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Prüfungsangst in der Schulpraxis

Title: Prüfungsangst in der Schulpraxis

Term Paper , 2010 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Nora Thyen (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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Summary Excerpt Details

Etwas Bammel vor einer Führerscheinprüfung, einem Examen an der Uni oder einer Klassenarbeit in der Schule… wer kennt das nicht? Die Angst, zu versagen oder die Angst vor dem Ungewissen – wie wird die Prüfung aussehen, was wird mich erwarten? - ist „(…) ein steter Begleiter menschlichen Lebens“ (Langenfeldt, 2006, S.71). Ob dieses Lampenfieber nun unterstützenden oder eher hemmenden Einfluss auf die Ergebnisse der Prüfungen hat, ist vom Grad oder der Intensität abhängig. Um ein „gesundes Maß an Angst“ (Specht-Tomann, 2007, S.11) zu erzielen, sind ggf. verschiedene Maßnahmen zu treffen.
Die folgende Arbeit versucht, einen groben Überblick über das sehr komplexe Thema Angst zu geben; der Fokus liegt – wie der Titel vermuten lässt – auf der Prüfungsangst bei Schülern, v. a. Grundschülern. Die Autorin definiert die Angst zunächst, geht dann genauer auf die Prüfungsangst ein, benennt und erläutert mögliche Symptome, untersucht die Auswirkungen von Angst sowie die Ursachen, die der Angst zugrunde liegen können. Abschließend, bevor eine Zusammenfassung der gesamten Arbeit erfolgt, wird untersucht, mit welchen Mitteln man der Angst entgegenwirken kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Angst? – Versuch einer Definition

2.1. Prüfungsangst

3. Symptome – wie merkt man, ob jemand Angst hat?

3.1. Physiologische Symptome

3.2. Kognitive Symptome

3.3. Symptome auf emotionaler Ebene

3.4. Symptome auf der Verhaltensebene

4. Angst als Unterstützung oder als Hemmfaktor?

4.1. Auswirkungen von Prüfungsangst auf das Lernverhalten

4.2. Auswirkungen von Prüfungsangst auf Leistungen

5. Ursachen

5.1. Freuds Ansatz

5.2. Innerschulische Auslöser

5.3. Außerschulische Auslöser

6. Möglichkeiten der Angstreduktion bzw. -vermeidung

6.1. Was können Betroffene tun?

6.2. Was kann die Lehrkraft tun?

6.3. Können Eltern unterstützend einwirken?

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über das komplexe Phänomen Angst, mit einem spezifischen Fokus auf Prüfungsangst bei Grundschülern. Ziel ist es, Definitionen zu klären, Symptome auf verschiedenen Ebenen zu analysieren, Ursachen zu beleuchten und wirksame Strategien zur Angstreduktion und Bewältigung aufzuzeigen.

  • Definition und Erscheinungsformen von Angst und Prüfungsangst.
  • Detaillierte Analyse der physiologischen, kognitiven, emotionalen und verhaltensbezogenen Symptome.
  • Unterscheidung zwischen funktionalem Lampenfieber und hemmender Angst.
  • Ursachenforschung unter Einbezug psychologischer Ansätze (Freud) und schulischer Rahmenbedingungen.
  • Präventive Maßnahmen und Interventionsstrategien für Schüler, Lehrkräfte und Eltern.

Auszug aus dem Buch

3.2. Kognitive Symptome

Der Betroffene macht sich vor der anstehenden Prüfung viele Gedanken. Er ist sich unsicher, weiß nicht, was auf ihn zukommen wird. Er fühlt „[…] sich in die Enge getrieben, bedroht, ohnmächtig;“ (Weiß, 1997, S.14). Es entsteht eine Angst vor dem Ungewissen und vor dem Versagen. Der Gedanke an den eigenen Misserfolg veranlasst den Prüfling, an seiner Leistungsfähigkeit zu zweifeln und sich inkompetent zu fühlen (vgl. Weiß, 1997, S.14). Der Prüfling geht mit einer negativen Einstellung in die Prüfung, tief in ihm sitzt die Angst, sich zu blamieren, die Angst, ausgelacht zu werden (vgl. Brosche, 2008, S.75). Das Kind befürchtet, „von anderen als leistungsschwach abgestempelt zu werden“ (Schmidt-Traub, 2001, S. 86). Er ist mutlos (vgl. Specht-Tomann, 2007, S. 135).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Angst als ständigen Begleiter ein und legt den Fokus der Arbeit auf die Prüfungsangst bei Grundschülern.

2. Was ist Angst? – Versuch einer Definition: Hier wird Angst als Gefühlszustand definiert und eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Ängsten, insbesondere der Prüfungsangst, vorgenommen.

2.1. Prüfungsangst: Dieser Abschnitt beschreibt Prüfungsangst als entwicklungstypische Erscheinungsform in Bewertungssituationen und betont die individuelle Bedeutung der Prüfung.

3. Symptome – wie merkt man, ob jemand Angst hat?: Es wird erläutert, dass Prüfungsangst als psychosomatische Einheit den ganzen Menschen auf verschiedenen Ebenen beeinflusst.

3.1. Physiologische Symptome: Das Kapitel behandelt körperliche Reaktionen wie Zittern, Herzklopfen und Atemprobleme als unmittelbare Symptome von Prüfungsangst.

3.2. Kognitive Symptome: Hier werden die Gedankenmuster Betroffener dargestellt, die durch Unsicherheit, Versagensängste und negative Zukunftserwartungen geprägt sind.

3.3. Symptome auf emotionaler Ebene: Beschrieben wird das Gefühl der Hilflosigkeit, mangelndes Selbstvertrauen und die daraus resultierende demotivierende Wirkung.

3.4. Symptome auf der Verhaltensebene: Das Kapitel befasst sich mit Vermeidungsverhalten, motorischer Unruhe und sozialen Auffälligkeiten als Reaktion auf Prüfungsangst.

4. Angst als Unterstützung oder als Hemmfaktor?: Es wird erörtert, wann Lampenfieber leistungsfördernd wirkt und ab wann Angst den Lernprozess blockiert.

4.1. Auswirkungen von Prüfungsangst auf das Lernverhalten: Dieser Teil beleuchtet, wie Angst zu einer verringerten Anstrengungsbereitschaft und vermeidendem Lernverhalten führt.

4.2. Auswirkungen von Prüfungsangst auf Leistungen: Das Kapitel zeigt auf, wie hohe Ängstlichkeit langfristig zu schlechteren Schulleistungen und Blackouts führt.

5. Ursachen: Hier werden die verschiedenen Auslöser für Ängste im schulischen Kontext und in der Leistungsgesellschaft untersucht.

5.1. Freuds Ansatz: Dieser Abschnitt erläutert die psychoanalytische Sichtweise auf Angst, insbesondere durch Triebverdrängung.

5.2. Innerschulische Auslöser: Thematisiert werden schulische Belastungsfaktoren wie Konkurrenzkampf, Notendruck und der Vergleich mit Mitschülern.

5.3. Außerschulische Auslöser: Untersucht werden Einflüsse wie die Pubertät und der Leistungsdruck durch das Elternhaus.

6. Möglichkeiten der Angstreduktion bzw. -vermeidung: Dieses Kapitel stellt präventive Strategien vor, um der Entstehung von Schulangst entgegenzuwirken.

6.1. Was können Betroffene tun?: Hier werden praktische Tipps für Schüler gegeben, wie etwa Lernplanung, Entspannung und positive Selbsteinstellung.

6.2. Was kann die Lehrkraft tun?: Der Fokus liegt auf der Rolle der Lehrkraft bei der Gestaltung einer unterstützenden, angstfreien Lernumgebung.

6.3. Können Eltern unterstützend einwirken?: Das Kapitel beschreibt, wie Eltern durch Vertrauen und geduldige Begleitung zur Angstbewältigung beitragen können.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse ab, die die Notwendigkeit professioneller Unterstützung bei manifesten Ängsten betont.

Schlüsselwörter

Angst, Prüfungsangst, Grundschule, Symptome, Lernverhalten, Leistungsdruck, Schulerfolg, Bewältigungsstrategien, Pädagogische Psychologie, Psychoanalyse, Leistungsgesellschaft, Schulangst, Stress, Motivation, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das Phänomen der Prüfungsangst, insbesondere bei Kindern im Grundschulalter, und analysiert deren Ursachen sowie Auswirkungen auf das Lernen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Angst, die vielfältigen Symptome (körperlich, kognitiv, emotional, verhalten), die Ursachen sowie konkrete Strategien zur Reduktion von Prüfungsangst.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Prüfungsangst entsteht und durch welche pädagogischen und persönlichen Mittel Schülern, Lehrern und Eltern geholfen werden kann, diese zu bewältigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Synthese psychologischer Theorien (z.B. von Freud) sowie pädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert untersucht?

Der Hauptteil analysiert differenziert die Ebenen, auf denen Prüfungsangst auftritt, und untersucht kritisch die innerschulischen sowie außerschulischen Ursachen für deren Entstehung.

Welche Keywords charakterisieren das Werk?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Prüfungsangst, Leistungsdruck, Bewältigungsstrategien, Schulerfolg, Pädagogische Psychologie und Prävention.

Wie unterscheidet sich die "gute" von der "schlechten" Angst im schulischen Kontext?

Die Arbeit differenziert zwischen funktionalem Lampenfieber, das die Konzentration fördern kann, und manifestem Angstzustand, der das Denken lähmt und zu Leistungsblockaden führt.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Bewältigung von Prüfungsangst?

Lehrkräfte sind gefordert, eine angstfreie Lernumgebung zu schaffen, in der Fehler nicht als Versagen, sondern als Lerngelegenheit betrachtet werden, und den Schülern durch ermutigende Rückmeldung Selbstvertrauen zu vermitteln.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Prüfungsangst in der Schulpraxis
College
University of Education Freiburg im Breisgau
Grade
1,5
Author
Nora Thyen (Author)
Publication Year
2010
Pages
17
Catalog Number
V178671
ISBN (Book)
9783656015185
ISBN (eBook)
9783656015505
Language
German
Tags
prüfungsangst schulpraxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nora Thyen (Author), 2010, Prüfungsangst in der Schulpraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178671
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