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Die fünf Säulen des Islam

Title: Die fünf Säulen des Islam

Term Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts in Erziehungswissenschaft Nelli Chrispens (Author)

Theology - Comparative Religion Studies

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1. Einleitung
Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge leben derzeit zwischen 3,8 und 4,3 Millio-nen Muslime in Deutschland. Damit stellt der Islam nach dem Christentum die größte Glau-bensgemeinschaft in Deutschland dar (vgl. URL: http://www.integration-in-deutsch-land.de/nn_282926/SubSites/Integration/DE/01__Ueberblick/ThemenUndPerspektiven/Islam/Deutschland/deutschland-node.html?__nnn=true). Und doch wissen viele nichts Konkretes über die Lebensweise und den Glauben der Muslime.
Im Islam greifen alltägliches und religiöses Leben ineinander und können nicht getrennt betrachtet werden. Die meisten Muslime wachsen mit religiösen Überlieferungen, Traditionen und Bräuchen auf, sodass sie diese wie selbstverständlich in ihre Lebensweise aufnehmen (vgl. Weiner 2002, S.7).
In Deutschland herrschen – nicht zuletzt durch die Medien provoziert – Vorbehalte gegen muslimische Mitbürger, die hauptsächlich auf Vorurteilen gründen. Um Angst und Vorurteile abzubauen und eine vielseitigere Sichtweise des Islam zu erhalten, ist es wichtig, sich mit dieser Religion differenzierter auseinanderzusetzen.
Aus diesem Grund werden in der vorliegenden Arbeit die Grundlagen, genauer die fünf Grundpfeiler des Islam, behandelt. Dabei ist noch zu erwähnen, dass es unter den Muslimen verschiedene Gruppierungen mit teilweise unterschiedlichen Glaubensrichtungen gibt. Da es allerdings den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, auf die einzelnen Akzentuierungen und Abweichungen der jeweiligen Gruppen einzugehen, wird nur auf die allgemeinen Regelungen Bezug genommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die islamischen Pflichten

2.1 Das Glaubensbekenntnis (Shahada)

2.2 Das rituelle Gebet (Salat)

2.3 Armensteuer und Freigebigkeit (Zakat)

2.4 Das Fasten im Monat Ramadan (Saum)

2.5 Die Wallfahrt nach Mekka (Haddsch)

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die islamische Religion zu schaffen, indem sie die fünf Grundpfeiler des Islam sowie deren Bedeutung für das alltägliche Leben und die Glaubenspraxis von Muslimen analysiert.

  • Grundlagen und Bedeutung der fünf Säulen des Islam
  • Religiöse Pflichten im Kontext von Alltag und Moderne
  • Soziale Aspekte des islamischen Glaubens wie Zakat und Solidarität
  • Die Herausforderungen der Glaubensausübung in nicht-islamischen Gesellschaften
  • Theologische und historische Hintergründe der Glaubensrituale

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Glaubensbekenntnis (Shahada)

Nach islamischer Darstellung ist jeder neugeborene Mensch ein Muslim. Nur durch ein nichtislamisches Ritual wie z.B. die christliche Taufe wird ein Mensch in eine andere Religion verdrängt (vgl. ebd. S.37 f.).

Die Kinder werden meist durch das in vielen Familien herrschende religionsgebundene Brauchtum in den Islam eingeführt. Dabei beherrschen Koran und Tradition das tägliche Leben und Miteinander so sehr, dass die Grundlagen des Islam nicht verbal übermittelt, sondern durch bloßes Vorleben anerzogen werden (vgl. ebd. S.38). Heranwachsende Muslime müssen laut Überlieferung dennoch lernen, ihre Glaubenszugehörigkeit in arabischer Sprache zu bekennen. Denn die erste Pflicht eines Muslim besteht darin, die Shahada zu sprechen: „Ich bezeuge, es gibt keine Gottheit außer Gott; ich bezeuge, Mohammed ist der Gesandte Gottes.“

Bei der Übersetzung wird hier nicht das bekannte Wort „Allah“, sondern „Gott“ verwendet, um deutlich zu machen, dass „Allah“ kein Eigenname ist, sondern im Arabischen und allgemein für „Gott“ steht.

Eine solche Übersetzung wird in der islamischen Welt, so auch von den Muslimen in Deutschland, oft kontrovers betrachtet, da man nicht sicher sein könne, ob mit „Gott“ nicht auch Jesus, Gott als Vater und der Heilige Geist bzw. alle drei gemeint sind, während „Allah“ präziser sei und nur den einen Gott angebe (vgl. Antes 1997, S.31). Denn der muslimische Glaube verlangt ein Bekenntnis zum Monotheismus. Die Integration Mohammeds Propheten-schaft in das Bekenntnis wurde laut Ohlig (2000) wohl erst später vorgenommen und scheint die gesamte koranische Offenbarung einzubeziehen (vgl. S.115).

Mit der Shahada erkennen die Muslime Gott als ihren Herrn an und begeben sich in den Dienst Gottes. Sie müssen sich bemühen, ihren religiösen Pflichten nachzukommen, um seinen Wohlgefallen zu erlangen. Damit stellen sie ihr gesamtes Leben in den Dienst an Gott.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Islam als zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Deutschland dar und benennt die Notwendigkeit einer differenzierten Auseinandersetzung mit der islamischen Pflichtenlehre zum Abbau von Vorurteilen.

2. Die islamischen Pflichten: Dieses Kapitel definiert die fünf Säulen des Islam als Grundpfeiler des Gottesdienstes, die für einen Muslim die tägliche Ausrichtung auf den Dienst an Gott darstellen.

2.1 Das Glaubensbekenntnis (Shahada): Das Kapitel behandelt die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses als erste Pflicht, als Aufnahme in den Islam sowie als tägliche Bestätigung des Monotheismus.

2.2 Das rituelle Gebet (Salat): Es wird die Praxis des fünfmaligen täglichen Gebets, die Bedeutung der Gebetsrichtung, die rituellen Waschungen und die Rolle der Moschee als Ort der Gemeinschaft beleuchtet.

2.3 Armensteuer und Freigebigkeit (Zakat): Dieser Abschnitt erläutert die soziale Funktion der Armensteuer als Mittel zum Ausgleich zwischen Arm und Reich sowie die moralische Verpflichtung zur Unterstützung Bedürftiger.

2.4 Das Fasten im Monat Ramadan (Saum): Das Kapitel analysiert die Fastenzeit als Mittel zur Selbstbeherrschung, Disziplinierung und Stärkung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb der muslimischen Gesellschaft.

2.5 Die Wallfahrt nach Mekka (Haddsch): Hier wird die Bedeutung der Pilgerfahrt als krönender Abschluss der religiösen Pflichten sowie die spirituelle Vorbereitung und die rituellen Abläufe in Mekka beschrieben.

3. Fazit: Das Fazit reflektiert die Vereinbarkeit der religiösen Pflichten mit den Anforderungen der modernen, säkularen Arbeitswelt und regt eine behutsame Modernisierung der Regelungen an.

Schlüsselwörter

Islam, fünf Säulen, Glaubensbekenntnis, Shahada, Gebet, Salat, Armensteuer, Zakat, Ramadan, Saum, Pilgerfahrt, Haddsch, Gottesdienst, Religionsausübung, Glaubenspraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den fünf Grundpfeilern des Islam, die das religiöse Fundament und die tägliche Praxis gläubiger Muslime bilden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die religiösen Pflichten: das Glaubensbekenntnis, das Gebet, die Armensteuer, das Fasten im Ramadan sowie die Wallfahrt nach Mekka.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine sachliche Erläuterung der religiösen Riten und Pflichten zu einem besseren Verständnis des muslimischen Alltagslebens beizutragen und Vorurteile abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Literaturarbeit, die auf etablierten fachwissenschaftlichen Quellen zur islamischen Theologie und Religionswissenschaft basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf spezifische Kapitel, die jede der fünf Säulen des Islam im Detail vorstellen und dabei historische, rituelle und soziale Aspekte berücksichtigen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Islam, Glaubenspraxis, rituelle Pflichten, Solidarität, monotheistischer Gottesdienst und religiöse Tradition.

Inwiefern beeinflusst das Gebet den Alltag der Muslime?

Das tägliche Gebet erfordert eine zeitliche Disziplin und stellt eine ständige Rückbesinnung auf Gott dar, was in westlichen, säkularen Arbeitsstrukturen zuweilen zu Konflikten führen kann.

Warum ist das Fasten im Ramadan mehr als nur Nahrungskarenz?

Neben der körperlichen Enthaltsamkeit dient das Fasten der Stärkung der Willenskraft, dem Ausdruck von Solidarität mit Bedürftigen und der bewussten Unterordnung unter den göttlichen Willen.

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Details

Title
Die fünf Säulen des Islam
College
University of Münster
Grade
1,0
Author
Bachelor of Arts in Erziehungswissenschaft Nelli Chrispens (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V178394
ISBN (eBook)
9783656004738
ISBN (Book)
9783656005292
Language
German
Tags
Islam Säulen Koran Religion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts in Erziehungswissenschaft Nelli Chrispens (Author), 2011, Die fünf Säulen des Islam, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178394
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