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Wols und die informelle Malerei

Title: Wols und die informelle Malerei

Presentation (Elaboration) , 1991 , 10 Pages , Grade: 2

Autor:in: Magister Artium Bernhard Paha (Author)

Art - Painting

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Summary Excerpt Details

Mit seinen Ölgemälden schuf Wols einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der informellen Malerei. "Nach Wols war alles neu zu machen", urteilte damals der Malerkollege George Mathieu. Das Referat beschreibt die einzelnen Phasen des Werks, das schließlich in den wegweisenden Gemälden mündete.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie

3. Einordnung in die Kunstgeschichte

4. Darstellung der verschiedenen Phasen

5. Informelle Malerei

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das künstlerische Wirken von Alfred Otto Wolfgang Schulze, bekannt unter dem Pseudonym „Wols“, und analysiert dessen zentrale Rolle bei der Entstehung und Entwicklung der informellen Malerei unter Berücksichtigung biografischer sowie stilistischer Aspekte.

  • Biografische Hintergründe und deren Einfluss auf das künstlerische Schaffen
  • Die Einordnung von Wols in den kunsthistorischen Kontext der Moderne
  • Analyse der verschiedenen Phasen im Werkverlauf des Künstlers
  • Der Übergang vom surrealistisch geprägten Stil zur informellen Ölmalerei
  • Philosophische Einflüsse, wie Taoismus und Animismus, auf die Bildsprache

Auszug aus dem Buch

5. Informelle Malerei

Es ist kein plötzlicher Umschwung, sondern geht aus dem Werkprozess folgerichtig hervor, wenn Wols mit seiner Ölmalerei zu Bildformen gelangt, die als rein informell anzusehen sind. Das Kennzeichen für informelle Malerei ist die „Verabsolutierung der technischen Mittel [...]. Es geht nicht mehr um vorgedachte und auf die Bildfläche projizierte Formen, sondern um die Aktivierung der einzelnen Medien.“ (Rathke-Köhl, S. 64)

Dabei kommt der Ölfarbe, die eine größere Materialität als die Aquarellfarbe hat, eine zentrale Bedeutung zu. Wols hatte allerdings auch schon bei den Aquarellen Techniken benutzt, die das Bild direkt bearbeiten, wie das „[...] Eingraben von Linien in den feuchten Papiergrund, das Einstempeln von Farbtubenöffnungen, das gelenke Einfließenlassen von Tusche in Farbfelder [...].“ (Rathke-Köhl, S. 60).

In der stärkeren Materialität der Ölfarbe müssen die Bilder sich fast unweigerlich radikalisieren: „Technik, Farbe und Form bilden von nun an eine unzertrennliche Einheit.“ (ebda, S. 60).

Bei diesem Umgang mit Farbe weist ein Großteil der Interpreten Wols den Begriff des Automatismus zu. Dieser Begriff kann allerdings völlig unter-schiedlich definiert sein. Ich stimme der Aussage von Sylvia Rathke-Köhl zu, die hierzu sagt: „Daß Wols davon [d. h. von den bildnerischen Mitteln] nicht wahllos und unkontrolliert Gebrauch gemacht hat, zeigt die Komposition der informellen Arbeiten, die weiterhin zentriert und bewußt in Spannung zur Mittelachse gesetzt ist. Zufällige Elemente, die sich durch das beschleunigte Arbeitstempo ergaben, hat Wols in Kompositionselemente umgemünzt, indem er Gegengewichte setzte, die Zufallsformen ergänzte oder überarbeitete, z. B. einen winzigen Farbtropfen mit einer Feder umrandete.“ (Rathke-Köhl, S. 64).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor erläutert den Aufbau des Referats, das eine Trennung von Leben und Werk vorsieht, um die künstlerische Freiheit von Wols zu beleuchten.

2. Biografie: Ein Überblick über das Leben von Wols, von seiner musikalischen Begabung in Berlin über die Emigration und Internierung bis hin zu seinem frühen Tod 1951.

3. Einordnung in die Kunstgeschichte: Darstellung der Wahrnehmung von Wols durch zeitgenössische Intellektuelle und Kunsthistoriker, die ihn als Ausgangspunkt des Informel betrachten.

4. Darstellung der verschiedenen Phasen: Analyse der stilistischen Entwicklung von ersten surrealistischen Einflüssen hin zu einer abstrakten Wahrnehmung von Mikrokosmos und Natur.

5. Informelle Malerei: Untersuchung des Schaffensprozesses bei der Ölmalerei, die durch technische Materialität und eine Synthese aus Zufall und bewusster Gestaltung geprägt ist.

Schlüsselwörter

Wols, informelle Malerei, Kunstgeschichte, Surrealismus, Ölmalerei, Aquarelle, Automatismus, Mikrokosmos, Taoismus, Animismus, Bildstruktur, künstlerische Existenz, Materialität, Alfred Otto Wolfgang Schulze, Abstraktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und dem künstlerischen Werk des Künstlers Wols und seiner Bedeutung für die informelle Malerei.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die biografische Prägung des Künstlers, seine stilistische Entwicklung vom Surrealismus zum Informel sowie die philosophische Auseinandersetzung mit der Natur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung von Wols' Werk nachzuvollziehen und aufzuzeigen, wie er durch seine spezifische Arbeitsweise zum Wegbereiter der informellen Malerei wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine strukturierte kunsthistorische Analyse, basierend auf Literaturstudien, Biografieforschung und der Interpretation zeitgenössischer Ausstellungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die biografischen Stationen, die Einordnung in die Kunstgeschichte sowie die verschiedenen Schaffensphasen und die technische Umsetzung in der informellen Malerei detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Wols, Informel, Surrealismus, Materialität, künstlerische Existenz und die Verbindung von Mikrokosmos und Makrokosmos.

Warum spielt der Taoismus für das Verständnis der Werke von Wols eine Rolle?

Der Taoismus beeinflusste Wols' Wahrnehmung der Welt als lebendige Einheit und spiegelt sich in seiner Suche nach unsichtbaren Strukturen und Kräften wider.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von Wols mit Ölfarben von seinen Aquarellen?

Die Ölfarbe erzwingt durch ihre höhere Materialität und Plastizität eine stärkere Konzentration und einen radikaleren Schaffensprozess als die filigranen Aquarelle.

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Details

Title
Wols und die informelle Malerei
College
University of Frankfurt (Main)  (Kunstgeschichtliches Institut)
Course
Proseminar "Die Malerei des Informel"
Grade
2
Author
Magister Artium Bernhard Paha (Author)
Publication Year
1991
Pages
10
Catalog Number
V178507
ISBN (eBook)
9783656005421
ISBN (Book)
9783656005582
Language
German
Tags
wols malerei
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Artium Bernhard Paha (Author), 1991, Wols und die informelle Malerei, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178507
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