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Freiheit und Lenkung in der Pädagogik John Lockes

Title: Freiheit und Lenkung in der Pädagogik John Lockes

Seminar Paper , 1991 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dr. Jens Saathoff (Author)

Pedagogy - General

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Summary Excerpt Details

Nach einigen Hinweisen zur Biographie und pädagogischen Wirkung John Lockes soll in dieser Arbeit versucht werden, den Stellenwert zu verdeutlichen, den das Begriffspaar „Freiheit und Lenkung“ in den „Gedanken über Erziehung“ einnimmt. Hierzu sollen grundsätzliche Überlegungen Lockes zu Freiheit und Lenkung dargelegt und im weiteren durch die Betrachtung von Einzelaspekten konkretisiert werden, wobei dem Begriff der Lenkung ein Schwerpunkt zukommt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorgehensweise

1.2 Biographische Anmerkungen zu John Locke

1.3 Die Wirkung von Lockes „Gedanken über Erziehung“

2. Der Gegensatz von Freiheit und Lenkung

2.1 Der Stellenwert von Freiheit und Lenkung in Lockes Pädagogik

2.2 Der Übergang von Lenkung zu Freiheit

3. Einzelaspekte der pädagogischen Lenkung

3.1 Nicht zu duldende Verhaltensweisen

3.2 Mittel zur Lenkung des Kindes

4. Bereiche kindlicher Freiheit

4.1 Kindgemäße Erziehung

4.2 Freude an Aufgaben

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das pädagogische Konzept John Lockes, wobei der Fokus explizit auf dem Spannungsfeld zwischen Freiheit und lenkenden Maßnahmen in der Erziehung liegt, um den Stellenwert dieser Balance in seinem Hauptwerk „Gedanken über Erziehung“ zu verdeutlichen.

  • Die begriffliche Analyse von Freiheit und Lenkung bei John Locke.
  • Die Bedeutung von Gewohnheitsbildung und Vernunft in der frühen Erziehung.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit Züchtigungsmethoden und Belohnungsformen.
  • Die Gewichtung kindlicher Bedürfnisse und individueller Freiheit im Erziehungsprozess.
  • Die historische und pädagogische Wirkungsgeschichte von Lockes Ansätzen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Nicht zu duldende Verhaltensweisen

Locke führt aus, daß kleine Kinder eine Neigung besitzen, der man, wie schon oben angesprochen wurde, frühzeitig entgegenwirken muß, damit sie nicht zu einer schlechten Gewohnheit wird. Dies ist die Neigung zur Herrschsucht, die sich unter anderem darin äußert, andere beherrschen und sich Besitz aneignen zu wollen. Aus diesem Grunde muß dem Kind die Freiheit, selbst Forderungen stellen zu können, verwehrt werden; das Kind muß lernen, seine Wünsche zuerst auf ihre Vernunftmäßigkeit hin zu befragen, bevor es sie äußert.

Um zu verdeutlichen, daß er hiermit keine zu strenge Maßnahme gegen das Kind vorsieht, differenziert Locke zwischen „natürlichen und eingebildeten Bedürfnissen“. Bedürfnisse wie Hunger, Kälte, Müdigkeit, Schmerz usw. besitzen eine natürliche Notwendigkeit und müssen von den Eltern gestillt werden. „Eingebildete Bedürfnisse“ äußern sich aber darin, daß das Kind bestimmte Dinge fordert, beispielsweise nicht nur über Hunger klagt, sondern Braten wünscht. Solche Forderungen sind für Locke Grund genug, dem Kind seinen Wunsch zu verwehren, weil es sich ansonsten daran gewöhnt, seine Herrschsucht auszuüben. Andere Formen der Herrschsucht sind Streitereien zwischen den Kindern, übermäßige Wehleidigkeit und Unredlichkeit, denen man in angemessener Weise entgegenwirken soll. Besonders streng und konsequent soll aber gehandelt werden, wenn sich die Herrschsucht in einer Aufsässigkeit gegen die Eltern äußert. Schon beim ersten Auftreten muß ein solcher Machtkampf zwischen Eltern und Kind in jedem Falle zugunsten der elterlichen Autorität entschieden werden. Wenn es auf andere Weise nicht möglich ist, sieht Locke für diesen Fall auch die Prügelstrafe für gerechtfertigt an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, erläutert das methodische Vorgehen und gibt biographische sowie wirkungsgeschichtliche Hintergrundinformationen zu John Locke.

2. Der Gegensatz von Freiheit und Lenkung: In diesem Kapitel wird der zentrale Stellenwert der Balance zwischen kindlicher Freiheit und elterlicher Lenkung als „wahres Geheimnis der Erziehung“ bei Locke erörtert.

3. Einzelaspekte der pädagogischen Lenkung: Das Kapitel befasst sich mit den konkreten Erziehungsmaßnahmen, insbesondere dem Umgang mit kindlicher Herrschsucht sowie der Bewertung von Züchtigung und Belohnung.

4. Bereiche kindlicher Freiheit: Hier werden die Spielräume der Freiheit thematisiert, die trotz notwendiger Lenkung erhalten bleiben müssen, wie die Bedeutung kindgerechter Beschäftigung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Aktualität von Lockes pädagogischen Vorstellungen in der heutigen Zeit.

Schlüsselwörter

John Locke, Erziehung, Pädagogik, Freiheit, Lenkung, Tugend, Vernunft, Kindgemäße Erziehung, Herrschsucht, Gewohnheit, Autorität, Gedanken über Erziehung, Bedürfnisversagung, Disziplin, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der pädagogischen Philosophie von John Locke, insbesondere mit dem Spannungsverhältnis zwischen pädagogischer Lenkung und der Wahrung kindlicher Freiheit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Charakterbildung durch Gewohnheiten, der richtige Umgang mit kindlicher Herrschsucht, die Rolle von Vernunft in der Erziehung sowie die methodischen Grenzen von Strafe und Belohnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Stellenwert des Begriffspaares „Freiheit und Lenkung“ in Lockes Werk „Gedanken über Erziehung“ präzise herauszuarbeiten und zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse und Interpretation des Quellentextes „Gedanken über Erziehung“ sowie die Einordnung der Aussagen in den biographischen und historischen Kontext des Autors.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Erziehung bei Locke, die spezifische Behandlung von Verhaltensweisen, Mittel der Lenkung und die Bedeutung von Freiräumen für die kindliche Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erziehung, Freiheit, Lenkung, Vernunft, Tugend, Gewohnheit und Autorität geprägt.

Warum lehnt Locke die Anwendung von körperlicher Züchtigung weitgehend ab?

Locke lehnt körperliche Züchtigung ab, da sie nach seiner Ansicht nur Angst erzeugt, anstatt Einsicht in die Vernunft zu fördern, und das Kind entweder zu heuchlerischem Verhalten führt oder dessen Geist bricht.

Wie unterscheidet Locke zwischen notwendigen und eingebildeten Bedürfnissen?

Natürliche Bedürfnisse wie Hunger oder Schmerz sind lebensnotwendig und müssen gestillt werden, während „eingebildete Bedürfnisse“ bloße Wünsche des Kindes darstellen, deren Erfüllung bei einer Fehlsteuerung zu Herrschsucht führen kann.

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Details

Title
Freiheit und Lenkung in der Pädagogik John Lockes
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Erziehungswissenschaftliches Institut)
Course
Proseminar: Die Pädagogik John Lockes
Grade
1,0
Author
Dr. Jens Saathoff (Author)
Publication Year
1991
Pages
14
Catalog Number
V180814
ISBN (eBook)
9783656038795
ISBN (Book)
9783656040620
Language
German
Tags
John Locke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Jens Saathoff (Author), 1991, Freiheit und Lenkung in der Pädagogik John Lockes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180814
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