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Theorien der Sozialen Morphologie

Eine Analyse am Beispiel der Stadionarchitektur

Title: Theorien der Sozialen Morphologie

Term Paper , 2011 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Josephine Königshausen (Author)

Art - Architecture / History of Construction

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit bezieht sich hauptsächlich auf den Text von Markus Schroer „Materielle Formen des Sozialen. Die ‚Architektur der Gesellschaft’ aus Sicht der sozialen Morphologie“ von 2009. Die darin beschriebenen Theorien von Émile Duckheim und Maurice Halbwachs werden eingangs beschrieben, um sich im Anschluss damit am Beispiel von Stadien auseinanderzusetzen. Dabei ist es auch wichtig, die Funktion des Raumes als Erinnerungsort und Archiv nicht außer Acht zu lassen. Das kollektive Gedächtnis einer Gruppe hat auch Auswirkungen auf den Umgang mit Orten. Im Beispiel der Fußballstadien ist die um das Spiel entstehende Fankultur in Deutschland sehr ausgeprägt. Was macht ein Stadion zu einem so besonderen Ort? Wie kann Atmosphäre entstehen und die Menschen mitreißen? Diesen Fragen wird in dieser Arbeit nachgegangen...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Soziale Morphologie

2.2 Raum und seine Archivfunktion

2.3 Sportliche Morphologie

3. Stadien

3.1 Wandel der Stadionarchitektur

3.2 Die besondere Architektur eines Stadions

3.3 Umgang mit Stadien aus der Vergangenheit

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem sozialen Raum und der Architektur, insbesondere am Beispiel von Fußballstadien, um zu verstehen, wie physische Orte kollektive Emotionen und Fankulturen prägen und archivieren.

  • Grundlagen der Sozialen Morphologie nach Durkheim und Halbwachs
  • Die Funktion von Räumen als soziale Erinnerungsorte
  • Wandel der Stadionarchitektur von Erdbauten zu Multifunktionsarenen
  • Soziologische Analyse der räumlichen Segregation und Atmosphäre in Stadien

Auszug aus dem Buch

3.2 Die besondere Architektur eines Stadions

Im nachfolgenden Abschnitt wird die Architektur eines Stadions beschrieben. Sie ist der wichtigste Bestandteil für das Entstehen von Gemeinschaftsgefühl und Atmosphäre. Die architektonische Grundstruktur der Stadien hat sich im Laufe der Zeit nicht verändert. Es werden immer drei Räume miteinander verbunden: der Innenraum, der Zuschauerraum und der Umgebungsraum. Dabei werden die Grenzen, sowohl nach innen und nach außen abgeschwächt. Die Betonung der Grenzen hat sich im Laufe der letzten 100 Jahre jedoch stark verändert. Die ersten Stadien in Deutschland waren sogenannte Erdbauten. Da das Stadion in der Erde eingelassen wurde, befanden sich die letzten Reihen der Tribüne fast auf Höhe des Erdbodens. Somit gehen Zuschauerraum und Umgebungsraum ineinander über. Andererseits werden Innenraum und Zuschauerraum voneinander abgegrenzt. Das Publikum ist vom Sportler und dem Geschehen stark distanziert. Ein solches Erdstadion ist in Abbildung 1 im Anhang zu sehen. Es handelt sich dabei um das Deutsche Stadion von 1913 in Berlin.

In den derzeitigen Stadien werden die Zuschauer so nah wie möglich an das sportliche Ereignis herangezogen. Dagegen wird die Grenze nach Außen stärker betont, da die Stadien nicht mehr im Erdboden verbaut werden und so durch die aufsteigenden Tribünen von der Umgebung abgeschlossen werden. In der Abbildung 2 im Anhang ist ein Modell der Alianz Arena in München zu sehen. Dieses verdeutlicht sehr gut die Architektur, die das Stadion in einen Hexenkessel verwandelt. Die ersten Stadien umfassten mehrere Sportarten und wurden so als Mehrzweckhallen gehandelt. Heutzutage soll jede Sportart möglichst einen eigens dafür angelegten Raum für sich beanspruchen. Fußballstadien sollen sich nur dem Fußball widmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Raumes als soziales Konstrukt ein und stellt die Forschungsfrage nach der Wirkung von Stadionarchitektur auf menschliche Emotionen und Fankultur.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Soziale Morphologie von Durkheim und Halbwachs sowie die Konzepte von Raum als Archiv und die sportliche Morphologie.

3. Stadien: Das Kapitel analysiert den architektonischen Wandel von Fußballstadien, die Bedeutung der Raumstruktur für Atmosphäre und die Methoden des Umgangs mit historischen Spielstätten.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Stadien trotz ihrer modernen Multifunktionalität weiterhin zentrale Räume für kollektives Gedächtnis und soziale Identität darstellen.

Schlüsselwörter

Soziale Morphologie, Stadionarchitektur, Raumtheorie, kollektives Gedächtnis, Fußballkultur, Erinnerungsort, Architektursoziologie, Materialität, Multifunktionsarena, Raumkonstruktion, soziale Separierung, Atmosphäre, Identität, Urbanität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziale Bedeutung von Architektur unter Anwendung soziologischer Raumtheorien, mit einem spezifischen Fokus auf der Entwicklung und Wirkung von Fußballstadien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Soziale Morphologie, die Rolle des Raumes als Archiv sowie die architektonische Gestaltung und soziokulturelle Funktion von Stadien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, wie architektonische Gegebenheiten in Stadien kollektive Emotionen und Identitäten formen und warum diese Räume für die Fankultur essenziell sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse soziologischer Ansätze (vor allem Markus Schroer, Émile Durkheim, Maurice Halbwachs) und wendet diese auf das Fallbeispiel der Stadionarchitektur an.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse des Wandels der Stadionarchitektur und die Untersuchung des Umgangs mit historischen Bauten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Soziale Morphologie, kollektives Gedächtnis, Raumtheorie und Stadionarchitektur charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Atmosphäre in alten Stadien von modernen Arenen?

Frühere Erdbauten waren weniger distanziert zur Umgebung gestaltet, während moderne Arenen durch geschlossene Tribünen einen "Hexenkessel"-Effekt erzeugen, um die Zuschauer näher an das Geschehen zu binden.

Welche Rolle spielt die sogenannte "Mantelnutzung" in heutigen Stadien?

Die Integration von kommerziellen Angeboten wie Shops, Restaurants und Bars soll Besucher länger binden und die Multifunktionalität des Raumes erhöhen, um die ökonomische Effizienz zu steigern.

Wie gehen Vereine mit dem Verlust alter Stadien um?

Es werden drei Strategien identifiziert: Umbau zur Erhaltung der Identität, Abriss und Neubau als radikale Lösung oder der Erhalt alter Bausubstanz im Kontext eines Neubaus, wie beim Leipziger Zentralstadion.

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Details

Title
Theorien der Sozialen Morphologie
Subtitle
Eine Analyse am Beispiel der Stadionarchitektur
College
Braunschweig Academy of fine arts  (Kunstwissenschaften)
Grade
1,3
Author
Josephine Königshausen (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V179892
ISBN (Book)
9783656024125
ISBN (eBook)
9783656024286
Language
German
Tags
Architekturtheorie Raumtheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josephine Königshausen (Author), 2011, Theorien der Sozialen Morphologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179892
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