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Zur Shop-Startseite › BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Wirkungen der aktuellen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards auf das Controlling von mittelständischen Unternehmen

Titel: Wirkungen der aktuellen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards auf das Controlling von mittelständischen Unternehmen

Bachelorarbeit , 2011 , 146 Seiten

Autor:in: Angela Lörch (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach einem einleitenden Kapitel über den Begriff des deutschen Mittelstandes, welches die charakteristischen Eigenschaften, die qualitativen sowie die quantitativen Abgrenzungskriterien, die aktuelle wirtschaftliche Bedeutung sowie die Aufteilung der Rechtsformen des Mittelstands beinhalten, wird dannauf den Begriff Controlling sowie dessen aktuelle Entwicklung eingegangen. Der Punkt der Notwendigkeiten und Besonderheiten des Controllings im Mittelstand erläutert die internen sowie die externen Faktoren, nennt verschiedene spezielle Anforderungen und Prämissen und zeigt dieSteuerungsgrößen des deutschen Mittelstands auf.Danach wird ein Überblick über die Rechnungslegung des BilMoG, der IFRS for SMEs und über weitere Herausforderungen des Mittelstands gegeben.Im nächsten Kapitel werden diverse Gründe für die Entwicklung der IFRS for SMEs, dessen Zielsetzung und Adressatenkreis und der Anwenderkreis näher betrachtet. Anschließend wird vertieft auf ausgewählte Bilanzierungssachverhalte der IFRS for SMEs eingegangen. Diese sind Sachanlagen, Vorräte, langfristige Fertigungsaufträge, Finanzin-strumente und immaterielle Vermögenswerte. Hierbei wird auf die Bewertung, die Bilanzierung und die veränderten Anhangangaben eingegangen. Abschließend werden in diesem Kapitel explizit die Vor- und Nachteile des IFRS for SMEs und deren Auswirkungen auf das Controlling diskutiert. Danach werden die Anwendungsbereiche und die Ziele des BilMoG genannt. Anschließend wird auf ausgewählte Änderungen und Bilanzierungssachverhalte eingegangen, wie die Aufgabe und die Durchbrechung der umgekehrten Maßgeblichkeit. Es werden die Bewertung, die Bilanzierung und die Anhangangaben der immateriellen Vermögensgegenstände, der Rückstellungen, der latenten Steuern, der Ingangsetzung- und Erweiterungsaufwendungen etc. aufgezeigt. Dann werden die Auswirkungen auf das Controlling diskutiert. Besonders werden das Forschungs- und Entwicklungscontrolling, die Auswirkungen auf die Kosten- und Leistungsrechnung, die Erhöhung der Risiken der Berichtspflichten sowie Auswirkungen auf Steuerungsgrößen diskutiert. Anschließend wird eine eine kritische Analyse des BilMoG, auch im Bezug auf das Controlling in mittelständischen Unternehmen vorgenommen.
Die Schlussbetrachtung liefert ein mit dieser Ausarbeitung verbundenes Fazit über Wirkungen der aktuellen, nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards auf das Controlling von mittelständischen Unternehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Begriff des Mittelstands in Deutschland

2.1 Charakteristische Eigenschaften des Mittelstands

2.2 Quantitative Abgrenzungskriterien des Mittelstands

2.3 Qualitative Abgrenzungskriterien des Mittelstands

2.4 Wirtschaftliche Bedeutung der KMU und deren Aufteilung auf Rechtsformen

3 Controlling im Mittelstand

3.1 Controlling Begriff

3.2 Aktuelle Entwicklung des Controllings

3.3 Notwendigkeiten und Besonderheiten des Controllings im Mittelstand

3.3.1 Notwendigkeit eines Controllingsystems aufgrund interner Faktoren

3.3.2 Notwendigkeit eines Controllingsystems aufgrund externer Faktoren

3.3.3 Spezielle Anforderungen und Prämissen des Controllings im Mittelstand

3.3.4 Steuerungsgrößen im Mittelstand

4 Darstellung der Rechnungslegungssysteme

4.1 BilMoG für den Mittelstand

4.2 IFRS for SMEs für den deutschen Mittelstand

4.3 Weitere Herausforderungen für den Mittelstand

5 Controlling und IFRS for SMEs-Rechnungslegung in KMU

5.1 Notwendigkeit internationaler Rechnungslegungsgrundsätze für KMU

5.2 Der Standardentwurf des IFRS for SMEs des IASB

5.2.1 Anwendungsbereiche des Standardentwurf IFRS for SMEs

5.2.2 Zielsetzung sowie Adressaten des Standardentwurfs

5.3 Ausgewählte Bilanzierungssachverhalte

5.3.1 Sachanlagen

5.3.2 Vorräte

5.3.3 Langfristige Fertigungsaufträge

5.3.4 Finanzinstrumente

5.3.4.1 Anwendungsbereiche

5.3.4.2 Finanzinstrumente § 11 IFRS-SME versus § 12 IFRS-SME

5.3.5 Immaterielle Vermögenswerte

5.3.5.1 Allgemeine Erfassungskriterien

5.3.5.2 Bewertung immaterieller Vermögenswerte

5.4 Ausgewählte Implikationen des IFRS for SMEs auf das Controlling

5.4.1 Allgemeines

5.4.2 Anforderungen an das Auftrags- und Projektcontrolling

5.4.3 Veränderungen des Reportingsystem

5.5 Kritische Analyse IFRS for SMEs bezüglich des Controllings

6 Controlling und BilMoG in mittelständischen Unternehmen

6.1 Anwendungsbereich des neuen HGB-Bilanzrechts

6.2 Ziele des BilMoG

6.3 Ausgewählte Änderungen im Einzelnen

6.3.1 Aufgabe und Durchbrechung der umgekehrten Maßgeblichkeit

6.3.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

6.3.2.1 Immaterielle selbstgeschaffene Vermögensgegenstände

6.3.2.2 Forschungs- und Entwicklungskosten

6.3.2.3 Geschäfts- oder Firmenwert

6.3.3 Rückstellungen

6.3.3.1 Aufwandsrückstellungen

6.3.3.2 Pensionsrückstellungen

6.3.4 Steuerabgrenzung latente Steuern

6.3.5 Ingangsetzung- und Erweiterungsaufwendungen

6.3.6 Vorratsvermögen und Herstellungskosten

6.3.6.1 Allgemeines

6.3.6.2 Bewertung

6.3.6.3 Ermittlung der Herstellungskosten

6.3.7 Rechnungsabgrenzungsposten

6.4 Ausgewählte Implikationen des BilMoG auf das Controlling

6.4.1 Allgemeines

6.4.2 Forschungs- und Entwicklungscontrolling

6.4.2.1 Projektcontrolling und die Aufgaben des Controllers

6.4.2.2 Auswirkungen auf die Forschungs- und Entwicklungskennzahlen

6.4.3 Kosten- und Leistungsrechnung

6.4.3.1 Allgemeines zur Kosten- und Leistungsrechnung

6.4.3.2 Adaption der Kosten- und Leistungsrechnung

6.4.4 Erhöhung und Risiken der Berichtspflichten

6.4.5 Auswirkungen auf ausgewählte Steuerungsgrößen

6.5 Kritische Analyse des BilMoG bezüglich des Controllings

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen aktueller nationaler und internationaler Rechnungslegungsstandards – insbesondere des BilMoG sowie des IFRS for SMEs – auf die Controlling-Systeme und -Instrumente in mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese regulatorischen Veränderungen die Anforderungen an das Reporting, die Projektsteuerung sowie die Kostenrechnung in KMU beeinflussen.

  • Analyse der Besonderheiten und Notwendigkeiten des Controllings im deutschen Mittelstand.
  • Untersuchung der strukturellen Auswirkungen des BilMoG auf die Bilanzierung und betriebliche Steuerung.
  • Bewertung der Eignung von IFRS for SMEs für nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen.
  • Darstellung der notwendigen Anpassungen in der Kosten- und Leistungsrechnung sowie im Projektcontrolling.
  • Kritische Würdigung der Vor- und Nachteile internationaler Rechnungslegungsstandards für die Unternehmenssteuerung.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Notwendigkeit eines Controllingsystems aufgrund interner Faktoren

In KMU ist die Situation der Controller anders als in Großunternehmen und die Aufgaben des Controller werden oft nur gering wahrgenommen. Einerseits, weil diese sowohl das externe Rechnungswesen als auch das Controlling als Aufgabe innehaben und andererseits es als selbstverständlich betrachtet wird, dass sie einen vollständigen Überblick über das Unternehmen besitzen.

Ferner ist zu erwähnen, dass sich anhand empirischer Studien ein fehlendes Controlling und Rechnungswesen als Hauptgrund von Insolvenzen identifizieren lässt. In derselben Studie werden fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse der Geschäftsführung, eine fehlende Kostenrechnung sowie eine schlechte Finanzplanung ebenso als schwerwiegende Ursachen für Insolvenzen genannt. Aber auch eine zu geringe Anwendung der Investitions-, der Kapitalfluss- und Teile der Kostenrechnung ist im mittelständischen Controlling vorzufinden.

Allein durch diese Erkenntnisse ist eine Notwendigkeit eines Controllingsystems gegeben. Doch aufgrund der immer stärker schwankenden Kapazitätsauslastungen, bei gleichzeitig steigendem Fixkostenanteil, gewinnt das Controlling immer stärker an Bedeutung.

Dem ungeachtet ist auch in der Entwicklung von Frühwarnsystemen zur Identifikation und rechtzeitigen Steuerung von Risiken bei mittelständischen Unternehmen noch Nachholbedarf vorhanden. Ebenso kann das Controlling für die Bereitstellung der personenbezogenen, technokratischen und strukturellen Koordinationsmittel einen wesentlichen Beitrag für das Unternehmen leisten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Arbeit im Kontext der zunehmenden Internationalisierung deutscher Unternehmen und definiert den Gang der Untersuchung.

2 Begriff des Mittelstands in Deutschland: Hier werden die charakteristischen Merkmale, die quantitativen sowie qualitativen Abgrenzungskriterien von KMU und ihre wirtschaftliche Bedeutung dargelegt.

3 Controlling im Mittelstand: Dieses Kapitel definiert den Controlling-Begriff, beleuchtet aktuelle Entwicklungen und diskutiert die speziellen internen wie externen Notwendigkeiten sowie die zentralen Steuerungsgrößen.

4 Darstellung der Rechnungslegungssysteme: Es werden die Reformen durch das BilMoG, die Einführung des IFRS for SMEs sowie weitere Herausforderungen für den deutschen Mittelstand skizziert.

5 Controlling und IFRS for SMEs-Rechnungslegung in KMU: Hierbei liegt der Fokus auf der Notwendigkeit internationaler Rechnungslegung, den Inhalten des Standardentwurfs IFRS for SMEs, ausgewählten Bilanzierungssachverhalten sowie den Implikationen und einer kritischen Analyse für das Controlling.

6 Controlling und BilMoG in mittelständischen Unternehmen: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt den Anwendungsbereich und die Ziele des BilMoG, detaillierte Änderungen in der Bilanzierung sowie deren spezifische Auswirkungen auf Controlling-Instrumente und Berichtspflichten.

7 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung der Rechnungslegungsreformen für mittelständische Unternehmen.

Schlüsselwörter

Controlling, Mittelstand, KMU, BilMoG, IFRS for SMEs, Rechnungslegung, Bilanzierung, Projektcontrolling, Kostenrechnung, Jahresabschluss, Finanzinstrumente, Immaterielle Vermögenswerte, Unternehmenssteuerung, Maßgeblichkeitsprinzip, Berichtspflichten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen modernen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards (insbesondere BilMoG und IFRS for SMEs) und den Controlling-Prozessen in mittelständischen Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Bilanzierung von KMU, der Anpassung von Controlling-Instrumenten an neue Gesetzesvorgaben sowie den strategischen Auswirkungen dieser Standards auf die Unternehmensführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mittelständische Unternehmen die veränderten Rechnungslegungsvorschriften nutzen können, um ihr internes Controlling effizienter und transparenter zu gestalten, ohne dabei ihre unternehmerische Flexibilität zu verlieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Standards und Gesetze, ergänzt durch die Darstellung von Anwendungsbeispielen und Implikationen für die Controlling-Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Mittelstandsbegriffs und Controllings sowie eine detaillierte Analyse der Auswirkungen von BilMoG und IFRS for SMEs auf Bilanzierung und operative Steuerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Controlling, Mittelstand (KMU), BilMoG, IFRS for SMEs, Rechnungslegung, Projektcontrolling und Unternehmenssteuerung geprägt.

Wie wirkt sich die Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit konkret aus?

Die Aufhebung führt dazu, dass die Handelsbilanz und die Steuerbilanz stärker entkoppelt werden, was KMU mehr Spielraum für eine realitätsnahe Unternehmensdarstellung in der Handelsbilanz bietet, jedoch gleichzeitig den Dokumentations- und Arbeitsaufwand für das Controlling erhöht.

Warum ist das Projektcontrolling im Kontext der Forschungs- und Entwicklungskosten so wichtig?

Da durch das BilMoG ein Aktivierungswahlrecht für Entwicklungskosten besteht, müssen Unternehmen diese Kosten systematisch erfassen und bewerten können, was ohne ein dediziertes Projektcontrolling kaum verlässlich möglich ist.

Ende der Leseprobe aus 146 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wirkungen der aktuellen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards auf das Controlling von mittelständischen Unternehmen
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Albstadt
Autor
Angela Lörch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
146
Katalognummer
V178686
ISBN (Buch)
9783656008613
ISBN (eBook)
9783656008842
Sprache
Deutsch
Schlagworte
IFRS for SMEs BilMoG Mittelstand
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angela Lörch (Autor:in), 2011, Wirkungen der aktuellen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards auf das Controlling von mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178686
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