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Credit Default Swaps

Titel: Credit Default Swaps

Seminararbeit , 2009 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tim Bachmann (Autor:in)

VWL - Finanzwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

“By design, this [CDS] market […] has been largely exempt from government regulation […] But regulation is not only unnecessary in these markets, it is potentially damaging, because regulation presupposes disclosure and forced disclosure of proprietary information can undercut innovations in financial markets […].” - Alan Greenspan, 2002.

“Credit Default Swaps, I think, have serious problems associated with them” - Alan Greenspan, 2008.

Seit der Erfindung der Credit Default Swaps ist über ein Jahrzehnt vergangen. Ursprünglich sollten „Kreditausfallswaps“ den Marktteilnehmern als innovatives Absicherungsinstrument dienen. Dieses Kreditderivat trennt das Kreditrisiko vom zugrunde liegenden Schuldtitel und überträgt es auf Dritte. Dadurch, so versprach Alan Greenspan im September 2002, können Finanzsysteme negative Schocks durch die breitere Verteilung von Risiken auf unterschiedliche Finanzakteure besser kompensieren. Der ehemalige Vorsitzende des Federal Reserve Board plädierte deswegen für einen weitestgehend deregulierten Markt.
Als im Jahr 2007 die Immobilienblase platzte und zahlreiche Kredite ausfielen, mussten enorme Beträge in den Kreditportfolios abgeschrieben werden. Dies führte zur Akquisition von Bear Stearns, zur Insolvenz von Lehman Brothers und zur Verstaatlichung von AIG im Jahr 2008. Durch den Ausfall großer Marktteilnehmer entstand gleichzeitig die Gefahr einer systemischen Krise, die Finanzapokalypse des 21. Jahrhunderts. Daraufhin gestand Alan Greenspan im Oktober 2008 die Risiken und Probleme im Umgang mit CDS nur unzureichend reflektiert zu haben.
Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit der Entstehung des Gefahrenpo-tentials, das von CDS ausgeht, deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte und den Maßnahmen zur Regulierung des Marktes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN ZU KREDITDERIVATEN

2.1 Begriffsdefinitionen

2.2 Systematik und Grundstrukturen

2.3 Marktüberblick

3 DER CREDIT DEFAULT SWAP

3.1 Funktionsweise, Vertragsbestandteile und Abwicklung

3.2 Standardisierung und Vertragsdokumentation

3.3 Anwendungsmöglichkeiten von Credit Default Swaps

3.3.1 Hedging

3.3.2 Spekulation

3.4 Die Entwicklung der Credit Default Swaps in jüngster Vergangenheit

3.4.1 Die Erfolgsgeschichte der Credit Default Swaps

3.4.2 Die Bedeutung der Credit Default Swaps in der Finanzkrise

3.4.3 Maßnahmen zur Regulierung des Marktes für Credit Default Swaps

4 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Entstehung des Gefahrenpotenzials von Credit Default Swaps (CDS), untersucht deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte während der Finanzkrise und evaluiert notwendige Regulierungsmaßnahmen zur Sicherung der Marktstabilität.

  • Grundlagen und Funktionsweise von Kreditderivaten
  • Systematik und Marktentwicklung von CDS
  • Strategien des Hedgings und der Spekulation
  • Analyse der Rolle von CDS in der Finanzkrise
  • Regulierungsbedarf und Maßnahmen für den CDS-Markt

Auszug aus dem Buch

3.1 Funktionsweise, Vertragsbestandteile und Abwicklung

Der CDS ist ein nicht standardisierter, bilateraler Finanzkontrakt. Dieses Kreditderivat wird außerbörslich (over-the-counter) gehandelt, um auf die individuellen Bedürfnisse der Vertragspartner eingehen zu können. Bei einem CDS zahlt der Sicherungsnehmer (Protection Buyer) eine regelmäßige Prämie (Spread) an den Sicherungsgeber (Protection Seller), um sich gegen das Eintreten eines Kreditereignisses (Credit Event) und des daraus entstehenden Verlustes abzusichern. Der Sicherungsgeber verpflichtet sich zur Kompensation (Settlement), sofern beim Referenzaktivum (Obligation) ein Kreditereignis eintritt.

Das dem Vertrag zugrunde gelegte Referenzaktivum kann sich entweder auf nur einen spezifischen Titel des Referenzschuldners oder auf ein ganzes Portfolio dergleichen beziehen. Ein einzelner Kredit oder eine einzelne Anleihe eines Staates oder Unternehmens wird dann als Referenzaktivum definiert, wenn der SN auch Eigentümer genau dieses Titels ist und eine gezielte Absicherung wünscht. Die Absicherung eines Portfolios eignet sich eher zum übertragen oder aufnehmen eines Makro-Risikos.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Problematik der Credit Default Swaps ein, beleuchtet deren ursprüngliche Funktion als Absicherungsinstrument und skizziert ihre negative Rolle im Kontext der Finanzkrise.

2 GRUNDLAGEN ZU KREDITDERIVATEN: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen derivativer Finanzinstrumente, insbesondere von Kreditderivaten, sowie die Systematik der Risikotransferprodukte und ein Marktüberblick erörtert.

3 DER CREDIT DEFAULT SWAP: Dieser Hauptteil analysiert die spezifische Funktionsweise von CDS, die Standardisierung der Vertragsdokumentation sowie die Anwendungsmöglichkeiten durch Hedging und Spekulation und bewertet deren verheerende Rolle in der Finanzkrise sowie zukünftige Regulierungsansätze.

4 SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach CDS entgegen ihrer ursprünglichen Intention zur Risikovervielfachung und spekulativen Verkettung geführt haben, und betont die Notwendigkeit einer strikteren Regulierung zur Wiederherstellung des Vertrauens in die Finanzmärkte.

Schlüsselwörter

Credit Default Swaps, CDS, Kreditderivate, Finanzkrise, Hedging, Spekulation, ISDA, Risikotransfer, Marktregulierung, Clearingstellen, Referenzaktivum, Kontrahentenrisiko, Lehman Brothers, AIG, Finanzmärkte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit dem Finanzinstrument der Credit Default Swaps, ihrer Entstehungsgeschichte, ihrer Funktionsweise und der kritischen Rolle, die sie bei der Entstehung der Finanzkrise spielten.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Kreditrisikotransfers, die vertragliche Ausgestaltung von CDS, die Abgrenzung zwischen Absicherung und Spekulation sowie die politische Regulierung des Marktes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Gefahrenpotenzial von CDS zu identifizieren, die Auswirkungen auf die globale Finanzstabilität zu analysieren und notwendige Schritte für eine bessere Markttransparenz und Kontrolle aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Marktberichten, Fallbeispielen von Investmentbanken und offiziellen Finanzmarkt-Definitionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Vertragsstrukturen, die Darstellung der Marktentwicklung sowie eine Analyse der spezifischen Ereignisse während der Finanzkrise 2007/2008.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Credit Default Swaps, systemisches Risiko, Kreditereignis, Kontrahentenrisiko und Regulierungsnotwendigkeit.

Welche Rolle spielten Hedge-Fonds bei der CDS-Problematik?

Hedge-Fonds agierten häufig als Sicherungsgeber und nutzten CDS primär zu Spekulationszwecken, wobei ihre im Vergleich zu Banken dünne Kapitaldecke im Schadensfall ein erhebliches Risiko für die Stabilität darstellte.

Wie könnten künftige Krisen im CDS-Markt verhindert werden?

Durch die Einführung zentraler Verrechnungsstellen (Clearingstellen), die Verpflichtung zur Besicherung und eine erhöhte Transparenz bei Handelsvolumina soll das Kontrahentenrisiko eliminiert werden.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Credit Default Swaps
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
1,3
Autor
Tim Bachmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
30
Katalognummer
V177038
ISBN (eBook)
9783640984817
ISBN (Buch)
9783640985081
Sprache
Deutsch
Schlagworte
credit default swaps
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Bachmann (Autor:in), 2009, Credit Default Swaps, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177038
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Leseprobe aus  30  Seiten
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