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Adolf Stöcker als Wegbereiter des Antisemitismus

Titel: Adolf Stöcker als Wegbereiter des Antisemitismus

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Veronika Dombaj (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Hofprediger Adolf Stoecker ist eine bis heute noch wenig umfangreich betrachtete Person in der Geschichtsforschung. Mitunter versuchte er Ende des 19. Jahrhunderts, als redegewandter Prediger „soziale“ und vor allem „christliche“ Werte in den Vordergrund zu rücken um somit dem staatsfeindlichen Liberalismus und den religionsfeindlichen Sozialdemokraten entgegenzuwirken. Durch seine antisemitischen Reden und Vorträgen zur „Judenfrage“ wurde er im ganzen Land bekannt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Biographie des Hofpredigers Adolf Stoecker

2. Die Gründung der Christlich-sozialen Arbeiterpartei

2.1. DER UMSCHWUNG ZUR CHRISTLICH-SOZIALE PARTEI

3. Der Antisemitismus der Stoecker-Bewegung

3.1 DIE ANTIJÜDISCHE DEMAGOGIE DER CHRISTLICH-SOZIALEN PARTEI (CSP)

3.2 DER ANTISEMITISMUS DES ADOLF STOECKER

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die ambivalente historische Rolle von Adolf Stoecker als Hofprediger und Politiker. Ziel ist es, seine antisemitische Agitation zu analysieren und zu klären, inwiefern seine Denkweise als Bindeglied zwischen traditionellem Antijudaismus und dem rassistischen Antisemitismus des Nationalsozialismus fungierte.

  • Biographische Grundlagen und Werdegang Adolf Stoeckers.
  • Entwicklung und politische Strategien der Christlich-sozialen Arbeiterpartei.
  • Die Instrumentalisierung des Antisemitismus als politisches Kampfmittel.
  • Einordnung von Stoeckers Wirken im Kontext des wilhelminischen Kaiserreichs.

Auszug aus dem Buch

3.2 DER ANTISEMITISMUS DES ADOLF STOECKER

In den Tagen Adolf Stoeckers gab es viele Arten des Antisemitismus – nicht zuletzt auch heute noch. Interessant ist hier nur, wodurch er selbst eigentlich motiviert war. Martin Greschat bezieht sich in seiner Arbeit „Protestantischer Antisemitismus in Wilhelminischer Zeit“ u.a. auf das Beispiel des „Hofpredigers“ Adolf Stoecker, dessen Thesen sich einer „einlinige Ableitung und Definition“ entzögen. Folglich beschäftigt er sich zunächst einmal mit der Persönlichkeit Stoeckers, einem Menschen, der gleichzeitig Monarchist, Prediger und Politiker sein wollte. In seiner Funktion als Prediger erreicht er eine erhebliche Anzahl an Menschen, die obrigkeitsgläubig, desorientiert und in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten zu Beginn der Industrialisierung lebten.

Das Thema „Juden“ streifte er nur am Rande. Laut Greschat bevorzugte Stroecker die Hetze gegen die scheinbar religionsfeindliche Sozialdemokratie. Die simple Beschuldigung, Juden und Ungläubige hätten Christus gekreuzigt und seien daher die Feinde des christlichen Abendlandes, war nichts als platter, christlicher Antijudaismus. Seine Predigtbände waren daher eher diffuser, wenig greifbarer Natur.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Person Adolf Stoecker und Formulierung der Forschungsfrage zur Einordnung seines Antisemitismus.

1. Biographie des Hofpredigers Adolf Stoecker: Überblick über Stoeckers Herkunft, Ausbildung, kirchliche Laufbahn und seinen frühen Werdegang.

2. Die Gründung der Christlich-sozialen Arbeiterpartei: Analyse der Parteigründung sowie der politischen Strategien und Misserfolge in der Anfangsphase.

2.1. DER UMSCHWUNG ZUR CHRISTLICH-SOZIALE PARTEI: Dokumentation der Neuausrichtung hin zur christlich-konservativen Volkspartei und der zunehmenden Bedeutung der antisemitischen Rhetorik.

3. Der Antisemitismus der Stoecker-Bewegung: Untersuchung der antisemitischen Agitation innerhalb der parteipolitischen Arbeit Stoeckers.

3.1 DIE ANTIJÜDISCHE DEMAGOGIE DER CHRISTLICH-SOZIALEN PARTEI (CSP): Analyse der populistischen Reden und der Instrumentalisierung der „Judenfrage“ zur Wählergewinnung.

3.2 DER ANTISEMITISMUS DES ADOLF STOECKER: Eingehende Betrachtung der ideologischen Motive und des Wandels seines Feindbildes.

4. Schlussbemerkung: Zusammenfassende Bewertung von Stoeckers ambivalenter Rolle als Wegbereiter des Antisemitismus im Kaiserreich.

Schlüsselwörter

Adolf Stoecker, Antisemitismus, Christlich-soziale Partei, CSP, Kaiserreich, Hofprediger, Sozialdemokratie, Judenfrage, Agitation, Demagogie, Protestantismus, Berliner Bewegung, Nationalismus, Rassenantisemitismus, Antijudaismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die historische Rolle des Hofpredigers Adolf Stoecker und dessen maßgebliche Beteiligung an der Verbreitung antisemitischer Ideologien im späten 19. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen Stoeckers biographischer Werdegang, die Gründung und politische Entwicklung seiner Partei sowie die Verknüpfung von christlicher Moral und antisemitischer Hetze.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob Stoeckers Antisemitismus lediglich ein Nachläufer des traditionellen Antijudaismus war oder ob er bereits Vorläufer des rassistischen Antisemitismus der Nationalsozialisten darstellte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung historischer Quellentexte, darunter Reden, Tabellen und zeitgenössische Berichte.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Parteigeschichte und die inhaltliche Auseinandersetzung mit der antisemitischen Ideologie Stoeckers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Namen Stoecker sind Begriffe wie Antisemitismus, Christlich-soziale Partei (CSP), Kaiserreich und politische Demagogie zentral.

Welchen Einfluss hatte der "Scheiterhaufenbrief" auf Stoeckers Karriere?

Dieser Brief führte 1895 zum Bruch mit der Deutschkonservativen Partei, woraufhin Stoecker die CSP als eigenständige Partei neu gründen musste.

Wie distanzierte sich Stoecker von den Pogromen in Russland?

Stoecker distanzierte sich nie öffentlich von den Pogromen, sondern äußerte sich ambivalent, indem er einerseits Gewalt verurteilte, andererseits die Ursachen in der "Übermacht des Judentums" sah.

Wie bewertet die Arbeit die Verbindung zwischen Stoeckers Ideologie und dem Nationalsozialismus?

Der Autor identifiziert in Stoeckers Rhetorik bereits Tendenzen zum späteren rassenideologischen Gedankengut der 1930er Jahre.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Adolf Stöcker als Wegbereiter des Antisemitismus
Hochschule
Universität Osnabrück
Veranstaltung
Antisemitismus (1871-1933) - Geschichte, Struktur und Funktion
Note
2,0
Autor
Veronika Dombaj (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
20
Katalognummer
V175547
ISBN (eBook)
9783640965946
ISBN (Buch)
9783640966363
Sprache
Deutsch
Schlagworte
adolf stöcker wegbereiter antisemitismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Veronika Dombaj (Autor:in), 2009, Adolf Stöcker als Wegbereiter des Antisemitismus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/175547
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Leseprobe aus  20  Seiten
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