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Theodor Storms "Schimmelreiter". Eine unheimliche Erzählung?

Title: Theodor Storms "Schimmelreiter". Eine unheimliche Erzählung?

Term Paper , 2011 , 13 Pages

Autor:in: Dennis Zimprich (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Schimmelreiter von Theodor Storm (1817 – 1888). Der erste Eindruck vermittelt eine düstere, mystische, unheimliche Gestalt. Diese Arbeit soll sich genau mit diesem Eindruck befassen, welchen die Novelle beim Rezipienten hinterlässt.

Besonderes Augenmerk soll dabei auf die prägnanten, unheimlichen Elemente fallen, die immer wieder im Text auftauchen. Diese Elemente sollen herausgearbeitet und analysiert werden. Machen sie die Novelle aber tatsächlich zu einer „unheimlichen“ Erzählung? Was trägt zu einem unheimlichen Eindruck bei? Was ist überhaupt unheimlich? Diesen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden. Dabei soll vor allem textnah gearbeitet werden, da der Text das Element ist, welches primär vom Rezipienten wahrgenommen wird und somit als wichtigster Referenzwert gelten sollte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Unheimliche – Was ist unheimlich?

3. Die Erzählung

3.1 Die Erzählsituation

3.2 Unheimliche (Vor)zeichen

3.3 Hauke Haien

4. Schlussbetrachtung

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des „Unheimlichen“ in Theodor Storms Novelle Der Schimmelreiter, mit dem Ziel, die im Text präsenten unheimlichen Elemente herauszuarbeiten und deren Wirkung auf den Rezipienten anhand einer textnahen Analyse zu erörtern.

  • Analyse des Begriffs des „Unheimlichen“ auf Basis der psychoanalytischen Theorie Sigmund Freuds.
  • Untersuchung der komplexen Erzählsituation und deren Beitrag zur Erzeugung von Schauerstimmung.
  • Identifikation und Deutung von unheimlichen Vorzeichen und mystischen Motiven in der Binnenhandlung.
  • Charakterisierung der Figur des Hauke Haien hinsichtlich ihrer dämonischen und zwiespältigen Züge.
  • Kritische Reflexion über die Subjektivität der Wahrnehmung unheimlicher Erzählelemente.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Erzählsituation

Die Novelle besteht aus drei Rahmenhandlungen und einer Binnenhandlung. Jede dieser Erzählebenen ist getrennt voneinander zu betrachten und hat Einfluss auf die Wirkung der gesamten Erzählung. Schon in der ersten Rahmenhandlung, in dem der Erzähler berichtet, im Hause seiner Urgroßmutter die folgende Geschichte „vor reichlich einem halben Jahrhundert“ in einer Zeitschrift gelesen zu haben, gesteht er sich ein Schauergefühl bei der Erinnerung an dieses Ereignis ein: „Noch fühl ich es gleich einem Schauer, wie dabei die linke Hand der über Achtzigjährigen mitunter liebkosend über das Haupthaar ihres Urenkels hinglitt.“ Hier wird die Erwartung des Lesers, auf eine unheimliche Geschichte, zum ersten Mal geweckt. Diese Erwartung wird auch zugleich in der zweiten Rahmenhandlung bestätigt. Der Ich–Erzähler reitet bei „starkem Unwetter“ an einem Deich entlang, zur Rechten die Wellen des Wattenmeeres, die „unaufhörlich wie mit Wutgebrüll an den Deich hinaufschlugen, [...], dahinter wüste Dämmerung, die Himmel und Erde nicht unterscheiden ließ“, es war „eiskalt“. Der Reiter befindet sich in einer Angstsituation und ist den gegebenen Umständen ausgeliefert. Umso gespenstischer muss ihm die nun folgende Begegnung erscheinen und ihm wie eine Bedrohung vorkommen:

[...], glaubte ich eine dunkle Gestalt zu erkennen, und bald, da sie näher kam, sah ich es, sie saß auf einem Pferd, einem Schimmel; ein dunkler Mantel flatterte um ihre Schultern, und im Vorbeifliegen sahen mich zwei brennende Augen aus einem bleichen Antlitz an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik des „Unheimlichen“ in Storms Novelle ein und definiert das methodische Vorgehen sowie die zentrale Forschungsfrage.

2. Das Unheimliche – Was ist unheimlich?: Dieses Kapitel erörtert anhand der psychoanalytischen Ansätze von Sigmund Freud die theoretischen Grundlagen des Begriffs „unheimlich“.

3. Die Erzählung: Der Hauptteil untersucht die Struktur der Erzählung, die Erzählsituation, die symbolischen Vorzeichen sowie die komplexe Figur des Protagonisten Hauke Haien.

4. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Novelle zwar viele unheimliche Elemente enthält, diese jedoch nicht konsequent durchgehalten werden und die Rezeption stets subjektiv bleibt.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Theodor Storm, Der Schimmelreiter, das Unheimliche, Sigmund Freud, Erzählsituation, Hauke Haien, Aberglaube, Mystik, Schauerliteratur, Novelle, psychologische Analyse, dämonische Züge, Rezeptionsästhetik, Doppelgängertum, Literaturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Novelle Der Schimmelreiter von Theodor Storm unter dem spezifischen Fokus, welche Elemente im Text als „unheimlich“ empfunden werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Bestimmung des Unheimlichen, die Funktion der Erzählebenen, der Umgang mit Aberglauben und die Charakterisierung der Hauptfigur Hauke Haien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, durch welche konkreten Elemente Storm den unheimlichen Eindruck erzeugt und ob sich diese Wirkung konsequent durch die gesamte Novelle zieht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine textnahe Analyse unter Einbeziehung literaturwissenschaftlicher und psychoanalytischer Sekundärliteratur, insbesondere von Sigmund Freud, angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der dreifachen Rahmenerzählung, die Analyse von unheimlichen Symbolen und Vorzeichen sowie eine dämonologische Charakterisierung Hauke Haiens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind: Unheimliches, Theodor Storm, Erzählsituation, Schauer, Aberglaube, Hauke Haien, Psychoanalyse und Rezeption.

Warum spielt die Figur des Schulmeisters eine so wichtige Rolle für das Fazit der Arbeit?

Der Schulmeister wird als wichtiges Gegenbeispiel angeführt, da er den Aberglauben der Binnenerzählung aktiv anzweifelt und die unheimliche Atmosphäre somit wieder relativiert.

Wie deutet der Autor die Figur Hauke Haien im Kontext des Unheimlichen?

Hauke Haien wird als Musterbeispiel für „dämonische Hybris“ und als rationaler Einzelgänger mit einem Hang zum Transzendenten bzw. Unheimlichen interpretiert.

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Details

Title
Theodor Storms "Schimmelreiter". Eine unheimliche Erzählung?
Author
Dennis Zimprich (Author)
Publication Year
2011
Pages
13
Catalog Number
V176343
ISBN (eBook)
9783668756304
Language
German
Tags
theodor storms schimmelreiter eine erzählung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Zimprich (Author), 2011, Theodor Storms "Schimmelreiter". Eine unheimliche Erzählung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176343
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