Diese Arbeit beschäftigt sich mit der katholischen Pfarrkirche St. Franziskus in Karlsruhe-Dammerstock und ihrer Baugeschichte, sowie im Vorfeld mit der Gemeinde und den Kapuzinern in Karlsruhe.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Die Gemeinde St. Franziskus
2.1. Die Kapuziner in Karlsruhe
3. Zur Baugeschichte von St. Franziskus
3.1. Baubeschreibung von St. Franziskus
4. Zur Außenrenovation von 2002
5. Die Ausstattung der St. Franziskuskirche
6. Schlussbemerkung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dokumentiert die historische Entwicklung der katholischen Pfarrkirche St. Franziskus in Karlsruhe-Dammerstock. Das Hauptziel besteht darin, die Baugeschichte der Kirche sowie die Entwicklung der damit verbundenen Gemeinde und die Rolle der Kapuziner in Karlsruhe nachzuzeichnen und in den stadtgeschichtlichen Kontext einzuordnen.
- Geschichte der Kapuziner in Karlsruhe
- Entstehung und Entwicklung der Gemeinde St. Franziskus
- Architektonische Baugeschichte und Baubeschreibung
- Renovierungsmaßnahmen und bauliche Veränderungen
- Ausstattung der Kirche und ihre kunsthistorische Bedeutung
Auszug aus dem Buch
3.1. Baubeschreibung von St. Franziskus
Wenn der Besucher sich von Westen, also von der Albseite, dem weiß verputzten, blockhaft anmutenden Kirchenbau nähert, fällt zuerst das imposante Eingangsportal auf. In einem Fassadenrücksprung, welcher in sieben Stufen mit Rundbögen überdacht ist, befindet sich eine von zwei einfachen Türen flankierte zweiflügelige Tür, welche ins Innere des Kirchenbaus führt. Den rechteckigen podestähnlichen Platz vor den Eingangportalen betritt man über fünf Stufen.
Das Hauptschiff des Baus ist mit einem Satteldach gedeckt. An der Nordfassade erblickt man zuerst die sieben Lanzettenbahnen, welche sich auf die gesamte Länge der Fassade gleichmäßig verteilen. Sie bestehen jeweils aus fünf übereinander angeordneten Fensterfeldern mit einem sechsten, zum Rundbogen geformten Fensterfeld an der Spitze.
Die beiden dem Chor am nächsten liegenden Lanzettenbahnen thronen über einem etwas überhöhten, eingeschossigen Vorbau mit Flachdach. Dieser Vorbau weist rechts einen Eingang auf, welcher über vier Stufen erreicht wird und mit einem eisernen Gitter (Abb. 30) verschlossen ist. Direkt daneben finden sich vier kleine Fenster, welche im Rechteck angeordnet sind und sich auf der linken Seite des Vorbaus wiederholen. Dieser Vorbau erstreckt sich bis zum Chor. Der Chorraum weist an der Nordfassade drei eng beieinander liegende Fensterbahnen auf, welche mit denen am Hauptschiff vergleichbar sind. Entlang der Nordfassade zieht sich ein etwas tiefer liegender Gang, welcher durch mehrere Treppenstufen, nahe der Westfassade erreicht wird. Dort finden sich Türen und Fenster, welche zum Kellergeschoss unter dem Kirchenbau führen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Pfarrei St. Franziskus und legt den Fokus auf ihre Baugeschichte sowie die lokale Ordensgeschichte der Kapuziner.
2. Die Gemeinde St. Franziskus: Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung des Stadtteils Dammerstock und die Anfänge der katholischen Seelsorge sowie die historische Bedeutung der Kapuziner in Karlsruhe.
2.1. Die Kapuziner in Karlsruhe: Hier wird die langjährige Verbindung zwischen dem Kapuzinerorden und der katholischen Seelsorge in der Fächerstadt bis zur Säkularisation und deren spätere Rückkehr detailliert beschrieben.
3. Zur Baugeschichte von St. Franziskus: Es werden die Planungs- und Bauphasen der Kirche zwischen 1936 und 1938 sowie die architektonische Einordnung in die „Stuttgarter Schule“ behandelt.
3.1. Baubeschreibung von St. Franziskus: Eine detaillierte architektonische Begehung des Kirchenbaus, die sowohl die Außenansichten der verschiedenen Fassaden als auch das Innere der Kirche beschreibt.
4. Zur Außenrenovation von 2002: Dieses Kapitel erläutert die baulichen Maßnahmen zur Bestandserhaltung, die am Außenbau und am ehemaligen Klosterkomplex durchgeführt wurden.
5. Die Ausstattung der St. Franziskuskirche: Die verschiedenen künstlerischen Elemente der Kirchenausstattung, wie Altäre, Fenster, Taufstein und Orgel, werden in ihrer zeitlichen Entstehung und Bedeutung vorgestellt.
6. Schlussbemerkung: Ein kurzes Resümee zur Baugeschichte und ein Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten zur Pfarreigeschichte.
Schlüsselwörter
St. Franziskus, Karlsruhe, Dammerstock, Kapuziner, Baugeschichte, Kirchenbau, Stuttgarter Schule, Sakrale Kunst, Gemeindegeschichte, Architektur, Außenrenovation, Innenausstattung, Denkmalpflege, Pfarrgemeinde, Kirchengeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte der katholischen Pfarrkirche St. Franziskus im Karlsruher Stadtteil Dammerstock, ihrer Baugeschichte sowie der Entwicklung der dazugehörigen Gemeinde.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Geschichte der Kapuziner in Karlsruhe, die architektonische Gestaltung der Kirche, die baulichen Renovierungen über die Jahrzehnte und die künstlerische Ausstattung des Innenraums.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, das Bauwerk St. Franziskus als historisches Zeugnis des Stadtteils zu dokumentieren und die Vernetzung von Kirchenbau und Gemeindeleben aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?
Die Arbeit stützt sich auf eine kunsthistorische Analyse der Bausubstanz sowie auf eine historische Recherche basierend auf Festschriften, Archivmaterial des Erzbischöflichen Bauamtes und zeitgenössischen Dokumenten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Gemeinde, eine detaillierte bauliche Beschreibung der Außen- und Innenansichten sowie eine Auflistung und Beschreibung der wichtigsten Ausstattungsgegenstände.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Wichtige Begriffe sind St. Franziskus, Karlsruhe-Dammerstock, Kapuzinerorden, Baugeschichte, Stuttgarter Schule und sakrale Ausstattung.
Welchen Einfluss hatte der Kapuzinerorden auf die Pfarrei?
Die Kapuziner übernahmen die Seelsorge in der neuen Pfarrei, da sie bereits in der frühen Stadtgeschichte Karlsruhes als einzige katholische Seelsorger tätig waren, was die Identität der Gemeinde maßgeblich prägte.
Wie fügt sich der Kirchenbau architektonisch in seine Umgebung ein?
Die Kirche wird als "kraftvolles Bindeglied" zwischen den Ortsteilen Weiherfeld und Dammerstock beschrieben, das sich durch seine schlichte und eckige Bauweise wunderbar in die moderne Bebauungssituation des Dammerstocks einfügt.
Welche Rolle spielt die "Stuttgarter Schule" in der Bauweise?
Der Kirchenbau steht stilistisch in der Nachfolge der "Stuttgarter Schule", die sich durch eine konservative, materialgerechte Bauweise auszeichnet und Historismus sowie Bauhaus-Ansätze kritisch betrachtete.
- Quote paper
- B.A. David Kiefer (Author), 2008, St. Franziskus in Karlsruhe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/175919