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Risk-Management für versicherte Kraftfahrzeugflotten

Title: Risk-Management für versicherte Kraftfahrzeugflotten

Examination Thesis , 2010 , 45 Pages

Autor:in: Wolfgang von Bargen (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Die Anzahl der in Deutschland zugelassen Kraftfahrzeuge steigt stetig. Ähnliches gilt für die Beförderungsleistung im Straßengüterverkehr, die von 1995 bis 2008 um 44 % angestiegen ist. Mehr Verkehrsteilnehmer bedeuten auch mehr potenzielle Gefahrenquellen, denn noch immer sind die meisten Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden auf menschliches Verhalten zurückzuführen. Demzufolge erhöht sich auch das Risiko für den Kraftfahrzeugflotteninhaber. Der Abschluss eines Kraftfahrzeugversicherungsvertrages deckt nicht alle Risiken; ein Teil des Risikos bleibt je nach Versicherungsumfang beim Unternehmer.

Untersuchungen der Gesellschaft für die Schadenverhütung im Verkehrsgewerbe (GSV) aus dem Jahre 1995 haben ergeben, dass trotz Versicherungsschutz z.B. bei einem Schaden mit einem motorisierten Nutzfahrzeug durchschnittlich Kosten pro Schaden von ca. € 2.200 bis € 2.900 vom Unternehmer zu tragen sind.

Diese Arbeit zeigt, welche Risiken trotz Versicherungsvertrag beim Unternehmer verbleiben, welche Maßnahmen er durch gezieltes Risk-Management zur Reduzierung seines Risikos – und damit auch seiner Kosten – einleiten kann und welche externe Unterstützung er hierbei erhält.

In Kapitel 2 wird zunächst die Problematik eines einheitlichen Risikobegriffes erörtert und die für diese Arbeit zugrundeliegende Definition dargestellt. Ferner wird aufgezeigt, dass der Abschluss einer Versicherung nicht gleichbedeutend mit einem Betriebsalltag ohne Risiko ist, sondern dass aus einem Verkehrsunfall oder einem anderen Schadenereignis sowohl direkte als auch indirekte Folgekosten für den Versicherungsnehmer entstehen können; auf das zu den Schadenereignisfolgekosten gehörende Reputationsrisiko und andere schwer in Geld zu beziffernde Folgen wird in einem Unterkapitel besonders eingegangen. Die Risikoanalyse, die die Basis für jegliche Handlungsalternativen im Risk-Management bildet, wird zusammen mit verschiedenen Identifikations- und Bewertungsinstrumenten vorgestellt. Anschließend gibt der Autor einen Überblick über die im Risk-Management für den versicherten Fuhrpark einsetzbaren risikopolitischen Instrumente.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen der Untersuchung, Gang der Arbeit, Abgrenzung

2. Das Risiko und die Aufgabe des Risk-Managements

2.1 Der Risikobegriff

2.2 Versicherbares und unversicherbares Risiko

2.2.1 Direkte Folgekosten durch das Schadenereignis

2.2.2 Indirekte Folgekosten durch das Schadenereignis

2.2.3 Das Reputationsrisiko und andere Begleitumstände

2.3 Die Risikoanalyse

2.4 Einsatz der risikopolitischen Instrumente

3. Kernrisiken bei Kraftfahrzeugflotten und die damit verbundenen Maßnahmenmöglichkeiten

3.1 Organisatorische Maßnahmen

3.2 Personelle Maßnahmen

3.3 Technische Maßnahmen

4. Externe Unterstützung beim betrieblichen Risk-Management

4.1 Risk-Management-Beratung als Dienstleistung der Assekuranzwirtschaft

4.2 Unfallforschung der Versicherungswirtschaftsverbände

4.3 Genossenschaften und Verbände des Verkehrsgewerbes und ihre Schadenverhütungsarbeit

4.4 Staatlich unterstützte Maßnahmen

5. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, welche finanziellen Risiken trotz bestehendem Versicherungsschutz bei einem Kraftfahrzeugflottenbetreiber verbleiben und durch welche gezielten Maßnahmen des Risk-Managements diese Risiken – und damit die Kosten – reduziert werden können, wobei auch die externe Unterstützung durch Versicherer und Verbände beleuchtet wird.

  • Identifikation und Kategorisierung direkter und indirekter Schadenfolgekosten
  • Analyse von Methoden zur Risikoidentifikation und -bewertung
  • Umsetzung organisatorischer, personeller und technischer Schadenverhütungsmaßnahmen
  • Bedeutung der Risikomanagement-Beratung als Dienstleistung der Versicherer
  • Rolle staatlicher Förderprogramme zur Steigerung der Fuhrparksicherheit

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Direkte Folgekosten durch das Schadenereignis

Unter direkten Schadenereignisfolgekosten sind die Kosten zu verstehen, die gar nicht oder nicht in voller Höhe vom Versicherungsschutz gedeckt sind und unmittelbar mit dem Schadenereignis in Verbindung stehen. Dies können sowohl Kosten sein, die sich aus einem Haftungsanspruch des geschädigten Dritten ergeben, als auch Kosten, die mit der Reparatur des eigenen Fahrzeuges zusammenhängen. Die Kosten können sich aus Selbstbeteiligungen, Deckungssummenbegrenzungen, nicht versicherter Unfallfolgekosten in der Kaskoversicherung, Risikoausschlüssen oder sonstigen Kosten ergeben, wie im Folgenden näher aufgezeigt wird. Der Umfang des Versicherungsschutzes hängt von der individuellen Risikoneigung des Versicherungsnehmers und von dem Produktangebot der Versicherer ab.

Selbstbeteiligungen oder Franchisen werden auf Wunsch des Versicherungsnehmers vereinbart, um die Prämienhöhe zu senken. Sie können aber auch auf Wunsch des Versicherers vereinbart werden, der hiermit das moralische Risiko reduzieren möchte. Die Selbstbeteiligungsvereinbarung in der Form der Abzugsfranchise ist in der Kaskoversicherung standardisiert; in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung kommt sie in der Regel nur als individuelle Vereinbarung vor. Sofern eine Selbstbeteiligung mit dem Kraftfahrzeugversicherer vereinbart ist, hat der Versicherungsnehmer die Selbstbeteiligung in der vereinbarten Höhe zu tragen. Angenommen es gilt eine Abzugsfranchise von € 1.000 in der Vollkaskoversicherung vereinbart und der durch ein versichertes Ereignis entstandene Schaden an dem versicherten Kraftfahrzeug beläuft sich auf € 1.500, so erhält der Versicherungsnehmer € 500 vom Versicherer aus dem Versicherungsvertrag, trägt jedoch € 1.000 selbst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen der Untersuchung, Gang der Arbeit, Abgrenzung: Einführung in die Thematik der steigenden Risiken für Fuhrparkinhaber und die Zielsetzung der Arbeit, trotz Versicherungsschutz verbleibende Kosten durch Risk-Management zu minimieren.

2. Das Risiko und die Aufgabe des Risk-Managements: Definition des Risikobegriffs sowie detaillierte Untersuchung direkter und indirekter Schadenfolgekosten und Vorstellung von Instrumenten zur Risikoanalyse und Steuerung.

3. Kernrisiken bei Kraftfahrzeugflotten und die damit verbundenen Maßnahmenmöglichkeiten: Erörterung konkreter organisatorischer, personeller und technischer Ansätze zur Unfallprävention und Schadenverhütung in Fuhrparks.

4. Externe Unterstützung beim betrieblichen Risk-Management: Analyse der Beratungsdienstleistungen von Versicherern, der Rolle von Forschungsverbänden und Genossenschaften sowie staatlicher Förderungen zur Risikominimierung.

5. Schlussfolgerung und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Hilfestellungen für Unternehmer und Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bereich der Risikopolitik und Telematik.

Schlüsselwörter

Risk-Management, Kraftfahrzeugflotte, Schadenverhütung, Versicherungsbedingungen, Folgekosten, Schadenanalyse, Unfallprävention, Telematik, Fahrerassistenzsysteme, Risikokontrolle, Betriebskosten, Assekuranz, Unfallforschung, Sicherheitsgurt, Flottenmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die betrieblichen Risiken von Kraftfahrzeugflotten und zeigt auf, dass ein umfassender Versicherungsschutz nicht alle Kosten abdeckt und daher ein aktives Risk-Management notwendig ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Analyse von direkten und indirekten Kosten, die Identifikation von Kernrisiken und die Darstellung von Maßnahmen – organisatorisch, personell und technisch – zur Risikominimierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Fuhrparkinhabern Wege aufzuzeigen, wie sie durch gezieltes Risk-Management ihre Unfallfolgekosten senken und die Sicherheit ihrer Flotte erhöhen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fundierte Literatur- und Dokumentenanalyse sowie eine Auswertung von Brancheninformationen, Risikokonzepten und gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die verschiedenen Risikoarten (direkt, indirekt, Reputationsrisiken) analysiert als auch konkrete Strategien vorgestellt, wie externe Unterstützung durch Versicherer und staatliche Programme genutzt werden kann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Risk-Management, Schadenverhütung, Fahrerassistenzsysteme, Fuhrparkmanagement und Unfallfolgekosten charakterisieren.

Welche Rolle spielt das Reputationsrisiko für Spediteure?

Das Reputationsrisiko ist ein kritischer Faktor, da spektakuläre oder häufige Unfallereignisse das Vertrauen von Kunden nachhaltig schädigen können, was zu Auftragsverlusten führt.

Wie verändert ESP das Unfallrisiko bei Nutzfahrzeugen?

Durch das flächendeckende Einsetzen von ESP bei Nutzfahrzeugen könnten laut Untersuchung erhebliche Anteile schwerer Unfälle mit Personenschaden verhindert oder in ihrer Schwere gemindert werden.

Welchen Einfluss hat die staatliche Förderung?

Staatliche Förderprogramme wie "De-minimis" bieten finanzielle Anreize für Unternehmer, um in Sicherheits- und Effizienzmaßnahmen zu investieren, die wiederum das Risk-Management im Betrieb fördern.

Was ist das Ziel des Schadenmanagementplans (SMP)?

Der SMP ist ein auf mehrere Jahre angelegter Prozess, der durch kontinuierliche Risikoanalysen, Sofortmaßnahmen und Kontrollphasen die Schadenprävention nachhaltig in den Betriebsalltag integriert.

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Details

Title
Risk-Management für versicherte Kraftfahrzeugflotten
College
Deutsche Versicherungsakademie GmbH  (Institut für Berufsfortbildung der Versicherungswirtschaft Hamburg e.V.)
Course
Studium zum Versicherungsbetriebswirt (DVA)
Author
Wolfgang von Bargen (Author)
Publication Year
2010
Pages
45
Catalog Number
V181630
ISBN (Book)
9783656050285
ISBN (eBook)
9783656050513
Language
German
Tags
Risk-Management Kraftfahrzeugversicherung Kfz-Versicherung Versicherung Versicherungsbetriebslehre Fahrzeugflotte Risikomanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wolfgang von Bargen (Author), 2010, Risk-Management für versicherte Kraftfahrzeugflotten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181630
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