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Die Rede - Ein Versuch der Textsorteneinordnung

Title: Die Rede - Ein Versuch der Textsorteneinordnung

Term Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Stefan Sebastian Bahn (Author)

German Studies - Miscellaneous

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1. Einleitung
In der griechischen und römischen Antike entwickelte sich die Kunst des Redens. Die Griechen und Römer bezeichneten diese, als Rhetorik und Argumentation. Im Laufe der Zeit erfreute sich die Rhetorik immer größer werdender Beliebtheit. In Gerichtsprozessen wurde sie zum Teil zur Wahrheitsfindung eingesetzt, aber auch zu der Verschleierung. Somit erfuhr die Rhetorik einen regelrechten Aufschwung. Neue Berufszweige gründeten sich mit ihrem Erscheinen. Professionelle Gerichtsredenschreiber und Redner kristallisierten sich mit der Etablierung der Rhetorik heraus. Somit wurde die Kunst des Redens und Argumentierens, ständig weiterentwickelt. Aber auch Kritiker, wie Platon traten zu Tage. Im Verlauf des frühen und späten Mittelalters, wurde die Rhetorik in die sieben freien Künste integriert und somit an Schulen und Universitäten gelehrt. Diese fand im trivium ihre Anwendung. Aus heutiger Sicht, wird die Rhetorik und Argumentation eingebettet im Deutschunterricht vermittelt. Sie hilft bei der Interpretation von Texten, der Figurenanalyse sowie bei Vorträgen und Diskussionen. Diese Studienarbeit soll über die Entstehung der Textsorte „Rede“, Aufschluss geben. Hierbei sollen der Aufbau, sowie die Charakteristika einer Rede vorgestellt und untersucht werden. Diese soll dazu dienen, die Rede als eine eigenständige Textsorte, von ähnlichen abzugrenzen. Ebenso soll die Frage geklärt werden, welche Unterschiede es zwischen den Textsorten „Vortrag“ und „Rede“ gibt und welche Gemeinsamkeiten. Dies soll mit Hilfe einer Einordnung der beiden Textsorten in ein Mehrebenenmodell geschehen. Der heutige Stand der Forschung ist sich über eine Abgrenzung der Textsortenspezifikation uneinig, was zum einen daran liegt dass dieses Thema abstrakt ist und zum anderen theoretische Forschung beinhaltet. Diese Arbeit soll einen Versuch darstellen, die Textsorte „Rede“ vorzustellen und sie von der Textsorte „Vortrag“ abzugrenzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte der Rhetorik und Argumentation

3. Produktionsstadien einer Rede

4. Redeteile und die Funktionen

5. Wirkungsfunktionen

6. Redeschmuck

7. Einordnung der Rede und des Vortrags in ein Mehrebenenmodell

8. Zusammenfassung / Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Textsorte „Rede“, analysiert deren geschichtliche Entwicklung, strukturelle Merkmale sowie Produktionsstadien und stellt sie mittels eines Mehrebenenmodells der Textsorte „Vortrag“ gegenüber, um präzise Abgrenzungskriterien zu definieren.

  • Historische Entwicklung der Rhetorik und Argumentation
  • Die fünf klassischen Produktionsstadien einer Rede
  • Strukturmerkmale und Wirkungsfunktionen rhetorischer Kommunikation
  • Einsatz und Kategorisierung von Redeschmuck
  • Vergleichende Analyse von Rede und wissenschaftlichem Vortrag

Auszug aus dem Buch

3. Produktionsstadien einer Rede

Bei der Anfertigung einer Rede fallen Arbeitsschritte in einer bestimmten Reihenfolge an. Diese Folge wurde bereits in der Antike angewandt und hat bis heute bestand. Sie gliedern sich im Auffinden der Gedanken bzw. Klärung des Redegegenstandes (inventio/intellectio), die Konzeption des Argumentationsgangs (dispositio), die Ausformulierung der Gedanken (elocutio), dem auswendig lernen der Rede (memoria) und dem eigentlichen Vortragen der Rede (actio oder pronuntiatio).14 Der erste Punkt der Folge hat die Aufgabe den Stoff bzw. den Redegegenstand aufzufinden. Hierbei geht es nicht um die völlige Neu- Erfindung eines Gegenstandes, sondern um eine tatsächliche Auffindung eines Redegegenstandes in der Mythologie, Geschichte oder gegenwärtigen Problemen im gesellschaftlichen Umfeld oder der Natur. Dieser Schritt soll dazu dienen, die eigentliche Frage bzw. den Umstand zu gliedern in die Fragen; was möchte ich dem Empfänger mitteilen. Möchte ich den Rezipienten loben oder tadeln? Ist das Thema für den Zuhörer leicht, mittelschwer oder schwer verständlich? In der Konzeption des Argumentationsschemas gliedert der Redner seine Rede im groben. Hierbei bringt er seine Überzeugungsmittel ein, wobei diese ebenfalls gegliedert sind. Am Anfang einer Rede sollten affektische Überzeugungsmittel eingebracht werden, um den Zuhörer für sich zu gewinnen und um die Aufmerksamkeit zu erlangen. Währenddessen im Hauptteil die rationalen und emotionalen Argumentierungen rangieren. Diese sollen dazu dienen den Rezipienten zu belehren sowie zu unterhalten. Auch diese Mittel dienen dazu, von dem Zuhörer seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Am Schluss einer Rede bedient sich der Redner noch einmal dem affektischen Mitteln, um den Zuhörer zu bewegen bzw. diesen für seinen Standpunkt zu gewinnen und um letzte Zweifel des Redegegenstandes auszuräumen.15

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die historische Bedeutung der Rhetorik und definiert das Ziel der Arbeit, die Textsorte „Rede“ theoretisch zu bestimmen und vom „Vortrag“ abzugrenzen.

2. Geschichte der Rhetorik und Argumentation: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung der Rhetorik von der griechischen und römischen Antike bis in das Mittelalter nach und beleuchtet zentrale rhetorische Persönlichkeiten.

3. Produktionsstadien einer Rede: Hier werden die fünf klassischen Phasen der Redeerstellung, von der Ideenfindung bis zur performativen Durchführung, detailliert erläutert.

4. Redeteile und die Funktionen: Das Kapitel gliedert die Rede in ihre funktionalen Bestandteile wie Einleitung, Erzählung, Beweisführung und Schluss.

5. Wirkungsfunktionen: Hier werden die drei rhetorischen Wirkungsabsichten – belehren, unterhalten und bewegen – analysiert.

6. Redeschmuck: Dieses Kapitel klassifiziert rhetorische Figuren, unterteilt in Wort- und Gedankenfiguren, und beschreibt deren Funktion zur Steigerung der Überzeugungskraft.

7. Einordnung der Rede und des Vortrags in ein Mehrebenenmodell: Durch ein systematisches Mehrebenenmodell werden politische Rede und wissenschaftlicher Vortrag hinsichtlich Kontext, Inhalt und Intention vergleichend gegenübergestellt.

8. Zusammenfassung / Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Relevanz einer differenzierten Einordnung beider Textsorten.

Schlüsselwörter

Rhetorik, Argumentation, Rede, Vortrag, Textsorten, Produktionsstadien, Redeschmuck, Mehrebenenmodell, Kommunikation, Wirkungsfunktionen, Antike, Überzeugung, Sprachwissenschaft, Didaktik, Rhetorikgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Einordnung und Analyse der Textsorte „Rede“ innerhalb der Sprachwissenschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Rhetorik, die Produktionsphasen von Reden, rhetorische Stilmittel sowie die Abgrenzung zur Textsorte „Vortrag“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Charakteristika der „Rede“ herauszuarbeiten und mittels eines Mehrebenenmodells von der Textsorte „Vortrag“ abzugrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Analyse rhetorischer Traditionen sowie eine vergleichende Einordnung in ein Mehrebenenmodell der Textsortenbeschreibung vorgenommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historischen Grundlagen, die Phasen der Redekonzeption, die funktionale Gliederung, Wirkungsweisen und den gezielten Einsatz von Redeschmuck.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Rhetorik, Textsorten, Argumentation, Redeschmuck und Mehrebenenmodell charakterisieren.

Was unterscheidet nach Ansicht des Autors die „Rede“ vom „Vortrag“?

Die Unterschiede liegen vor allem in der Intention, dem situativen Kontext und der sprachlichen Gestaltung, auch wenn der strukturelle Aufbau Ähnlichkeiten aufweist.

Welche Bedeutung hat die „Antike“ für das Verständnis der modernen Rhetorik?

Die Antike legte den Grundstein für die Systematisierung der Rhetorik und definierte die Produktionsstadien sowie Wirkungsfunktionen, die bis heute als Basis für rhetorische Kompetenz dienen.

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Details

Title
Die Rede - Ein Versuch der Textsorteneinordnung
College
University of Bamberg  (Sprachwissenschaften)
Course
Textsorten
Grade
3,0
Author
Stefan Sebastian Bahn (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V180212
ISBN (eBook)
9783656029694
ISBN (Book)
9783656029991
Language
German
Tags
rede versuch textsorteneinordnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Sebastian Bahn (Author), 2011, Die Rede - Ein Versuch der Textsorteneinordnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180212
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