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Präimplantationsdiagnostik. Eine Alternative zur Adoption oder Kinderlosigkeit?

Title: Präimplantationsdiagnostik. Eine Alternative zur Adoption oder Kinderlosigkeit?

Term Paper , 2008 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Marcel Butkus (Author)

Sociology - Medicine and Health

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Summary Excerpt Details

Meine Seminararbeit beschäftigt sich mit der Präimplantationsdiagnostik und ob dieses Verfahren eine Alternative zum Verzicht auf Kinder oder der Adoption bei einer erblichbelasteten Krankheitsgeschichte in der Familie ist und dieses soll im Hinblick auf diesen Aspekt auf dessen ethische Vertretbarkeit geprüft werden.

In einer Zeit, in der die Familie wieder mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt und immer mehr ein Thema in der Öffentlichkeit wird, wächst der Kinderwunsch in der Gesellschaft. Bei Paaren mit Erbkrankheiten in der Familienhistorie ist dieser Wunsch problematisch, da bei ihnen die Sorge besteht das sie kranke Kinder bekommen können oder die werdende Mutter mit einem Risiko in der Schwangerschaft belastet werden könnte. Hier ist die Präimplantationsdiagnostik eine Lösung für das Paar, da diese Risiken durch das Verfahren teilweise beseitigt werden.
Zu Beginn meiner Arbeit gebe ich eine kurze Definition der PID und beschreibe das Verfahren, um die Grundlage für diese Arbeit zu schaffen. Des Weiteren wird die Indikationsgrundlage beschrieben, die aufzeigt in welchen Fällen eine PID angewendet werden kann. Worauf der Prozess der Aufklärung, der Beratung und der Einwilligung durch das Paar und die Ärzte folgt, der kurz zeigt, was im Vorfeld zur Behandlung geklärt und vorbereitet wird.

Im Anschluss gehe ich auf die Rolle der Eltern ein und deren veränderte Elternschaft die aus der PID resultieren. Der Zeugung des Kindes wird eine veränderte Wahrnehmung durch die Eltern zuteil, was alleine das Ergebnis der PID ist. Genauso wichtig, wie dieses, sind die Risiken die für eine Mutter bestehen. Auf diese gehe ich kurz ein.

Darauf stelle ich die Rolle der Ärzte vor, die bei der PID ebenso von Bedeutung sind, wie die Ärzte. Ich führe die Voraussetzungen aus Sicht der Ärzte auf und stelle deren Stellungnahme zur PID vor.

Daran schließt sich die ethische und gesetzliche Grundlage an, die den Gesetzesstand verdeutlicht und welche Richtlinien für das Verfahren maßgebend sind.

Zum Schluss fasse ich die Ergebnisse zusammen und gebe ein wertendes Fazit zur PID, das die Grundfragen der zugrunde liegenden Arbeit abschließend beantworten soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Präimplantationsdiagnostik

2.1 Definition und das Verfahren

2.2 Die Indikationsgrundlage

2.3 Aufklärung, Beratung, Einwilligung

3. Die Rolle der Eltern

3.1 Risiken für die Schwangere

4. Die Rolle der Ärzte

4.1 Voraussetzungen der Ärzte

4.2 Stellung der Bundesärztekammer zur PID

5. Ethische Aspekte der PID

6.Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Seminararbeit untersucht die Präimplantationsdiagnostik (PID) im Hinblick auf ihre ethische Vertretbarkeit und prüft, ob sie für Paare mit genetisch belasteter Familienhistorie eine sinnvolle Alternative zur Kinderlosigkeit oder Adoption darstellt.

  • Grundlagen und technisches Verfahren der PID
  • Indikationskriterien und Beratungsprozesse
  • Veränderte Wahrnehmung von Elternschaft durch das Verfahren
  • Medizinische und ethische Risiken sowie Belastungen
  • Stellungnahme der Bundesärztekammer und aktuelle Gesetzeslage

Auszug aus dem Buch

3. Die Rolle der Eltern

Die wichtigsten Personen bei dem Verfahren der PID sind in erster Linie die Eltern, da sie den Schritt zu diesem machen und sie somit erst ins Gespräch bringen. Paare sehen in der PID eine sicherere Form der Schwangerschaft, da sie in gewisser Weise planbar wird. Aber worauf lassen die Eltern sich ein, wenn sie sich für eine PID entscheiden?

Die Schwangerschaft kann durch die PID zu einer passiven Erlebnisphase werden, da die Eltern nicht mehr aktiv an der Zeugung beteiligt sind. Sie stellen zwar Samen und Eizelle zur Verfügung, damit die Befruchtung erst möglich wird, aber das restliche Verfahren obliegt den Ärzten. Es gibt aber auch Fälle, wenn die Spermien des Mannes von minderer Qualität sind oder die Frau nicht genügend Eizellen produziert, in denen entweder Ei- oder Samenzellen gespendet werden, was die Frage aufkommen lässt welche Rolle der Spender übernimmt. Jedoch sollte der Spender nie als leibliches Elternteil angesehen werden, da dies die veränderte Elternschaft noch mehr belasten würde. Bei beiden Varianten ist eine Schwangerschaft terminlich genau geplant und ist nicht mehr dem Zufall überlassen. Die Eltern übernehmen mehr und mehr eine Nebenrolle in diesem Prozess, der einem technisierten Verfahren immer ähnlicher wird. So wird der Schwangerschaft das Besondere genommen und sie wird auch zu etwas alltäglichem.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Präimplantationsdiagnostik ein und skizziert die Fragestellung sowie den geplanten Aufbau der Arbeit.

2. Die Präimplantationsdiagnostik: Dieses Kapitel definiert das medizinische Verfahren, beschreibt die Voraussetzungen für die Indikationsstellung und erläutert den Prozess der Aufklärung sowie Beratung.

3. Die Rolle der Eltern: Hier wird die psychologische Situation der Eltern, ihre veränderte Wahrnehmung von Schwangerschaft und die mit der Methode verbundenen Risiken für die Frau thematisiert.

4. Die Rolle der Ärzte: Das Kapitel beleuchtet die Verantwortung der Mediziner, die Voraussetzungen für die Zulassung des Verfahrens und die offizielle Haltung der Bundesärztekammer.

5. Ethische Aspekte der PID: Es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der geltenden Gesetzeslage, dem Lebensschutz des Embryos und der Problematik der Selektion.

6.Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und fordert einen gesellschaftlichen Konsens für eine mögliche, verantwortungsvolle Einführung der PID.

Schlüsselwörter

Präimplantationsdiagnostik, PID, Moraltheologie, Ethik, Embryonenschutzgesetz, Kinderwunsch, Erbkrankheiten, Reproduktionsmedizin, IVF, Elternschaft, Selektion, Lebensbeginn, Bundesärztekammer, Schwangerschaft, Genetik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den biologischen und moraltheologischen Aspekten der Präimplantationsdiagnostik (PID) im Kontext des Lebensbeginns.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem medizinischen Verfahren, der Rolle der Eltern, der Verantwortung der Ärzte sowie den ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung der ethischen Vertretbarkeit der PID als Option für Paare mit erblich bedingten Risiken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine moraltheologische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung medizinischer sowie ethischer Stellungnahmen basiert.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die Analyse der Akteursrollen (Eltern/Ärzte) und die ethische Bewertung vor dem Hintergrund des Embryonenschutzgesetzes.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind PID, ethische Vertretbarkeit, Reproduktionsmedizin, Embryonenschutz und genetisch bedingte Erkrankungen.

Warum wird die PID von den Autoren oft als „IVF auf Probe“ bezeichnet?

Dies bezieht sich auf die Tatsache, dass trotz PID keine Erfolgsgarantie für ein gesundes Kind besteht und auch spätere Komplikationen nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

Welche Position vertritt die Bundesärztekammer laut dem Text?

Die Kammer sieht die PID kritisch, befürwortet sie jedoch unter strengen Auflagen ausschließlich bei schwerwiegenden Erbkrankheiten zur Vermeidung von Risikoschwangerschaften.

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Details

Title
Präimplantationsdiagnostik. Eine Alternative zur Adoption oder Kinderlosigkeit?
College
Ruhr-University of Bochum  (katholisch-theologische Fakultät)
Course
„Lasst uns Menschen machen…“ – Biologisch-theologische Aspekte zum Lebensbeginn
Grade
2,0
Author
Marcel Butkus (Author)
Publication Year
2008
Pages
15
Catalog Number
V179275
ISBN (eBook)
9783668220461
ISBN (Book)
9783668220478
Language
German
Tags
PID Praimplantaionsdiagnostik Adoption Ethik Moraltheologie Geburt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Butkus (Author), 2008, Präimplantationsdiagnostik. Eine Alternative zur Adoption oder Kinderlosigkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179275
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