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Zur Shop-Startseite › Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Gewalt in den Internationalen Beziehungen

Titel: Gewalt in den Internationalen Beziehungen

Referat (Ausarbeitung) , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tim Bohle (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gewalt und somit Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Konfliktparteien hat es schon immer gegeben. Als Gipfel dieser gewaltsamen Auseinandersetzungen ist sicherlich der Zweite Weltkrieg zu sehen. Seitdem ist ein allgemeiner Wandel in der weltweiten Gewaltstruktur zu beobachten. Neben dem Krieg sind neue Formen und Akteure der Gewaltausübung auf der internationalen Ebene aufgetreten.
Aus diesem Grund werde ich mich in dieser Ausarbeitung, parallel zum spiegelbildlichen Referat, mit dem eben genannten Wandel in der Gewaltstruktur der internationalen Beziehungen beschäftigen.
Spätestens nach dem Zerfall der bipolaren Weltordnung, mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 ist eine verstärkte Entwicklung vom Krieg hin zu neuen Gewaltformen zu beobachten. Der Terrorismus und die durch ihn hervorgerufenen Veränderungen im internationalen Staatensystem sind hier nur ein Beispiel aus vielen. In der Wissenschaft wird deshalb immer häufiger der umstrittene Begriff „neue Kriege“ verwendet, der von Herfried Münckler in seinem Werk, mit gleichnamigen Titel, 2002 das erste Mal in den wissenschaftlichen Diskurs eingebracht wurde.
Zunächst werde ich einige Definitionen zu für diese Arbeit wichtigen Begriffen geben, um ein grundlegendes Verständnis für die im Verlaufe der Arbeit verwendeten Begriffe und Zusammenhänge zu schaffen.
In Folgenden wird dann der entsprechende Wandel des Kriegsbegriffs hin zu den „neuen Kriegen“ dargestellt und es werden mögliche Gründe für diesen Wandel herausgearbeitet.
In einem nächsten Schritt erfolgt eine empirische Bestandsaufnahme der Kriege und Konflikte seit 1945. Hier sollen vor allem die zuvor gewonnenen Erkenntnisse über die „neuen Kriege“ mit den tatsächlichen Entwicklungen im internationalen System verglichen und Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt der These von den „neuen Kriegen“ gezogen werden.
In einem letzten Schritt werde ich ein kurzes Fazit ziehen, welches die wesentlichen Erkenntnisse aus der Untersuchung der Thematik zusammenfassen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1. Internationale Beziehungen

2.2. Der Kriegsbegriff

2.3. Bewaffneter Konflikt

2.4. Terrorismus

3. Die „neuen Kriege“

4. Empirische Befunde

4.1. Kriege und bewaffnete Konflikte seit 1945

4.2. Aktuelle Kriege und bewaffnete Konflikte

4.3. Zusammenfassung

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der globalen Gewaltstruktur nach dem Ende des Kalten Krieges und analysiert die empirische Evidenz für die These der sogenannten „neuen Kriege“ im Vergleich zu klassischen zwischenstaatlichen Konflikten.

  • Wandel der Begriffsdefinitionen im Kontext internationaler Beziehungen
  • Theoretische Einordnung der „neuen Kriege“ nach Herfried Münckler
  • Empirische Bestandsaufnahme der Kriegs- und Konfliktentwicklung seit 1945
  • Analyse der Rolle privater Akteure und entstaatlichter Gewalt

Auszug aus dem Buch

2.2. Der Kriegsbegriff

Bis in die heutige Zeit hat sich keine allgemeingültige Definition für den Begriff „Krieg“ herausgebildet. Ursachen, Formen der Gewalt und Akteure sind aufgrund ihrer Verteilung auf der ganzen Welt oft so unterschiedlich, dass man keine einheitlichen Parameter für ihr Verhalten identifizieren kann.

Jedoch entwickelte die Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Kriegsursachenforschung (AKUF) in Anlehnung an den ungarischen Friedenswissenschaftler Istvan Kende einen Kriegsbegriff, der heute weithin akzeptiert wird und auch bei der Ausarbeitung des Kriegsvölkerrechts verwendet wurde. Dieser Begriff beschreibt den Krieg als gewaltsamen Massenkonflikt mit folgenden Merkmalen:

1. An den Kämpfen sind zwei oder mehr bewaffnete Streitkräfte beteiligt, bei denen es sich mindestens auf einer Seite um reguläre Streitkräfte wie Militär, paramilitärische Verbände oder Polizeieinheiten der Regierung handelt.

2. Die bewaffneten Operationen ereignen sich mit einer gewisser Kontinuität und nicht nur als gelegentliche, spontane Zusammenstöße, d.h. beide Seiten operieren nach einer planmäßigen Strategie, gleichgültig ob die Kämpfe auf dem Gebiet einer oder mehrerer Gesellschaften stattfinden und wie lange sie dauern.

3. Auf beiden Seiten muss ein Mindestmaß an zentral gelenkter Organisation der Kriegsführenden und des Kampfes gegeben sein, selbst wenn dies nicht mehr bedeutet als organisierte bewaffnete Verteidigung oder planmäßige Überfälle wie Guerilla-Operationen, Partisanenkrieg und andere Formen der gewaltsamen Auseinandersetzung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in den Wandel der globalen Gewaltstrukturen nach 1991 ein und skizziert die methodische Untersuchung der These von den „neuen Kriegen“.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie internationale Beziehungen, Krieg, bewaffneter Konflikt und Terrorismus definiert, um eine theoretische Grundlage für die Analyse zu schaffen.

3. Die „neuen Kriege“: Das Kapitel erläutert den von Herfried Münckler geprägten Begriff und identifiziert Ursachen für den Wandel hin zu innerstaatlichen Konflikten wie Ressourcenknappheit und den Verlust staatlicher Gewaltmonopole.

4. Empirische Befunde: Hier wird das Kriegsgeschehen seit 1945 anhand statistischer Daten der AKUF und des HIIK analysiert, um den Wandel vom zwischenstaatlichen zum innerstaatlichen Konflikt aufzuzeigen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass sich die Gewaltstrukturen in Richtung „neuer Kriege“ verschoben haben, begünstigt durch eine vernetzte und zunehmend ungerechte Welt.

Schlüsselwörter

Neue Kriege, Internationale Beziehungen, Kriegsbegriff, AKUF, Gewaltmonopol, Innerstaatliche Konflikte, Stellvertreterkriege, Terrorismus, Ressourcenknappheit, Entstaatlichung, Gewaltunternehmer, Konfliktintensität, Globalisierung, Sicherheitspolitik, Friedensforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation gewaltsamer Auseinandersetzungen im internationalen System, insbesondere mit dem Übergang von klassischen zwischenstaatlichen Kriegen zu sogenannten „neuen Kriegen“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Definition moderner Gewaltformen, der Rolle nicht-staatlicher Akteure und der empirischen Verifizierung von Konfliktdaten seit 1945.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit sich die Theorie der „neuen Kriege“ durch reale empirische Daten seit dem Zusammenbruch der bipolaren Weltordnung stützen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Begriffsanalyse sowie der empirischen Auswertung von Datenmaterial der Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Kriegsursachenforschung (AKUF) und des Heidelberger Instituts für internationale Konfliktforschung (HIIK).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Erläuterung des Konzepts der „neuen Kriege“ sowie eine detaillierte empirische Bestandsaufnahme aktueller und vergangener Konflikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind „neue Kriege“, Gewaltmonopol, Entstaatlichung der Kriegsführung, innerstaatliche Konflikte und internationale Beziehungen.

Warum fällt Terrorismus laut Autor nicht unter den klassischen Kriegsbegriff?

Terroristische Gewalt ist meist punktueller Natur, benötigt keine Unterstützung der breiten Zivilbevölkerung und entzieht sich aufgrund ihrer Vernetzung und Grauzonen-Struktur der klassischen Definition des Krieges.

Welche Rolle spielen „Gewaltunternehmer“ in diesem Kontext?

Gewaltunternehmer, wie private Sicherheitsfirmen oder Söldnergruppen, führen Kriege zunehmend aus ökonomischen Motiven der persönlichen Bereicherung, was zur Entstaatlichung von Konflikten beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gewalt in den Internationalen Beziehungen
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Tim Bohle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V179491
ISBN (eBook)
9783656018261
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewalt internationalen beziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Bohle (Autor:in), 2010, Gewalt in den Internationalen Beziehungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179491
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Leseprobe aus  16  Seiten
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