Kontakte sowohl zur Heimat als auch zur Aufnahmegesellschaft zu pflegen.

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Details

Title
e-Inklusion macht Schule – Eine Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft
College
University of Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Course
MA Bildung und Medien – eEducation
Grade
2,3
Author
BSc Tamara Rachbauer (Author)
Publication Year
2011
Pages
32
Catalog Number
V182545
ISBN (Book)
9783656061663
ISBN (eBook)
9783656061984
Language
German
Tags
e-inclusion digital divide digital integration people with an immigrant background e-Inklusion Digitale Kluft digitale Integration Menschen mit Migrationshintergrund
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BSc Tamara Rachbauer (Author), 2011, e-Inklusion macht Schule – Eine Chance zur Überwindung der Digitalen Kluft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182545
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