Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Theology - Comparative Religion Studies

Orthodoxie das unbekannte Christentum - Der orthodoxe Gottesdienst als Gesamtkunstwerk

Title: Orthodoxie das unbekannte Christentum - Der orthodoxe Gottesdienst als Gesamtkunstwerk

Seminar Paper , 2011 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M. Ed. Julia Steblau (Author)

Theology - Comparative Religion Studies

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Wir wissen nicht: Sind wir im Himmel gewesen oder auf der Erde; denn auf Erden gibt es einen solchen Anblick nicht oder eine solche Schönheit; und wir vermögen es nicht zu beschreiben. Nur das wissen wir, daß dort Gott bei den Menschen weilt.
Und ihr Gottesdienst ist besser als [der] aller anderen [fremden] Länder. Wir aber können jene Schönheit nicht vergessen; denn jeder Mensch wenn er von Süßem gekostet hat, nimmt danach Bitteres nicht mehr an.“
So beschrieben die Abgesandten des Großfürsten Vladimir von der Kiever Rus' im Jahre 988 den Gottesdienst in der großen Kathedrale der Hagia Sophia in Konstantinopel. Die Wirkung des Gottesdienstes war so stark, dass durch ihn der Großführst Vladimir zur Annahm des orthodoxen Glaubens veranlasst war.
Doch besonders in der heutigen globalisierten Welt fragen sich spätestens seit dem Griechenland- oder Russlandurlaub viele Menschen aus dem westlichen Raum was das besondere am orthodoxen Glauben ist oder was der orthodoxe Glaube überhaupt bedeutet?
Die Verfasserin versucht daher in dieser Arbeit auf folgende Fragen einzugehen: Was bedeutet orthodoxes Christentum und was ist das Besondere, das den orthodoxen Glauben und den orthodoxen Gottesdienst ausmacht? In wieweit lassen sich die Ursprünge des orthodoxen Glaubens historisch zurückverfolgen?
Die Gewichtung dieser Arbeit liegt jedoch auf dem orthodoxen Gottesdienst, da dieser als wichtige Grundlage des orthodoxen Glaubens verstanden wird.
Eine Ausarbeitung weiterer Inhalte zu diesem Thema ist jedoch in dieser Arbeit nicht möglich, da der Rahmen der Arbeit dies nicht zulässt [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Kurzer historischer Abriss

4. Das orthodoxe Gotteshaus – Eine Verbindung zwischen Himmel und Erde

5. Der orthodoxe Gottesdienst

5.1 Der Gottesdienst als ein Gesamtkunstwerk

5.2 Wesentliche Anmerkungen zum Ablauf des orthodoxen Gottesdienstes

5.2.1 Die Proskomidie

5.2.2 Die Liturgie der Katechumenen

5.2.3 Die Liturgie der Gläubigen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen des orthodoxen Christentums mit einem besonderen Fokus auf den orthodoxen Gottesdienst, der als zentrales Element und Ausdruck des Glaubenslebens verstanden wird. Ziel ist es, dem westlich geprägten Leser ein Verständnis für die spirituelle Bedeutung und die symbolische Tiefe der orthodoxen Liturgie zu vermitteln.

  • Historische Herleitung des orthodoxen Glaubens
  • Symbolik und Funktion des orthodoxen Kirchenraums
  • Die ästhetische und rituelle Gestaltung des Gottesdienstes
  • Struktureller Ablauf der orthodoxen Liturgie
  • Die Bedeutung der Ikonen und der Gemeinschaft

Auszug aus dem Buch

5.1 Der Gottesdienst als ein Gesamtkunstwerk

Die Grundstruktur eines orthodoxen Gottesdienstes und die des abendländischen Gottesdienstes ist an und für sich gleich.

Auffallend ist beim orthodoxen Gottesdienst die durchgehend poetische Gestaltung der gottesdienstlichen Sprache. Liturgische Gesänge, Texte, Handlungen und die Sprache sind aufeinander abgestimmt. Die dichterische Rede ist in einer rhythmischen Prosa gehalten.

Im Vergleich dazu wird sich in einem protestantischen oder katholischen Gottesdienst „in der Prosa der Gebete kunstvoll kurz und dicht ausgedrückt.“ Somit ist typisch für einen orthodoxen Gottesdienst dessen variable Länge.

Der orthodoxe Gottesdienst besteht aus aneinanderreihenden biblischen Bildakten, dabei hat jeder Akt einen Eigenwert. In jedem der einzelnen Akte sind „Anrufung, Verkündigung, Lobpreis, Fürbitte, Sakramentales [und, d. Verf.] Segen“ präsent. Auch wenn ein Gläubiger dem Gesamtablauf eines Gottesdienstes nicht beiwohnen kann, wird er aufgrund der Fülle an gottesdienstlichen Aspekten teilhaftig werden.

In der Regel verläuft der Gottesdienst für die Gläubigen dynamisch, flexibel und sehr frei. Die Menschen können sich im Gotteshaus frei bewegen, sie haben die Möglichkeit während des Gottesdienstes vor verschiedenen Ikonen zu beten sowie zu kommen und zu gehen wann es genehm ist.

Die Dauer eines Gottesdienstes hängt mit der musikalischen Ausgestaltung durch Chöre und das Rezitieren der Vorsänger zusammen. Die liturgischen Gesänge beim orthodoxen Gottesdienst haben ihren Ursprung im jüdischen Synagogalgesang. Dabei ist der für die orthodoxe Kirche typische Wechselgesang zwischen Priester, Chor und den Gläubigen ein charakteristischer und unabdingbarer Bestandteil des Gottesdienstes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Faszination des orthodoxen Gottesdienstes und definiert die Forschungsfrage bezüglich des Wesens des orthodoxen Glaubens und seiner Liturgie.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung des Wortes „orthodox“ als „rechtgläubig“ und beschreibt die Trennung von Sakralem und Profanem als Kernmerkmal.

3. Kurzer historischer Abriss: Es werden die Ursachen des Schismas von 1054 und die daraus resultierende Entwicklung der orthodoxen Traditionen und Landeskirchen dargelegt.

4. Das orthodoxe Gotteshaus – Eine Verbindung zwischen Himmel und Erde: Das Kapitel beschreibt die symbolische Architektur der Kirche, insbesondere die Bedeutung der Ikonostase und der Kuppel als Brücke zwischen irdischer und himmlischer Welt.

5. Der orthodoxe Gottesdienst: Dieses Kapitel widmet sich der Liturgie, unterteilt in das Gesamtkunstwerk-Konzept, die Proskomidie, die Liturgie der Katechumenen und die Liturgie der Gläubigen.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Gottesdienst den spirituellen Mittelpunkt darstellt und trotz anfänglicher Befremdung einen tiefen Zugang zur orthodoxen Glaubenswelt ermöglicht.

Schlüsselwörter

Orthodoxie, Gottesdienst, Liturgie, Gesamtkunstwerk, Ikonen, Glaube, Eucharistie, Schisma, Russland, Griechenland, Christentum, Altar, Proskomidie, Katechumenen, Gebet.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem orthodoxen Christentum und insbesondere mit dem orthodoxen Gottesdienst als zentralem Ausdruck dieses Glaubens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Orthodoxie, die Symbolik des Kirchenbaus sowie der rituelle Ablauf der Liturgie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser das Besondere am orthodoxen Glauben und die spirituelle Tiefe des Gottesdienstes zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin nutzt eine deskriptive Analyse auf Basis bestehender theologischer und historischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, die räumliche Symbolik der Kirche und gliedert den Ablauf des Gottesdienstes in seine liturgischen Phasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Orthodoxie, Liturgie, Ikonostase, Eucharistie, Proskomidie und der Gottesdienst als Gesamtkunstwerk.

Warum wird der orthodoxe Gottesdienst als Gesamtkunstwerk bezeichnet?

Weil alle Elemente – von der Architektur über die Ikonen bis hin zu Gesang und Ritus – poetisch und rituell präzise aufeinander abgestimmt sind, um eine spirituelle Einheit zu bilden.

Welche Funktion hat die Bilderwand (Ikonostase)?

Sie dient als Grenze zum irdischen Leben und zugleich als „heilige Pforte“, durch die sich das Allerheiligste zum Himmel hin öffnet.

Was geschieht bei der Proskomidie?

Dies ist die Vorbereitung der Opfergaben, bei der aus dem Abendmalbrot (Prosphora) das „Lamm“ herausgeschnitten wird, was die Menschwerdung und das Opfer Jesu symbolisiert.

Wer darf an der Eucharistie teilnehmen?

Die Eucharistie ist für orthodox Getaufte vorgesehen, wobei auch Kleinkinder unter bestimmten Bedingungen teilnehmen können.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Orthodoxie das unbekannte Christentum - Der orthodoxe Gottesdienst als Gesamtkunstwerk
College
University of Potsdam
Grade
1,0
Author
M. Ed. Julia Steblau (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V181141
ISBN (Book)
9783656041825
ISBN (eBook)
9783656042068
Language
German
Tags
Orthodox orthoxidie russisch griechisch jesus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. Ed. Julia Steblau (Author), 2011, Orthodoxie das unbekannte Christentum - Der orthodoxe Gottesdienst als Gesamtkunstwerk, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181141
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint