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Integration sozialer und ökologischer Risikoaspekte als Entscheidungskriterien in den Prozess der Lieferantenbewertung

Titel: Integration sozialer und ökologischer Risikoaspekte als Entscheidungskriterien in den Prozess der Lieferantenbewertung

Bachelorarbeit , 2011 , 85 Seiten

Autor:in: Philipp Moll (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist die praxisnahe Identifikation geeigneter Risikoaspekte, sowohl aus ökologischer als auch sozialer Sicht, welche im Rahmen einer Lieferantenbewertung branchenübergreifende Relevanz und Anwendbarkeit aufweisen.

Die ökologischen Bewertungsmodelle wurden vielfach aus dem Wunsch heraus entwickelt, den weitreichenden Begriff der Umweltbelastung in eine vergleichbare Form zu bringen. Auch bei Sozialstandards stellt sich oft die Frage nach Vergleichbarkeit, wie etwa bei Fragen bzgl. der Verletzung des Arbeitsschutzes oder Korruption. Treibender Faktor ist oftmals das Risiko, dass sich entsprechende Aktivitäten als Imageprobleme auf das eigene Unternehmen auswirken können.

Daher sollen die zu identifizierenden Aspekte eine möglichst realistische und objektive Einschätzung potentieller Lieferanten bezüglich ihrer Performance innerhalb der ökologischen und sozialen Teildisziplinen zulassen und somit richtige Schlüsse für die anschließende Lieferantenauswahl ermöglichen. Diese Ar-beit soll zudem sicherstellen, dass das zu entwickelnde Analysesystem die heutigen und zukünftigen gesellschaftlichen Ansprüche bzgl. sozialer und ökologischer Themenstellungen entsprechend abbildet. Auf Basis der vorhandenen Literatur werden daher zwei individuelle Parameterkataloge entwickelt, die zudem noch eine Unterscheidung in qualitative und quantitative Kriterien erfahren. Dabei müssen bestimmte Trade-offs zwischen den unterschiedlichen Kriterien in Kauf genommen werden. Dies bedeutet z. B., dass eine Verringerung der Transportkosten für eine Ware im Gegenzug einen erhöhten Schadstoffausstoß zur Folge haben kann. Darüber hinaus wird es Zielsetzung der Arbeit sein, die Integration bzw. Implementierung der Risikoaspekte in eine geeignete Lieferantenbewertung auch vor einem strategischen Hintergrund zu beurteilen. Darauf aufbauend wird auch das Problem kritischer Entscheidungsparameter, nämlich der Ausgleich einer negativen Bewertung durch positive Werte bei anderen Kriterien, unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten behandelt.

Im Anschluss an die theoretische Herleitung relevanter Kriterien wird anhand zweier Fallstudien ein Praxisbezug hergestellt und dabei die Workplace Standards der adidas Group sowie das Supplier Sustainability Assessment von Walmart eingehend analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Motivation und thematische Hintergründe

1.2 Zielsetzung und Untersuchungsverlauf

2. Begriffsklärungen und konzeptionelle Grundlagen

2.1 Grundlagen zum Thema Nachhaltigkeit

2.1.1 Begriffliche Grundlegung und geschichtlicher Hintergrund

2.1.2 Die ökonomische Dimension

2.1.3 Die ökologische Dimension

2.1.4 Die soziale Dimension

2.2 Grundlagen zum Thema Beschaffung

2.2.1 Die Beschaffungsfunktion im Unternehmenskonzept

2.2.2 Begriffsklärung und Einordnung des Lieferantenmanagements in die Beschaffung

3. Bewertung von Lieferanten als unternehmerische Aufgabe

3.1 Begriff und Ziel der Lieferantenbewertung

3.2 Anforderungen an die Lieferantenbewertung

3.3 Verfahren der Lieferantenbewertung

3.4 Sozio-ökologischer Orientierungsrahmen für die Lieferantenbewertung

3.5 Notwendigkeit einer Nachhaltigkeitsperspektive in der Lieferantenbewertung

4. Entwicklung eines Kriteriensets zur Bewertung von Lieferanten auf Basis sozialer und ökologischer Risikoaspekte

4.1 Anforderungen und Untersuchungsverlauf der Kriterienidentifikation

4.2 Identifikation sozialer Risikoaspekte für die Lieferantenbewertung

4.2.1 Qualitative Bewertungskriterien

4.2.2 Quantitative Bewertungskriterien

4.3 Identifikation ökologischer Risikoaspekte für die Lieferantenbewertung

4.3.1 Qualitative Bewertungskriterien

4.3.2 Quantitative Bewertungskriterien

4.4 Implementierung eines sozio-ökologischen Bewertungssystems in die Unternehmenspraxis

4.5 Kritische Würdigung sozio-ökologischer Bewertung von Lieferanten

5. Nachhaltigkeitsorientierte Lieferantenbewertung in der Praxis

5.1 Die adidas Group und die Implementierung der Workplace Standards

5.2 Das Supplier Sustainability Assessment von Walmart

6. Zusammenfassung und Ausblick

6.1 Zusammenfassung

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, ein praxisnahes Kriterienset zu entwickeln, das soziale und ökologische Risikoaspekte in den Prozess der Lieferantenbewertung integriert, um eine nachhaltigkeitsorientierte Lieferantenauswahl zu ermöglichen.

  • Methodische Grundlagen der Lieferantenbewertung und Nachhaltigkeit.
  • Identifikation relevanter sozialer und ökologischer Kriterien (qualitativ & quantitativ).
  • Implementierung sozio-ökologischer Bewertungssysteme in die Unternehmenspraxis.
  • Fallstudien zur praktischen Umsetzung (adidas Group & Walmart).
  • Kritische Analyse von Zielkonflikten in der Lieferantenbeziehung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriff und Ziel der Lieferantenbewertung

Die Lieferantenbewertung stellt eines der wesentlichen und kritischen Elemente des Lieferantenmanagements dar. Wie in Abb. 3 zu sehen, umfasst sie kontinuierliche und umfassende Kontrolle der Leistungsstärke sowie die Bewertung des Leistungspotenzials des Lieferanten. Dabei erfolgt die Leistungsbewertung i. d. R. vergangenheitsbezogen und anhand quantifizierbarer Parameter wie z. B. Termin- oder Mengentreue. Demgegenüber beschäftigt sich die Bewertung des Leistungspotenzials insb. mit der Abschätzung zukünftiger Leistungsfähigkeit sowie -risiken. Indikatoren wie Innovationskraft oder Insolvenzrisiko unterliegen dabei immer einer gewissen Unsicherheit, sodass die Potentialbewertung deutlich schwieriger zu bewerkstelligen ist.

Dieses zeitraum- und vergangenheitsorientierte Bewertung von Lieferanten ermöglicht die Verfügbarkeit von Lieferanteninformationen, mithilfe derer möglichst objektive Aussagen bzgl. der Lieferantenzuverlässigkeit getroffen werden sollen. Des Weiteren dient sie als Entscheidungsvorbereitung für die anschließende Lieferantenauswahl und für Lieferantenförderungsmaßnahmen.

Nach der Entwicklung eines entsprechenden Anforderungsprofils werden in einem ersten Schritt der Lieferantenidentifikation, u. a. mithilfe von Technologie- und Lieferantendatenbanken, sämtliche Unternehmen mit Profilübereinstimmung erfasst. Um optimale Lieferanten für das Unternehmen aufzudecken, werden die vorselektierten Zulieferer unter Anwendung entsprechender Verfahren und Parameter in der Lieferantenanalyse über einen längeren Zeitraum beobachtet und bewertet. Dabei dient die Analyse allein zur Beurteilung potenzieller neuer Lieferanten und ist daher kein Äquivalent zur Lieferantenbewertung. Im Rahmen der anschließenden Lieferantenauswahl, stellt sich das beziehende Unternehmen schließlich sein ideales Lieferantenportfolio zusammen. Praktisch als kontinuierlicher Begleitprozess werden die Lieferanten im sog. Lieferantencontrolling regelmäßig hinsichtlich der Erfüllung der Zielvorgaben überprüft. Da sich diese in einem weniger statischen als vielmehr dynamischen Umfeld ständig verändern, müssen sich auch Lieferant und Abnehmer weiterentwickeln. In diesem Sinn sind Qualität und Nutzen jener Zusammenarbeit stetig zu kontrollieren und einzuschätzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Relevanz von Nachhaltigkeit in der Lieferkette und Formulierung des Forschungsziels.

2. Begriffsklärungen und konzeptionelle Grundlagen: Definition der drei Nachhaltigkeitsdimensionen (Ökonomie, Ökologie, Soziales) und Einordnung der Beschaffung.

3. Bewertung von Lieferanten als unternehmerische Aufgabe: Erläuterung der Struktur und der Anforderungen an moderne Lieferantenbewertungssysteme.

4. Entwicklung eines Kriteriensets zur Bewertung von Lieferanten auf Basis sozialer und ökologischer Risikoaspekte: Herleitung von qualitativen und quantitativen Kriterien zur Messung sozio-ökologischer Leistungen.

5. Nachhaltigkeitsorientierte Lieferantenbewertung in der Praxis: Analyse der Implementierungsstrategien bei der adidas Group und Walmart.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der nachhaltigen Lieferantensteuerung.

Schlüsselwörter

Lieferantenbewertung, Nachhaltigkeit, Beschaffungsmanagement, Soziale Risikoaspekte, Ökologische Risikoaspekte, Supply Chain, CSR, Lieferantencontrolling, Leistungsindikatoren, Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Social Responsibility, Risikomanagement, Lieferantenauswahl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von sozialen und ökologischen Kriterien in den traditionellen Prozess der Lieferantenbewertung, um Unternehmen bei der nachhaltigen Gestaltung ihrer Lieferketten zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das nachhaltige Beschaffungsmanagement, die Definition und Messbarkeit von sozio-ökologischen Risiken bei Zulieferern sowie deren praktische Umsetzung durch große international agierende Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Identifikation geeigneter Risikoaspekte und die Entwicklung von Kriterienkatalogen, die branchenübergreifend eine objektive Einschätzung der Nachhaltigkeitsleistung potenzieller Lieferanten erlauben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse internationaler Standards und Richtlinien, die durch eine praxisorientierte Untersuchung von Fallbeispielen (adidas, Walmart) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten Bewertungssystems, das sowohl qualitative als auch quantitative Indikatoren für soziale und ökologische Aspekte vorschlägt und deren Implementierung in die Unternehmenspraxis diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lieferantenbewertung, Nachhaltigkeit, Beschaffungsmanagement, soziale und ökologische Risikoaspekte sowie Supplier Sustainability Assessment.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Leistungsrisiken von der reinen Leistungsbewertung?

Während die klassische Leistungsbewertung primär vergangenheitsbezogene Daten wie Liefertreue nutzt, fokussiert die Risikobewertung auf die zukünftige Leistungsfähigkeit und potenzielle Gefahren wie Insolvenzrisiken oder Reputationsschäden.

Warum ist die Integration des "Code of Conduct" für Lieferanten so wichtig?

Der Code of Conduct dient als fundamentales Instrument, um Lieferanten zur Einhaltung sozialer und ethischer Mindeststandards zu verpflichten und das Unternehmen gegen Reputationsverluste abzusichern.

Welche Herausforderung sieht der Autor bei der Anwendung des "Virtual Water"-Konzepts?

Die größte Herausforderung liegt in der Komplexität der Datenerfassung und der Vergleichbarkeit der Kennzahlen über verschiedene Produktkategorien und Regionen hinweg.

Ende der Leseprobe aus 85 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Integration sozialer und ökologischer Risikoaspekte als Entscheidungskriterien in den Prozess der Lieferantenbewertung
Hochschule
Universität Bayreuth  (Rech ts‐ und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre
Autor
Philipp Moll (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
85
Katalognummer
V176106
ISBN (Buch)
9783640973835
ISBN (eBook)
9783640973989
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale Risikoaspekte ökologische Risikoaspekte Lieferantenbewertung Beschaffung Bewertungskriterien Lieferanten Supply Chain ökologische Bewertung soziale Bewertung Entscheidungskriterien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Moll (Autor:in), 2011, Integration sozialer und ökologischer Risikoaspekte als Entscheidungskriterien in den Prozess der Lieferantenbewertung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176106
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Leseprobe aus  85  Seiten
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