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«Das Fass ist voll!»

Die Verwendung von Phraseologismen in Foren von Online-Zeitungen

Title: «Das Fass ist voll!»

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 44 Pages , Grade: 1.5

Autor:in: Gabriela Frischknecht (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Ausgehend vom Seminar «Phraseologie» an der Universität Zürich (HS 2009, Prof. Dr. Ulla Kleinberger Günther) hat diese Seminararbeit die Untersuchung von Phraseologismen in Diskussionsforen von Online-Zeitungen zum Thema. Diese Foren weisen im Vergleich mit freien Foren im Internet ein spezielles Merkmal auf: Sie sind thematisch von der Redaktion vorgegeben, das heisst, sie beziehen sich fast ausschliesslich auf einen von der Online-Redaktion verfassten Text. Dieser Artikel ist meist als Bericht verfasst, und als solcher in erster Linie informierend.
In dieser Arbeit will ich mich der Frage widmen, an welchen Stellen - in redaktionellem Artikel oder Forumsbeitrag - Phraseologismen auftreten, wie und wann die JournalistInnnen als professionelle Schreibende respektive die Alltagschreiber und -schreiberinnen als Laienschreibende zu Phraseologismen greifen, und ob bei Letzteren entweder ein Bezug zum Ursprungsartikel, oder zu einem Forumsbeitrag eines anderen Users beobachtet werden kann. Veranlassen Phraseologismen in vorangehenden Beiträgen die User zu weiteren Phraseologismen und treten deshalb bestimmte phraseologische Wendungen häufiger auf? Greifen die User deshalb gehäuft zu Phraseologismen, weil die Textmenge meistens beschränkt ist und sie darum ihre Meinung schnell «auf den Punkt bringen wollen»?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Phraseologismen und ihre Verwendung im Journalismus

2.1. Zu den einzelnen Textsorten im Journalismus

2.1.1. Die Textsorte «Bericht»

2.1.2 Die Textsorte «Kommentar»

2.2. Phraseologismen in Zeitungsartikeln

3. Online-Zeitungen

3.1. Zeitungen im Internet - Veränderte Rahmenbedingungen

3.2. Zu den Textsorten im Internet

3.2.1. Die Textsorte «Bericht» im Netz

3.2.2. Die Textsorte «Kommentar» im Netz

3.2.3. Hypertext, Threads - Begriffsdefinitionen

3.3. Zur Sprache in Online-Zeitungen

3.4. Phraseologismen in Online-Zeitungen

4. Diskussionsforen von Online-Zeitungen

4.1. Typologisierung

4.2. Die ausgewählten Textkorpora

4.2.1. 20Min.ch

4.2.2. spiegel.de

4.2.3 krone.at

4.3. Vorkommen von Phraseologismen in den drei Foren

4.3.1. Das Forum von 20Minuten

4.3.2 Das Forum von spiegel.de

4.3.3 Das Forum von krone.at

4.3.4. Die drei Foren im Vergleich

5. Betrachtungen zum Schluss

6. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verwendung von Phraseologismen in Diskussionsforen von Online-Zeitungen. Dabei wird analysiert, unter welchen Bedingungen Laienschreiber auf phraseologische Wendungen zurückgreifen, wie diese in den Diskussionsverlauf eingebettet werden und ob Unterschiede zwischen verschiedenen Zeitungsportalen hinsichtlich der Sprachqualität und des kreativen Umgangs mit Sprache feststellbar sind.

  • Funktion und Verwendung von Phraseologismen in journalistischen Textsorten.
  • Besonderheiten der Sprachverwendung in Online-Diskussionsforen (konzeptionelle Mündlichkeit).
  • Typologisierung und Vergleich von Foren verschiedener Online-Medien (20Min.ch, spiegel.de, krone.at).
  • Analyse des Einflusses von Zeitdruck und begrenztem Platz auf die Häufigkeit phraseologischer Wendungen.
  • Untersuchung von Textvernetzung und kreativen Sprachspielereien bei Laienschreibenden.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Ausgehend vom Seminar «Phraseologie» an der Universität Zürich (HS 2009, Prof. Dr. Ulla Kleinberger Günther) hat diese Seminararbeit die Untersuchung von Phraseologismen in Diskussionsforen von Online-Zeitungen zum Thema. Diese Foren weisen im Vergleich mit freien Foren im Internet ein spezielles Merkmal auf: Sie sind thematisch von der Redaktion vorgegeben, das heisst, sie beziehen sich fast ausschliesslich auf einen von der Online-Redaktion verfassten Text. Dieser Artikel ist meist als Bericht verfasst, und als solcher in erster Linie informierend.

In dieser Arbeit will ich mich der Frage widmen, an welchen Stellen - in redaktionellem Artikel oder Forumsbeitrag - Phraseologismen auftreten, wie und wann die JournalistInnnen als professionelle Schreibende respektive die Alltagschreiber und -schreiberinnen als Laienschreibende zu Phraseologismen greifen, und ob bei Letzteren entweder ein Bezug zum Ursprungsartikel, oder zu einem Forumsbeitrag eines anderen Users beobachtet werden kann. Veranlassen Phraseologismen in vorangehenden Beiträgen die User zu weiteren Phraseologismen und treten deshalb bestimmte phraseologische Wendungen häufiger auf? Greifen die User deshalb gehäuft zu Phraseologismen, weil die Textmenge meistens beschränkt ist und sie darum ihre Meinung schnell «auf den Punkt bringen wollen»?

Diesen Fragestellungen möchte ich mich annähern, indem ich zunächst die relevanten journalistischen Textsorten definiere und untersuche, ob und wie sie sich im Internet weiterentwickeln. Ein weiteres Kapitel dieser Arbeit untersucht eine mögliche Typologisierung von Diskussionsforen in Online-Zeitungen und die Unterscheidung gegenüber freien Diskussionsforen im Netz. Dann will ich untersuchen, welche Klassen von Phraseologismen auftreten, ob und wie sie bewusst modifiziert, oder falsch verwendet werden, und welche Funktionen sie im einzelnen Beitrag und im Forumsverlauf übernehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, stellt die Forschungsfragen zur Verwendung von Phraseologismen in Online-Diskussionsforen und erläutert die Zielsetzung der Seminararbeit.

2. Phraseologismen und ihre Verwendung im Journalismus: Dieses Kapitel definiert journalistische Textsorten wie Bericht und Kommentar und analysiert die Rolle von Phraseologismen in diesen Textklassen.

3. Online-Zeitungen: Es werden die veränderten Rahmenbedingungen für Zeitungen im Internet sowie die spezifischen Textsorten und sprachlichen Merkmale in Online-Medien beschrieben.

4. Diskussionsforen von Online-Zeitungen: Das Hauptkapitel widmet sich der Typologisierung der Foren, der Vorstellung der untersuchten Textkorpora und der detaillierten Auswertung der Phraseologismen in den Foren von 20Min.ch, spiegel.de und krone.at.

5. Betrachtungen zum Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Hypothese zum Einfluss von Zeitdruck und diskutiert die Rolle der Laienkommunikation.

6. Bibliographie: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Phraseologismen, Journalismus, Online-Zeitungen, Diskussionsforen, Textsorten, konzeptionelle Mündlichkeit, Foren-Typologisierung, Laienkommunikation, Sprachverwendung, Textvernetzung, Sprachspielerei, Medienlinguistik, Kommentar, Bericht, Internet-Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie und warum Phraseologismen (feste Wendungen) in den Diskussionsforen von Online-Zeitungen verwendet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der journalistischen Sprachverwendung, den spezifischen Bedingungen der Online-Kommunikation in Foren sowie der sprachlichen Kreativität von Laienschreibern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie oft Nutzer in Foren zu Phraseologismen greifen, um ihre Meinung auf begrenztem Raum argumentativ zu untermauern, und ob dabei eine Beeinflussung durch andere User stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen korpuslinguistischen Ansatz, bei dem die ersten 100 bis 200 Beiträge in Foren von 20Minuten, Spiegel Online und krone.at auf das Vorkommen und die Modifikation von Phraseologismen hin analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen zu Textsorten und Online-Medien gelegt, gefolgt von der Typologisierung der gewählten Diskussionsforen und der detaillierten empirischen Auswertung des Korpus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Phraseologismen, Online-Diskussionsforen, konzeptionelle Mündlichkeit und Medienlinguistik definieren.

Gibt es Unterschiede in der Sprachqualität zwischen den Foren?

Ja, die Studie zeigt, dass sich die Sprachqualität und der Gebrauch von Phraseologismen stark unterscheiden; während etwa die Spiegel-User grammatikalisch korrekter schreiben, tendieren User bei krone.at stärker zu Dialekt und chatartiger Sprache.

Werden Phraseologismen in Foren anders verwendet als im Journalismus?

Ja, in den Foren dienen sie oft der schnellen Meinungsäußerung unter Zeitdruck oder der Verstärkung von All-Aussagen, wobei Nutzer hier auch kreativer mit der Struktur der Phraseologismen spielen oder diese modifizieren.

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Details

Title
«Das Fass ist voll!»
Subtitle
Die Verwendung von Phraseologismen in Foren von Online-Zeitungen
College
University of Zurich  (Deutsches Seminar)
Course
Phraseologie
Grade
1.5
Author
Gabriela Frischknecht (Author)
Publication Year
2010
Pages
44
Catalog Number
V181192
ISBN (Book)
9783656044956
ISBN (eBook)
9783656045571
Language
German
Tags
Phraseologie; Phraseologismus Online-Foren Zeitung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gabriela Frischknecht (Author), 2010, «Das Fass ist voll!», Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181192
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