„Wenn ich das Ganze nochmal machen müßte, würde ich lieber ein bescheidener, unauffälliger Künstler werden, der sich in seinem eigenen Garten abrackert.“ Jim Morrison
Inhaltsverzeichnis
1. „Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals geboren worden zu sein. Das muss eins meiner Black-Outs gewesen sein.“ Jim Morrison
2. „Es gibt Dinge, die man kennt und Dinge, die man nicht kennt, das Bekannte und das Unbekannte; dazwischen gibt es Türen.“ Jim Morrison
3. „Die Musik spiegelt das wieder, was um dich herum passiert.“ Jim Morrison
4. „Ich singe nicht, ich schreie.“ Jim Morrison
5. „Wenn ich das Ganze nochmal machen müßte, würde ich lieber ein bescheidener, unauffälliger Künstler werden, der sich in seinem eigenen Garten abrackert.“ Jim Morrison
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Leben und Wirken von Jim Morrison sowie die Entstehung und Entwicklung der Band „The Doors“ vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umbrüche der 1960er Jahre. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die öffentliche Wahrnehmung von Morrison als exzentrischem Frontmann und der „Mythos Jim Morrison“ konstituiert haben.
- Biografische Stationen und künstlerische Entwicklung von Jim Morrison.
- Die Entstehung der Band „The Doors“ und ihre Rolle in der Musikszene von Los Angeles.
- Einfluss von Psychedelika, Zeitgeist und gesellschaftlicher Rebellion auf das künstlerische Schaffen.
- Die Inszenierung der Bühnenpersönlichkeit versus das Privatleben.
- Der Übergang von Jim Morrison vom Musiker zum Dichter und sein Lebensende in Paris.
Auszug aus dem Buch
Die Fremdartigkeit der Doors Musik liegt auch am fehlenden Bassisten.
Aus diesem Grund muss der Schlagzeuger Densmore den Takt halten. Aber sein Gespür für Jazz macht die Musik dicht und unberechenbar. Auch Kriegers Flamenco-Einfluss trägt zum mysteriösen Sound bei. Er benutzt kein Plektrum und spielt Rhythmus und Melodie mit den Fingern. Aber der Sound braucht eine Basis. Manzarek entdeckt einen Keyboard-Bass und spielt mit der linken Hand die Bassstimme. Mit der rechten spielt er Akkorde und seine von Bach inspirierten Bluesläufe. Des Weiteren erinnert der Keyboard-Sound an Karneval. Er wirkt gleichzeitig kindisch und tief beunruhigend.
Nicht grundlos sieht man auf dem zweiten Album-Cover „Strange Days“ Zirkusartisten. Im surrealen Hauch von Rummelplatz, den die Band umgibt, ist Morrison der ungestüme Trapezkünstler. Für Ray ist er wie ein alter Schamane, der seine Anhänger in Welten führt, die sie unter normalen Umständen nie betreten würden. Morrison ist sowohl unschuldig, als auch profan. Er ist ein Rock’n‘Roll Poet: gefährlich und hochintelligent. Und diese Kombination hatte vor ihm keiner. Doch egal wie hoch er fliegt, die Band fängt ihn immer wieder auf und holt ihn auf die Erde zurück.
Zusammenfassung der Kapitel
1. „Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals geboren worden zu sein. Das muss eins meiner Black-Outs gewesen sein.“ Jim Morrison: Dieses Kapitel gibt einen biografischen Überblick über Jim Morrison als vielseitigen Künstler und beleuchtet sein tiefes Interesse für Tod, Poesie und die Bühne.
2. „Es gibt Dinge, die man kennt und Dinge, die man nicht kennt, das Bekannte und das Unbekannte; dazwischen gibt es Türen.“ Jim Morrison: Hier wird die Gründung der Band „The Doors“ und die Zusammenarbeit mit Ray Manzarek, John Densmore und Robby Krieger sowie der Aufstieg zum Erfolg beschrieben.
3. „Die Musik spiegelt das wieder, was um dich herum passiert.“ Jim Morrison: Das Kapitel analysiert den speziellen, fremdartigen Sound der Band und deren künstlerische Einordnung sowie die Wahrnehmung durch das Publikum.
4. „Ich singe nicht, ich schreie.“ Jim Morrison: Im Fokus stehen hier Morrisons exzessiver Lebensstil, seine zunehmende Unberechenbarkeit auf der Bühne und die Auswirkungen seines Ruhmes auf seine psychische Verfassung.
5. „Wenn ich das Ganze nochmal machen müßte, würde ich lieber ein bescheidener, unauffälliger Künstler werden, der sich in seinem eigenen Garten abrackert.“ Jim Morrison: Dieses Kapitel behandelt Morrisons Umzug nach Paris, den Versuch, sich dort als Schriftsteller zu etablieren, und sein frühes Lebensende im Alter von 27 Jahren.
Schlüsselwörter
Jim Morrison, The Doors, Rockgeschichte, 1960er Jahre, Psychodelic Rock, Los Angeles, Poet, Bühnenperformance, Mythos, Counterculture, Ray Manzarek, Musikindustrie, Paris, Songwriting, Rebellion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das Leben und die künstlerische Karriere von Jim Morrison und die Entwicklung der Band The Doors.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder sind die musikalische Entwicklung, der Einfluss des Zeitgeistes auf die Band, Morrisons Persönlichkeit als Dichter und Performer sowie der Umgang mit Erfolg und Ruhm.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den „Mythos Jim Morrison“ zu verstehen und die verschiedenen Facetten seines Lebens zwischen Kunst, Rebellion und Selbstzerstörung aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?
Die Arbeit basiert auf einer biografischen und kulturwissenschaftlichen Analyse sowie der Auswertung von Zeitzeugnissen, Filmen und schriftlichen Quellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Phasen: von der Bandgründung und dem musikalischen Aufstieg über die Eskalation durch Alkohol und Drogen bis hin zu Morrisons Rückzug nach Paris.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie The Doors, Jim Morrison, Rockgeschichte, 60er Jahre und kulturelle Rebellion charakterisiert.
Warum wird im Text die fehlende Bassbesetzung bei The Doors hervorgehoben?
Die Abwesenheit eines Bassisten war ein entscheidender Faktor für den einzigartigen, dichten und unkonventionellen Sound, der durch die Keyboard-Bass-Lösung von Ray Manzarek kompensiert wurde.
Welche Rolle spielte der „Lizard King“ für die öffentliche Wahrnehmung von Morrison?
Der „Lizard King“ entwickelte sich zur Projektionsfläche für Morrisons provokantes Image, was den Künstler zunehmend dazu zwang, diese Rolle auch im Privatleben beizubehalten.
Wie lässt sich Morrisons Wunsch, Schriftsteller zu werden, in seinen Pariser Jahren einordnen?
Der Umzug nach Paris markierte den Versuch, sich vom Image des Rockstars zu lösen und den ursprünglichen Traum zu verwirklichen, als Dichter und Schriftsteller unter seinem bürgerlichen Namen unerkannt zu leben.
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- Raliza Petrova (Author), 2011, Der Mythos Jim Morrison, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180588