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Der "gute Hirte" Heinrich Kirchners

Eine neutestamentliche Auslegung

Title: Der "gute Hirte" Heinrich Kirchners

Term Paper , 2011 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anton Band (Author)

Theology - Biblical Theology

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Summary Excerpt Details

Das Bild eines Herrschers als Hirten ist vermutlich ebenso alt wie der Beruf an sich. Bildliche Darstellungen des Hirtenmotivs reichen bis ca. 3.000 vor Christus, was mesopotamische und nur geringfügig jüngere ägyptische Zeugnisse belegen. Die Verbindung des Berufs Hirte mit dem Herrschertitel lässt sich in dieselbe Zeit datieren, denn in literarischen Zeugnissen wird Königen dieser Titel zugesprochen, von Zeit zu Zeit bezeichnen sie sich auch selbst als Hirte.
Der Primatsbegriff des Papstes „wurde 251 n. Chr. durch Cyprian von Karthago zur Abwehr des novatianischen Schismas gebildet und aus dem […] Weideauftrag in Joh 21,17 abgeleitet.“ Die Reformatoren lehnen den auch aus Joh 10,16 legitimierten gefundenen Primatsanspruch des Papstes ab, für sie wird „anstelle der römisch-katholischen Ämterhierarchie nun das Predigtamt zum eigentlichen Amt.“ Protestantische Geistliche führen noch heute die Amtsbezeichnung „Pastor“, der Begriff wurde bereits im Frühneuhochdeutschen aus dem Lateinischen entlehnt. Die Kaiserin Maria Theresia führte 1777 die Pastoraltheologie als Lehrfach an den katholischen Fakultäten ein. Das Bild des Hirten bleibt somit auch hier präsent. Das Leitbild des Hirten für die pastorale Praxis wurde in jüngster Zeit jedoch immer wieder problematisiert.
Die Autoren des Alten und Neuen Testaments haben das Bild selbstverständlich ebenfalls verwendet. Der Exegese des Hirtenmotivs wird in dieser Arbeit ein größerer Stellwert eingeräumt. Viele Künstler haben sich von den zahlreichen Darstellungen inspirieren lassen, sodass ein weiterer Augenmerk auf der Geschichte der Ikonographie liegen wird.
Im Zentrum dieser Arbeit soll die Plastik „Der Gute Hirte“ des Bildhauers Heinrich Kirchner stehen, welche vor der Bonifatius-Kirche in Erlangen im Original zu begutachten ist. Nach einer Bildbeschreibung wird zu erörtern versucht, in welcher Tradition sich die Figur befindet beziehungsweise an welcher Stelle sie damit bricht, welche theologischen Aussagen sie verkörpert und wie diese zu interpretieren sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der gute Hirte - ein vielgebrauchtes Bild

2. Ikonographie

2.1 Frühe Gute-Hirten-Darstellungen

2.2 Neuzeitliche Gute-Hirten-Darstellungen

3. Biblische Grundlegungen

3.1 Altes Testament

3.2 Neues Testament

4. „Der gute Hirte“ Heinrich Kirchners

5. Interpretation des „guten Hirten“ Kirchners

6. Abschließende Worte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das vielschichtige Motiv des „Guten Hirten“ ausgehend von seiner ikonographischen und biblischen Tradition bis hin zur zeitgenössischen künstlerischen Rezeption. Das zentrale Ziel ist es, die Plastik „Der gute Hirte“ von Heinrich Kirchner in Erlangen einer detaillierten bildnerischen und theologischen Analyse zu unterziehen und dabei zu klären, welche spezifischen Aussagen diese Figur über Machtverhältnisse und das Verhältnis zwischen Gott und Mensch trifft.

  • Ikonographische Entwicklung des Hirtenmotivs von der Antike bis zur Neuzeit
  • Biblische Herleitung und Semantik des Hirtenbegriffs
  • Detaillierte Analyse der Plastik „Der gute Hirte“ von Heinrich Kirchner
  • Verhältnisbestimmung von Herrschaftskritik und Pastoraltheologie

Auszug aus dem Buch

4. „Der gute Hirte“ Heinrich Kirchners

„Der gute Hirte“ von Heinrich Kirchner ist eine 208 cm hohe, im Bronzegussverfahren gefertigte Skulptur. Auf der Plastik ist im Gegensatz zu vielen anderen Werken des Künstlers keine Inschrift sichtbar.

Die Skulptur zeigt einen stehenden Korpus, der mit einem Gewand bekleidet ist, welches ab dem Hals herabfällt und einen konisch geformten, nach oben gerichteten Zylinder bildet. Das Gewand endet kurz über dem Boden.

Das Geschlecht der Figur ist nicht deutlich erkennbar ausgebildet, es sind lediglich Füße, Hände und Kopf der Skulptur zu sehen, die weder männliche noch weibliche Züge offen zu Tage treten lassen. Allein der Titel der Figur „der gute Hirte“ legt eine maskuline Konnotation nahe.

Hinter dem Kopf ist eine kreisförmige Scheibe installiert, die im Kontext des „guten Hirten“ sicherlich als Heiligenschein zu erkennen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der gute Hirte - ein vielgebrauchtes Bild: Einleitung in die historische und theologische Bedeutung des Hirtenmotivs und Vorstellung des Forschungsgegenstandes.

2. Ikonographie: Untersuchung der bildlichen Darstellungstraditionen des Hirtenmotivs von frühen antiken Vorläufern bis hin zur barocken und neuzeitlichen Kunst.

3. Biblische Grundlegungen: Analyse der biblischen Texte des Alten und Neuen Testaments hinsichtlich der Verwendung und Bedeutung des Hirtenbegriffs.

4. „Der gute Hirte“ Heinrich Kirchners: Detaillierte deskriptive Analyse der äußeren Gestaltung der Skulptur von Heinrich Kirchner in Erlangen.

5. Interpretation des „guten Hirten“ Kirchners: Theologische und kunstwissenschaftliche Deutung der Plastik im Kontext von Machtverhältnissen und individuellem Glaubensvertrauen.

6. Abschließende Worte: Zusammenfassende Bewertung der Skulptur als zeitgemäßes Symbol gegen Machtmissbrauch und als Ausdruck einer verantwortungsvollen Hirtenbeziehung.

Schlüsselwörter

Der gute Hirte, Heinrich Kirchner, Ikonographie, Biblische Exegese, Skulptur, Bronzeguss, Herrschaftskritik, Pastoraltheologie, Christusdarstellung, Johannesevangelium, Trinität, Lamm, Menschenbild, Machtverhältnisse, Erlösung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das christliche Motiv des „Guten Hirten“ und konzentriert sich dabei insbesondere auf eine spezifische Skulptur des Bildhauers Heinrich Kirchner in Erlangen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet kunstgeschichtliche Ikonographie mit biblischer Exegese und zeitgenössischer theologischer Interpretation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die künstlerische Umsetzung des Hirtenmotivs bei Kirchner zu beschreiben und deren theologische Aussagekraft im Spannungsfeld von Macht und Fürsorge zu deuten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine hermeneutische und beschreibende Methode angewandt, die kunstwissenschaftliche Werkanalyse mit exegetischen Ansätzen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung des Hirtenbildes, die biblische Herleitung des Begriffs und eine direkte, detaillierte Interpretation der Skulptur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Hirtenbild, Herrschaftskritik, Ikonographie, Christusdarstellung und das Werk von Heinrich Kirchner.

Warum spielt die Zahl der Füße bei der Skulptur eine Rolle?

Die drei Füße der Skulptur werden als ein deutlicher Hinweis auf die Trinität Gottes gedeutet und unterstreichen die Verwurzelung der Figur in der Welt.

Wie unterscheidet sich Kirchners Darstellung von klassischen Hirtenbildern?

Kirchners Darstellung bricht mit dem traditionellen Machtgefälle; das Lamm wirkt agil und fröhlich, und der Hirte verzichtet auf jede väterliche Strenge.

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Details

Title
Der "gute Hirte" Heinrich Kirchners
Subtitle
Eine neutestamentliche Auslegung
College
University of Bamberg
Grade
1,0
Author
Anton Band (Author)
Publication Year
2011
Pages
13
Catalog Number
V181098
ISBN (eBook)
9783656039518
ISBN (Book)
9783656039754
Language
German
Tags
hirte heinrich kirchners eine auslegung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anton Band (Author), 2011, Der "gute Hirte" Heinrich Kirchners, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181098
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