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Go to shop › Politics - Topic: German Foreign Policy

Warum enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung zur UN-Resolution 1973, welche eine militärische Intervention in Form einer Flugverbotszone in Libyen legitimierte, der Stimme?

Ein Erklärungsansatz mit dem Liberalismus der Internationalen Beziehungen und einem ergänzten Liberalismusmodel nach Andrew Moravcsik.

Title: Warum enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung zur UN-Resolution 1973, welche eine militärische Intervention in Form einer  Flugverbotszone in Libyen legitimierte, der Stimme?

Term Paper , 2011 , 15 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Christopher Peterwerth (Author)

Politics - Topic: German Foreign Policy

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Summary Excerpt Details

Die Ausarbeitung befasst sich mit dem Libyenkonflikt und der Stimmenthaltung Deutschlands. Sie versucht die Stimmenthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat mit der Theorie des Liberalismus der Internationalen Beziehungen zu erklären.

Zur besseren Einführung in die Thematik enthält die Arbeit ein kurzen Rückblick der letzten zehn Jahre bis zum Konfliktausbruch. Die einzelnen Etappen im Rückblick, lassen aneinandergereiht bereits früh erahnen, dass diese sich in einer kriegerischen Auseinandersetzung entladen müssen, da zu viele Interessen bzw. Präferenzen sich in Opposition zueinander befinden. Aus diesen Gegebenheiten und mit Hilfe der Theorie des Liberalismus wird versucht die Stimmenthaltung Deutschlands zu erklären.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Theorien des Liberalismus in den Internationalen Beziehungen
2.1. Grundgedanke des (ökonomischen) Liberalismus in den
Internationalen Beziehungen
2.2. Liberalismus nach Andrew Moravcsik
2.3. Liberales ökonomisches Model
3. Warum enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung zur
UN-Resolution 1973, welche eine militärische Intervention in
Form einer Flugverbotszone in Libyen legitimierte, der
Stimme?
3.1. Vorgeschichte
3.2. Analyse deutscher Präferenzen und die daraus folgende
Stimmenthaltung im UN-Sicherheitsrat
4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Deutschland eckt seit der wiedergewonnenen vollen Souveränität, zunehmend an den Vorstellungen seiner traditionellen Verbündeten, wie Frankreich [...] an. Es kündigte auf wirtschaftlicher Ebene Zusammenarbeiten auf, wie das deutsch-französische Atomprogramm Areva, nur um sich daraufhin nach Osten [...] zu orientieren, was bei den westlichen Nachbarn Deutschlands auch heute noch den „Rapallo-Komplex“ auslöst.

Auf internationaler Ebene stößt es seinem engsten Verbündeten den USA gegen das Bein, als sich Deutschland nicht am Irak-Krieg beteiligen möchte, nur um dann eine Achse mit Russland und Frankreich gegen den Irak-Krieg zu bilden. Es schwört der Atomenergie ab, was bei den amerikanischen Verbündeten Befürchtungen auslöst, dass Deutschland zu sehr in die energiepolitischen Fänge Russlands kommt. Und im Fall Libyen enthält es sich im UN-Sicherheitsrat der Stimme und stimmt somit gegen seine Verbündeten.

Was treibt Deutschland dazu in [...] seiner Außenpolitik als zunehmender Unsicherheitsfaktor betrachtet zu werden? Am Beispiel des Libyen-Konflikts versucht diese Ausarbeitung, Deutschlands Stimmenthaltung [...] erklären....

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien des Liberalismus in den Internationalen Beziehungen

2.1. Grundgedanke des (ökonomischen) Liberalismus in den Internationalen Beziehungen

2.2. Liberalismus nach Andrew Moravcsik

2.3. Liberales ökonomisches Model

3. Warum enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung zur UN-Resolution 1973, welche eine militärische Intervention in Form einer Flugverbotszone in Libyen legitimierte, der Stimme?

3.1. Vorgeschichte

3.2. Analyse deutscher Präferenzen und die daraus folgende Stimmenthaltung im UN-Sicherheitsrat

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Gründe für die deutsche Stimmenthaltung bei der UN-Resolution 1973 zur Intervention in Libyen im Jahr 2011 unter Anwendung der liberalen Theorie der Internationalen Beziehungen nach Andrew Moravcsik, um den Einfluss gesellschaftlicher Präferenzen auf das staatliche Handeln zu beleuchten.

  • Analyse des ökonomischen Liberalismus und dessen Bedeutung für zwischenstaatliche Beziehungen.
  • Untersuchung der Theorie nach Andrew Moravcsik und deren Übertragbarkeit auf staatliches Handeln.
  • Darstellung der historischen Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Libyen.
  • Evaluation wirtschaftlicher Interessen und gesellschaftlicher Präferenzen als Triebfedern für die deutsche Außenpolitik.
  • Kritische Betrachtung der deutschen Rolle im internationalen Gefüge während des Libyen-Konflikts.

Auszug aus dem Buch

3.2. Analyse deutscher Präferenzen und die daraus folgende Stimmenthaltung im UN-Sicherheitsrat

Deutschland als rohstoffarmes Land (und somit die Industrie) hat ein besonderes wirtschaftliches Interesse an stabilen wirtschaftlichen Beziehungen zu rohstoffreichen Ländern. Aber nicht nur Rohstoffe sind für den Vize-Weltmeister im Export von Interesse sondern auch das Geschäft mit strategischen Informationen in Bezug zu Terrorismus oder Waffen ist für den drittgrößten Waffenexporteur der Welt von besonderer Bedeutung. (vgl. Handelsblatt, 06.09.2011 / vgl. Handelsblatt, 15.03.2010)

Fast zeitgleich mit der Aufhebung des EU-Waffenembargos, besuchte der damalige Kanzler Schröder, zusammen mit einer 25-köpfigen Wirtschaftsdelegation, darunter namhafte Größen von MAN, Siemens, der BASF-Tochter Wintershall und der Thyssen-Krupp Tochterfirma Uhde, den libyschen Machthaber Gaddafi. (vgl. Süddeutsche Zeitung, 14.10.2004)

Um die wirtschaftliche Bedeutung von Libyen zu unterstreichen, sollte man erwähnen, dass es ursprünglich 80 deutsche Wirtschaftsvertreter waren, diese jedoch auf 25 reduziert wurden. (vgl. ebd.) So viel wirtschaftliche Aufmerksamkeit erhalten normalerweise nur die Emerging-Markets wie China, Indien oder Brasilien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die zunehmende außenpolitische Diskrepanz zwischen Deutschland und seinen westlichen Verbündeten sowie das Ziel, die Stimmenthaltung im Libyen-Konflikt theoretisch zu erklären.

2. Theorien des Liberalismus in den Internationalen Beziehungen: Dieses Kapitel führt in die Grundzüge des ökonomischen Liberalismus sowie die Theorie von Andrew Moravcsik ein, welche staatliche Präferenzen aus gesellschaftlichen Interessen ableitet.

3. Warum enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung zur UN-Resolution 1973, welche eine militärische Intervention in Form einer Flugverbotszone in Libyen legitimierte, der Stimme?: Das Hauptkapitel analysiert die historischen Zusammenhänge, die wirtschaftlichen Interessen deutscher Konzerne und den gesellschaftlichen Druck, die zur deutschen Stimmenthaltung führten.

4. Fazit: Das Fazit resümiert, dass wirtschaftliche und geostrategische Interessen im Rahmen der liberalen Theorie erklärbar sind, während die Bundesregierung durch eine Fehleinschätzung der Lage langfristige Risiken in Kauf nahm.

Schlüsselwörter

Liberalismus, Internationale Beziehungen, Andrew Moravcsik, Deutschland, Libyen, Stimmenthaltung, UN-Sicherheitsrat, Außenpolitik, Wirtschaftsinteressen, Rohstoffe, Flugverbotszone, Gesellschaftliche Präferenzen, Appeasementpolitik, Geopolitik, Regierungsinteressen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Gründe für die deutsche Stimmenthaltung zur UN-Resolution 1973 im Libyen-Konflikt 2011 aus einer politikwissenschaftlichen Perspektive.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der ökonomische Liberalismus, die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland, die Bedeutung wirtschaftlicher Verflechtungen sowie der Einfluss gesellschaftlicher Präferenzen auf staatliche Entscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das scheinbar abweichende deutsche Abstimmungsverhalten im UN-Sicherheitsrat mithilfe der Theorie des Liberalismus nach Andrew Moravcsik theoretisch zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Theorie von Andrew Moravcsik, welche staatliche außenpolitische Präferenzen als Spiegelbild innerstaatlicher gesellschaftlicher Anforderungen und Interessen interpretiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich mit der Vorgeschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und Libyen, den massiven wirtschaftlichen Interessen deutscher Unternehmen und der Stimmung in der deutschen Bevölkerung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Liberalismus, staatliche Präferenzen, ökonomische Verflechtung und Außenpolitik charakterisiert.

Warum war Libyen wirtschaftlich so bedeutend für Deutschland?

Libyen fungierte als einer der wichtigsten Erdöllieferanten und bot deutschen Großkonzernen bedeutende Investitionsmöglichkeiten, was zu einer engen wirtschaftlichen Verflechtung führte.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Staates?

Der Autor argumentiert im Gegensatz zu Moravcsik, dass Regierungen in Demokratien auch eigene Interessen verfolgen, wie beispielsweise das Ziel der Wiederwahl oder budgetäre Interessen.

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Details

Title
Warum enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung zur UN-Resolution 1973, welche eine militärische Intervention in Form einer Flugverbotszone in Libyen legitimierte, der Stimme?
Subtitle
Ein Erklärungsansatz mit dem Liberalismus der Internationalen Beziehungen und einem ergänzten Liberalismusmodel nach Andrew Moravcsik.
College
Technical University of Darmstadt
Grade
2,7
Author
Christopher Peterwerth (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V180407
ISBN (eBook)
9783656031376
Language
German
Tags
Libyen Gaddafi UN-Resolution UN-Sicherheitsrat Deutsche Außenpolitik Rohstoffe Bürgerkrieg Libyen Arabischer Frühling Liberalismus Mittelmeer Union Deutsche Präferenzen Erdgas Öl in Libyen EU-Kommission Libyen Deutschland Libyen BASF
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christopher Peterwerth (Author), 2011, Warum enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung zur UN-Resolution 1973, welche eine militärische Intervention in Form einer Flugverbotszone in Libyen legitimierte, der Stimme?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180407
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