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Kontexte und Erkenntnisgrundlagen der Pflege: Betriebliche Gesundheitsförderung

Title: Kontexte und Erkenntnisgrundlagen der Pflege: Betriebliche Gesundheitsförderung

Seminar Paper , 2007 , 15 Pages

Autor:in: Stefanie Dupont (Author)

Nursing Science - Miscellaneous

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Die vorliegende Hausarbeit dient der Vorbereitung meiner Fachprüfung im Modul „Kontexte und Erkenntnisgrundlagen der Pflege – Gesundheit, Krankheit, Behinderung und Altern“.
Schwerpunkt dieser Abhandlung ist die betriebliche Gesundheitsförderung. Zum Einstieg in die Thematik erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme des Gesundheitsbegriffes. Verschiedene Definitionen und Sichtweisen werden vorgestellt. Im Anschluss daran werden unterschiedliche Einflussfaktoren auf die Gesundheit erläutert. Die gesundheitliche Chancenungleichheit in der Gesellschaft findet hierbei besondere Beachtung, da diese einen engen Zusammenhang zur Morbidität und Mortalität aufweist.
Nachfolgend wird der Arbeitsplatz bzw. der Betrieb als ein wichtiges Setting für eine Gesundheitsförderung vorgestellt. Die Beziehung zwischen Arbeit und Gesundheit soll verdeutlicht und gesetzliche Grundlagen dazu dargelegt werden. Ebenso werden Wege für eine betriebliche Gesundheitsförderung aufgezeigt und deren Nutzen für Unternehmen und Mitarbeiter beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Gesundheitsbegriff – Definitionen, Sichtweisen und Verständnisse

3. Einflussfaktoren auf die Gesundheit

4. Gesundheitsförderung im Setting Arbeitsplatz und Betrieb

4.1 Beziehung zwischen Arbeit und Gesundheit

4.2 Nutzen einer Gesundheitsförderung für Unternehmen

4.3 Gesetzliche Grundlagen

4.4 Beauftragte für Gesundheitsbelange

4.5 Ansätze und Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) als präventive Strategie im Arbeitskontext zu beleuchten, wobei der Fokus auf der Analyse gesundheitsrelevanter Einflussfaktoren, gesetzlicher Rahmenbedingungen und konkreter Interventionsmöglichkeiten liegt, um die Forschungsfrage nach effektiven Wegen zur Stärkung der Mitarbeitergesundheit zu beantworten.

  • Analyse des Gesundheitsbegriffs und seiner unterschiedlichen fachlichen und sozialen Dimensionen.
  • Untersuchung sozialer und umweltbedingter Determinanten der Gesundheit (Chancenungleichheit).
  • Darstellung der Wechselwirkungen zwischen Arbeitsumfeld und Gesundheitszustand.
  • Evaluierung von Instrumenten der betrieblichen Gesundheitsförderung, wie etwa Gesundheitszirkeln.
  • Diskussion des Nutzens von Gesundheitsmaßnahmen für Unternehmen und Beschäftigte.

Auszug aus dem Buch

4.5 Ansätze und Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Durch eine gezielte betriebliche Gesundheitsförderung kann der Krankenstand gemindert werden und die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig gestärkt werden. Für eine Umsetzung von Gesundheitsprogrammen sind Informationen über den aktuellen Gesundheitsstand der Mitarbeiter erforderlich. Zunächst gilt es, Erfahrungen und Kenntnisse über gesundheitliche Probleme und Auffälligkeiten zu sammeln, um dann darauf aufbauend gesundheitsfördernde Handlungsstrategien ableiten zu können. Zur Feststellung der Ausgangslage können viele Informationsquellen dienen. Einige sind Krankenstände, Berufskrankheiten und Unfallschwerpunkte. Bewährt haben sich Arbeitsunfähigkeitsanalysen der Krankenkassen. Ausgewertet werden dabei Häufigkeit und Verteilung gemeldeter Krankheitsfälle im Betrieb, ihre Dauer und die dazugehörige Krankheitsdiagnose.

Unabdingbar sollten ebenso Mitarbeiterbefragungen sein. Ziel ist das Erfassen der Gesundheitsbeschwerden und der als belastend empfundenen Arbeitsbedingungen aus Sicht der Arbeitnehmer. Die Befragungen erfolgen meist mittels eines Fragebogens. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erlangen, muss das Gesamtspektrum relevanter Belastungen und Beschwerden umfasst werden. Da psychische Belastungen in der Arbeitswelt immer mehr in den Vordergrund rücken, sollten sich die Fragen auch nach Bewältigungsmechanismen und der sozialen Unterstützung richten. Differenziert werden müssen zudem auch unterschiedliche Bedingungen wie Schichtarbeit, Alter, Geschlecht etc.

Um Arbeiter aktiv mit in den Gesundheits- und Arbeitsschutz einzubeziehen eignet sich die Einrichtung von Gesundheitszirkeln. Durch langjährige Berufserfahrungen mit spezifischen Belastungen und Beanspruchungen sind Arbeitnehmer Experten und können eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung bereichern. Günstigerweise sollten innerhalb des Gesundheitszirkels Mitglieder der verschiedensten Betriebsbranchen vertreten sein. Ferner erscheint eine hierarchieübergreifende Einbindung von Arbeitnehmern sinnvoll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die betriebliche Gesundheitsförderung als Kern der Hausarbeit und skizziert das Vorgehen von der Begriffsdefinition bis hin zu betrieblichen Umsetzungsstrategien.

2. Der Gesundheitsbegriff – Definitionen, Sichtweisen und Verständnisse: Dieses Kapitel erläutert verschiedene wissenschaftliche und soziale Perspektiven auf Gesundheit, kontrastiert das biomedizinische Modell mit dem ganzheitlichen Verständnis und beleuchtet das Salutogenese-Konzept.

3. Einflussfaktoren auf die Gesundheit: Hier werden soziale Determinanten wie Schichtzugehörigkeit, Wohnverhältnisse und soziale Bindungen als Ursachen für gesundheitliche Chancenungleichheiten analysiert.

4. Gesundheitsförderung im Setting Arbeitsplatz und Betrieb: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und befasst sich umfassend mit den Handlungsfeldern, dem Nutzen, den Rechtsgrundlagen sowie den praktischen Methoden der betrieblichen Gesundheitsförderung.

4.1 Beziehung zwischen Arbeit und Gesundheit: Der Abschnitt verdeutlicht die wechselseitige Beeinflussung von Arbeit und Wohlbefinden und identifiziert psychosoziale Belastungsfaktoren in der modernen Arbeitswelt.

4.2 Nutzen einer Gesundheitsförderung für Unternehmen: Hier werden ökonomische und soziale Vorteile für Betriebe dargelegt, darunter die Reduzierung der Arbeitsunfähigkeitsquote und die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

4.3 Gesetzliche Grundlagen: Dieser Teil gibt einen Überblick über relevante deutsche Rechtsnormen wie das SGB V und das Arbeitssicherheitsgesetz, die den Rahmen für Präventionsmaßnahmen definieren.

4.4 Beauftragte für Gesundheitsbelange: Das Kapitel thematisiert die Akteure im Betrieb und die Notwendigkeit der Einbindung von Arbeitnehmergremien sowie die Aufgaben betriebsärztlicher Dienste.

4.5 Ansätze und Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung: Abschließend werden konkrete Instrumente wie Gesundheitszirkel, Screening-Verfahren sowie die Unterscheidung zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention diskutiert.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheit, Arbeitsplatz, Salutogenese, Prävention, Gesundheitszirkel, Arbeitswelt, Belastungsfaktoren, Arbeitnehmer, Gesundheitsmanagement, Lebensqualität, Sozialgesetzbuch, Arbeitsunfähigkeit, Arbeitsumgebung, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der betrieblichen Gesundheitsförderung und untersucht, wie Gesundheit im Arbeitskontext verstanden, beeinflusst und gezielt durch betriebliche Maßnahmen unterstützt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Definition von Gesundheit, die Analyse gesundheitlicher Ungleichheiten durch soziale Faktoren, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die praktische Umsetzung von Gesundheitsförderung im Betrieb.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung darzulegen, um den Gesundheitszustand von Mitarbeitern nachhaltig zu stärken und den Krankenstand zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Konzepte und Berichte (z.B. Black Report, WHO-Definitionen, rechtliche Vorgaben), um den aktuellen Stand der betrieblichen Gesundheitsförderung aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf das Setting Arbeitsplatz, die Wechselwirkung von Arbeit und Gesundheit, den ökonomischen Nutzen für Unternehmen, die gesetzliche Verankerung und die Vorstellung spezifischer Interventionsmethoden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheitszirkel, Verhaltens- und Verhältnisprävention, arbeitsbedingte Belastungsfaktoren sowie gesundheitliche Chancenungleichheit.

Warum unterscheidet die Arbeit zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention?

Die Unterscheidung ist zentral, da Verhaltensprävention das Individuum adressiert (z.B. Sportkurse), während die Verhältnisprävention an den strukturellen Bedingungen im Betrieb ansetzt, was der Autor als langfristig effektiver bewertet.

Welche Rolle spielen Gesundheitszirkel in dieser Arbeit?

Gesundheitszirkel werden als zentrales partizipatives Instrument hervorgehoben, das durch die Einbindung von Erfahrungswissen der Mitarbeiter eine effektive und prozessorientierte Gesundheitsgestaltung ermöglicht.

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Details

Title
Kontexte und Erkenntnisgrundlagen der Pflege: Betriebliche Gesundheitsförderung
College
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Author
Stefanie Dupont (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V177949
ISBN (eBook)
9783640998463
ISBN (Book)
9783656927464
Language
German
Tags
kontexte erkenntnisgrundlagen pflege betriebliche gesundheitsförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Dupont (Author), 2007, Kontexte und Erkenntnisgrundlagen der Pflege: Betriebliche Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177949
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