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Integration von Workflow-Management- und Altsystemen in einer serviceorientierten Architektur

Title: Integration von Workflow-Management- und Altsystemen in einer serviceorientierten Architektur

Diploma Thesis , 2007 , 91 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martin Hoffmann (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology

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Summary Excerpt Details

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, sich auf veränderte Wettbewerbsbedingungen schnell einstellen zu können. Bisher konnten Änderungen der Geschäftsprozesse jedoch nicht kostengünstig genug in die IT ¨ubernommen werden. Viele Unternehmen haben Probleme mit ihren Altsystemen und stehen vor der Herausforderung, neue Lösungen zu finden. In diesem Zusammenhang ist die serviceorientierte Architektur ein oft benutztes Schlagwort der IT-Industrie. Ihre Einführung im Unternehmen verspricht ein hohes Maß an Flexibilität. Geschäftsfunktionen sind nicht mehr Bestandteil monolithischer Applikationen, sondern als einzelne Services organisiert. Diese Services lassen sich flexibel zusammenschalten und ermöglichen es, Abläufe eines Unternehmens einfacher anzupassen und zu verbessern. Bei den heute existierenden Standards ist es aber noch immer schwierig, Workflow-Management- und Altsysteme in einer serviceorientierten Architektur zu integrieren. Diese Arbeit versucht, ein Szenario zu entwickeln, welches den beiden genannten Herausforderungen gerecht wird. Dazu wird ausgehend von einem fiktiven End-to-End-Geschäftsprozess eine serviceorientierte Architektur basierend aufWeb Services entwickelt. Abschließend dient eine Auswertung des Szenarios dazu, um tatsächliche Vorteile aus der Sicht eines Unternehmens zu analysieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aktuelle Entwicklungen

1.2 Zielsetzung und Vorgehen

1.3 Struktur der Arbeit

2 Grundlagen

2.1 Serviceorientierte Architektur (SOA)

2.1.1 Grundbegriffe

2.1.2 Einordnung

2.1.3 Einsatz

2.2 Web Services

2.2.1 Definition

2.2.2 Basisstandards

2.2.2.1 Web Services Description Language (WSDL)

2.2.2.2 SOAP

2.2.2.3 Universal Description Descovery and Integration (UDDI)

2.2.3 Kommunikation

2.2.4 Orchestrierung mit der Web Services Business Process Execution Language (WS-BPEL)

2.3 Workflow Management (WfM)

2.3.1 Geschäftsprozess

2.3.2 Workflow

2.3.3 Workflow-Management-System (WfMS)

2.3.4 Workflow Management Coalition (WfMC)

2.3.5 Workflow Reference Model

2.3.5.1 Organisations- bzw. Rollenmodell

2.3.5.2 Work List und Work Item

2.3.5.3 Workflow-Enigne

2.3.6 Bedeutung

2.4 Business Process Management (BPM)

2.4.1 Definition

2.4.2 Einordnung

2.4.3 Modellierung mit der Business Process Modeling Notation (BPMN)

3 Auswahl von Softwarekomponenten

3.1 Konkrete Architektur - Teil 1

3.2 Auswahl einer Workflow-Engine

3.2.1 Kriterien der Vorauswahl

3.2.2 Marktubersicht und Vorauswahl

3.2.3 Ubersicht der vorausgewählten Produkte

3.2.3.1 Enhydra Shark

3.2.3.2 Imixs

3.2.3.3 Intalio|BPMS

3.2.3.4 JBoss jBPM

3.2.3.5 ObjectWeb Bonita

3.2.4 Kriterien der Endauswahl

3.2.5 Endauswahl

3.2.6 Entscheidung

3.3 Auswahl weiterer Produkte

3.3.1 Java

3.3.2 Eclipse Framework

3.3.3 Tomcat und Axis2

3.3.4 soapUI

3.4 Konkrete Architektur - Teil 2

4 Intalio|BPMS

4.1 Konzept

4.2 Intalio|Designer

4.2.1 BPMN-Editor

4.2.2 Process Explorer

4.2.3 Data Mapper und Data Editor

4.3 Intalio|Server

4.3.1 BPMS Console

4.3.2 Deployment Service

4.4 Intalio|Workflow

4.4.1 Begriffe

4.4.2 Workflow UI

4.4.3 Rollenmodell

4.4.4 Form Dispatcher Service

4.4.5 Form Editor

4.4.6 Workflow Deployment Service

4.5 Prozessentwicklung

4.5.1 Aufruf von Web Services

4.5.2 Erstellen von People Activities

4.5.3 Eigenwillige Umsetzung

4.6 Unterschiede zu klassischen BPM-Produkten

5 Integration von Altsystemen

5.1 Motivation

5.2 Anforderungen

5.3 Vorgehensweise

5.4 Generisches System zur Ausfuhrung von Applikationen

5.4.1 Konzept

5.4.2 Modellierung

5.5 Einbettung in eine Infrastruktur zur Integration in WS-BPEL-Prozesse

5.5.1 Konzept

5.5.2 Funktionsweise

5.5.3 Getroffene Designentscheidungen

5.5.3.1 Verwendung von zwei Web Services

5.5.3.2 Direkte Kommunikation zwischen Formular und Web Service AppExecServer

5.5.3.3 Speicherung von Altsystemkonfigurationen im Web Service AppExecClient

5.5.3.4 Explizite Korrelation uber die Variable Task-Id

5.5.4 Schnittstellenbeschreibung

5.6 Implementierung

6 Entwicklung eines Szenarios

6.1 Eingrenzung des Diskursbereichs

6.2 Modellierung des Prozesses

6.3 Verwendete Softwaresysteme

6.3.1 Sapienter JBilling

6.3.2 Mozilla Thunderbird

6.3.3 OpenOffice.org Writer

6.4 Design des Prozesses

6.4.1 Verfeinerung der Prozessschritte

6.4.2 Einfuhrung von Unterprozessen

6.4.3 Identifikation von Services

6.4.4 Datenschema

6.5 Entwicklung der Workflow-Elemente

6.5.1 Konkretes Rollenmodell

6.5.2 Formulare

6.6 Entwicklung der Services

6.6.1 Web Service CarBilling

6.6.2 Web Service CarData

6.6.3 Web Service CarDocument

6.7 Integration der entwickelten Komponenten

6.7.1 Einrichtung der Client-PCs

6.7.2 Einrichtung des Server-PCs

6.7.3 Veröffentlichung des Prozesses

7 Ergebnis, Bewertung und Ausblick

7.1 Ergebnis

7.2 Bewertung

7.2.1 Bewertung der Altsystemintegration

7.2.1.1 Umsetzung

7.2.1.2 Wartungsfreundlichkeit

7.2.1.3 Wiederverwendbarkeit

7.2.1.4 Robustheit

7.2.2 Bewertung des Szenarios

7.2.2.1 Effektivität

7.2.2.2 Effizienz

7.2.2.3 Flexibilität

7.3 Ausblick

7.3.1 Einsatz in der Praxis

7.3.2 Datensicherheit

7.3.3 Dynamische Bindung der Web Services

7.3.4 Transaktionen

8 Rekapitulation

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Integration von Workflow-Management-Systemen und Altsystemen in einer serviceorientierten Architektur (SOA), um IT-Landschaften flexibler an veränderte Geschäftsprozesse anzupassen. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Szenarios, das belegt, wie moderne Standards und Open-Source-Technologien zur nahtlosen Einbindung dieser Komponenten in einen fiktiven End-to-End-Prozess genutzt werden können.

  • Grundlagen serviceorientierter Architekturen und Web-Service-Standards
  • Methoden des Workflow Managements und des Business Process Managements
  • Auswahl und Evaluierung freier Softwarekomponenten zur Umsetzung der Architektur
  • Entwicklung einer generischen Infrastruktur zur Integration clientseitiger Altsysteme

Auszug aus dem Buch

3.1 Konkrete Architektur - Teil 1

Eine konkrete Architektur für die Umsetzung des SL&I-Modells ist in Abbildung 11 visualisiert. Alle grau hinterlegten Elemente stellen Softwarekomponenten dar, welche für die Realisierung ausgewählt werden müssen.

Die Architektur wurde ausgehend von den in Kapitel 2 vermittelten Grundlagen erstellt und bildet im Folgenden das Rahmenwerk für die Entwicklung eines Szenarios. Sie enthält folgendes Konzept:

Zunächst wird ein Geschäftsprozess unter Verwendung eines BPMN-Designers modelliert. Anschließend wird die graphische Notation des Prozesses mit Hilfe eines Mapping-Tools in die Kompositionssprache WS-BPEL übersetzt und in einer WS-BPEL-Engine veröffentlicht. Die WS-BPEL-Engine wird serverseitig betrieben und ist in der Lage, beliebig viele Instanzen eines WS-BPEL-Prozesses parallel auszuführen.

Ein WS-BPEL-Prozess stellt die oberste Ebene innerhalb der Architektur dar. Er enthält die Ablauflogik eines in BPMN modellierten Geschäftsprozesses und orchestriert zahlreiche Web Services, die für die Ausführung der einzelnen Tätigkeiten verantwortlich sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die aktuellen Herausforderungen in der IT und legt das Ziel fest, das SL&I-Modell mit Web Services praktisch umzusetzen.

2 Grundlagen: Vermittelt essenzielles Wissen zu SOA, Web Services (WSDL, SOAP), Workflow Management (WfM) und Business Process Management (BPM).

3 Auswahl von Softwarekomponenten: Dokumentiert den Auswahlprozess für freie Software (z.B. Intalio|BPMS, Java, Apache Tomcat) zur Realisierung des Architekturmodells.

4 Intalio|BPMS: Stellt die Architektur und die Komponenten von Intalio|BPMS (Designer, Server, Workflow-Engine) im Detail vor.

5 Integration von Altsystemen: Beschreibt den Entwurf und die Implementierung einer generischen Infrastruktur, um Altsysteme über Web Services in WS-BPEL-Prozesse einzubinden.

6 Entwicklung eines Szenarios: Wendet die entwickelte Architektur auf einen beispielhaften Leihwagenrückgabeprozess an und demonstriert die praktische Integration.

7 Ergebnis, Bewertung und Ausblick: Analysiert die Effektivität, Effizienz und Flexibilität des Szenarios sowie die Wartungsfreundlichkeit der entwickelten Infrastruktur.

8 Rekapitulation: Fasst die gesamte Arbeit zusammen und betont die erfolgreiche Umsetzung des SL&I-Modells mit Open-Source-Technologien.

Schlüsselwörter

Serviceorientierte Architektur, SOA, Web Services, Workflow Management, WfMS, Business Process Management, BPM, BPMN, WS-BPEL, Altsystemintegration, Intalio|BPMS, Enterprise Service Bus, Softwareauswahl, Prozessmodellierung, Automatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Workflow-Management-Systemen und Altsystemen innerhalb einer serviceorientierten Architektur (SOA), um IT-Prozesse flexibler und effizienter zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben Grundlagen zu SOA und Web-Service-Standards (wie SOAP und WSDL) fokussiert die Arbeit auf Workflow Management (WfM), Business Process Management (BPM) sowie die Modellierung mittels BPMN und Ausführung über WS-BPEL.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist der Nachweis, dass das theoretische SL&I-Modell mittels existierender, freier Softwarekomponenten implementiert werden kann, um eine nahtlose Einbindung von Altsystemen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit folgt einem strukturierten Vorgehensmodell zur Anforderungsanalyse, Softwareauswahl, Architekturkonzeption und anschließenden praktischen Realisierung eines Szenarios.

Was bildet den Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil gliedert sich in die Auswahl der Softwarekomponenten, die detaillierte Vorstellung der Intalio-Plattform und die Entwicklung einer speziellen Infrastruktur für die Integration von Altsystemen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Serviceorientierung, BPMN, WS-BPEL, Workflow-Engines, Altsysteme, Web Services und Prozessautomatisierung.

Warum wurde Intalio|BPMS als Softwareplattform gewählt?

Intalio|BPMS bietet eine integrierte Lösung, die den gesamten Lebenszyklus eines BPMN-Prozesses abdeckt und die notwendigen Komponenten für Modellierung, Orchestrierung und Benutzerinteraktion in einem Paket vereint.

Wie werden Altsysteme ohne Web-Service-Schnittstelle integriert?

Es wurde eine generische Infrastruktur entwickelt, die auf einem Web Service (AppExecServer) basiert, welcher Befehle an einen clientseitigen Web Service (AppExecClient) weiterleitet, um lokale Applikationen zu steuern.

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Details

Title
Integration von Workflow-Management- und Altsystemen in einer serviceorientierten Architektur
College
Technical University of Berlin  (Wirtschaftsinformatik und quantitative Methoden)
Grade
1,0
Author
Martin Hoffmann (Author)
Publication Year
2007
Pages
91
Catalog Number
V176902
ISBN (eBook)
9783640986804
ISBN (Book)
9783640986903
Language
German
Tags
service xml wsdl bpel bpmn web service intalio bpms workflow integration serviceorientierte architektur geschäftsprozess legacy altsystem soa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Hoffmann (Author), 2007, Integration von Workflow-Management- und Altsystemen in einer serviceorientierten Architektur, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176902
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