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Zur Shop-Startseite › Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Vergleichende Darstellung der Kriegsstrategien der 2. und 3. OHL

Am Beispiel der Schlacht von Verdun 1916 und der Frühjahrsoffensive 1918

Titel: Vergleichende Darstellung der Kriegsstrategien der 2. und 3. OHL

Bachelorarbeit , 2010 , 54 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Rudolf (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Erste Weltkrieg brachte viele Veränderungen in der Art, wie die Konfliktparteien ihre Kampfhandlungen bestritten. „Materialschlacht“ und „Stellungskrieg“ sind die militärhistorisch relevanten Termini für die Zeit von 1914 bis 1918. Sie stehen exemplarisch für die massenhafte Vernichtung von Menschenleben durch technische Neuerungen im Kriegswesen.
Die Armeeführung des Deutschen Reiches musste 1914 – nach dem Scheitern des Schlieffen-Plans – die Entscheidung treffen, ob sie den Krieg offensiv und kräftezehrend oder defensiv und mit möglichst großer Schonung der eigenen Ressourcen weiterführen sollte. Die Befürworter eines Ausgleichsfriedens ohne Sieger und Besiegte standen den Annexionisten gegenüber, die einen klaren, militärisch erzwungenen Sieg für das beste Mittel hielten, den Krieg zu beenden. Dieser Gegensatz manifestiert sich in Erich von Falkenhayn auf der einen und in Paul von Hindenburg bzw. Erich Ludendorff auf der anderen Seite. Dabei sind nicht nur ihre Friedenskonzepte, sondern auch ihre Strategien zur Fortführung des Kampfes zwischen den Mittelmächten und den Alliierten vom Grundgedanken her verschieden, weshalb der Vergleich dieser beiden Kriegskonzeptionen den Schwerpunkt dieses Werkes bildet.
Der Zeitrahmen umfasst die Jahre 1915 bis 1918, wobei die vorliegende Arbeit in zwei große Themenkomplexe untergliedert ist. Zum einen werden die Kriegsstrategien der 2. und 3. Obersten Heeresleitung (OHL) auf theoretischer Ebene vorgestellt, die bestimmten Rahmenbedingungen, wie Kriegslage und Ressourcenmangel, unterlagen, welche auf die Planungen Falkenhayns und Hindenburgs/Ludendorffs eine Wechselwirkung ausübten. Zum anderen werden die praktischen Aspekte der Strategien dargelegt, d.h. inwiefern die Dispositionen der militärischen Spitze des Deutschen Reiches in der Schlacht von Verdun und der Frühjahrsoffensive umgesetzt wurden. Zudem wird ein Strategievergleich aufgestellt, der die konkreten Auswirkungen beider militärischer Operationen gegenüberstellt und die politischen sowie taktischen Überlegungen in Relation zueinander setzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Konzeption der Strategien und deren Abhängigkeit von der Kriegslage

2.1. Die Kriegslage 1915

2.2. Die Ermattungsstrategie Erich von Falkenhayns

2.3. Die Kriegssituation im Jahre 1917

2.4. Die Vernichtungsstrategie der 3. OHL

3. Zur Umsetzung der Operationspläne bei Verdun und im Frühjahr 1918

3.1. Die Bewährungsprobe der beiden Strategietypen

3.1.1. Die Verdun-Schlacht von 1916

3.1.2. Die Frühjahrsoffensive von 1918

3.2. Die Verdun-Schlacht und die Frühjahrsoffensive im direkten Vergleich

3.2.1. Die Ergebnisse

3.2.2. Der direkte Strategievergleich

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht und vergleicht die Kriegsstrategien der 2. Obersten Heeresleitung (OHL) unter Erich von Falkenhayn und der 3. OHL unter Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff im Zeitraum 1915 bis 1918. Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, zu analysieren, wie sich die theoretischen Kriegskonzepte der Ermattungs- bzw. Vernichtungsstrategie unter den gegebenen militärischen Rahmenbedingungen entwickelten und inwiefern diese in der Schlacht von Verdun 1916 sowie der Frühjahrsoffensive 1918 praktisch umgesetzt wurden.

  • Vergleich der Zermürbungsstrategie Falkenhayns mit der Vernichtungsstrategie der 3. OHL.
  • Analyse der militärischen und politischen Rahmenbedingungen, insbesondere Ressourcenmangel und Kriegslage.
  • Untersuchung der Schlacht von Verdun als Beispiel für die operative Umsetzung der Ermattungsstrategie.
  • Betrachtung der Frühjahrsoffensive 1918 als Versuch der 3. OHL, eine kriegsentscheidende Wende herbeizuführen.
  • Evaluierung der Auswirkungen beider Konzepte auf den weiteren Kriegsverlauf und das Scheitern beider Strategien.

Auszug aus dem Buch

2.2. Die Ermattungsstrategie Erich von Falkenhayns

Falkenhayns Strategie der Ermattung bzw. Zermürbung ging davon aus, dass das Deutsche Reich den Krieg aus eigener Kraft nicht mehr gewinnen konnte. Daher konnte nur eine Erschöpfung des Gegners die Voraussetzung für einen Frieden zwischen der Entente und den Mittelmächten sein.

Nachdem der Schlieffen-Plan, im Herbst 1914 gescheitert war, sah Falkenhayn nur noch eine politische Lösung des Krieges als aussichtsreich an. Er strebte einen Separatfrieden mit mindestens einem der Staaten der Triple-Entente an, indem er versuchte, Italien von einem Kriegseintritt gegen die Mittelmächte abzuhalten und Friedensverhandlungen mit dem Zarenreich einzuleiten.

Da beide Unternehmungen fehlgeschlagen waren, entwickelte der Generalstabschef seine Ermattungsstrategie, die den Angriff auf Verdun und das „Verbluten“ der französischen Armee dort vorsah. Durch eine für den Gegner demoralisierende, zermürbende Kriegsführung wollte er die begrenzten Ressourcen des Deutschen Reiches effektiv ausnutzen. Die letzte Phase seiner Amtszeit als Chef des Generalstabs erstreckte sich von Ende Juli 1916, dem Beginn der für die Alliierten erfolglosen und verlustreichen Somme-Offensive (24. Juni bis 26. November 1916) bis zum Kriegseintritt Rumäniens (27. August 1916) auf Seiten der Entente. Diese beiden Ereignisse kosteten ihn sein Amt und ebneten den Weg für die 3. OHL unter Hindenburg und Ludendorff.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die militärischen Herausforderungen des Ersten Weltkriegs dar und führt in den Vergleich der Strategien der 2. und 3. OHL sowie die gewählten Schwerpunkte (Verdun und Frühjahrsoffensive) ein.

2. Zur Konzeption der Strategien und deren Abhängigkeit von der Kriegslage: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Ermattungsstrategie Falkenhayns und der Vernichtungsstrategie der 3. OHL unter Berücksichtigung der jeweiligen kriegsgeschichtlichen Situation.

3. Zur Umsetzung der Operationspläne bei Verdun und im Frühjahr 1918: Hier wird die praktische Durchführung der Strategien an den Fallbeispielen der Schlacht von Verdun und der Frühjahrsoffensive 1918 untersucht und ein direkter Vergleich der Ergebnisse sowie Strategien gezogen.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der behandelten Kriegsführungsansätze und kommt zu dem Ergebnis, dass beide Strategien an der Realität der militärischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten scheiterten.

Schlüsselwörter

Erster Weltkrieg, Oberste Heeresleitung, Ermattungsstrategie, Vernichtungsstrategie, Erich von Falkenhayn, Paul von Hindenburg, Erich Ludendorff, Schlacht von Verdun, Frühjahrsoffensive, Stellungskrieg, Materialschlacht, Strategievergleich, OHL, Mittelmächte, Entente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die Kriegsstrategien der deutschen militärischen Führung, der Obersten Heeresleitung (OHL), im Ersten Weltkrieg in den Jahren 1915 bis 1918.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Ermattungsstrategie unter Falkenhayn und der Vernichtungsstrategie unter Hindenburg und Ludendorff sowie deren praktische Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie die militärische Führung auf die sich ändernde Kriegslage und den Ressourcenmangel reagierte und warum die gewählten Strategien letztlich nicht zum gewünschten Erfolg führten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung von Fachliteratur, Primärquellen und Berichten basiert, um die Strategien und deren Konsequenzen darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Konzepte, die Situation in den Jahren 1915 und 1917 sowie die konkrete Anwendung dieser Strategien in der Schlacht von Verdun und der Frühjahrsoffensive 1918.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Ermattungsstrategie, Vernichtungsstrategie, Oberste Heeresleitung, Stellungskrieg, Schlacht von Verdun und Frühjahrsoffensive.

Warum scheiterte laut der Arbeit die Falkenhaynsche Zermürbungsstrategie?

Falkenhayn konnte die französische Armee nicht wie geplant zum "Ausbluten" bringen; die Verluste waren auf deutscher Seite teilweise höher als beabsichtigt und der Gegner besaß weiterhin genügend Reserven.

Welche Rolle spielte die US-amerikanische Beteiligung bei den Plänen der 3. OHL?

Die absehbare Ankunft frischer US-Truppen zwang die 3. OHL unter massiven Zeitdruck, da sie eine Entscheidung im Westen suchen musste, bevor die alliierte Übermacht erdrückend wurde.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleichende Darstellung der Kriegsstrategien der 2. und 3. OHL
Untertitel
Am Beispiel der Schlacht von Verdun 1916 und der Frühjahrsoffensive 1918
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
Stefan Rudolf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
54
Katalognummer
V180836
ISBN (eBook)
9783656037538
ISBN (Buch)
9783656037866
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verdun Erster Weltkrieg Frühjahrsoffensive 1916 1918 Krieg Militär
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Rudolf (Autor:in), 2010, Vergleichende Darstellung der Kriegsstrategien der 2. und 3. OHL, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180836
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Leseprobe aus  54  Seiten
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