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Die Posttraumatische Belastungsstörung - Probleme der Diagnostik

Title: Die Posttraumatische Belastungsstörung - Probleme der Diagnostik

Diploma Thesis , 2011 , 165 Pages

Autor:in: Anton Volgger (Author)

Medicine - Neurology, Psychiatry, Addiction

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Summary Excerpt Details

Die Diplomarbeit entwirft zunächst einen allgemeinen Überblick über die psychiatrische Erkrankung der Posttraumatischen Belastungs-störung (PTBS engl. PTSD) im Sinne der Definition nach ICD - 10 und DSM – IV, beschreibt den Stand der Literatur nach Ursachen und Verlauf, Risikofaktoren, Prädiktoren sowie Komorbidität des Krankheitsbildes.

Schwerpunkt der Arbeit ist die kritische Analyse und Aufarbeitung der derzeitigen Diagnostik; als Beispiel zur Analyse von in publizierten Studien üblichen Diagnosepraktiken, dient dabei der „Harvard Trauma Questionnaire“ (HTQ), das derzeit wichtigste interkulturell eingesetzte valide und sensitive Diagnoseinstrument. Dieses wurde entwickelt, um Folter, Trauma und die Erkrankung der PTBS bei Flüchtlingen in Interview- oder Fragebogenform, zu erfassen; dieser wird daher detailliert vorgestellt und besprochen. Im Rahmen einer umfassenden Literaturecherche wurde eine Auswertungsmatrix entwickelt und eine aus Standardliteraturdatenbanken gezogene Stichprobe publizierter Studien über Kriegsopfer und Flüchtlingspopulationen, die mit dem Harvard Trauma Questionnaire durchgeführt wurden, in Bezug auf Ergebnisse, Erfahrungen mit dem Instrument, sowie beobachteten Problemen nach diesem systematischen Modell reanalysiert und verglichen.

Aus den analysierten publizierten Studien bzw. Publikationen geht z.B. oft nicht hervor, ob und in welcher Weise der Fragebogen in der jeweiligen Version, kultursensitiv oder auch ereignisbezogen (unterschiedliche Kriegsereignisse unterschiedlicher Länder) angepasst und validiert wurde.
Die Tatsache, dass sich bestimmte Ereignisse in der einen Kultur in Bezug auf psychopathologische Erkrankungen, im besonderen der PTBS, pathogenetisch äussern, während diese in einer anderen Kultur nicht zu einer Erkrankung führen, bedeutet, bei nicht adaptierten und standardisiert eingesetzten Fragebögen, im Hinblick auf die Validität der gestellten Diagnose, fehlerhafte Resultate.

Die Diplomarbeit diskutiert die Ergebnisse der Analyse in ihren Implikationen in Bezug auf eine Verbesserung und erhöhte Transparenz in der Beforschung der PTBS und formuliert diese schlussfolgernd anhand einer Empfehlungsliste für den Forschungsbereich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Teil: Allgemeine Grundlagen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

1. Definition der Diagnose PTBS

2. Ursachen und Verlauf der Erkrankung

3. Risikofaktoren

3.1. Geschlechtsspezifisches Risiko

4. Prädiktoren

5. Komorbidität

2. Teil: Die Posttraumatische Belastungsstörung und ihre Komorbidität bei Opfern des Balkan – Bosnienkonflikts, bei Flüchtlingen und Betroffenen anderer politischer Auseinandersetzungen

1. Zeitgeschichtlicher Hintergrund

2. Studien zur PTBS und ihrer Komorbidität bei Kriegsopfern / Flüchtlingen des Bosnienkonfliktes

3. Das Diagnostikinstrument Harvard Trauma Questionnaire (HTQ)

3.1 Zur Struktur und Entwicklung des Instrumentes

3.2 Der Harvard Trauma Questionnaire in deutscher Fassung:

3.3 Zur Anwendung und Relevanz

In die Auswertung einbezogene Studien, die unter Verwendung des Harvard Trauma Questionnaires durchgeführt wurden

Zusammenfassung der Ergebnisse

Schlussfolgerungen und Empfehlungen auf der Basis der angeführten Analyse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit analysiert kritisch die Anwendung von standardisierten Diagnostikinstrumenten, insbesondere des "Harvard Trauma Questionnaire" (HTQ), bei der Erfassung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei traumatisierten Flüchtlingspopulationen und Kriegsopfern. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mangelnde kulturspezifische Anpassung und methodische Unschärfen die Validität der Diagnose beeinflussen und wie eine Verbesserung der diagnostischen Praxis erreicht werden kann.

  • Grundlagen und Definition der PTBS nach ICD-10 und DSM-IV
  • Analyse der Komorbidität bei PTBS
  • Kritische Evaluation des Harvard Trauma Questionnaire (HTQ)
  • Untersuchung von kulturspezifischen Faktoren bei der Trauma-Diagnostik
  • Synthese von Forschungsergebnissen zu kriegsbedingten Traumatisierungen

Auszug aus dem Buch

1. Definition der Diagnose PTBS

Verbrechen, Überfälle und Gewalthandlungen an Menschen, leichter bis schwerer Ausprägung, mit oder ohne schwerwiegenden körperlichen Verletzungen und / oder sexueller Gewalt, stellen in der überwiegenden Mehrheit der Fälle, ein gravierendes Trauma der eigenen Lebensgeschichte dar, resultierend in transienten Belastungsreaktionen bis hin zu schwerwiegenden, unter Umständen anhaltenden psychiatrischen Störungsbildern, wie z.B. der PTBS; Schwerpunkt der vorliegenden Diplomarbeit.

Etwa 80 % aller Menschen erleben im Laufe ihres Lebens ein relevantes Trauma (Lifetime - Prävalenz der Exposition). Exponierte Personen erkranken aber nur zu etwa 25 % tatsächlich an einer PTBS. Die PTBS ist also nicht die „normale“ Folge der Begegnung mit einem Trauma, sondern es benötigt offenbar zur Auslösung einer PTBS noch andere Faktoren. Die Punktprävalenz liegt bei 5 - 10 %. Die Lifetime - Prävalenz der Erkrankung, liegt bei Männern zwischen 5 – 9 % und bei Frauen doppelt so hoch, bei 10 – 18 %. In Risikopopulationen (Vertriebene, Emigranten etc.) liegen die Prävalenzzahlen deutlich höher.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teil: Allgemeine Grundlagen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS): Dieses Kapitel definiert die PTBS nach klinischen Standards (ICD-10/DSM-IV) und erläutert die klinische Symptomatik sowie den typischen Verlauf und mögliche Risikofaktoren.

2. Teil: Die Posttraumatische Belastungsstörung und ihre Komorbidität bei Opfern des Balkan – Bosnienkonflikts, bei Flüchtlingen und Betroffenen anderer politischer Auseinandersetzungen: Hier wird der historische Kontext beleuchtet und eine detaillierte Analyse der PTBS-Prävalenz und Komorbidität bei verschiedenen Flüchtlingspopulationen vorgenommen.

Das Diagnostikinstrument Harvard Trauma Questionnaire (HTQ): Dieser Abschnitt widmet sich der Entstehungsgeschichte, der Anwendungspraxis und der kritischen Bewertung des HTQ als diagnostisches Werkzeug.

In die Auswertung einbezogene Studien, die unter Verwendung des Harvard Trauma Questionnaires durchgeführt wurden: In diesem Teil werden zahlreiche Studien, die den HTQ nutzen, tabellarisch und deskriptiv im Hinblick auf ihre Methodik und Ergebnisse analysiert.

Zusammenfassung der Ergebnisse: Hier werden die Erkenntnisse der Meta-Analyse über die Anwendungspraxis des HTQ und die diagnostischen Herausforderungen zusammenfassend dargestellt.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen auf der Basis der angeführten Analyse: Das letzte Kapitel formuliert basierend auf der vorangegangenen Analyse konkrete Verbesserungsvorschläge für die diagnostische Praxis und zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, Harvard Trauma Questionnaire, HTQ, Trauma, Kriegsopfer, Flüchtlinge, Diagnose, Validität, Komorbidität, Kulturspezifische Anpassung, Psychopathologie, psychische Gesundheit, Epidemiologie, Psychiatrie

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der diagnostischen Erfassung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei traumatisierten Menschen, insbesondere Flüchtlingen und Kriegsopfern.

Welche zentralen Themenbereiche werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die klinischen Grundlagen der PTBS, deren Komorbidität, die historische Situation des Balkan-Konflikts sowie die methodische Qualität und Anwendung des Harvard Trauma Questionnaire.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwiefern standardisierte Diagnoseinstrumente wie der HTQ ohne ausreichende kulturspezifische Adaptation zu validen Ergebnissen führen können, wenn sie auf heterogene Flüchtlingspopulationen angewendet werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse und eine kritische Auseinandersetzung mit publizierten Studien, die mittels einer Kriterienmatrix strukturiert ausgewertet wurden.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Störungsbild der PTBS und eine umfangreiche Analyse von Studien, die den HTQ zur Erhebung von Traumafolgen bei verschiedenen betroffenen Gruppen verwendet haben.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

PTBS, Harvard Trauma Questionnaire, Trauma-Diagnostik, kulturspezifische Adaptation, Komorbidität, Flüchtlingsforschung.

Welche Rolle spielt die kulturspezifische Adaptation bei der Trauma-Diagnose?

Die Arbeit zeigt auf, dass Symptome je nach Kultur unterschiedlich ausgedrückt werden können und ein nicht-angepasster Fragebogen zu Fehlinterpretationen oder unzureichenden Ergebnissen führt.

Gibt es spezifische Empfehlungen für die zukünftige Forschung?

Ja, der Autor fordert eine transparentere Dokumentation der verwendeten Instrumenten-Versionen, eine stärkere Einbeziehung qualitativer Forschung und die Entwicklung kultursensitiver Module für bestehende Fragebögen.

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Details

Title
Die Posttraumatische Belastungsstörung - Probleme der Diagnostik
Author
Anton Volgger (Author)
Publication Year
2011
Pages
165
Catalog Number
V181313
ISBN (eBook)
9783656119159
ISBN (Book)
9783656132172
Language
German
Tags
Defintion der PTBS Ursachen und Verlauf Risikofaktoren der PTBS Prädiktoren Komorbidität Die PTBS bei Opfern des Bosnien-Balkankonfliktes und anderen politischen Auseinandersetzungen Harvard Trauma Questionnaire (HTQ) Probleme der Diagnostik Schlussfolgeerungen und Empfehlungen für den Forschungsbereich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anton Volgger (Author), 2011, Die Posttraumatische Belastungsstörung - Probleme der Diagnostik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181313
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