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Der physisch-geographische Naturraum Südamerikas

Title: Der physisch-geographische Naturraum Südamerikas

Term Paper (Advanced seminar) , 1988 , 45 Pages

Autor:in: Roland Engelhart (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies

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Summary Excerpt Details

Der Naturraum Südamerikas bietet aufgrund seiner Ausstattung ein sehr großes Potential. Der viertgrößte Kontinent der Erde, der sich morphologisch in die drei Großräume Anden, Bergländer und Tiefländer gliedern lässt, weist dabei erhebliche regionale Unterschiede auf. Die vorliegende Darstellung des physisch-geographischen Naturraums (veranschaulicht durch zahlreiche Abbildungen) umfasst drei wesentliche Kategorien: erstens das Relief, die Geologie und die Tektonik; zweitens das Klima, die Vegetation und die Böden sowie drittens den Bereich der natürlichen Ressourcen.

Gerade das Potential der Land- und Waldwirtschaft, vor allem jedoch die Bodenschätze und die Energierohstoffe sind wichtige Grundlagen für die positive Entwicklung Südamerikas. Der wirtschaftliche Aufschwung, den Schwellenländer wie Brasilien oder Venezuela in den letzten Jahren verzeichnen konnten, basiert unter anderem auf reichen Lagerstätten an Eisenerzen oder Erdöl. Doch auch die Möglichkeiten zur Nutzung der Wasserkraft sind gewaltig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lage und Fläche

3. Relief

4. Geologie und Tektonik

4.1 Geologie

4.2 Erdbeben und Vulkanismus

4.2.1 Erdbeben

4.2.2 Vulkane

5. Klima

6. Vegetation

7. Böden

8. Natürliche Ressourcen

8.1 Land- und Waldwirtschaft

8.2 Bodenschätze

8.3 Energierohstoffe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet einen physisch-geographischen Überblick über den Kontinent Südamerika. Ziel ist es, die naturräumliche Gliederung und die prägenden Geofaktoren wie Relief, Klima, Vegetation und Rohstoffausstattung in einer strukturierten Übersicht darzustellen.

  • Physisch-geographische Großgliederung Südamerikas
  • Geologische Strukturen, Tektonik und seismische Aktivität
  • Klimatische Differenzierung und Vegetationszonen
  • Nutzung und Bedeutung natürlicher Ressourcen

Auszug aus dem Buch

4. Geologie und Tektonik

Die Gliederung des Reliefs entspricht im Großen und Ganzen dem geologischen Aufbau. In Südamerika stehen sich im Wesentlichen folgende drei verschiedene geologisch-tektonische Einheiten gegenüber: die Bergländer, die Anden und die Tiefländer.

Der Osten des Erdteils ist bedeckt mit Grundgebirgsschilden, dem Guayanaschild und dem brasilianischen Schild, auch brasilianische Masse genannt. Sie gehören zu den ältesten Gliedern der Erdkruste und wurden schon in präkambrischer Zeit gebildet. Diese alten Gebirgsmassen sind wie die südliche patagonische Masse Teile des kristallinen Grundgebirges. Sie sind heute ruhige tektonische Zonen; aktiver Vulkanismus und Erdbeben fehlen. Ihre Struktur ist seit 500 Millionen Jahren weitgehend unverändert geblieben, da seit dem Ende des Präkambriums keine Gebirgsbildung mehr außerhalb des andinen Raums ablief. Die einzelnen Blöcke wurden durch Bruchbildung zerlegt und durch weitgespannte epirogene Bewegungen erfasst. Die Oberfläche ist während einer langen Denudationsphase zur Zeit der archäischen Faltungen eingeebnet worden und wurde mit einer Rumpfzone überzogen. Im Altpaläozoikum ist das Becken zwischen dem Bergland von Guayana und dem von Brasilien abgesunken. Es kam zu Bruchbildungen und Überschiebungen von Schollen. Sowohl die Transgression des Silur- wie des Devonmeeres folgte. Die in der Folgezeit auf diesen Einebnungsflächen abgelagerten paläozoischen und mesozoischen Deckschichten wurden wenig gestört, so dass sie großen Teilen der Bergländer von Brasilien und Guayana den Charakter von Schichtstufenländern haben. In den pampinen Gebirgen treten nochmals Teile der alten brasilianischen Masse als Horste und Keilschollen an die Oberfläche.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf ein Überblicksreferat der physischen Geographie Südamerikas konzentriert.

2. Lage und Fläche: Darstellung der kontinentalen Ausdehnung und der geographischen Einordnung Südamerikas innerhalb der Westfeste.

3. Relief: Analyse der orographischen Hauptgliederung in Anden, Bergländer und Tiefländer.

4. Geologie und Tektonik: Erläuterung des geologischen Aufbaus, der tektonischen Einheiten sowie der Ursachen für Vulkanismus und Erdbeben.

5. Klima: Untersuchung der klimatischen Zonen und der beeinflussenden Faktoren wie Meeresströmungen und das Anden-Relief.

6. Vegetation: Beschreibung der Vegetationszonen, von den tropischen Regenwäldern bis hin zu Wüsten und Steppen.

7. Böden: Betrachtung der Bodenverbreitung und der natürlichen Bodenfruchtbarkeit unter dem Einfluss von Klima und Relief.

8. Natürliche Ressourcen: Überblick über die land- und forstwirtschaftliche Nutzung sowie das Vorkommen und die Erschließung von mineralischen Rohstoffen und Energieträgern.

Schlüsselwörter

Südamerika, Physische Geographie, Geologie, Tektonik, Anden, Klima, Vegetation, Regenwald, Bodenschätze, Rohstoffe, Erdbeben, Vulkanismus, Bodenfruchtbarkeit, Naturraum, Geofaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den physisch-geographischen Naturraum Südamerikas und gibt einen Überblick über dessen geologische, klimatische und vegetationskundliche Beschaffenheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Relief, die geologische Struktur (inklusive Tektonik), klimatische Zonen, die Vegetationsvielfalt und die natürlichen Ressourcen des Kontinents.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine vereinfachte Darstellung der Großregionen und ihrer natürlichen Ausstattung, um die regionale Differenzierung des Kontinents aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse basierend auf Handbüchern und ergänzenden Monographien, da Zeitschriftenartikel für dieses Thema als weniger geeignet befunden wurden.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Grobgliederung (Anden, Bergländer, Tiefländer), erklärt seismische Aktivitäten wie Erdbeben und Vulkanismus sowie die klimatischen und bodenkundlichen Gegebenheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Südamerika, Physische Geographie, Tektonik, Anden, Klima, Vegetation, Bodenschätze und Ressourcen.

Warum sind die Anden für die Klimaverhältnisse des Kontinents so entscheidend?

Die Anden fungieren als riesige Klimascheide, die durch ihre Höhe den Niederschlag massiv beeinflusst, was zu starken Kontrasten zwischen Luv- und Leeseiten (z.B. Atacama-Wüste vs. regenreiche Osthänge) führt.

Welche Bedeutung haben die sogenannten Grundgebirgsschilde?

Die Grundgebirgsschilde, wie der Guayanaschild und der brasilianische Schild, sind tektonisch ruhige Zonen und zählen zu den ältesten Teilen der Erdkruste, die den Osten des Kontinents prägen.

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Details

Title
Der physisch-geographische Naturraum Südamerikas
College
University of Tubingen  (Geographisches Institut)
Course
Regionale Probleme Südamerikas
Author
Roland Engelhart (Author)
Publication Year
1988
Pages
45
Catalog Number
V175493
ISBN (eBook)
9783640964666
ISBN (Book)
9783640964918
Language
German
Tags
Südamerika Geographischer Naturraum Physisches Potential Relief Südamerikas Geologie Südamerikas Tektonik Südamerikas Erdbeben Südamerikas Vulkanismus Südamerikas Klima Südamerikas Vegetation Südamerikas Böden Südamerikas Natürliche Ressourcen Südamerikas Land- und Waldwirtschaft Südamerikas Bodenschätze Südamerikas Bergbauprodukte Südamerikas Energierohstoffe Südamerikas
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Roland Engelhart (Author), 1988, Der physisch-geographische Naturraum Südamerikas, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/175493
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