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Kritische Analyse des Risikomanagements als Erfolgsfaktor für mittelständische Unternehmen

Title: Kritische Analyse des Risikomanagements als Erfolgsfaktor für mittelständische Unternehmen

Diploma Thesis , 2010 , 142 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Kauffrau (FH) Diana Bollmann (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Eine allgemeingültige und einheitliche Definition des Risikobegriffes findet man weder in der allgemeinen noch in der Rechts- oder Wirtschaftsliteratur. Die Nutzung und Interpretation des Begriffes ist in Abhängigkeit von dem vorhandenen Kontext sehr vielseitig. Daher werden die folgenden Erläuterungen schwerpunktmäßig auf die betriebswirtschaftliche Definition abzielen. Über einen allgemeinen Einstieg wird an die Begriffsdefinition für diese Arbeit herangeführt, welche als maßgebend für die Ausführungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) gelten soll. Gleichzeitig soll auch eine Abgrenzung zu den, in diesem Zusammenhang meist als Synonym genutzten, Begriffen Chance, Ungewissheit und Unsicherheit getroffen werden.
Legt man als ersten Ansatzpunkt zur Definition sein Augenmerk auf die Herkunft des Wortes Risiko, stößt man auf das frühitalienische Wort risicare, welches übersetzt soviel bedeutet wie wagen. Allgemein lässt sich daraus ableiten, dass Risiko die Konsequenz aus einem aktiven Handeln, dem Eingehen eines Wagnisses, ist und nicht etwas „schicksalhaft Vorbestimmtes“ beschreibt.
Im Laufe der Zeit hat sich folgende gängige Differenzierung des Risikobegriffes herausgebildet, welche nach dem ursachenbezogenen, informativen und dem wirkungsbezogenen, wertenden Risikobegriff unterscheidet.
Der ursachenbezogene Risikobegriff verbindet Risiko mit einer betriebswirtschaftlichen Entscheidungssituation. Aufgrund dieser „spezielle(n) Entscheidungssituation mit meßbarer Unsicherheit“ besteht die Begründung des Risikos in dem Bestehen einer unsicheren Zukunft. Unsicherheit definiert, „dass eine Entscheidung mehrere unterschiedliche Konsequenzen zur Folge haben kann, ohne dass zum Zeitpunkt der Entscheidung feststeht, welches Ergebnis (Entscheidungsfolge) realisiert wird“. Bedingt wird dieses durch einen „Zustand der unvollkommenen Information“ , welcher durch Informationslücken im Prozess zwischen Handlung und Ergebnis als auch durch nicht kalkulierbare Umwelteinflüsse, die ein vollständiges Abbild der Realität erschweren, hergestellt wird. Eine gängige Betrachtung sieht Unsicherheit dabei als Überbegriff für Risiko und Ungewissheit , welche sich als zwei Aspekte der Unsicherheit durch die Art der zugrunde gelegten Wahrscheinlichkeiten differenzieren. Liegen objektiv messbare Wahrscheinlichkeiten vor, spricht man von Risiko, sind diese aber nur subjektiv messbar spricht man von Ungewissheit.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitender Teil

1.1 Begriffsabgrenzung

1.1.1 Risikobegriff

1.1.2 Management

1.1.3 Risikomanagement

1.1.4 Erfolgsfaktor

1.1.5 Mittelstand

1.2 Problemstellung

1.3 Gang der Untersuchung

2 Rahmenbedingungen

2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.1.1 Einleitung

2.1.2 Allgemeine, rechtliche Rahmenbedingungen

2.1.2.1 KonTraG

2.1.2.2 Sarbanes-Oxley Act

2.1.2.3 Deutscher Corporate Governance Codex

2.1.2.4 TransPuG

2.1.2.5 BilMoG

2.1.3 Spezielle, rechtliche Rahmenbedingungen

2.1.3.1 Basel II (Bankensektor)

2.1.3.2 Solvency II (Versicherungssektor)

2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.3 Anspruchsgruppen und Ziele

3 Analyse der Vorteilhaftigkeit eines Risikomanagementsystems für den Mittelstand

3.1 Risikothematik eines Unternehmens

3.1.1 Einführung

3.1.2 Betriebswirtschaftlicher Risikobegriff

3.1.3 Risikobehandlung im Unternehmen

3.1.3.1 Vision und Strategie

3.1.3.2 Risikopolitik

3.1.3.3 Risikostrategie

3.1.3.4 Risikokultur

3.1.4 Unterteilung der Risikoarten

3.1.4.1 nach dem Ursprung

3.1.4.1.1 Endogene Risiken

3.1.4.1.2 Exogene Risiken

3.1.4.2 nach Richtung der möglichen Zielabweichung

3.1.4.2.1 Reines Risiko

3.1.4.2.2 Spekulatives Risiko

3.1.4.3 nach Zeithorizont

3.1.4.3.1 Strategische Risiken

3.1.4.3.2 Operative Risiken

3.1.4.4 nach Entstehungsbereich im Unternehmen

3.1.4.4.1 Leistungswirtschaftliches Risiko

3.1.4.4.2 Finanzwirtschaftliches Risiko

3.2 Allgemeine Analyse des Risikomanagements im Unternehmen

3.2.1 Bedeutung des Risikomanagements

3.2.2 Aufbau des Risikomanagements

3.2.3 Eingliederung im Unternehmen

3.2.3.1 Einbindung in die Aufbauorganisation

3.2.3.1.1 Integrationsansatz

3.2.3.1.2 Separationsansatz

3.2.3.1.3 Umsetzung im Unternehmen

3.2.3.1.4 Controllingabteilung

3.2.3.2 Einbindung in die Ablauforganisation

3.2.4 Risikomanagementprozess

3.2.4.1 Allgemeine Grundlagen zum Prozess

3.2.4.2 Ausgangssituation für den Risikomanagementprozess

3.2.4.3 Risikoidentifikation

3.2.4.3.1 Aufgabe der Risikoidentifikation

3.2.4.3.2 Instrumente der Risikoidentifikation

3.2.4.3.3 Probleme im Rahmen der Risikoidentifikation

3.2.4.4 Risikoanalyse

3.2.4.4.1 Analyse der Einflussfaktoren

3.2.4.4.2 Risikobewertung

3.2.4.4.2.1 Quantitative Risikobewertung

3.2.4.4.2.1.1 Bewertung anhand des Ausmaßes des Verlustes

3.2.4.4.2.1.2 Bewertung anhand von Kennzahlen

3.2.4.4.2.1.3 Mathematische Basis für den Value-at-Risk

3.2.4.4.2.1.4 Value-at-Risk als Risikomaß

3.2.4.4.2.2 Qualitative Risikobewertung

3.2.4.4.3 Risikoinventar

3.2.4.4.4 Risikoaggregation

3.2.4.5 Risikosteuerung

3.2.4.5.1 Risikovermeidung

3.2.4.5.2 Risikoverminderung

3.2.4.5.3 Risikoüberwälzung

3.2.4.5.4 Risikokompensation

3.2.4.5.5 Risikodiversifikation

3.2.4.5.6 Problematik

3.2.4.6 Risikoüberwachung/-kontrolle

3.2.4.6.1 Allgemeine Grundlagen

3.2.4.6.2 Internes Überwachungssystem

3.2.4.6.2.1 Organisatorische Sicherungsmaßnahmen

3.2.4.6.2.2 Prozessabhängige Kontrolle

3.2.4.6.2.3 Prozessunabhängige Überwachung (interne Revision)

3.2.4.6.3 Frühwarnsystem

3.2.4.6.4 Probleme bei der Risikokontrolle

3.2.5 Kritische Würdigung

3.3 Spezifische Analyse des Risikomanagements im Mittelstand

3.3.1 Besondere Risikosituation des Mittelstandes

3.3.2 Besonderheiten des Risikomanagementsystems des Mittelstandes

3.3.2.1 Organisatorische Einbindung

3.3.2.1.1 Aufbauorganisation

3.3.2.1.2 Ablauforganisation

3.3.2.2 Aufbau des Risikomanagementprozesses

3.3.3 Finanzierungssituation

3.3.4 Kritische Würdigung

4 Fazit/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit analysiert die Rolle des Risikomanagements als strategischen Erfolgsfaktor für mittelständische Unternehmen. Ziel der Untersuchung ist es, die Notwendigkeit und den Nutzen eines systematischen Risikomanagements aufzuzeigen, um insbesondere die Finanzierungssituation zu verbessern, Krisen zu bewältigen und den langfristigen Fortbestand in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld zu sichern.

  • Bedeutung des Risikomanagements zur Existenzsicherung in KMU
  • Analyse rechtlicher (KonTraG, Basel II) und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen
  • Gestaltung des Risikomanagementprozesses (Identifikation, Analyse, Steuerung, Kontrolle)
  • Spezifische Herausforderungen und Anpassungsstrategien für mittelständische Unternehmen

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Risikobegriff

Eine allgemeingültige und einheitliche Definition des Risikobegriffes findet man weder in der allgemeinen noch in der Rechts- oder Wirtschaftsliteratur. Die Nutzung und Interpretation des Begriffes ist in Abhängigkeit von dem vorhandenen Kontext sehr vielseitig. Daher werden die folgenden Erläuterungen schwerpunktmäßig auf die betriebswirtschaftliche Definition abzielen. Über einen allgemeinen Einstieg wird an die Begriffsdefinition für diese Arbeit herangeführt, welche als maßgebend für die Ausführungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) gelten soll. Gleichzeitig soll auch eine Abgrenzung zu den, in diesem Zusammenhang meist als Synonym genutzten, Begriffen Chance, Ungewissheit und Unsicherheit getroffen werden.

Legt man als ersten Ansatzpunkt zur Definition sein Augenmerk auf die Herkunft des Wortes Risiko, stößt man auf das frühitalienische Wort risicare, welches übersetzt soviel bedeutet wie wagen. Allgemein lässt sich daraus ableiten, dass Risiko die Konsequenz aus einem aktiven Handeln, dem Eingehen eines Wagnisses, ist und nicht etwas „schicksalhaft Vorbestimmtes“ beschreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitender Teil: Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe wie Risiko, Management und Mittelstand sowie Begründung der Problemstellung und methodische Vorgehensweise.

2 Rahmenbedingungen: Detaillierte Betrachtung der rechtlichen (z.B. KonTraG, Basel II) und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die den Kontext für Risikomanagement in Deutschland bilden.

3 Analyse der Vorteilhaftigkeit eines Risikomanagementsystems für den Mittelstand: Umfassende Untersuchung der Risikosystematik, des Risikomanagementprozesses und spezifischer Anpassungsmöglichkeiten für die Besonderheiten mittelständischer Unternehmen.

4 Fazit/Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Risikomanagement für den Mittelstand.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Mittelstand, KMU, KonTraG, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikokultur, Erfolgsfaktor, Finanzierung, Basel II, Risikoidentifikation, Insolvenzprävention, Value-at-Risk, Unternehmenssicherung, Risikopolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie mittelständische Unternehmen durch ein professionelles Risikomanagementsystem ihre Existenz sichern und dieses als strategischen Erfolgsfaktor nutzen können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Risikobegriff, den rechtlichen Anforderungen, dem Risikomanagementprozess und der speziellen Anwendung auf die Situation im Mittelstand.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vorteilhaftigkeit eines systematischen Risikomanagements aufzuzeigen und Leitlinien für die Implementierung in mittelständischen Strukturen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen rechtlichen Vorgaben und betriebswirtschaftlichen Methoden zur Risikobewertung.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden die Risikosystematik, die Phasen des Risikomanagementprozesses (Identifikation, Analyse, Steuerung, Kontrolle) sowie die spezifischen Rahmenbedingungen im Mittelstand detailliert analysiert.

Wie lässt sich die Arbeit durch Schlüsselwörter charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Risikomanagement, Mittelstand, KMU, Basel II, Finanzierung, Unternehmensexistenz und Risikobewertung.

Warum ist das KonTraG für den Mittelstand relevant?

Obwohl das KonTraG primär für börsennotierte AGs gilt, hat es eine signifikante Ausstrahlwirkung auf mittelständische Unternehmen, da es Standards für Überwachungssysteme setzt, an denen sich auch der Mittelstand orientieren sollte.

Wie unterscheidet sich die Risikosituation im Mittelstand von Großunternehmen?

Der Mittelstand weist häufig eine geringere Eigenkapitalausstattung, eine höhere Abhängigkeit von einzelnen Kreditgebern und eine stärkere Personenbindung in der Führung auf, was die Risikowahrnehmung und -handhabung erschwert.

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Details

Title
Kritische Analyse des Risikomanagements als Erfolgsfaktor für mittelständische Unternehmen
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Risikomanagement
Grade
1,7
Author
Diplom-Kauffrau (FH) Diana Bollmann (Author)
Publication Year
2010
Pages
142
Catalog Number
V176109
ISBN (Book)
9783640973859
ISBN (eBook)
9783640973996
Language
German
Tags
kritische analyse risikomanagements erfolgsfaktor unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kauffrau (FH) Diana Bollmann (Author), 2010, Kritische Analyse des Risikomanagements als Erfolgsfaktor für mittelständische Unternehmen , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176109
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