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Der Begriff Lebenskunst in der Philosophie

Title: Der Begriff Lebenskunst in der Philosophie

Elaboration , 2006 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Birte Jessen (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

-Das Wort ,Lebenskunst‘ ist ein Kompositum und setzt sich aus ,Leben‘ und ,Kunst‘ zusammen. Um zu verstehen, was Lebenskunst ist, erscheint es sinnvoll, sich mit der antiken Philosophie auseinanderzusetzen und zu klären, was die zwei genannten Begriffe (,Leben‘ und ,Kunst‘) dort bedeutet haben.
-Auf welchen Philosophen geht der Ausdruck „Ästhetik der Existenz“ zurück, und was könnte dieser Philosoph darunter verstanden haben?
-Wilhelm Schmid hat den Versuch der Grundlegung einer Philosophie der Lebenskunst unternommen. Worin besteht für Schmid der Unterschied zwischen Lebenskunst und Philosophie der Lebenskunst?
-Was bedeutet es, wenn Schmid von einer „quasi-transzendentalen“ Grundlegung der Philosophie der Lebenskunst spricht?
-Bitte erörtern Sie das Problem der Freiheit, wie Schmid es in der Moderne und in der sogenannten Postmoderne vorfindet, und beantworten Sie anschließend die Frage, wie das Subjekt der Lebenskunst in der sogenannten „anderen“ Moderne mit seiner Freiheit umzugehen hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1

Aufgabe 2

Aufgabe 3

Aufgabe 4

Aufgabe 5

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich intensiv mit der philosophischen Konzeption von Lebenskunst auseinander. Dabei werden historische Wurzeln in der antiken Philosophie, insbesondere bei Sokrates und den Stoikern, analysiert und in den Kontext moderner und postmoderner Herausforderungen gesetzt. Ein zentraler Fokus liegt auf der Frage, wie Philosophie zur bewussten Gestaltung der eigenen Existenz beitragen kann und wie ein autonomes, reflektiertes Leben in einer komplexen Gesellschaft möglich ist.

  • Antike philosophische Konzepte von Lebenskunst bei Sokrates und Stoikern
  • Die Ästhetik der Existenz und Selbsttechniken nach Michel Foucault
  • Wilhelm Schmids Grundlegung einer Philosophie der Lebenskunst
  • Die Problematik der Freiheit in der Moderne und Postmoderne
  • Das Konzept der "anderen" Moderne zur Reflektion von Lebensführung

Auszug aus dem Buch

Aufgabe 2

Der Ausdruck „Ästhetik der Existenz“ wurde von Michel Foucault formuliert. Die Ästhetik der Existenz ist eine „Art von Ethik“. Ethik nennt Foucault dabei „die Art der Beziehung, die man zu sich haben sollte, der Selbstbezug, […], der bestimmt, wie das Individuum sich als Moralsubjekt seiner eigenen Handlungen konstituieren soll“. Das Selbst ist uns nicht gegeben, wir müssen uns selbst als Kunstwerk schaffen, der Stoff dieses Kunstwerkes ist dabei das bios.

Die moderne Gesellschaft ist eine Gesellschaft der Regulierung, der Alltag wird in Zusammenhang mit Macht erlebt. „Macht ist Repression, sofern sie den autonomen Handlungs- und Freiheitsspielraum der Individuen einschränkt oder gar gegen Null gehen läßt“. Macht ist ein Eingriff, der die Freiheit des Individuums beschränkt. Durch die Befreiung aus Machtverhältnissen könnte Freiheit möglich werden. Foucault geht deshalb es „um die Formen, die man seinem Leben selbst gibt, um dessen Gestaltung nicht dem Zugriff der Normen zu überlassen“. Deshalb sind bei der Konstituierung des Subjekts die Selbsttechniken zentral. Es handelt sich um Techniken des Umgangs mit sich. Die Selbsttechniken sind Arbeit und Aktivität, kein passiver Zustand. Foucault übernimmt den Begriff aus der Antike und aktualisiert ihn.

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Dieses Kapitel erläutert das antike Verständnis von Lebenskunst als philosophische Kunst der Lebensgestaltung, wobei Sokrates und die Stoiker als zentrale Referenzpunkte dienen.

Aufgabe 2: Hier wird Michel Foucaults Konzept der „Ästhetik der Existenz“ dargelegt, welches Selbsttechniken in den Mittelpunkt stellt, um sich als Moralsubjekt unabhängig von Machtstrukturen zu konstituieren.

Aufgabe 3: Dieses Kapitel analysiert Wilhelm Schmids Differenzierung zwischen Lebenskunst als gelebter Praxis und der Philosophie der Lebenskunst als theoretischem Orientierungsrahmen.

Aufgabe 4: Der Text erörtert Schmids "quasi-transzendentale" Grundlegung, die keine vorgefertigten Regeln, sondern theoretische Reflexionsmöglichkeiten für die eigenständige Lebensgestaltung bietet.

Aufgabe 5: Abschließend wird das Dilemma der Freiheit in Moderne und Postmoderne diskutiert und das Modell der "anderen" Moderne als reflektierte Form der Lebensführung präsentiert.

Schlüsselwörter

Lebenskunst, Philosophie, Sokrates, Stoizismus, Michel Foucault, Ästhetik der Existenz, Selbsttechniken, Wilhelm Schmid, Autonomie, Freiheit, Moderne, Postmoderne, Lebensgestaltung, Ethik, Askese

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen philosophischen Ansätzen zur Lebenskunst, ausgehend von der Antike bis hin zu zeitgenössischen Entwürfen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themenfelder sind die Verbindung von Philosophie und Leben, die Rolle des Subjekts in Machtstrukturen sowie die Bedeutung von Freiheit und Selbstgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie philosophische Reflexion das Individuum dabei unterstützen kann, sein Leben bewusst, autonom und reflektiert zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die hermeneutische Analyse und Auseinandersetzung mit philosophischen Primär- und Sekundärquellen (u.a. Foucault, Schmid, Sellars).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Aufgaben, die antike Lebenskunst, Foucaults Ästhetik der Existenz sowie Schmids Philosophie der Lebenskunst kritisch untersuchen und auf moderne Problemlagen anwenden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentral sind Begriffe wie Lebenskunst, Selbstsorge, Freiheit, Autonomie und Reflexion.

Wie definiert Foucault die „Ästhetik der Existenz“ in diesem Kontext?

Foucault versteht darunter eine ethische Praxis, durch die sich Individuen selbst zum Subjekt ihrer Handlungen machen und ihr Leben als eine Art Kunstwerk gestalten.

Was bedeutet für Wilhelm Schmid das "Innehalten"?

Das "Innehalten" ist der entscheidende Ausgangspunkt für die philosophische Reflexion und die bewusste Arbeit des Individuums an sich selbst.

Warum sieht Schmid die Notwendigkeit einer "zweiten Aufklärung"?

Da moderne Gesellschaften oft keinen Raum für eine bewusste, existenzielle Lebensgestaltung bieten, sei eine neue Aufklärung notwendig, die sich der Voraussetzungen und Grenzen der Freiheit bewusst ist.

Was ist das "Dilemma der Freiheit" in der Moderne?

Es beschreibt die Situation, in der ein Subjekt aus einer Überfülle an Möglichkeiten wählen muss, ohne jedoch die notwendige Kompetenz für eine begründete Wahl erlernt zu haben.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Der Begriff Lebenskunst in der Philosophie
College
Christian-Albrechts-University of Kiel
Grade
1,0
Author
Birte Jessen (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V180666
ISBN (eBook)
9783656034827
Language
German
Tags
Michel Foucault Wilhelm Schmid John Sellars
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Birte Jessen (Author), 2006, Der Begriff Lebenskunst in der Philosophie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180666
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