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Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Interkulturelle Kommunikation

Grundlagen und Probleme der interkulturellen Kommunikation

Titel: Interkulturelle Kommunikation

Hausarbeit , 2008 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ingrid Forster (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

Schon immer gab es Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen. Während diese früher jedoch relativ selten waren, hat sich das Ausmaß in den letzten 150 Jahren durch die Entwicklung moderner Verkehrs und Kommunikationsmittel vervielfacht.1

Das „normale“ in der Kommunikation ist allerdings das Missverständnis. Nur ausnahmsweise verstehen wir uns. Diese Feststellung gilt für den eigenen Sprach- und Kulturraum. Sie gilt umso mehr, wenn wir Grenzen überschreiten und mit Menschen kommunizieren, die eine andere Prägung
erfahren haben.2

Mit zunehmender Internationalisierung der Geschäftbeziehungen und Märkte haben sich auch die Geschäftsaktivitäten und –felder der Unternehmen verändert. Die Akteure stammen aus kulturell verschiedenen Ländern, der Bedarf an Wissen um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede
verschiedener Kulturen steigt. „So weisen wissenschaftliche Untersuchungen für die interpersonale Kommunikation in der Wirtschaft nach, dass Manager im Durchschnitt 70% ihrer täglichen Arbeitszeit
für Kommunikation aufwenden.“ 3 Dennoch lässt sich feststellen, dass gerade hier vielfach Ignoranz dominiert. „Missverständnisse und Konfl ikte, die in der Wirtschaft zu Fehlschlägen ganzer Projekte und Geschäftsabschlüsse führen können, sind mögliche Folge von kulturabhängig unterschiedlichen Kommunikationsweisen sowie Handlungs – und Deutungsvorraussetzungen, die in der interkulturellen Zusammenarbeit Berücksichtigung finden müssen.“ 4 Statt mit Neugierde und Wissensdrang auf
andere Menschen zuzugehen werden Vorurteile gefasst oder Werturteile ausgesprochen.

Ziel dieser Arbeit ist es zunächst einmal die wichtigsten Grundlagen und Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation zu erläutern und vorzustellen (Kapitel zwei). Kapitel drei befasst sich dann mit der Frage, wodurch sich Kulturen voneinander unterscheiden und welche Probleme welcher Art innerhalb von diesem Kontext entstehen können. In diesem Zusammenhang werden zehnkulturspezifische Strukturmerkmale als Unterscheidungskriterien herangezogen, die unter anderem auf die unterschiedlichen Mentalitäten, Werte, das Denken und die Interaktionen zwischen Menschen verschiedener Kulturen eingehen. Den Abschluss der Hausarbeit bildet Kapitel vier mit einer
Zusammenfassung der Ergebnisse und Einsichten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Was ist Kultur?

2.1.1 Rückblick auf die Entwicklung der Kultur

2.1.2 Normativer bzw. behavioristischer Kulturbegriff

2.1.3 Kulturbegriff der kognitiven Anthropologie

2.1.4 Symbolischer Kulturbegriff

2.2 Was ist Kommunikation?

2.3 Mensch und Kultur – das Individuum und die Enkulturation

2.4 Was ist interkulturelle Kommunikation? Der Zusammenhang zwischen Kultur und Kommunikation

2.5 Ethnozentrismus: Die eigene Kultur als Mittelpunkt und Maßstab

2.6 Fremde und Fremdsein: Ingroup and Outgroup

2.7 Kulturdistanz

2.8 Stereotypen im interkulturellen Kontext

3. Strukturmerkmale von Kulturen: Was unterscheidet Kulturen voneinander und welche Probleme ergeben sich dadurch

3.1 Nationalcharakter, Basispersönlichkeit

3.2 Wahrnehmung

3.3 Zeiterleben

3.4 Raumerleben

3.5 Denken

3.6 Sprache

3.7 Nonverbale Kommunikation

3.8 Wertorientierung

3.9 Verhaltensmuster: Sitten, Normen, Rollen

3.10 Soziale Gruppen und ihre Beziehungen

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, grundlegende Begriffe und Konzepte der interkulturellen Kommunikation zu erläutern, um ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Missverständnisse bei Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung zu fördern.

  • Grundlagen und Definitionen von Kultur und Kommunikation
  • Strukturmerkmale von Kulturen als Unterscheidungskriterien
  • Analyse interkultureller Kommunikationsstörungen
  • Bedeutung von Ethnozentrismus, Stereotypen und Kulturdistanz
  • Implikationen für das interkulturelle Handeln in einer globalisierten Welt

Auszug aus dem Buch

3.2 Wahrnehmung:

Menschen verschiedener Kulturen nehmen die Welt auf ihre eigene Weise wahr. Bei der Wahrnehmung geht der Mensch selektiv vor. So erlebt er manche Gegenstände bewusst, wach und aufmerksam, andere dagegen nur in groben Umrissen oder gar nicht. Entscheidend ist hierbei die Bedeutsamkeit des Objektes, und eben diese variiert von Kultur zu Kultur. Wahrnehmen ist ein aktiver Prozess, an dem das Sehen (Visuelle Perzeption), der Tastsinn (Taktile Perzeption) und der Geruchsinn (Olfaktorische Perzeption) beteiligt sind.

Menschen verschiedener Kulturen sehen die gleichen Dinge unterschiedlich. Hierbei spielt die Relevanz der Objekte eine entscheidende Rolle. So sind beispielsweise die Bewohner des afrikanischen Buschs außerordentlich geschickt beim Entdecken von Tieren im Dickicht. Hirten in Swaziland nehmen exakt die Einzelheiten im Körperbau und der Farbe von Kühen wahr. Wir dagegen können Straßen genau beschreiben, die wir nur einmal gesehen haben.

Diese Unterschiede im Beachten und Bemerken können in der interkulturellen Kommunikation zu Befremden, manchmal auch zu Fehlverstehen führen.

Der Tastsinn hat zwar nicht die Bedeutung wie Hören und Sehen, aber auch hier gibt es kulturspezifische Formen. Diese finden sich z.B. beim Händeschütteln, engen Körperkontakten, Schulterklopfen oder anderen Zeichen zwischenmenschlicher Beziehungen. Auch hier kann sich durch eine verschiedenartige taktile Wahrnehmungswelt befremden einstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung interkultureller Begegnungen durch Globalisierung und formuliert das Ziel der Arbeit, die Grundlagen der interkulturellen Kommunikation zu erschließen.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Kultur und Kommunikation und untersucht Faktoren wie Ethnozentrismus, Enkulturation und Kulturdistanz.

3. Strukturmerkmale von Kulturen: Was unterscheidet Kulturen voneinander und welche Probleme ergeben sich dadurch: Das Kapitel analysiert zehn spezifische Strukturmerkmale, darunter Wahrnehmung, Zeit- und Raumerleben, Sprache und Denken, die das interkulturelle Verständnis beeinflussen.

4. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass interkulturelle Kommunikation ein komplexer, störungsanfälliger Prozess ist, der Empathie, Akzeptanz und eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Fremden erfordert.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Kultur, Kommunikation, Ethnozentrismus, Kulturdistanz, Stereotypen, Enkulturation, Strukturmerkmale, Wahrnehmung, Wertorientierung, Soziale Gruppen, Globalisierung, Missverständnisse, Identität, Sozialverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen und Problematiken interkultureller Kommunikation, insbesondere die Schwierigkeiten bei der Interaktion zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören Kulturbegriffe, Kommunikationsprozesse, ethnozentrische Tendenzen, die Bedeutung von Stereotypen sowie spezifische Strukturmerkmale wie Zeit-, Raum- und Wertorientierungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die wichtigsten Grundlagen und Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation zu erläutern und zu analysieren, wodurch sich Kulturen unterscheiden und welche interkulturellen Probleme daraus resultieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und greift auf etablierte Konzepte der Kulturanthropologie und Kommunikationstheorie zurück, insbesondere das Strukturmodell von Maletzke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Ausarbeitung zehn kulturspezifischer Strukturmerkmale, die als Unterscheidungskriterien dienen, um die Komplexität interkultureller Interaktionen aufzuzeigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Interkulturelle Kommunikation, Kulturdistanz, Ethnozentrismus, Wahrnehmung, interkulturelle Kompetenz und kulturelle Strukturmerkmale bilden den Kern der terminologischen Ausrichtung.

Wie unterscheidet sich der symbolische Kulturbegriff von anderen Ansätzen?

Der symbolische Kulturbegriff erweitert die kognitive Anthropologie um die Komponente der ständigen Veränderbarkeit und definiert Kultur als ein dynamisches Netz von Symbolisierungen.

Warum spielt die Distanzwahrnehmung bei Managern eine Rolle?

Studien belegen, dass die subjektive Einschätzung interkultureller Distanzen – also wie fremd oder vertraut eine Kultur erscheint – massgeblich den Erfolg oder das Scheitern von Kommunikationsprozessen im Management beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Kommunikation
Untertitel
Grundlagen und Probleme der interkulturellen Kommunikation
Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart  (Electronic Media)
Veranstaltung
Kommunikationstheorie
Note
1,7
Autor
Ingrid Forster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
19
Katalognummer
V179043
ISBN (eBook)
9783656017127
ISBN (Buch)
9783656020882
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation Interkulturelle Kommunikation Kultur Anthropologie Strukturmerkmale von Kulturen Symbolischer Kulturbegriff Entwicklung von Kultur Normativer Kulturbegriff
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ingrid Forster (Autor:in), 2008, Interkulturelle Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179043
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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