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Walter Benjamin als Kritiker der linksintellektuellen Autoren

Title: Walter Benjamin als Kritiker der linksintellektuellen Autoren

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 21 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Gitte Amtsberg (Author)

Literature - Comparative Literature

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit sollen vor allem folgende Fragen im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen: Was kritisiert Benjamin an einen großen Teil des linksintellektuellen Schriftstellerkreises und im speziellen an den Vertretern der Neuen Sachlichkeit? Welche Ansprüche stellt Benjamin an die Autoren der Zeit und wie musste die neue Literaturkritik seiner Meinung nach aussehen? Zur Beantwortung dieser Frage sollen exemplarisch Benjamins Rezension zu Kästners Gedichtband „Ein Mann gibt Auskunft“ und der Text „Der Autor als Produzent“ betrachtet werden.
Zunächst soll dazu Walter Benjamins geistiger Kontext, welcher für die Ausbildung seiner Ansichten entscheidend war, knapp dargestellt werden. Anschließend muss zur weiteren Betrachtung der Begriff der bürgerlichen Intellektuellen genauer definiert werden, befasste sich Benjamin doch nicht nur in den behandelten Texten, sondern auch in einem Großteil der im Exil entstandenen Aufsätzen und Rezensionen mit der gesellschaftlichen Rolle des Intellektuellen1. Im vierten Kapitel wird der Text „Der Autor als Produzent“2 betrachtet. In diesem Aufsatz fasst Benjamin seine Kritik an den linksintellektuellen Autoren seiner Zeit und seine Hauptforderungen an diese zusammen. Anschließend wird Benjamins Kritik an der Neuen Sachlichkeit und einem Vertreter dieser, Erich Kästner, untersucht. Dazu wird vor allem die Rezension „Linke Melancholie“3 betrachtet. Benjamins Kritiken und Rezensionen sind mehr als bloße Urteile über die literarischen Werke, stellt Literatur für ihn doch ein gesellschaftliches Phänomenen dar. Benjamin analysiert die Dichtung Kästners deshalb auch auf ihrer literatursoziologischen Ebene. Bei dieser Untersuchung kommt er zu interessanten Erkenntnissen bezüglich der linken Intelligenz in Deutschland, und speziell zu der Neuen Sachlichkeit und Kästner. Abschließend soll ein Fazit gezogen, sowie auf offene Fragestellungen hingewiesen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Kontext Benjamins

3. Der Begriff des bürgerlichen Linksintellektuellen

4. Der Autor als Produzent

5. Benjamins Kritik an der Neuen Sachlichkeit

5.1. Benjamins Kritik an der Neuen Sachlichkeit

5.2. Benjamins Kritik an Erich Kästner

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Walter Benjamins Kritik an linksintellektuellen Autoren der Weimarer Republik, insbesondere an den Vertretern der Neuen Sachlichkeit. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Anforderungen Benjamin an eine politisch engagierte Literatur stellt und wie er das Verhältnis von Intellektuellen zu Produktionsverhältnissen bewertet.

  • Analyse des geistigen Kontextes von Walter Benjamin
  • Definition des Begriffs der bürgerlichen Linksintellektuellen
  • Untersuchung von Benjamins Forderungen an den Autor als Produzent
  • Kritische Auseinandersetzung mit der literarischen Strömung der Neuen Sachlichkeit
  • Exemplarische Analyse von Benjamins Kritik an Erich Kästner

Auszug aus dem Buch

Benjamins Kritik an der Neuen Sachlichkeit

Im Februar 1931 erschien eine drastische Polemik Benjamins gegen linksradikale Publizisten allen voran Erich Kästner, deren politische Bedeutung er als nicht existent einstufte. Nachdem Benjamin seinen Artikel „Linke Melancholie. Zu Erich Kästners neuem Gedichtbuch“ im November 1930 der „Frankfurter Zeitung“ angeboten hatte, publizierte er ihn wenige Monate später an anderer Stelle.

Auf die Kritik an Erich Kästner selbst soll im Unterkapitel 5.2 eingegangen werden. Zunächst soll Benjamins generelle Kritik an der literarischen Strömung „Neue Sachlichkeit“, zu der auch Kästner zählt, beleuchtet werden. Benjamin sieht die Neue Sachlichkeit als Rückschritt zum Expressionismus, habe dieser doch eine politsche und revolutionäre Färbung gehabt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Diskussion um die Verantwortung der Kunst in der Weimarer Republik ein und erläutert Benjamins kritische Haltung gegenüber einer unreflektierten Literaturproduktion.

2. Der Kontext Benjamins: Dieses Kapitel beleuchtet den geistigen Rahmen Benjamins, insbesondere seinen Kontakt zum Frankfurter Institut für Sozialforschung und den prägenden Einfluss von Bertolt Brecht auf seine Ansichten.

3. Der Begriff des bürgerlichen Linksintellektuellen: Hier wird der schwer greifbare Begriff der bürgerlichen Linksintellektuellen definiert und in das Spannungsfeld zwischen revolutionärem Anspruch und bürgerlichem Habitus eingeordnet.

4. Der Autor als Produzent: Das Kapitel analysiert den gleichnamigen Aufsatz, in dem Benjamin seine zentralen Forderungen an den Schriftsteller als gesellschaftlich handelndes Subjekt formuliert.

5. Benjamins Kritik an der Neuen Sachlichkeit: Dieses Kapitel widmet sich Benjamins Polemik gegen die Neue Sachlichkeit und Erich Kästner, denen er mangelnde Radikalität und eine bloße Unterhaltungsfunktion attestiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Benjamin eine aktive, den Produktionsapparat verändernde Rolle des Intellektuellen fordert und die Neue Sachlichkeit als ineffektive Modeerscheinung ablehnt.

Schlüsselwörter

Walter Benjamin, Linksintellektuelle, Neue Sachlichkeit, Produktionsapparat, Erich Kästner, Linke Melancholie, Literaturkritik, Weimarer Republik, Politische Dichtung, Bertolt Brecht, Gesellschaftskritik, Literatursoziologie, Intellektuellenrolle, Klassenkampf, Proletariat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Walter Benjamins kritische Position gegenüber den linksintellektuellen Strömungen der späten Weimarer Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Literatur zur Gesellschaft, die Rolle des Autors als Produzent und die Kritik an der Neuen Sachlichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Benjamins Forderungen an eine literarische Praxis zu verdeutlichen, die aktiv auf die Produktionsverhältnisse einwirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturtheoretischen und literatursoziologischen Analyse von Benjamins Primärtexten und einschlägiger Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kontextualisierung Benjamins, die Definition des Linksintellektuellen, die Auseinandersetzung mit dem "Autor als Produzent" und die spezifische Kritik an Kästner.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Schlüsselwörter sind u.a. Walter Benjamin, Neue Sachlichkeit, Produktionsapparat, politisches Engagement und Literaturkritik.

Warum lehnt Benjamin die Neue Sachlichkeit ab?

Er sieht sie als oberflächliche Modeerscheinung, die lediglich Unterhaltung bietet, ohne die politischen Verhältnisse oder den Produktionsapparat revolutionär zu beeinflussen.

Wie bewertet Benjamin die Rolle von Bertolt Brecht?

Benjamin sieht Brecht als Vorbild, da dessen Werk, insbesondere das epische Theater, den Zuschauer zum Mitdenken anregt und eine verändernde Funktion erfüllt.

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Details

Title
Walter Benjamin als Kritiker der linksintellektuellen Autoren
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für deutsche Philologie)
Course
Schrift und Bild bei Walter Benjamin
Grade
2,7
Author
Gitte Amtsberg (Author)
Publication Year
2009
Pages
21
Catalog Number
V175741
ISBN (Book)
9783640968367
ISBN (eBook)
9783640968527
Language
German
Tags
Walter Benjamin Linksintellektuelle
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gitte Amtsberg (Author), 2009, Walter Benjamin als Kritiker der linksintellektuellen Autoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/175741
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