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Konzeptioneller Vergleich von drei Aufsätzen zum Organisationslernen

Title: Konzeptioneller Vergleich von drei Aufsätzen zum Organisationslernen

Term Paper , 2011 , 10 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Johannes Keller (Author)

Pedagogy - Adult Education

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Summary Excerpt Details

„Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden“. Das aufgeführte Zitat von Philip Rosenthal, ein bekannter Industrieller und Politiker des 20. Jahrhunderts, leitet die vorliegende Arbeit zum Thema Organisationslernen ein und verweist implizit auf ein grundlegendes Problem, mit dem sich in Bezug auf die Thematik dieser schriftlichen Ausarbeitung selbst Organisationen auseinandersetzen müssen. Der Begriff Organisationslernen beschreibt, dass ein soziales System im Umgang mit sich selbst und seinem Kontext zur Effizienzsteigerung seine gemeinsame Wirklichkeit, sein Wissen und seine Erfahrungen ebenso weiterentwickelt wie seine Problemlösungsfähigkeit und Handlungsmöglichkeiten. Im Grunde beinhaltet diese Definition des Organisationslernens die im Zitat von Rosenthal aufgeführte allgemeine Annahme, sich stetig weiterentwickeln zu müssen und sich seinen Problemen zu stellen. Auch Organisationen müssen lernen und sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Doch wie und auf welche Weise geschieht das?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Organisationslernen

3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen konzeptionellen Vergleich dreier ausgewählter wissenschaftlicher Artikel zum Thema Organisationslernen durchzuführen, um zentrale Schnittstellen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den theoretischen Ansätzen herauszuarbeiten.

  • Vergleich theoretischer Ansätze zum Organisationslernen
  • Analyse der Rolle von Individuen und sozialen Prozessen (Gherardi & Nicolini)
  • Untersuchung von Lernprozessen und Organisationswerkzeugen (Pawlowsky et al.)
  • Bedeutung organisationaler Routinen für den Lernzirkel (Miner et al.)
  • Synthese der theoretischen Perspektiven zur organisationalen Anpassungsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

2. Organisationslernen

Um ein Verständnis über das Organisationslernen im Zusammenhang mit den hier aufgeführten drei Aufsätzen zu erhalten, ist es unabdingbar, direkt auf jene einzugehen.

Gherardi & Nicolini (2001) definieren Organisationslernen als „learning-in-organizing“, weil die Arbeit, das Lernen und die Organisation als solches innerhalb der alltäglichen Praxis nicht voneinander getrennt sind. Organisationslernen ist demnach in Arbeits- und Organisationsprozesse integriert und fest verankert. Weiterhin heben Gherardi & Nicolini (2001) das „Konzept der Partizipation“ hervor. Nach diesem findet Lernen nicht im einzelnen Individuum statt, sondern ergibt sich aus der Beteiligung von Einzelpersonen an sozialen Aktivitäten. Damit ist impliziert, dass sich Organisationslernen aus der Beteiligung der Organisationsmitglieder am Organisationsgeschehen ergibt. In diesem Zusammenhang ist besonders die Sprache zu erwähnen, da sie als Medium der Organisationsmitglieder agiert und nicht ausschließlich eine private, sondern vielmehr eine soziale Tatsache darstellt. Somit ist es durch Kommunikation möglich, Meinungsbildungen zu vollziehen, was auch als Organisationsverhalten bezeichnet werden kann. Darüber hinaus ist Organisationslernen abhängig vom impliziten Wissen einer Organisation, im engeren Sinne vom organisationalen Wissen, welches die Menschen einer Organisation weiterhin und stetig ausbildet sowie formt. Das Konzept der Reflexivität ist ein weiteres Merkmal, auf das Gherardi & Nicolini (2001) in ihren Ausführungen eingehen. Reflexion ist damit ein wichtiger Bestandteil, die ferner selbst als Organisationslernen angesehen wird. Der Fluss der Erfahrungen wird dabei beim Menschen unterbrochen („the flow of experience is interrrupted“), sodass dieser sein eigenes Wissen reflektiert. Subjekt und Objekt werden durch die „reflexivity“ voneinander getrennt. Somit wird die Welt, wie es Gherardi & Nicolini (2001) beschreiben, verständlicher und das Kollektiv kann ebenfalls einen Nutzen daraus ziehen. Implizites Wissen wird demnach explizit und ist für andere Organisationsmitglieder nutzbar. Das Organisationslernen nach Gherardi & Nicolini (2001) definiert sich demgemäß aus partizipatorischen und reflexiven Aspekten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Organisationslernen ein, definiert den Begriff anhand des Zitats von Philip Rosenthal und erläutert die Zielsetzung des konzeptionellen Vergleichs dreier Fachartikel.

2. Organisationslernen: Dieses Kapitel stellt die drei ausgewählten theoretischen Ansätze von Gherardi & Nicolini, Pawlowsky et al. sowie Miner et al. detailliert vor und analysiert deren Kernkonzepte.

3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Hier werden die vorgestellten Theorien gegenübergestellt, um zentrale Divergenzen in der Perspektive sowie die wenigen Gemeinsamkeiten in der Anwendung von Werkzeugen aufzuzeigen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, konstatiert eine fehlende Einheitlichkeit in der theoretischen Betrachtung und bestätigt die Relevanz der stetigen Weiterentwicklung für Organisationen.

Schlüsselwörter

Organisationslernen, Lernprozess, organisationale Routinen, Partizipation, Reflexivität, Wissensmanagement, Lernkultur, Arbeitsorganisation, soziale Prozesse, learning-in-organizing, organisationale Anpassung, Kommunikationsstrukturen, Teamwork, implizites Wissen, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Themenfeld des Organisationslernens und vergleicht dazu drei verschiedene wissenschaftliche Ansätze, um ein besseres Verständnis über die Art und Weise zu gewinnen, wie Organisationen lernen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle des Individuums und sozialer Praktiken, die Modellierung von Lernphasen sowie die Bedeutung von Routinen als organisatorisches Gedächtnis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, durch einen konzeptionellen Vergleich der Theorien von Gherardi & Nicolini, Pawlowsky et al. sowie Miner et al. Schnittstellen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verständnis des Organisationslernens herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine konzeptionelle Vergleichsanalyse durchgeführt, bei der ausgewählte Fachartikel in Bezug auf ihre zentralen Argumente und theoretischen Grundlagen systematisch gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der jeweiligen Ansätze (Partizipation/Reflexivität, Phasenmodelle des Lernens, Routinentheorie) und deren anschließende kritische Gegenüberstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Organisationslernen, organisationale Routinen, Reflexivität, Partizipation und Wissensgenerierung gekennzeichnet.

Inwiefern unterscheidet sich der Ansatz von Gherardi & Nicolini von den anderen Autoren?

Im Gegensatz zu den anderen Autoren legen Gherardi & Nicolini einen starken Fokus auf das Individuum und die Bedeutung sozialer Prozesse sowie der Sprache als Medium der Reflexion.

Welche Rolle spielen Routinen laut Miner et al. für den Lernprozess?

Miner et al. betrachten Routinen als essenziell, da sie als organisatorische Erinnerung dienen und Organisationen durch den gezielten Wechsel und die Anpassung dieser Routinen (Variation-Selection-Retention) lernfähig machen.

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Details

Title
Konzeptioneller Vergleich von drei Aufsätzen zum Organisationslernen
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
2,3
Author
Johannes Keller (Author)
Publication Year
2011
Pages
10
Catalog Number
V177020
ISBN (Book)
9783640986156
ISBN (eBook)
9783640986262
Language
German
Tags
konzeptioneller vergleich aufsätzen organisationslernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Keller (Author), 2011, Konzeptioneller Vergleich von drei Aufsätzen zum Organisationslernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177020
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