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Der Untergang Roms - Chronologischer Überblick und Ursachendiskussion

Title: Der Untergang Roms - Chronologischer Überblick und Ursachendiskussion

Scientific Essay , 2011 , 36 Pages

Autor:in: Domenic Schäfer (Author)

World History - Early and Ancient History

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Wieso ist Rom untergegangen? Eine simple Frage, die dennoch nicht so leicht zu beantworten ist. Vorliegende Arbeit stellt zunächst die Ereignisse vom Tod des Theodosius bis zu Theoderichs Eroberung Italiens dar, wobei auch ein Ausblick auf Justinian gegeben wird. Anschließend werden verschiedene Konzepte für den Untergang Roms diskutiert. Meine These: Innere Strukturprobleme - insbesondere in der Organisation des Heeres, aber auch in Bezug auf die zunehmend immer schwächeren Kaiser - sind maßgeblich verantwortlich für den Untergang des römischen Westreichs.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick über das Ende des weströmischen Reiches

2.1 Das Westreich unter Honorius

2.1.1 Die Reichsteilung nach Theodosius‘ Tod

2.1.2 Konflikt mit den Westgoten unter Alarich

2.1.3 Die Plünderung Roms durch die Westgoten

2.2 Der Untergang bahnt sich an: Von Honorius‘ Tod bis zur Absetzung des letzten römischen Kaisers Romulus Augustulus

2.3 Der Krieg zwischen Odoaker und Theoderich

2.3.1 Die Abschaffung des Kaisertums durch Odoaker

2.3.2 Sturz des Odoakers durch Theoderich

2.3.2 Die Herrschaft Theoderichs über Italien

2.4 Fortbestehen des oströmischen Reichs

2.4.1 Innere Stabilität im Ostreich

2.4.2 Das Zeitalter des Justinian

3. Diskussion der möglichen Ursachen für den Untergang des Westreichs

3.1 Darstellung der Theorien für den Untergang des römischen Reiches in der historischen Forschung

3.1.1 Die Darlegung bei GIBBON, SEECK und DEMANDT

3.1.2 Die wichtigsten Deutungsansätze im Überblick

3.2 Innenpolitisches Erklärungsmodell

3.2.1 Das Heereswesen im fünften Jahrhundert

3.2.2 Das Versagen der Herrscher

4. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit analysiert die Ursachen und Ereignisse, die zum Untergang des weströmischen Reiches im fünften nachchristlichen Jahrhundert geführt haben. Dabei wird der Fokus auf eine chronologische Aufarbeitung der wesentlichen Geschehnisse und eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Forschungstheorien gelegt, um die These zu untermauern, dass primär innere Zerfallserscheinungen sowie ein Versagen der kaiserlichen Führung und eine strukturelle Schwäche des Militärwesens ausschlaggebend für das Ende der antiken Welt im Westen waren.

  • Chronologische Analyse der Ereignisse des fünften Jahrhunderts
  • Untersuchung der innenpolitischen Krisen und des Machtverlusts der weströmischen Kaiser
  • Kritische Bewertung des Einflusses der nichtrömischen Heermeister auf das Militärwesen
  • Gegenüberstellung und Bewertung historischer Erklärungsmodelle (u.a. Gibbon, Seeck, Demandt)
  • Vergleichende Betrachtung der Entwicklung des oströmischen Reiches

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Das Heereswesen im fünften Jahrhundert

Insgesamt schließe ich mich der These von BRAND an, dass die wesentliche Ursache für den Untergang des weströmischen Reichs darin bestand, dass die nichtrömischen Heermeister einen viel zu großen Einfluss hatten. So hielt Stilicho zur Regierungszeit des Honorius pro facto die Macht in den Händen. Valentinian III. besaß zwar „nominell die Herrschaft […], realiter gaben aber – neben seiner Mutter – wieder die Heermeister den Ton an.“ Besonders deutlich wird dies zur Zeit des suebischen Heermeisters Rikimer, der bis 472 deutlich mehr Einfluss hatte als die kurzzeitig regierenden Augusti. Bezeichnend ist auch, dass anschließend Orestes, ein patricius, den Kaiser Iulius Nepos vertreiben und seinen eigenen Sohn Romulus Augustulus zum Kaiser erklären konnte. Darüber lesen wir in einer anonymen Theoderichchronik:

„Augustulus, der vor seiner Herrschaftszeit von seinen Eltern Romulus genannt wurde, ist von seinem Vater, dem Heermeister Orestes, zum Kaiser gemacht worden.“

BRAND schreibt zutreffend und prägnant, „daß [sic!] nicht Kaiser ihre Heermeister, sondern Heermeister ihre Kaiser ernannten.“ Im Vergleich zum oströmischen Reich muss hier darauf verwiesen werden, dass es im oströmischen Reich fünf gleichrangige Oberbefehlshaber gab, im weströmischen Reich die höchste militärische Stellung allerdings auf eine einzige Person konzentriert war. Jetzt könnte man natürlich einwenden, dass die Errichtung einer Militärdiktatur im weitesten Sinne noch nicht gleichzusetzen ist mit der Notwendigkeit des Untergangs von Rom. Dennoch bin ich der Auffassung, dass ebendies eine Grundvoraussetzung dafür war, dass „nichtrömische Foederaten“ den Kaiser Romulus Augustulus absetzen konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, stellt die Forschungsfragen dar und erläutert die methodische Vorgehensweise, wobei der Fokus auf den historischen Ereignissen des fünften Jahrhunderts liegt.

2. Überblick über das Ende des weströmischen Reiches: Hier werden chronologisch die wesentlichen politischen und militärischen Ereignisse dargestellt, die von der Teilung des Reiches unter Honorius bis zur Absetzung des letzten Kaisers Romulus Augustulus und der Herrschaft Theoderichs führen.

3. Diskussion der möglichen Ursachen für den Untergang des Westreichs: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit verschiedenen historischen Erklärungsmodellen für den Untergang auseinander und begründet das eigene innenpolitische Erklärungsmodell, das strukturelle Probleme und das Versagen der Kaiser in den Mittelpunkt stellt.

4. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die Ergebnisse zusammen und schließt mit einer abschließenden Reflexion über die historische Instabilität des weströmischen Reiches ab.

Schlüsselwörter

Weströmisches Reich, Untergang Roms, Spätantike, Völkerwanderung, Heermeister, Kaiserherrschaft, Romulus Augustulus, Theoderich, Odoaker, Militärwesen, Historische Forschung, Innenpolitik, Barbarenvölker, Imperium Romanum, Historische Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und dem Ablauf des Untergangs des weströmischen Reiches im fünften Jahrhundert nach Christus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die chronologische Abfolge der Ereignisse, die Rolle der nichtrömischen Heermeister, die kaiserliche Schwäche sowie die Auswirkungen der Völkerwanderung auf das imperium Romanum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu ergründen, wie es dazu kommen konnte, dass ein über tausend Jahre bestehendes Weltreich zugrunde ging, wobei der Schwerpunkt auf der These liegt, dass innere Zerfallserscheinungen die Hauptursache darstellten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt eine chronologische Darstellung der Ereignisse, verknüpft mit einer intensiven Analyse zeitgenössischer Quellen und einer kritischen Auseinandersetzung mit der historischen Forschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Abriss der Ereignisse bis zum Jahr 476 sowie eine tiefgehende Diskussion und Abwägung verschiedener Theorien, die den Untergang erklären.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind das weströmische Reich, der Untergang Roms, die Rolle der Heermeister, das kaiserliche Versagen und die strukturelle Krise der spätrömischen Armee.

Warum konnte das oströmische Reich trotz ähnlicher Bedrohungen länger bestehen als der Westen?

Die Arbeit führt dies vor allem auf eine größere innenpolitische Stabilität, eine anders strukturierte Verwaltung und ein erfolgreicheres Management der militärischen Führung zurück.

Wie bewertet der Autor die Rolle der sogenannten Barbarenvölker?

Der Autor sieht in der Bedrohung durch fremde Völker eher eine Konsequenz der inneren Schwäche und strukturellen Zerfallserscheinungen Roms als deren primäre Ursache.

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Details

Title
Der Untergang Roms - Chronologischer Überblick und Ursachendiskussion
Author
Domenic Schäfer (Author)
Publication Year
2011
Pages
36
Catalog Number
V180348
ISBN (Book)
9783656031611
ISBN (eBook)
9783656031802
Language
German
Tags
476 Romulus Augustulus Odoaker Theoderich Zenon Goten Germanen Prokop Jordanes Honorius Alarich Stilicho Aetius Heermeister Untergang Roms Ende des römischen Reichs Germanisches Königtum Justinian
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Domenic Schäfer (Author), 2011, Der Untergang Roms - Chronologischer Überblick und Ursachendiskussion, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180348
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