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Der Investiturstreit

Title: Der Investiturstreit

Seminar Paper , 2006 , 15 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Bachelor Thorsten Kozik (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History

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Summary Excerpt Details

Der Begriff Investitur hat nichts mit den Begriffen Inventur oder investieren zutun. Er bezeichnet die Amtseinsetzung eines Bischofs/Erzbischofs in ein Bistum/Erzbistum. Ist nicht geklärt wer einen Bischof einsetzten darf und mehrere Parteien beanspruchen das Investiturrecht für sich, kommt es zu einem Streit, dem Investiturstreit. Heutzutage ist klar, dass die katholische Kirche ihre Bischöfe alleine beruft und einsetzt. Ziel dieser Seminararbeit ist es herauszufinden wie die Investitur im Mittelalter gehandhabt wurde und wie es zu einem Investiturstreit kommen konnte. Der Zeitraum von 1075 – 1122 gilt als die Hochzeit des Investiturstreits. Eine Untersuchung der Jahre vor dem Investiturstreits ist nötig, wo vor allem das Papsttum und theologie-geschichtliche Veränderungen dieser Zeit genauer untersucht werden sollten um die entscheidenden Veränderungen zu verstehen. Zudem ist zu begutachten wie sich die deutschen Könige und Kaiser gegenüber den Päpsten und Bischöfen verhielten.
Zur Untersuchung stehen zahlreiche Quellen und sekundär Literatur zur Verfügung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Das ottonisch-salische Reichskirchensystem

2.2 Anfänge des Reformpapsttums

2.3 Der Investiturstreit

2.4 Das Wormser Konkordat

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die historische Entwicklung und Dynamik des Investiturstreits im Mittelalter, mit einem besonderen Fokus auf das Spannungsfeld zwischen weltlicher Herrschaftsgewalt und kirchlichem Unabhängigkeitsstreben zwischen 1075 und 1122.

  • Das ottonisch-salische Reichskirchensystem als Ausgangslage
  • Entwicklung und Etablierung des Reformpapsttums
  • Die Eskalation des Investiturstreits zwischen Kaiser und Papst
  • Die rechtliche Beilegung durch das Wormser Konkordat

Auszug aus dem Buch

2.3 Der Investiturstreit

In der Zeit als die Kaiserinwitwe Agnes die Regentschaft für ihren Sohn Heinrich IV übernahm entfernten sich Königshof und Papsttum zunehmend. Als Alexander II sich durchsetzte als Papst, gegen den Königshof der ursprünglich Honorius II anerkannte, lag die Synode von Sutri 1046 erst 18 Jahre zurück. Dort hatte der Kaiser noch über die Papstwürde entschieden, indem er drei Päpste abgesetzte hatte und einen deutschen Bischof inthroniserte. Das Verhältnis zwischen Papsttum und Königshof kippte völlig, den Honorius II war der erste Papst der vom deutschen Hof unterstützt wurde und scheiterte. Zudem fanden innerkirchliche Reformen statt, auf die somit auch kein Einfluss mehr genommen werden konnte, vom deutschen Hof. Konflikte waren damit eigentlich vorauszusehen, denn das Papsttum war nun nicht mehr an die Interessen des deutschen Hofes gebunden.

Mit dem Regierungsantritt Heinrich IV begannen die Probleme. Der 15 jährige König wollte die alte Macht der Krone wieder herstellen, das bot viel Konfliktpotenzial. Positionen die man sich während der Regierungszeit der Kaiserinwitwe einheimste standen nun wieder zur Disposition. Das Jahr 1073 wurde durch einen Pontifikatswechsel geprägt. Archediakon Hildebrandt wurde tumultartig vom Volk und Klerus von Rom zum Papst ernannt, er nannte sich Gregor VII. Das Papstwahldekret von 1059, an dem er beteiligt war, kam nicht zum zug. Der deutsche Königshof wurde wahrscheinlich auch nicht informiert. Der Grund dafür war das Heinrich IV einige Ratgeber am Hofe in seiner Nähe duldete, die Alexander II kurz vor seinem Tod, exkommuniziert hatte. Diese waren anscheinend in einem Umsturzversuch am Mailänder Erzbischofsstuhl beteiligt. Es kam in Mailand zum Bürgerkrieg, in dem es um die Neuordnung der Ambrosianischen Kirche in Mailand ging. Erzbischof Wido resignierte als sich der Konflikt verschärfte und er übersandte seinen Bischofsstab Heinrich IV und trat damit zurück. Dieser investierte einem im nahe stehenden Kleriker Namens Gottfried. Das nahm Rom nicht hin, weil der Amtsverzicht eines Erzbischofs keine Kleinigkeit war die nicht ohne Zustimmung des Papstes erfolgen konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert den Begriff der Investitur, skizziert das Forschungsziel der Arbeit und erläutert den zeitlichen Rahmen des Investiturstreits.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die strukturellen Voraussetzungen im Reichskirchensystem, den Aufstieg des Reformpapsttums und die eskalierenden Konflikte zwischen Kaiser und Papsttum.

2.1 Das ottonisch-salische Reichskirchensystem: Dieses Kapitel beschreibt die enge Verflechtung von geistlicher und weltlicher Macht, bei der Bischöfe durch den König mit Regalien ausgestattet und in den Reichsdienst eingebunden wurden.

2.2 Anfänge des Reformpapsttums: Der Text beleuchtet den Prozess der Emanzipation des Papsttums vom deutschen Hof und die Bemühungen, kanonische Wahlverfahren sowie das Zölibat durchzusetzen.

2.3 Der Investiturstreit: Dieses Kapitel schildert den offenen Konflikt zwischen Heinrich IV. und Gregor VII., einschließlich der Eskalation bis hin zum Gang nach Canossa und den darauffolgenden Auseinandersetzungen.

2.4 Das Wormser Konkordat: Hier wird der Kompromiss von 1122 beschrieben, der durch die Unterscheidung zwischen geistlicher und weltlicher Investitur eine Beilegung des langen Streits ermöglichte.

3. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass der Investiturstreit das Ende der engen Einheit von Kaisertum und Papsttum markierte und die Säkularisierung der Machtverhältnisse einleitete.

Schlüsselwörter

Investiturstreit, Reformpapsttum, Reichskirchensystem, Heinrich IV., Gregor VII., Wormser Konkordat, Simonie, Zölibat, Papstwahldekret, Investitur, Canossa, Kaisertum, Bischofseinsetzung, Reichsdienst, Mittelalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und den Verlauf des Investiturstreits im Mittelalter und die damit verbundene Ablösung der Kirche von der Kontrolle durch das deutsche Königtum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Struktur des ottonisch-salischen Reichskirchensystems, das Reformpapsttum, die politische Konfrontation zwischen Herrschern und Päpsten sowie die rechtliche Neuregelung durch das Wormser Konkordat.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für das Aufkommen des Investiturstreits zu identifizieren und die Veränderungen im Machtverhältnis zwischen Kaiser und Papsttum in der Zeit von 1075 bis 1122 aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Untersuchung unter Verwendung von Primärquellen und einschlägiger wissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der machtpolitischen Strukturen des frühen Mittelalters, den Aufstieg der Reformbewegung innerhalb der Kirche und die chronologische Darstellung der Konflikte bis zum diplomatischen Abschluss 1122.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Investiturstreit, Reformpapsttum, Machtentflechtung von Staat und Kirche sowie die historischen Akteure wie Heinrich IV. und Gregor VII.

Warum war der Gang nach Canossa nur ein Teilerfolg für den Papst?

Obwohl Heinrich IV. Buße tat und der Kirchenbann aufgehoben wurde, löste dies das grundlegende Problem der Investitur nicht, und Heinrich nahm nach der Aufhebung seine königlichen Rechte unverzüglich wieder wahr.

Welche Bedeutung hatte das Papstwahldekret von 1059?

Es legte erstmals eine kanonische Wahl des Papstes durch die Kardinäle fest, was die entscheidende Wende zur Unabhängigkeit des Papsttums vom deutschen Kaiser einleitete.

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Details

Title
Der Investiturstreit
College
Ruhr-University of Bochum  (evangelisch Theologische Fakultät)
Course
Kirchengeschichte des Mittelalters
Grade
3,0
Author
Bachelor Thorsten Kozik (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V180292
ISBN (eBook)
9783656030225
ISBN (Book)
9783656030607
Language
German
Tags
Hildebrandt Gregor VII Wormser Konkordat Reformpapsttums 3 Päpste Jahr Das ottonisch-salische Reichskirchensystem Investiturstreit Otto III Silvester II Heinrich III Heinrich IV Gregor VI Clemens II
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor Thorsten Kozik (Author), 2006, Der Investiturstreit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180292
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