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Reflexion des Seminars Pädagogische Gesprächsführung & Filmanalyse "Der Rosenkrieg" anhand der Konflikteskalationsstufen nach Friedrich Glasl

Titel: Reflexion des Seminars Pädagogische Gesprächsführung & Filmanalyse "Der Rosenkrieg" anhand der Konflikteskalationsstufen nach Friedrich Glasl

Hausarbeit , 2011 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Schwalm (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Rufe ich mir die Inhalte des Seminars Pädagogische Gesprächsführung noch einmal ins Gedächtnis, so stelle ich fest, dass wirklich jede einzelne Sitzung interessant war und jedes der vielen verschiedenen Themen in ganz spezieller Weise aufbereitet wurde. Was ich damit an-sprechen möchte, ist die ungeheure Methodenvielfalt, die dank des entsprechenden Engagements der Referenten in diesem Seminar zum Einsatz kam. Ich erinnere mich wie zu Beginn des Semesters alle Teilnehmer die „Welt der klientzentrierten Gesprächsführung“ durch einen Vorhang betraten, Videos per Beamer ansahen, Rollenspiele aufführten, Kärtchen zuordneten und Fragebögen ausfüllten oder auch bei bestimmten Themen, im Sinne von „Musterbrechern“, der sonst übliche Sitzkreis einer anderen Sitzordnung weichen musste. Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Gestaltung der verschiedenen Seminarsitzungen, welche dabei half, die vermittelten Inhalte zu veranschaulichen und besser zu verstehen.

Die diversen Ansätze, Modelle und Theorien, die in dieser Veranstaltung vorgestellt wurden, bereicherten einerseits mein pädagogisches Fachwissen um neue Beratungsmodelle und Kommunikationsstrategien. Andererseits eröffneten mir einige dieser Ansätze und Modelle auch neue Möglichkeiten im alltäglichen sozialen Umgang mit anderen Menschen. Beispielsweise hilft mir der Ansatz der klientzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers dabei meinen Freunden nun noch empathischer, wertschätzender und aufrichtiger entgegenzutreten sowie keine vorschnellen Bewertungen meinerseits vorzunehmen, wenn sie mit mir über ihre Probleme sprechen möchten. Ganz besonders hilfreich auch für den Umgang mit den Mitmenschen im Alltag finde ich das Modell der Transaktionsanalyse. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Reflexion des Seminars Pädagogische Gesprächsführung

1.1 Atmosphäre und soziales Miteinander im Seminar

1.2 Themen und Inhalte des Seminars

2 Filmanalyse „Der Rosenkrieg“ anhand der Konflikteskalationsstufen nach Friedrich Glasl

2.1 Einleitung: Konflikt und Konflikteskalation

2.2 Stufe 1: Verhärtung

2.3 Stufe 2: Polarisation und Debatte

2.4 Stufe 3: Taten

2.5 Stufe 4: Sorge um Image und Koalitionen

2.6 Stufe 5: Gesichtsverlust

2.7 Stufe 6: Drohstrategien

2.8 Stufe 7: Begrenzte Vernichtungsschläge

2.9 Stufe 8: Zersplitterung

2.10 Stufe 9: Gemeinsam in den Abgrund

2.11 Schlussbemerkung

3 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenfelder

Das Ziel der Arbeit ist es, das Phasenmodell der Konflikteskalation nach Friedrich Glasl theoretisch darzustellen und anhand der Filmanalyse „Der Rosenkrieg“ praxisnah zu veranschaulichen, wie soziale Konflikte eskalieren können.

  • Reflexion über pädagogische Gesprächsführung und Lernatmosphäre
  • Einführung in die Stufentheorie der Konflikteskalation nach Glasl
  • Systematische Analyse der neun Eskalationsstufen am Filmbeispiel
  • Bedeutung der frühzeitigen Intervention zur Konfliktprävention

Auszug aus dem Buch

2.2 Stufe 1: Verhärtung

„Die erste Stufe der Eskalation unterscheidet sich – äusserlich besehen – nur geringfügig von den alltäglichen Formen des entspannten, normalen Umgehens miteinander, die gelegentlich von Spannungen oder Reibungen heimgesucht werden“ (Glasl 1994, S.216). Zentrales Element auf Stufe 1 ist das Aufeinandertreffen von verschiedenen Meinungen, Vorschlägen und Ideen der Parteien. Es kristallisieren sich feste Standpunkte heraus und die Parteien beginnen auf ihren eigenen Meinungen und Überzeugungen zu beharren, wobei es oft dazu kommt, dass die Standpunkte beider Parteien als unvereinbar angesehen werden und einander ausschließen.

Die Folge ist eine eingeschränkte Wahrnehmung der Geschehnisse, in welcher man hauptsächlich nur noch die positiven Aspekte der eigenen Sympathiegruppe erfasst und die Aufgeschlossenheit für Argumente, Ideen und Vorschläge der Gegenpartei sinkt (vgl. ebd., S.217). So kann es leicht zu Verzerrungen und Missverständnissen kommen, die die Reizbarkeit der Parteien erhöhen. Zudem lernen die Parteien ein „Verhaltensmodell der Krisenbewältigung“ (ebd., S.217), welches die Sympathiegruppenbildung beinhaltet und ihnen Sicherheit in der Konfliktsituation verspricht. „Dennoch herrscht bei den Parteien die Überzeugung vor, dass durch den Einsatz rationaler Mittel, durch verstandesmässiges Argumentieren und Abwägen auf dem Wege einer geordneten verbalen Auseinandersetzung die auftretenden Spannungen wirkungsvoll bewältigt werden können. Dann könnten die unterschiedlichen Meinungen doch zusammenfinden“ (ebd., S.221).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Reflexion des Seminars Pädagogische Gesprächsführung: Der Autor reflektiert das Seminarumfeld, die soziale Interaktion der Teilnehmer und die vorgestellten Kommunikationsmodelle.

2 Filmanalyse „Der Rosenkrieg“ anhand der Konflikteskalationsstufen nach Friedrich Glasl: Dieses Kapitel verknüpft die neun Stufen der Konflikteskalation theoretisch mit den Ereignissen im Film „Der Rosenkrieg“.

2.1 Einleitung: Konflikt und Konflikteskalation: Es werden die theoretischen Grundlagen des Eskalationsmodells nach Glasl definiert und in den Kontext des Films gesetzt.

2.2 Stufe 1: Verhärtung: Die erste Stufe wird durch die anfänglichen Meinungsverschiedenheiten des Ehepaars im Film illustriert.

2.3 Stufe 2: Polarisation und Debatte: Der zunehmende Einsatz von verbaler Gewalt und Taktiken in der Kommunikation wird am Beispiel einer gemeinsamen Dinner-Szene erläutert.

2.4 Stufe 3: Taten: Es wird beschrieben, wie Kommunikation durch Taten ersetzt wird, um den Partner zu blockieren oder zu provozieren.

2.5 Stufe 4: Sorge um Image und Koalitionen: Der Fokus liegt auf der „win-lose“-Mentalität, bei der der Partner als Gegner degradiert wird.

2.6 Stufe 5: Gesichtsverlust: Die öffentliche Demütigung des Partners wird als zentrales Element dieser Stufe analysiert.

2.7 Stufe 6: Drohstrategien: Die Anwendung von Machtmitteln und Drohungen zur Kontrolle der Situation steht hier im Mittelpunkt.

2.8 Stufe 7: Begrenzte Vernichtungsschläge: Die Bereitschaft, eigenen Schaden für den Schaden des Gegners in Kauf zu nehmen, wird am Beispiel von Sabotageakten dargestellt.

2.9 Stufe 8: Zersplitterung: Die totale Destruktivität und die Zerstörung der Existenzgrundlage des Gegners werden analysiert.

2.10 Stufe 9: Gemeinsam in den Abgrund: Das finale Kapitel der Eskalation mündet in der gegenseitigen Selbstzerstörung der Konfliktparteien.

2.11 Schlussbemerkung: Ein Resümee zur Relevanz der Konfliktanalyse für den privaten sowie gesellschaftlichen Bereich.

3 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Konflikteskalation, Friedrich Glasl, Der Rosenkrieg, Konfliktmanagement, Pädagogische Gesprächsführung, Eskalationsmodell, Kommunikation, Win-Lose-Situation, Destruktivität, Gewaltfreie Kommunikation, Transaktionsanalyse, Psychologie, Beziehungsdynamik, Konfliktschlichtung, Mediation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert ein Seminar zur Pädagogischen Gesprächsführung und analysiert den Konfliktverlauf im Film „Der Rosenkrieg“ anhand des neunstufigen Eskalationsmodells von Friedrich Glasl.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Konfliktdynamik, Kommunikationsmodelle (wie die Transaktionsanalyse oder Gewaltfreie Kommunikation) und die theoretische Fundierung eskalierender Prozesse in menschlichen Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretischen Phasen der Konflikteskalation nach Glasl durch die filmische Darstellung eines eskalierenden Ehekonflikts verständlich und nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die Literaturanalyse zur theoretischen Herleitung des Phasenmodells und eine qualitative Filmanalyse, um die einzelnen Eskalationsstufen in der Praxis zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte, stufenweise Analyse der Eskalation (von Stufe 1 bis 9), wobei für jede Stufe eine spezifische Szene aus dem Film „Der Rosenkrieg“ herangezogen wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Konflikteskalation, Glasl-Modell, Beziehungsdynamik, soziale Konflikte und Eskalationsstufen charakterisiert.

Wie ist das Modell von Glasl aufgebaut?

Es handelt sich um ein neunstufiges Modell, das eine „absteigende Treppe“ beschreibt, bei der die Konfliktparteien zunehmend ihre Kooperationsfähigkeit verlieren und schließlich auf die gegenseitige Vernichtung zusteuern.

Was ist die zentrale Schlussfolgerung der Analyse?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Konflikte eine gefährliche Eigendynamik entwickeln können und daher eine frühzeitige Intervention notwendig ist, um eine unkontrollierbare Eskalation zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Reflexion des Seminars Pädagogische Gesprächsführung & Filmanalyse "Der Rosenkrieg" anhand der Konflikteskalationsstufen nach Friedrich Glasl
Hochschule
Universität Augsburg  (Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Pädagogische Gesprächsführung
Note
1,3
Autor
Alexander Schwalm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V177773
ISBN (eBook)
9783640996193
ISBN (Buch)
9783640996537
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konflikteskalation Eskalationsstufen Konflikt Seminarreflexion Reflexion Friedrich Glasl Rosenkrieg Filmanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Schwalm (Autor:in), 2011, Reflexion des Seminars Pädagogische Gesprächsführung & Filmanalyse "Der Rosenkrieg" anhand der Konflikteskalationsstufen nach Friedrich Glasl, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177773
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Leseprobe aus  19  Seiten
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