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Neue Medien und soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf die Freiheit in der Freizeit

Title: Neue Medien und soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf die Freiheit in der Freizeit

Research Paper (undergraduate) , 2011 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ricardo Apel (Author)

Psychology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

„Freizeit [ist] die Zeit, die keinen Verpflichtungen und Zwängen unterliegt.“ (Opaschowski 2008, S. 22). Sie ist die Zeit am Tage, die zur freien Verfügung steht und stellt den Gegenpol zur fremdbestimmten Zeit dar; diejenige, die der Existenzsicherung dient, also Arbeitszeit. Im Laufe der Jahre hat sich das Verhältnis von Arbeitszeit zu Freizeit drastisch verändert. Im Jahr 1990 war es soweit: „2100 Stunden Freizeit standen nur mehr 2043 Arbeitsstunden [...] gegenüber.“ (Opaschowski 2008, S. 33) Der moderne Mensch genießt mittlerweile deutlich mehr freie Zeit im Jahr als er Arbeitszeit widerwillig dulden muss. Von den 8760 Stunden, die ein Jahr hat, verbrachte der Durchschnittsdeutsche im Jahr 2009 nur noch 1390 Stunden am Arbeitsplatz. Im Jahr 1960 waren es noch 2163 Arbeitsstunden (Abb.1). War im 16. und 17. Jahrhundert Freizeit „als eine Art Restkategorie, die nach Abzug der Arbeitszeit übrig bleibt“ definiert (Freericks, Hartmann, Stecker 2010, S. 22), ist sie heute die Zeit des Tages, „wo man [...] am weitesten von Arbeits- und Alltagspflichten entfernt ist.“ (Opaschowski 2008, S. 22) Aus einer eher negativen Betrachtungsweise („Bisher gehörte der Begriff Freizeit [...] zu den sogenannten ''Negativbegriffen''. [L] Freizeit [bezeichnete man als] die Abwesenheit von Arbeit.“ (Opaschowski 2008, S. 315)) hat sich freie Zeit zu einer vielmehr positiven Alternative zum Arbeitsleben entwickelt. Grund genug, um sich mit diesem Thema konkreter zu befassen. Diese Studienarbeit beleuchtet insbesondere den psychologischen Aspekt der Freizeit für den Menschen, zwar unabhängig von der Menge der freien Zeit, jedoch abhängig von der Art und Weise, wie er diese heutzutage verbringt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Wohin nur mit der neuen freien Zeit?

2. Freizeitpsychologie als Teil der Freizeitwissenschaft

2.1 Definition Freizeitwissenschaft

2.2 Definition Freizeitpsychologie

3. Subjektives Freizeitverständnis

4. Psychosoziale Probleme der Freizeit

5. Soziale Netzwerke als psychosoziales Freizeitproblem der Neuzeit

6. Zukunftsaussicht – oder: Wie die Medien uns sanft zwingen, dass zu tun, was sie wollen

Zielsetzung und Themen der Studienarbeit

Die vorliegende Studienarbeit untersucht den Einfluss der zunehmenden Digitalisierung und der sozialen Netzwerke auf das menschliche Freizeitverhalten und die damit verbundene subjektive Wahrnehmung von Freizeit. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit moderne Medien den gewonnenen Freiraum des Menschen durch neue Verpflichtungen einschränken und welche psychosozialen Folgen sich daraus für das Individuum und sein soziales Umfeld ergeben.

  • Historische und soziologische Entwicklung von Arbeits- und Freizeitverhältnissen
  • Grundlagen und Definitionen der Freizeitwissenschaft und Freizeitpsychologie
  • Die Rolle sozialer Netzwerke, insbesondere am Beispiel von Facebook
  • Auswirkungen digitaler Kommunikation auf soziale Kompetenzen und Einsamkeit
  • Technologische Beeinflussung des Freizeitverhaltens und das Phänomen der Bequemlichkeit

Auszug aus dem Buch

Soziale Netzwerke als psychosoziales Freizeitproblem der Neuzeit

Neben dem Fernsehen erfreut sich auch das Internet an immer rasanter steigenden Nutzerzahlen. Ein wohl sehr relevanter Grund dafür ist die Einfachheit der Kommunikation, jedoch auf eine völlig andere Art und Weise. Der moderne Mensch ist heutzutage rund um die Uhr online. Interaktivität ist ein wesentlicher Meilenstein neuer Medien. Unter dem Begriff „Neue Medien“ soll hier das neue Zeitalter des Internets mit seinen unendlich wirkenden Möglichkeiten, ohne reeller Interaktion paradoxerweise mit jeder anderen Person weltweit kommunizieren zu können, verstanden werden. Nicht mehr nur Heimcomputer oder Notebooks, sondern mittlerweile auch die neue Generation von Handys oder Erfindungen wie Tablet-PCs sind internetfähig. Was das bedeutet ist nicht von der Hand zu weisen: Die Medien haben den Menschen im Griff. Wer online ist, kann auf sozialen Netzwerken wie facebook, studiVZ oder twitter den Kontakt mit seinen Freunden, Familienangehörigen und Bekannten pflegen, selbst wenn sie kilometerweit entfernt wohnen. Unabhängig vom Standort der miteinander kommunizierenden Personen kann man den Kontakt halten; und zwar nicht nur über die Sprache (z.B. Telefonate), sondern mittlerweile auch mit Hochladefunktionen für Bilder und Videos, um seine Impressionen besser in Szene setzen zu können. Kommunikation findet dann zwar überwiegend nur noch spärlich, jedoch immerhin häufiger statt, als daheim, wo man meist alleine ist oder keine Gesprächsthemen mehr findet, weil man das Gefühl hat, man hätte mit seinem Partner doch bereits alles besprochen. Kommentare und "Gefällt-mir"-Klicks werden plötzlich zum massenhaften Feedback und sind eine Art „Antwort“ und sind bzw. werden noch in gewisser Hinsicht die Währung sozialer Plattformen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wohin nur mit der neuen freien Zeit?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung vom Arbeitnehmer hin zum Menschen mit mehr Freizeit sowie die unterschiedliche Definition des Begriffs Freizeit im Wandel der Zeit.

2. Freizeitpsychologie als Teil der Freizeitwissenschaft: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen und Disziplinen erläutert, die sich mit Freizeitmotiven und der pädagogischen Gestaltung freier Zeit befassen.

2.1 Definition Freizeitwissenschaft: Dieser Abschnitt beschreibt die Disziplin als junges Teilgebiet der Sozialwissenschaften und unterscheidet zwischen forschungsorientierter Freizeitforschung und anwendungsorientierter Freizeitpädagogik.

2.2 Definition Freizeitpsychologie: Dieser Teil definiert den Fokus der Freizeitpsychologie auf Motivationen, Erlebensweisen und Verhaltensweisen des Menschen in der Freizeit unter Einbeziehung allgemeiner psychologischer Grundsätze.

3. Subjektives Freizeitverständnis: Dieses Kapitel analysiert, wie unterschiedliche Individuen Freizeit wahrnehmen und inwieweit moderne Lebensumstände den gefühlten Freiraum trotz verringerter Arbeitszeit einschränken.

4. Psychosoziale Probleme der Freizeit: Dieser Abschnitt diskutiert die negativen Folgen der Medialisierung, wie etwa Vereinsamung, soziale Vereinsamung und den Einfluss von Bequemlichkeit auf die psychische Gesundheit.

5. Soziale Netzwerke als psychosoziales Freizeitproblem der Neuzeit: Hier wird am Beispiel von Facebook untersucht, wie neue Medien die Interaktion verändern und eine neue Form der „obligatorischen Alltagsaufgabe“ schaffen.

6. Zukunftsaussicht – oder: Wie die Medien uns sanft zwingen, dass zu tun, was sie wollen: Das abschließende Kapitel reflektiert, wie Technik und Medien das menschliche Freizeitverhalten steuern und welche zukünftigen Entwicklungen für einen aktiveren Lebensstil notwendig sein könnten.

Schlüsselwörter

Freizeit, Freizeitwissenschaft, Freizeitpsychologie, Soziale Netzwerke, Facebook, Neue Medien, Digitalisierung, Kommunikation, Vereinsamung, Freizeitverhalten, Arbeitszeit, Freizeitgestaltung, Soziale Verantwortung, Psychologie, Medialisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der veränderten Wahrnehmung und Gestaltung von Freizeit in einer medial geprägten Gesellschaft und untersucht, wie digitale Technologien das Freizeitverhalten beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Arbeitszeiten, die Definition von Freizeitpsychologie, die Auswirkungen von sozialen Netzwerken sowie die psychosozialen Herausforderungen wie Vereinsamung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie gewonnene Freizeit durch soziale Netzwerke und mediale Verpflichtungen neu definiert wird und welche psychologischen Konsequenzen dies für den Einzelnen hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Studienarbeit, die auf Basis von Literaturanalysen, statistischen Daten und einer subjektiven Betrachtung des eigenen Freizeitverhaltens die Thematik erarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung der Freizeitwissenschaft, die Analyse des subjektiven Freizeitverständnisses und die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle sozialer Netzwerke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Freizeit, Freizeitpsychologie, Soziale Netzwerke, Medialisierung, Kommunikation und Arbeitszeit.

Wie unterscheidet sich die Freizeitgestaltung heute von der Nachkriegszeit?

Während in der Nachkriegszeit eine längere Arbeitswoche dominierte, haben heutige Bürger zwar mehr freie Zeit, fühlen sich aber durch soziale Verpflichtungen in sozialen Netzwerken weniger frei.

Warum wird Facebook als Beispiel für eine neue Form von Freizeitverpflichtung angeführt?

Facebook bindet Nutzer durch Interaktionen, Feedback-Mechanismen wie „Gefällt-mir“-Klicks und die Notwendigkeit der ständigen Erreichbarkeit, was als neue „obligatorische Alltagsaufgabe“ betrachtet wird.

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Details

Title
Neue Medien und soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf die Freiheit in der Freizeit
College
Academy for health and sport
Grade
1,3
Author
Ricardo Apel (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V176401
ISBN (eBook)
9783640976041
ISBN (Book)
9783640976058
Language
German
Tags
Neue Medien facebook Freizeit Freizeitpsychologie Freiheit soziale Netzwerke studiVZ Freizeitwissenschaft Subjektives Freizeitverständnis Psychosoziale Probleme soziale Verantwortung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ricardo Apel (Author), 2011, Neue Medien und soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf die Freiheit in der Freizeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176401
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