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"Mir fehlen immer Worte." Die Kriegsgedichte August Stramms

Title: "Mir fehlen immer Worte." Die Kriegsgedichte August Stramms

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Birte Jessen (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Stramms später Lyrik, den Kriegsgedichten. Da in diesem Rahmen jedoch schwerlich alle 31 Gedichte der Anthologie „Tropfblut“ (die Gedichte sind nach der Chronologie ihres Erscheinens in „Der Sturm“ geordnet) genauer analysiert werden können, sollen drei Gedichte – „Schlacht“, „Feuertaufe“ und „Patrouille“ – exemplarisch interpretiert werden, um im Anschluss das Charakteristische an Stramms Kriegslyrik vorzustellen. In einer Schlussbemerkung soll dann versucht werden, die Frage zu beantworten, ob Stramms späte Lyrik kriegsbejahend oder kriegskritisch ist – oder keines von beidem.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interpretation ausgewählter Kriegsgedichte

2.1 „Schlacht“

2.2 „Feuertaufe“

2.3 „Patrouille“

3. Charakteristisches für Stramms Kriegslyrik

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die späte Lyrik von August Stramm, insbesondere seine Kriegsgedichte aus der Sammlung „Tropfblut“, mit dem Ziel, durch eine exemplarische Interpretation dreier ausgewählter Werke charakteristische Merkmale seiner Ausdrucksweise herauszuarbeiten und die Frage nach deren kriegsbejahender oder kriegskritischer Tendenz zu erörtern.

  • Analyse und Interpretation der Gedichte „Schlacht“, „Feuertaufe“ und „Patrouille“.
  • Untersuchung der spezifischen sprachlichen Gestaltung, wie Wortreduktion und Transformation von Wortklassen.
  • Einordnung von Stramms Lyrik in den Kontext des literarischen Expressionismus.
  • Reflexion über die Darstellung von Angst, Gewalt und Tod im Ersten Weltkrieg.
  • Beantwortung der Frage nach der politischen oder kritischen Intention der Texte.

Auszug aus dem Buch

2.1 „Schlacht“

„Schlacht“ erschien im Mai 1915 in Waldens Zeitschrift „Der Sturm“ und ist mit 49 Zeilen das längste von Stramms Kriegsgedichten (eine ähnliche Länge weist sonst nur „Urtod“ mit 47 Zeilen auf, die anderen Gedichte aus der Sammlung „Tropfblut“ bestehen aus sechs („Abend“, „Patrouille“, „Im Feuer“ und „Traumig“) bis 30 („Vernichtung“) Zeilen). Es gibt keinen Reim, das Versmaß ist ein Trochäus, mit – bedingt durch die unterschiedliche Zeilenlänge – einer variierenden Anzahl von Hebungen.

In diesem Gedicht werden Gewalt und Tod in einem Kampf dargestellt. Es finden sich zwei Interpunktionen wieder, nach Vers 25 und Vers 49 ist ein Punkt gesetzt. Nach Vers 25 folgt der Wendepunkt, was nicht nur durch den Punkt am Zeilenende deutlich wird, sondern auch „dadurch, daß der Vers exakt die Mitte des Gedichts markiert“3. Der erste Teil (Z. 1-25) schildert die titelgebende Schlacht mit Nahkampfsituationen sowie deren ohrenbetäubender Akustik (Granateneinschläge, Schreie der Menschen), der zweite (Z. 26-49) zeigt das Kriegsfeld nach dem Gefecht.4

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Kriegsgedichte von August Stramm ein, erläutert den Entstehungskontext der Sammlung „Tropfblut“ und definiert die Zielsetzung der exemplarischen Analyse.

2. Interpretation ausgewählter Kriegsgedichte: In diesem Kapitel werden die Gedichte „Schlacht“, „Feuertaufe“ und „Patrouille“ einer detaillierten Analyse unterzogen, um die sprachliche Gestaltung und die thematische Darstellung des Krieges zu beleuchten.

3. Charakteristisches für Stramms Kriegslyrik: Hier werden die wesentlichen Merkmale von Stramms Lyrik, insbesondere die Wortreduktion und die Abkehr von traditionellen Formen, zusammenfassend charakterisiert und in den expressionistischen Kontext eingeordnet.

4. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert, dass Stramms Lyrik eine unmittelbare und ungeschönte Darstellung des kriegerischen Erlebens bietet, ohne jedoch explizit politisch Stellung zu beziehen oder den Krieg zu verherrlichen.

Schlüsselwörter

August Stramm, Tropfblut, Kriegslyrik, Expressionismus, Schlacht, Feuertaufe, Patrouille, Wortkunst, Wortreduktion, Erster Weltkrieg, Kriegserlebnis, Sprachgestaltung, Lyrische Analyse, Tod, Gewalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der späten Lyrik von August Stramm, insbesondere den Kriegsgedichten, die während seines Fronteinsatzes entstanden sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die sprachlichen Besonderheiten der Strammschen Lyrik, wie die Verknappung der Sprache und die Auflösung grammatischer Regeln, sowie die thematische Auseinandersetzung mit Gewalt, Angst und Tod.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Interpretation dreier ausgewählter Gedichte das Charakteristische an Stramms Kriegslyrik aufzuzeigen und zu klären, ob seine Texte als kriegsbejahend oder kriegskritisch einzustufen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine exemplarische Textanalyse und Interpretation ausgewählter Gedichte vorgenommen, ergänzt durch den Einbezug literaturwissenschaftlicher Forschungsliteratur und biografischer Dokumente.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Interpretation der Gedichte „Schlacht“, „Feuertaufe“ und „Patrouille“ sowie eine übergreifende Darstellung der typischen Merkmale von Stramms expressionistischer Schreibweise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie „Kriegslyrik“, „Expressionismus“, „Wortkunst“, „Tropfblut“ und „Sprachreduktion“ geprägt.

Wie geht Stramm mit der Darstellung von Sexualität in seinen Kriegsgedichten um?

Stramm nutzt sexuelle Metaphorik, um die Triebhaftigkeit des Kriegsgeschehens zu unterstreichen, wobei diese Darstellung nicht als lebensbejahend, sondern als entmenschlicht und dem Schicksal ausgeliefert verstanden wird.

Warum fehlen in Stramms Gedichten konkrete Raum- und Zeitangaben?

Das Fehlen spezifischer Angaben dient der Abstraktion, wodurch das geschilderte Leid und Grauen des Krieges universelle Gültigkeit erlangen und nicht auf den Ersten Weltkrieg begrenzt bleiben.

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Details

Title
"Mir fehlen immer Worte." Die Kriegsgedichte August Stramms
College
Christian-Albrechts-University of Kiel
Grade
1,3
Author
Birte Jessen (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V180658
ISBN (eBook)
9783656035459
Language
German
Tags
August Stramm Kriegsgedichte Expressionismus Avantgarde
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Birte Jessen (Author), 2007, "Mir fehlen immer Worte." Die Kriegsgedichte August Stramms, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180658
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