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Die Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach (geb. 1943). Performancekunst

Titel: Die Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach (geb. 1943). Performancekunst

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2024 , 37 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katja Rattelsdorfer (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage nach den spezifischen Inhalten zweier zentraler Kunstwerke Rosenbachs, „Glauben Sie nicht, dass ich eine Amazone bin“ und „Über den Tod“, sowie danach, wie sie sich als renommierte Künstlerin auf dem heiß umkämpften Kunstmarkt etablieren konnte.

Die in Bad Salzdetfurth bei Hildesheim geborene, heute 81jährige Ulrike Rosenbach zählt zu den ersten, die sich der Vermittlung von Performance in Verbindung mit der Videokunst als Medium der künstlerischen Aussage bedient hat, einem Medium, das eigentlich in Industrie und Militär der Kontrolle und Überwachung diente. Sie arbeitet sowohl bildhauerisch-plastisch mit Räumen und Bewegungen im Raum, in die sie Video einbezieht, als auch mit Zeitstrukturen in Videobändern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil: Die Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach

Die ersten beiden Jahrzehnte

Die Einordnung der Künstlerin als Feministin

Performance ´Glauben Sie nicht, dass ich eine Amazone bin´ (1975)

Die Aktion

Zenmeditation

Das Gemälde ´Madonna im Rosenhag´ - Bildanalyse

Die Erscheinungsform des Videobildes

Closed-Circuit-Verfahren

Bedeutung der auf die Madonna schießenden Amazone

Videoskulptur ´Über den Tod´ (1995)

Hinführung

Die Installation

Das Video

Interpretation

Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht das künstlerische Schaffen und die Entwicklung der renommierten Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach. Im Mittelpunkt steht dabei die detaillierte Analyse und Interpretation zweier zentraler Werke: der Performance „Glauben Sie nicht, dass ich eine Amazone bin“ aus dem Jahr 1975 und der Videoskulptur „Über den Tod“ aus dem Jahr 1995. Ziel ist es, Rosenbachs künstlerischen Fortschritt, ihren Umgang mit Körper, Technik und feministischen Inhalten sowie ihre Etablierung auf dem Kunstmarkt zu beleuchten und verständlich zu machen.

  • Biografischer Werdegang und Einflüsse der ersten Schaffensjahrzehnte
  • Die Rolle und Einordnung der Künstlerin im feministischen Kontext
  • Detaillierte Werkbetrachtung der Performance „Glauben Sie nicht, dass ich eine Amazone bin“ (1975) inkl. Bildanalyse
  • Untersuchung technischer und konzeptioneller Verfahren wie Closed-Circuit und Videostills
  • Analyse der Videoskulptur „Über den Tod“ (1995) und deren Bezug zu fernöstlicher Philosophie und Spiritualität
  • Zusammenfassung der künstlerischen Entwicklung und medientünstlerischen Methodik

Auszug aus dem Buch

Die ersten beiden Jahrzehnte

In den Anfängen ihres Schaffens wurden die Performances meist im Atelier ohne Publikum aufgeführt und für die Kamera konzipiert. Damals zählte in erster Linie das Ergebnis des Videobandes für eine erfolgreiche Vermittlung der künstlerischen Botschaft. Die Handlung war schlicht gehalten und beschränkte sich auf nur eine Aktivität. Die Reduktion auf Licht und Schatten der Schwarz-Weiß-Videos passte dazu sehr gut.

Davon unterscheiden sich die Video-Live-Aktionen vor Publikum, wobei eine am Körper befestigte Kamera zum Einsatz kam.

Eine 3. Kategorie bilden die Videoaufzeichnungen von Live-Performances, zunächst in Schwarzweiß, ab 1978 auch farbig. Eine Videoaufzeichnung speichert Bild und Ton in elektronischer Form, die Tonspur wird nicht getrennt aufgenommen oder nachträglich erzeugt.

Schließlich gibt es vorgefertigte Videobänder, die in eine Performance oder Videoinstallation einbezogen werden. Sie tragen ebenso wie Fotos, Notizen oder eigene Aussagen dazu bei, ein Werk für eine Analyse zu rekonstruieren. „Aktion und Video-Aufzeichnung zur/über die Aktion waren im künstlerischen Rang gleichwertig, das Videoband ein gleichrangiges Kunstwerk“, erläutert Alexandra Wessels von der Hochschule für Künste in Bremen.

Eine bedeutsame stilistische Eigenheit stellt bei Rosenbach die Verbindung ihres Körpers mit der Videokamera dar: „Die Künstlerin wird nicht nur von einer Kamera gefilmt, sondern zum Filmmaterial, das die Künstlerin von einer Außenperspektive in Bewegung zeigt, kommt das filmische Material, das sie selbst gleichzeitig mit einer Handkamera filmte.“

Bei allen vier Arten ist der Monitor die Präsentationsform. Er ist das grundlegende skulpturale Element einer Videoinstallation und Videoskulptur. Der Bildschirm dient als Scheibe der Beobachtung, er kann bemalt und berührt werden oder „der Monitor als Gerät wird im Aktionsraume umhergetragen bzw. geschoben oder gezogen.“

Rosenbach experimentiert mit ungewöhnlichen Perspektiven und Bildern und setzt den Monitor auch als Lichtquelle ein.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt die Biografie der Künstlerin vor, skizziert den Entstehungsrahmen der Hausarbeit und formuliert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich Rosenbachs Werken und ihrer Marktposition.

Hauptteil: Die Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach: Der Hauptteil widmet sich ausführlich den Schaffensphasen, feministischen Bezügen sowie der eingehenden Analyse der beiden Hauptwerke zu Performance und Videoskulptur.

Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet Rosenbachs medienkünstlerischen Beitrag sowie ihren Umgang mit Technik, Körper und Tod.

Quellen- und Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche verwendete Literaturquellen, Fachaufsätze und Internetquellen lückenlos aufgelistet.

Anhang: Der Anhang enthält Abbildungen und Bildnachweise zur Veranschaulichung der analysierten Werke.

Schlüsselwörter

Ulrike Rosenbach, Medienkunst, Performance, Videoskulptur, Feminismus, Bildanalyse, Stefan Lochner, Madonna im Rosenhag, Closed-Circuit, Zenmeditation, Körperkunst, Über den Tod, Videoinstallation, Identitätssuche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem künstlerischen Schaffen der deutschen Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach und beleuchtet deren Entwicklung von den Anfängen bis zu späteren Installationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themenfelder sind die Verbindung von Körper und Videokunst, feministische Kunst und Identitätssuche, Bildanalysen historischer Gemälde sowie fernöstliche Philosophie und Spiritualität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der spezifischen Inhalte zweier ausgewählter Kunstwerke Rosenbachs und die Frage, wie sie sich als Frau und Künstlerin auf dem umkämpften Kunstmarkt etablieren konnte.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine werkanalytische und kunsthistorische Methodik angewandt, die Video-Stills, biografische Hintergründe, Sekundärliteratur sowie ikonografische Bildanalysen (z.B. zu Stefan Lochner) kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung früher Videoperformance-Arten, die feministische Einordnung, eine tiefgehende Analyse der Performance „Glauben Sie nicht, dass ich eine Amazone bin“ (1975) sowie die Betrachtung der Videoskulptur „Über den Tod“ (1995).

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Keywords sind Medienkunst, Performance, Videoskulptur, Feminismus, Closed-Circuit, Madonna im Rosenhag und Zenmeditation.

Welche Rolle spielt die Performance „Glauben Sie nicht, dass ich eine Amazone bin“ in der Untersuchung?

Sie dient als zentrales Untersuchungsobjekt aus dem Jahr 1975, bei dem Rosenbach mit Pfeil und Bogen auf eine Madonna-Darstellung schießt, um gesellschaftliche Rollenbilder und den eigenen Körper als Werkzeug zu reflektieren.

Inwiefern beeinflusst die Zenmeditation das Werk der Künstlerin?

Ab den späten achtziger Jahren flossen fernöstliche Meditationstechniken und Prinzipien der Unbeständigkeit stark in Rosenbachs Arbeiten ein, was besonders in der raumgreifenden Videoskulptur „Über den Tod“ (1995) deutlich wird.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach (geb. 1943). Performancekunst
Hochschule
Universität Regensburg  (Kunstgeschichte)
Note
1,0
Autor
Katja Rattelsdorfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
37
Katalognummer
V1778768
ISBN (eBook)
9783389208830
ISBN (Buch)
9783389208847
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ulrike Rosenbach Performancekunst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Rattelsdorfer (Autor:in), 2024, Die Medienkünstlerin Ulrike Rosenbach (geb. 1943). Performancekunst, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1778768
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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