Die Kenntnis von der Funktion der nonverbalen Kommunikation ist wichtig, um die Bedeutung besser nachvollziehen zu können.
Inhaltsverzeichnis
1. Definition von Kommunikation und Funktionen nonverbaler Kommunikation
2. Funktion von nonverbaler Kommunikation
2.1 Nonverbale Kommunikation und Status
2.1.1 Definition von Status
2.1.2 Steuerung von einer sozialen Situation und Status
2.1.3 Selbstdarstellung und Status
2.1.4 Kommunikation von Emotionen und Status
2.1.5 Kommunikation von Einstellungen und Status
2.1.6 Kanalkontrolle und Status
3. Nonverbale Kommunikationskanäle und Status
3.1. Gesichtsausdruck
3.1.1. Die Auswirkung des Gesichtsausdrucks auf den Status
3.2. Blick
3.2.1. Die Auswirkung des Blicks auf den Status
3.3. Gesten
3.3.1. Die Auswirkung der Gesten auf den Status
3.4. Körperhaltung
3.4.1. Die Auswirkung der Körperhaltung auf den Status
3.5. Körperkontakt
3.5.1. Die Auswirkung des Körperkontakts auf den Status
3.6. Räumliches Verhalten
3.6.1. Die Auswirkung des räumlichen Verhaltens auf den Status
3.7. Kleidung, Körperbau und andere Aspekte der äußeren Erscheinung
3.7.1. Die Auswirkung der Kleidung, des Körperbaus und andere Aspekte der äußeren Erscheinung auf den Status
3.8. Nonverbale Vokalisierungen
3.8.1. Die Auswirkung nonverbaler Vokalisierungen auf den Status
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den wechselseitigen Einfluss von nonverbaler Kommunikation auf den sozialen Status einer Person. Die zentrale Forschungsfrage adressiert dabei, ob Status nonverbales Verhalten determiniert oder ob nonverbale Signale aktiv genutzt werden können, um den eigenen Status zu beeinflussen oder zu erhöhen.
- Theoretische Fundierung der nonverbalen Kommunikation nach Watzlawick und Forgas.
- Analyse der verschiedenen Kanäle nonverbaler Kommunikation wie Mimik, Blickverhalten und Körperhaltung.
- Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Selbstdarstellung und Statuserhöhung.
- Diskussion der Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen Status und nonverbalem Ausdruck.
Auszug aus dem Buch
3.2.1. Die Auswirkung des Blicks auf den Status
Wer zur oberen Ebene der Statushierarchie gehört, darf bestimmen wie lange der Interaktionspartner der unteren Ebene der Statushierarchie angeschaut wird. Der Statushöhere blickt den Niederen öfter und länger an. So signalisieren auch viele Vogelarten, aber auch Hunde und Primaten ihre Dominanz. Bei diesen Arten gehört der längere Blickkontakt zur Bestätigung von Statushierachien (vgl. Weinlich 2002).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definition von Kommunikation und Funktionen nonverbaler Kommunikation: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Kommunikationsmodelle von Shannon/Weaver sowie Watzlawick und leitet daraus die Relevanz nonverbaler Signale ab.
2. Funktion von nonverbaler Kommunikation: Es werden zentrale Funktionen wie die Unsicherheitsreduktion und die Beziehungsregulation besprochen, wobei der Status als wesentlicher Faktor im Kommunikationsprozess identifiziert wird.
3. Nonverbale Kommunikationskanäle und Status: Dieser Hauptteil analysiert detailliert, wie spezifische Kanäle wie Mimik, Blick, Gestik und Kleidung eingesetzt werden, um Statusansprüche zu kommunizieren oder zu festigen.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die oft vernachlässigte Kontextabhängigkeit sowie die Schwierigkeit einer eindeutigen Ursache-Wirkungs-Analyse bei nonverbalen Signalen.
Schlüsselwörter
Nonverbale Kommunikation, Status, Soziale Interaktion, Mimik, Körpersprache, Selbstdarstellung, Impression-Management, Machtverhältnisse, Blickverhalten, Kanalkontrolle, Statushierarchie, Kommunikationstheorie, Sozialverhalten, Dominanz, Beziehungsaspekt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der wechselseitigen Beziehung zwischen nonverbaler Kommunikation und dem sozialen Status einer Person in Interaktionsprozessen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse nonverbaler Kommunikationskanäle, der Selbstdarstellungstechniken sowie der Dynamik von Statushierarchien in sozialen Situationen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist die Klärung der Forschungsfrage, inwieweit nonverbales Verhalten Status determiniert oder aktiv als Instrument zur Statusbeeinflussung verwendet wird.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Anwendung etablierter kommunikationswissenschaftlicher Modelle wie der Axiome von Watzlawick und der Impression-Management-Theorie.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung einzelner Kommunikationskanäle, darunter Gesichtsausdruck, Blick, Gesten, Körperhaltung, Körperkontakt, räumliches Verhalten, äußere Erscheinung und Vokalisierung im Hinblick auf deren Statuswirkung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Nonverbale Kommunikation, Status, Soziale Interaktion, Selbstdarstellung, Impression-Management und Statushierarchie.
Warum spielt das "Pygmalion-Effekt" eine Rolle für den Status?
Der Effekt erklärt, wie die nonverbale Erwartungshaltung einer höhergestellten Person dazu führen kann, dass der Interaktionspartner unbewusst eine untergeordnete Rolle einnimmt und somit die Hierarchie bestätigt.
Wie wird das Fazit in Bezug auf die Interpretationsfähigkeit bewertet?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass nonverbale Signale keine einheitliche Interpretation besitzen und immer im Kontext sowie in Kombination mit verbalen Äußerungen betrachtet werden müssen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.
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- Hassan Mohsen (Author), 2011, Nonverbale Kommunikation & Status, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182290