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Passiv-Formen und Funktionen

(Deutsch, Polnisch, Portugiesisch)

Title: Passiv-Formen und Funktionen

Term Paper , 2004 , 21 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Sylwia Tomaszczyk (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Was ist überhaupt „Passiv“ und welche Rolle spielt es in den Sprachen?
Die Gliederung meiner Arbeit soll dem Begriff „Passiv“ und die damit verbundenen Eigenschaften näher bringen.

Im Folgenden werde ich zu erklären versuchen, was sich unter dem Begriff „Passiv“ verbirgt und zwar am Beispiel der von mir behandelten Sprachen, die mir übrigens während der ganzen Ausführung als Hilfe und Beweis zur Verfügung stehen werden.
Im weiteren Teil meiner Arbeit werde ich auf die Formen des Passivs eingehen, d.h. auf Vorgangs- und Zustandspassiv, von dem jede etwas anderes zum Ausdruck bringt und sich noch in weitere Arten untergliedern lässt. In den von mir behandelten Sprachen kommt das Passiv in unterschiedlichen Bildungen zustande, was man eben zu sehen bekommt. Dabei nimmt die Agensangabe und ihre Aussparung eine wichtige Stelle ein, sie wird meistens beim Vorgangspassiv gebraucht, aus diesem Grund ist folgende Frage zu beantworten: was bedeutet „Agensangabe“ und warum wird sie im Passiv meistens weggelassen.

Weiterhin komme ich zu den Funktionen des Passivs, hier liegt die Frage nahe, wozu braucht man Passiv, wenn man sich genauso verständlich im Aktiv ausdrücken kann, wann wird man es gebrauchen?.
Weiter versuche ich mit Hilfe von Beispielen aus der deutschen, polnischen und portugiesischen Sprache die Bildung des Passivs zu verdeutlichen, daraus entsteht auch die Möglichkeit des Vergleichs der Formen, mit denen Passiv in den Sprachen gebildet wird.
Zum Schluss werde ich auf die Konkurrenzformen des Passivs eingehen, denn nicht selten wird Passiv mit anderen Konstruktionen ausgedrückt, und das geschieht nicht nur im Deutschen sondern auch in den anderen Sprachen.
Am Rande kann ich noch erwähnen, dass das Passiv nicht immer zum Ausdruck kommen kann, es gibt bestimmte Verben, die nicht passivfähig sind: z.B. Verben mit einem Akkusativobjekt, das einen Körperteil bezeichnet (* Der Kopf wird von mir geschüttelt), Verben der haben- Beziehung (* Ein Haus wird von mir gehabt), unpersönliche Ausdrücke (* Viele Mäuse werden gegeben)1 etc.

1. Duden: „Grammatik der deutschen Gegenwartsprache“, s. 179

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erläuterung des Begriffs Passiv

3. Passivformen

3.1. Vorgangspassiv (werden- Passiv)

3.1.1. Agensangabe und Aussparung der Agensangabe

3.2. Zustandspassiv (sein- Passiv)

3.2.1. Beschränkungen und Abgrenzung gegenüber anderen Konstruktionen

4. Passivfunktionen

4.1. syntaktisch- semantische Funktionen

4.2. Textfunktionen

5. Passivbildung- Beispiele

6. Passivperiphrasen (Konkurrenzformen des Passivs)

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht vergleichend die grammatischen Formen und Funktionen des Passivs in der deutschen, polnischen und portugiesischen Sprache, mit besonderem Fokus auf die Rolle der Agensangabe und konkurrierende Konstruktionen.

  • Struktureller Vergleich von Vorgangs- und Zustandspassiv
  • Analyse der Agensangabe und ihrer Tilgung
  • Semantisch-syntaktische und textuelle Funktionen des Passivs
  • Darstellung von Passivperiphrasen als Konkurrenzformen
  • Kontrastive Betrachtung der Passivbildung in den drei Zielsprachen

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Agensangabe und Aussparung der Agensangabe

Die Agensangabe bezeichnet in einer Passivstruktur den Ausgangspunkt (Täter, Urheber, Ursache) einer Handlung oder eines Geschehens, deswegen nimmt sie bei einer Rückumwandlung ins Aktiv immer die Subjektstelle ein. Im Deutschen wird sie in der Regel mit der Präposition von angeschlossen, die nicht nur bei Personen gebraucht wird, sondern auch dann, wenn die Agensangabe nicht persönlich ist, also eine Sache oder etwas Abstraktes nennt, z.B.: Das Haus ist vom starken Wind (nicht durch den starken Wind) umgefallen.

In bestimmten Fällen wird auch die Präposition durch gebraucht und zwar dann, wenn es bei der Agensangabe nicht um den eigentlichen Urheber oder Träger eines Geschehens geht, z.B.: Sie wurde durch eine Gruppe aufgehalten (Die Gruppe ließ sie, ohne es zu beabsichtigen, nur langsam vorankommen). Wiederum mit der Präposition von werden wir den Satz auf eine andere Art und Weise verstehen: Sie wurde von einer Gruppe aufgehalten (Die Gruppe hielt sie fest und ließ sie nicht vorankommen). Wenn der Urheber oder Träger eines Geschehens nur Vermittler, Mittelsperson dieses Geschehens ist, dann wird auch die Präposition durch verwendet, z.B.: Die Schule wurde durch entsprechendes Personal gesichert. (Man/ Die Regierung sicherte die Schule durch (den Einsatz [von] einem entsprechenden Personal).

Die Agensangabe wird oft auch weggelassen, das Vorgangspassiv kommt überwiegend (zu ca. 90%) ohne Agensangabe vor. Sie ist gar nicht möglich, wenn in einem Satz der Aktivstruktur die Subjektstelle durch den Pronomen man besetzt ist, z.B.: Man singt jetzt., und im Passiv: Jetzt wird ( nicht möglich: von man) gesungen. Die Agensangabe fehlt auch oft deshalb, weil allein der Urheber, Täter, die Ursache entweder nicht genannt werden soll oder kann. Als Beispiel habe ich einen Satz, wie: Gestern wurde in Ikea eingebrochen. Das Agens kann hier nicht genannt werden, weil er eben unbekannt bleibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema, die Relevanz des Passivvergleichs in drei Sprachen und die grundlegende Fragestellung der Arbeit.

2. Erläuterung des Begriffs Passiv: Definition des Passivs als Genus Verbi, das das Subjekt als Erleider einer Handlung darstellt, im Gegensatz zur Aktivform.

3. Passivformen: Detaillierte Untersuchung der verschiedenen Passivtypen, unterteilt in Vorgangspassiv und Zustandspassiv, inklusive ihrer spezifischen Bildungsweisen.

3.1. Vorgangspassiv (werden- Passiv): Erläuterung der Struktur des Vorgangspassivs, die mit dem Hilfsverb "werden" und dem Partizip Perfekt gebildet wird.

3.1.1. Agensangabe und Aussparung der Agensangabe: Analyse der Rolle des Täters im Passivsatz und der Bedingungen, unter denen die Nennung des Agens optional oder unmöglich ist.

3.2. Zustandspassiv (sein- Passiv): Beschreibung des Zustandspassivs, das mit "sein" gebildet wird und das Ergebnis einer Handlung oder einen Zustand fokussiert.

3.2.1. Beschränkungen und Abgrenzung gegenüber anderen Konstruktionen: Diskussion der syntaktischen Einschränkungen des Zustandspassivs im Deutschen und die Abgrenzung zu ähnlichen Konstruktionen.

4. Passivfunktionen: Untersuchung der verschiedenen Rollen, die das Passiv auf syntaktischer, semantischer und textueller Ebene einnimmt.

4.1. syntaktisch- semantische Funktionen: Darstellung, wie durch die Passivierung die Perspektive vom Handelnden auf das Objekt verschoben wird.

4.2. Textfunktionen: Analyse der stilistischen Vorteile des Passivs zur Ausdrucksvariation und Fokussteuerung in wissenschaftlichen und administrativen Texten.

5. Passivbildung- Beispiele: Praxisorientierter Vergleich der Passivbildung anhand konkreter Sätze in den drei behandelten Sprachen.

6. Passivperiphrasen (Konkurrenzformen des Passivs): Vorstellung alternativer Ausdrucksformen, die anstelle des klassischen Passivs verwendet werden können.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und der Bedeutung des Passivs in der kontrastiven Sprachbetrachtung.

Schlüsselwörter

Passiv, Vorgangspassiv, Zustandspassiv, Agensangabe, Sprachvergleich, Deutsch, Polnisch, Portugiesisch, Grammatik, Kontrastive Linguistik, Aktiv, Passivfunktionen, Passivbildung, Verbformen, Hilfsverben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht und vergleicht das Passiv als grammatische Kategorie in den Sprachen Deutsch, Polnisch und Portugiesisch, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Form und Funktion aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die morphologische Bildung von Vorgangs- und Zustandspassiv, die Rolle der Agensangabe, textstilistische Funktionen sowie verschiedene Konkurrenzkonstruktionen zum Passiv.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, den "Bauplan" des Passivs in den drei Sprachen zu verdeutlichen und zu analysieren, warum und wie Passivkonstruktionen eingesetzt werden, um Handlungsträger in den Hintergrund zu rücken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt bei diesem Vergleich zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der kontrastiven Linguistik, indem sie einen identischen Ausgangssatz in allen drei Sprachen durch verschiedene Tempusformen in das Passiv übersetzt und analysiert.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Unterscheidung von Vorgangs- und Zustandspassiv, die Problematik der Agens-Tilgung und die Untersuchung von Periphrasen, die passivähnliche Bedeutungen transportieren.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Passivtypen, Agens-Aussparung, kontrastive Grammatik und textfunktionale Aspekte der Passivierung.

Wie unterscheidet sich das Vorgangspassiv vom Zustandspassiv in dieser Analyse?

Das Vorgangspassiv wird mit "werden" gebildet und stellt eine Handlung in den Fokus, während das Zustandspassiv mit "sein" gebildet wird und das Ergebnis oder einen festen Zustand betont.

Welche Besonderheit weist das Polnische bei der Passivbildung auf?

Das Polnische nutzt unter anderem das Partizip Passiv, das in Geschlecht und Zahl mit dem Subjekt übereinstimmt, und zeigt Unterschiede in der Stellung der Agensangabe.

Was ist das "Adressatenpassiv" im Deutschen?

Dies ist eine Konkurrenzform, die mit "bekommen", "erhalten" oder "kriegen" plus Partizip gebildet wird und bei Verben mit Dativobjekt Anwendung findet.

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Details

Title
Passiv-Formen und Funktionen
Subtitle
(Deutsch, Polnisch, Portugiesisch)
College
Technical University of Braunschweig  (Deutsche Sprache und Literatur)
Course
Grammatische Strukturen im Vergleich
Grade
3,0
Author
Sylwia Tomaszczyk (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V179885
ISBN (eBook)
9783656024996
ISBN (Book)
9783656025153
Language
German
Tags
passiv-formen funktionen deutsch polnisch portugiesisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylwia Tomaszczyk (Author), 2004, Passiv-Formen und Funktionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179885
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