Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Pedagogy - Adult Education

Darstellung, Vergleich und Kritik der zentralen Momente der Meadschen Identitätstheorie und des Projekts 'School of lost Borders'

"Wir sind, was wir sind, durch unser Verhältnis zu anderen"

Title: Darstellung, Vergleich und Kritik der zentralen Momente der Meadschen Identitätstheorie und des Projekts 'School of lost Borders'

Seminar Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jasmin Nicole Schmid (Author)

Pedagogy - Adult Education

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Viele Identitätstheoretiker prägten die Pädagogik mit ihren Werken und persönlichen Einflüssen enorm.
George Herbert Mead war ein äußerst engagierter und intelligenter Mann. Pragmatiker bezogen auf die Philosophie, Sozialpsychologe bezogen auf die Wissenschaft, wird er als „Kronzeuge für gegensätzliche Positionen im sozialwissenschaftlichen Diskurs herangezogen …“ (Baumgart 2008, S. 119). Tätig war Mead zuerst an der Universität Michigan, wo er mit John Dewey zusammentraf. Aus der Begegnung beider Wissenschaftler und Philosophen entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die Mead sogar soweit prägte, dass er, als Dewey nach Chicago berufen wurde, ihm folgte und dort bis zu seinem Tode 1931 lehrte und die Professor für Philosophie und Sozialpsychologie an der Universität innehatte.
Mead „legte seinen Standpunkt und die Ergebnisse seiner Forschungen nie in systematischer Form dar“ (Mead 1969, S. 9). Das Werk Geist, Identität und Gesellschaft: Aus der Sicht des Sozialbehaviorismus stellt sich der Aufgabe der Strukturierung durch Studentenmitschriften, unveröffentlichten Skripten Meads und anderen Aufzeichnungen. Es stellt in meiner Arbeit demnach die Hauptliteratur dar. Doch was verstand Mead nun unter Identität? Wie ist der Titel meiner Arbeit richtig zu interpretieren?
Diese Arbeit umfasst Meads Auffassung von der Identitätsbildung und deren Komponenten, also Sprache und Gesten, das „impulsive Ich“ und das „reflektierte Ich“, sowie Spiel, Wett-kampf und der (das) verallgemeinerte Andere. Da ich mich bereits in mehreren Referaten intensiv mit Mead auseinandergesetzt habe und er mich als Persönlichkeit stark fasziniert, wählte ich das Thema gezielt aus. Da mir eine bloße, sowieso nur auszugsweise mögliche, Darstellung seiner Identitätstheorie im Sinne des sehr abwechslungsreichen Seminars nicht genügt, wende ich seine zentralen Momente im dritten Teil der Arbeit auf den Film School of lost Borders an. Des Weiteren werden die Ziele, Aufgaben und bisherigen Erfolge des Projekts vorgestellt. Ferner werden eigene kritische Überlegungen bezüglich der Identitätstheorie von Mead und des Projekts School of lost Borders geäußert. Zum Schluss erfolgt eine Zusammenfassung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zentrale Momente der Identitätsfindung nach Mead

2.1 Gesten und Sprache

2.2 Spiel, Wettkampf und der (das) verallgemeinerte Andere

2.3 Entstehung des Selbst

3. School of lost Borders

3.1 Projekt

3.2. Film

3.2.1 Analyse zur Entstehung des Selbst

3.2.2 Analyse zum Selbstfindungsprozess in der Einsamkeit

4. Eigene kritische Überlegungen

4.1 Mead

4.2 Projekt School of lost Borders

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Identitätsbildung nach George Herbert Mead und setzt diese in Bezug zu den praktischen Ansätzen des Projekts „School of lost Borders“. Zentral ist dabei die Frage, inwieweit das theoretische Konzept der gesellschaftlich geprägten Identität mit den erlebnispädagogischen Methoden des Projekts, wie sie im Film „Lost Borders: Coming of Age in the Wilderness“ dokumentiert werden, korreliert oder widerspricht.

  • Identitätsbildung nach George Herbert Mead
  • Die Rolle von Sprache, Gesten, Spiel und Wettkampf
  • Das Zusammenspiel von „Ich“ und „ICH“
  • Praktische Umsetzung von Übergangsriten im Projekt „School of lost Borders“
  • Kritische Reflexion über erlebnispädagogische Ansätze und deren Wirksamkeit

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Analyse zur Entstehung des Selbst

Beginnend mit der Gemeinsamkeit wird deutlich, dass Mead, sowie die School of lost borders, den Prozess der Identitätsfindung als einen Prozess definieren, der zwischen mehreren Instanzen innerhalb eines Individuums stattfinden. Meads Zusammenspiel aus ICH und Ich, das zu einem Self/Identität führt, wird im Film im Fall Selene, der Tochter von Steven und Meredith,deutlich. Während des ganzen Projekts unterscheidet sie sich trotz der Verwandtschaft mit den Leitern nicht auffällig von den anderen Jugendlichen. Mit der Ausnahme, dass sie zwar von Praktikanten in Stufe 1 vorbereitet wird, besitzt sie die gleichen Ängste und Erwartungen und muss auch alleine, ohne Nahrung in die Wildnis ziehen. Durch ihre Geschichte, die erst in Phase drei, in der Eltern und Jugendliche zusammengeführt werden, von ihr ehrlich erzählt wird, wird das Zusammenspiel von ICH und Ich deutlich.

„Ich dachte an die Highschool, an alles, was ich getan habe, Klassensprecher und Studentenvorstand. Ich kam darauf, dass es mir nichts bedeutete“ (68, 38, Kapitel 14). Das ICH schien bei Selene besonders stark ausgeprägt zu sein. Sie erfüllte die gesellschaftliche Rollenposition sehr gewissenhaft, setzte sich für Klassenmitglieder und Kommilitonen ein und wurde allen Anforderungen gerecht. „Wie meine Worte ihre Bedeutung verloren hatten und wie mein Wesen nicht aus dem Herzen kam. Es war nicht zufriedenstellend“ (69:02, Kapitel 14).

Die Übernahme von soviel Verantwortung gegenüber vielen Mitmenschen erfordert Engagement. Engagement geht meist von Freiwilligkeit aus. Freiwilligkeit meist von Spaß. Selene empfand nichts bei ihren Tätigkeiten. Es machte sie nicht glücklich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Interesse für das Individuum und die Sozialisation ein und definiert das Werk „Geist, Identität und Gesellschaft“ von George Herbert Mead als theoretische Grundlage der Arbeit.

2. Zentrale Momente der Identitätsfindung nach Mead: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Säulen der Identitätstheorie nach Mead, insbesondere die Bedeutung von Kommunikation, Rollenübernahme und dem dynamischen Wechselspiel zwischen „Ich“ und „ICH“.

3. School of lost Borders: Hier wird das amerikanische Projekt zur Durchführung von Übergangsriten vorgestellt und anhand des Films „Lost Borders“ analysiert, wie diese Praxis zur Identitätsfindung beitragen soll.

4. Eigene kritische Überlegungen: Die Autorin hinterfragt kritisch sowohl die theoretischen Annahmen Meads zur universellen Bedeutung von Symbolen als auch die methodischen Ansätze und die Kostenstruktur des Projekts „School of lost Borders“.

5. Schluss: Der Schlussteil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit des ehrlichen Umgangs mit sich selbst und anderen für eine gelungene Identitätsentwicklung.

Schlüsselwörter

Identität, Sozialisation, George Herbert Mead, School of lost Borders, Übergangsriten, Selbstfindung, Ich, ICH, symbolischer Interaktionismus, Erlebnispädagogik, Kommunikation, signifikante Symbole, Rollenübernahme, Gesellschaft, Reflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Identitätsfindung nach George Herbert Mead und deren Anwendung bzw. Überprüfung an dem erlebnispädagogischen Projekt „School of lost Borders“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Identitätstheorie, Sozialpsychologie, erlebnispädagogische Übergangsriten und das kritische Hinterfragen von Identitätsbildungsprozessen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, inwieweit das praktische Handeln im Projekt „School of lost Borders“ mit Meads theoretischem Konzept der Identität übereinstimmt und wo Diskrepanzen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Darstellung der Meadschen Identitätstheorie mit einer analytischen Fallbetrachtung auf Basis des Films „Lost Borders“ sowie einer kritischen Reflexion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Meadschen Identitätstheorie (Sprache, Spiel, Wettkampf, Entstehung des Selbst) und die darauf folgende Analyse des Projekts „School of lost Borders“ hinsichtlich der Selbstfindung der Teilnehmer.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Identität, Sozialisation, das „Ich“ und „ICH“, Übergangsriten und der symbolische Interaktionismus.

Was ist die „Back home frustration“ und warum wird sie im Text thematisiert?

Die „Back home frustration“ beschreibt das Phänomen, dass die euphorische Stimmung nach erlebnispädagogischen Erfahrungen beim Rückkehr in den Alltag schnell verfliegt, was die Autorin als Kritikpunkt an der fehlenden Nachbereitung des Projekts anführt.

Warum kritisiert die Autorin die Anwendung spiritueller Praktiken im Projekt?

Die Autorin empfindet die Übertragung der Verantwortung auf spirituelle oder metaphysische Elemente, wie etwa das Beten zu Ahnen, als unangebracht, da sie die Eigenverantwortung des Individuums für seine Lebensgestaltung in den Vordergrund stellt.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Darstellung, Vergleich und Kritik der zentralen Momente der Meadschen Identitätstheorie und des Projekts 'School of lost Borders'
Subtitle
"Wir sind, was wir sind, durch unser Verhältnis zu anderen"
College
University of Augsburg  (Lehrstuhl für Pädagogik mit Berücksichtigung der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung)
Course
Die Suche nach dem Ich
Grade
1,3
Author
Jasmin Nicole Schmid (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V179462
ISBN (eBook)
9783656018711
ISBN (Book)
9783656019091
Language
German
Tags
Mead George Herbert Mead Sozialisationstheorie Sozialisation Identität Identitätstheorie School of lost borders Jugendliche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jasmin Nicole Schmid (Author), 2011, Darstellung, Vergleich und Kritik der zentralen Momente der Meadschen Identitätstheorie und des Projekts 'School of lost Borders', Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179462
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint