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Auf der Suche nach dem Ich

Über Identitätsprobleme und die Suche nach familiären Wurzeln in Nicolas Dickners "Nikolski"

Titel: Auf der Suche nach dem Ich

Seminararbeit , 2011 , 22 Seiten , Note: Sehr gut

Autor:in: Stefan Loidl (Autor:in)

Didaktik für das Fach Französisch - Literatur, Werke

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

[...] Eine Möglichkeit unter vielen wäre beispielsweise ein Buch darüber zu schreiben und sich mit der Frage zu beschäftigen, wohin einen das Leben führt, wenn man sich dazu entschließt, seine wahre Identität und somit seine Wurzeln im Leben zu suchen. Ausgehend von der Identitätsproblematik vieler QuébecerInnen schildert Nicolas Dickner in seinem Roman Nikolski die Schwierigkeit der Identitätsfindung, nämlich wenn es darum geht, seine familiären Wurzeln zu finden, um in weiterer Folge die wohl wichtigste Frage, nämlich „Wer bin ich“, beantworten zu können.
Die Gründe, weshalb es sich bei der Provinz Québec um eine von Identitätskrisen geplagte Nation handelt, sollen im ersten Teil dieser Arbeit behandelt werden. Anhand der von mir ausgewählten Sekundärliteratur möchte ich sowohl einen historisch-politischen Überblick über die quebécische Geschichte in den 1980er und 90er geben, als auch eine kurze Definition über Identität aufzeigen.
Der Roman Nikolski und dessen Autor Nicolas Dickner sollen in einem anschließenden zweiten Teil vorgestellt werden. Eine biographische Übersicht des Autors, eine kurze inhaltliche Zusammenfassung des Romans und auch ein kleiner Einblick in dessen Struktur, Stil und Erzählstil runden diesen Abschnitt ab.
Der dritte Teil meiner Seminararbeit, welcher zugleich das Hauptthema darstellen soll, widmet sich der Identitätsproblematik in Nikolski. Es soll aufgezeigt werden, inwiefern die Protagonisten dieses Romans unter der Frage nach der eigenen Identität zu leiden haben und inwiefern die familiären Wurzeln diesbezüglich eine Rolle spielen.
Eine abschließende Konklusion im vierten Teil dieser Arbeit soll die wesentlichen Erkenntnisse zusammenfassen und die Frage beantworten, ob die Suche nach dem Ich in Dickners Roman ein gutes Ende genommen hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Québec, eine von Identitätskrisen geplagte Nation

3. Nicolas Dickner

3.1. Biographie

3.2. Nikolski

3.2.1. Inhalt

3.2.2. Struktur, Stil und Erzählweise

4. Auf der Suche nach dem Ich

4.1. Über Identitätsprobleme

4.2. Die Suche nach familiären Wurzeln

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Identitätsproblematik und die Suche nach familiären Wurzeln im Roman Nikolski des frankokanadischen Autors Nicolas Dickner. Dabei wird analysiert, wie die Protagonisten vor dem Hintergrund der historischen und kulturellen Identitätskrisen in Québec versuchen, ihren Platz in der Welt zu finden.

  • Historisch-politischer Kontext der Provinz Québec in den 1980er und 1990er Jahren
  • Biografie und literarischer Stil von Nicolas Dickner
  • Analyse der drei Protagonisten und ihrer individuellen Identitätssuche
  • Bedeutung von Familie und Eltern bei der Identitätsbildung
  • Identität als stetiger, diskursiver Prozess statt fester Eigenschaft

Auszug aus dem Buch

Über Identitätsprobleme

Dass es sich bei Nikolski um einen Roman handelt, der sich mit Identitätsproblemen beschäftigt, dürfte der Leser beziehungsweise die Leserin schnell bemerken. So erfährt man bereits im ersten Satz des einleitenden Kapitels, dass der anonyme Ich-Erzähler kein großes Geheimnis daraus macht, eine ungreifbare Persönlichkeit zu bleiben, teilt er doch der Leserschaft ein kurzes und präzises „Mon nom n’a pas d’importance“ mit. Ob Nicolas Dickner schon an dieser Stelle die LeserInnen darauf aufmerksam machen möchte, dass der Roman Nikolski die Realität und somit die Frage nach Identität vieler KanadierInnen widerspiegeln soll, ist zwar fraglich, doch eine Überlegung wert. Der Buchhändler in Nikolski, dessen Name man bis zum Ende des Romans nie erfahren wird, scheint sich dazu entschlossen zu haben, ein Leben in Unwissenheit zu führen, sei es aus Selbstschutz, um der vielleicht schmerzenden Wahrheit nicht ins Auge blicken zu müssen oder aus Angst vor eventuell auftretenden Problemen.

Verweilt man noch etwas im ersten Kapitel, welches mit der Überschrift „anomalie magnétique“ auf das eigentliche Thema des Romans, nämlich den Kompass, der nicht nach Norden zeigen will, sondern, ähnlich wie die drei Protagonisten, unter einer magnetischen Abweichung leidet, so erfahren die LeserInnen, dass der namenlose Erzähler neben seiner Angst, erkannt zu werden, noch unter einem anderen Problem zu leiden scheint. Mit dem Satz „[...] je me retrouvais soudain seul au monde, sans amis ni famille, avec l’urgente nécessité de continuer à vivre » (S. 12) versucht er, seiner Umgebung mitzuteilen, dass er sich nun ganz allein in der Welt befindet, alles, was ihm wichtig war, verloren hat und nichts außer der Notwendigkeit verspürt, sein Leben weiterzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den theoretischen Grundstein der Arbeit und führt in die Identitätskrisen der Provinz Québec sowie die thematische Ausrichtung des Romans Nikolski ein.

2. Québec, eine von Identitätskrisen geplagte Nation: Dieses Kapitel beleuchtet den historisch-politischen Kontext Québecs in den 1980er und 1990er Jahren und führt das Konzept der Identität als diskursiven Prozess ein.

3. Nicolas Dickner: Hier werden die Biografie des Autors Nicolas Dickner sowie die inhaltliche und stilistische Struktur seines Romans Nikolski dargelegt.

4. Auf der Suche nach dem Ich: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Identitätsproblematik der Protagonisten sowie die prägende und oft problematische Rolle ihrer familiären Herkunft.

5. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die individuellen Lebenswege der Protagonisten zusammen und interpretiert den Roman als Appell an die Bevölkerung Québecs, die eigene Identität aktiv zu gestalten.

Schlüsselwörter

Nicolas Dickner, Nikolski, Québec, Identität, Identitätssuche, Identitätskrise, frankokanadische Literatur, Familiengeschichte, Migration, Globalisierung, Wurzeln, Nomadenleben, Erzählstruktur, Romananalyse, Identitätsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Identitätssuche dreier Protagonisten im Roman Nikolski und setzt diese in Beziehung zu den spezifischen kulturellen Identitätskrisen der kanadischen Provinz Québec.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind Identitätskonstruktion, der Einfluss von familiären Wurzeln auf die eigene Persönlichkeit sowie der Umgang mit Entwurzelung und Migration.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Protagonisten mit ihrer Identitätsfindung umgehen und welche Rolle die Familie – insbesondere die Eltern – dabei spielt, ob die Charaktere ihr Leben meistern oder orientierungslos bleiben.

Welche methodische Herangehensweise wird verfolgt?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse von Textpassagen in Kombination mit einem historisch-politischen Überblick, um das Verständnis für die Identitätsproblematik im Roman zu schärfen.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Identitätsproblematik der Protagonisten Joyce, Noah und des namenlosen Ich-Erzählers sowie auf der Untersuchung der (oft schwierigen) Vater- und Mutterfiguren innerhalb der Erzählung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Identität, Québec, Familiengeschichte, Entwurzelung, Literaturwissenschaft und das Wirken von Nicolas Dickner definiert.

Inwiefern unterscheidet sich die Situation von Noah von der der anderen beiden Figuren?

Im Gegensatz zu dem passiven Buchhändler und der in ihre Einzelgängerei verfallenden Joyce gelingt es Noah, soziale Kontakte zu knüpfen und durch die Freundschaft zu Maelo sowie die Übernahme einer Vaterrolle für Ariznas Sohn neue Wege der Identitätsbildung zu beschreiten.

Welche Bedeutung kommt dem Kompass im Roman zu?

Der Kompass im Roman „Nikolski“ symbolisiert die Suche nach Orientierung, wobei die magnetische Abweichung des Geräts verdeutlicht, dass eine klare Identitätsfindung für die Protagonisten durch äußere Umstände oder eine schwierige Familiengeschichte erschwert wird.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auf der Suche nach dem Ich
Untertitel
Über Identitätsprobleme und die Suche nach familiären Wurzeln in Nicolas Dickners "Nikolski"
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Romanistik)
Veranstaltung
Neuere frankokanadische Literatur
Note
Sehr gut
Autor
Stefan Loidl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V176276
ISBN (eBook)
9783640975662
ISBN (Buch)
9783640975938
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dickner Nikolski kanadischer roman Kanada literatur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Loidl (Autor:in), 2011, Auf der Suche nach dem Ich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176276
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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