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Die Berufswahl

Zentrale Aufgabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Title: Die Berufswahl

Term Paper , 2007 , 24 Pages

Autor:in: Torsten Kreissl (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Den Themen Berufsfindung, Berufswahl, Berufsausübung oder berufliche Entwicklung kann sich kaum ein Mitglied der modernen Gesellschaft entziehen. Vor allem die Betrachtung des ersten prägenden Schrittes in diese Richtung, die Berufsfindung, ist von besonderem Interesse; hier werden die Weichen für die weitere berufliche Entwicklung gestellt. Die Berufsfindung fällt in die Entwicklungsphase der Adoleszenz, in der Autonomie und die Ausbildung einer Ich-Identität angestrebt werden. Berufstätigkeit ermöglicht dabei u.a. finanzielle Unabhängigkeit und die Einordnung des Individuums in die Gesellschaft. Es überrascht daher kaum, dass verschiedene Untersuchungen der letzten Jahre ergaben, dass die berufliche Zukunft von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch selbst als zentral erachtet wird (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2003).
Durch Industrialisierung, welche Arbeitsteilung, Bürokratisierung sowie die Entstehung neuer Industriezweige und Berufe ermöglichte und schließlich durch den Übergang zu einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, hat sich die Berufsarbeit stark verändert. Auch wenn der mittlerweile ständige und sich immer schneller vollziehende Wandel zur Folge hat, dass der einmal gewählte Beruf nicht mehr der ein Leben lang ausgeübte bleibt, „... der Beruf ist und bleibt auch in absehbarer Zukunft die Startposition, von der aus Spezialisierung, Aufstieg, Neuorientierung, Berufs- oder Betriebswechsel überhaupt erst möglich werden. Damit wird die Bedeutung der Berufswahl für jeden jungen Menschen an der Schwelle von der Schule ins Erwerbsleben hervorgehoben“ (learn:line).

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Berufsfindungsprozess deshalb so wichtig ist, weil „Über den Beruf ... marktfähige Qualifikationen gebündelt, Wertorientierungen und Haltungen vermittelt, gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung erreicht,“ werden und „über den Beruf und die Berufswahl werden "Lebenspläne" entwickelt.“( Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2003).
Im Rahmen dieser Arbeit soll daher die Frage geklärt werden, wodurch dieser Prozess eigentlich bestimmt wird, dem sich Jugendliche und junge Erwachsene gegenübersehen.

...

Die folgenden Seiten machen also ebenfalls deutlich, dass und inwiefern sich die Konzepte der Wissenschaft unterscheiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BERUFSWAHLTHEORIEN UND –ANSÄTZE

2.1 DIFFERENTIALPSYCHOLOGISCHER ANSATZ (TRAIT-AND-FACTOR-THEORIE)

2.2 ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE THEORIEN

2.2.1 Der entwicklungspsychologische Ansatz von E. Ginzberg

2.2.2 Die Theorie von Donald E. Super

2.3 PSYCHODYNAMISCHE THEORIEN

2.3.1 Die Theorie von Bordin und Mitarbeitern

2.3.2 Die Theorie von A. Roe

2.4 DIE TYPOLOGISCHE THEORIE VON HOLLAND

2.5 SOZIOLOGISCHE ANSÄTZE

3 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den komplexen Prozess der Berufsfindung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu analysieren und zu klären, wodurch dieser entscheidende Lebensschritt maßgeblich bestimmt wird. Die Forschungsfrage untersucht die verschiedenen theoretischen Erklärungsmodelle, um ein tieferes Verständnis für die individuellen und externen Einflussfaktoren zu gewinnen.

  • Analyse wissenschaftlicher Berufswahltheorien
  • Gegenüberstellung psychologischer und soziologischer Ansätze
  • Bedeutung von Selbstkonzept und Persönlichkeitsmerkmalen
  • Rolle sozioökonomischer und kultureller Rahmenbedingungen
  • Integration verschiedener Perspektiven zur Berufsberatung

Auszug aus dem Buch

2.1 Differentialpsychologischer Ansatz (trait-and-factor-Theorie)

Der differentialpsychologische Ansatz stellt die klassische Sichtweise der Berufseignungspsychologie dar, „...nach der es im Kern um eine Zuordnung der Berufswähler zu Berufen geht.“ (Hoppe 1980, S. 94) über die Bindeglieder der beruflichen Anforderungen und der damit zusammenhängenden Persönlichkeitsmerkmale der Wähler. Die klassische Form basiert auf fünf Grundannahmen, die im Kommenden wiedergegeben werden sollen:

1. Jeder Mensch ist entsprechend der individuellen Ausprägung seiner Persönlichkeitsmerkmale, besonders hinsichtlich der beruflich relevanten Fähigkeiten, für einen Beruf optimal geeignet.

2. Die in einem bestimmen Beruf Tätigen sind durch bestimmte, berufsspezifische Fähigkeits- und Persönlichkeitsschwerpunkte gekennzeichnet; Hierbei wird angenommen, dass die Zugehörigkeit zu den verschiedenen Berufen zuvorderst aus der Persönlichkeitsstruktur der darin Tätigen resultiert, wenig beachtet wird dass der ausgeübte Berufe eine Person prägt bzw. ihre berufliche Umwelt sie beeinflusst.

3. Der individuelle Berufserfolg und die berufliche Zufriedenheit werden im Wesentlichen durch den Grad der Übereinstimmung zwischen den beruflichen Eignungsanforderungen und den individuellen Eignungsmerkmalen bestimmt.

4. Die Berufswahl ist (von bestimmten Ausnahmen abgesehen) ein, auf einen bestimmten Zeitpunkt beschränktes, einmaliges Ereignis

5. Die Wahl des Berufes besteht im wesentlichen aus einem bewussten, rationalen Problemlösungs- und Entscheidungsprozess, bei dem entweder die Person selbst oder ein berufspsychologischer Experte (Berufsberater, Eignungsdiagnostiker) die individuellen Dispositionen den Anforderungen der verfügbaren Berufe zuordnet und dann den am besten passenden Beruf auswählt (vgl. Seifert 1977, S.176).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung der Berufsfindung als zentralen Entwicklungsschritt in der Adoleszenz und Darstellung des veränderten Berufswahlprozesses im Kontext moderner Gesellschaftsstrukturen.

2 BERUFSWAHLTHEORIEN UND –ANSÄTZE: Überblick über verschiedene wissenschaftliche Erklärungsansätze, von klassisch-psychologischen bis hin zu soziologischen Modellen.

2.1 DIFFERENTIALPSYCHOLOGISCHER ANSATZ (TRAIT-AND-FACTOR-THEORIE): Erläuterung der klassischen Eignungstheorie, die auf der optimalen Übereinstimmung zwischen individuellen Fähigkeiten und beruflichen Anforderungen basiert.

2.2 ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE THEORIEN: Darstellung des Berufswahlprozesses als lebenslange Entwicklung, unterteilt in verschiedene Lebensstadien und Reifungsphasen.

2.2.1 Der entwicklungspsychologische Ansatz von E. Ginzberg: Untersuchung der Theorie der Phasen des Berufswahlprozesses von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter.

2.2.2 Die Theorie von Donald E. Super: Vertiefung der entwicklungspsychologischen Perspektive durch die zentrale Rolle des Selbstkonzepts in verschiedenen Laufbahnstadien.

2.3 PSYCHODYNAMISCHE THEORIEN: Analyse der Bedeutung von Bedürfnissen und psychischen Triebkräften für die berufliche Orientierung.

2.3.1 Die Theorie von Bordin und Mitarbeitern: Vorstellung des Ansatzes, der Berufe als Mittel zur Befriedigung spezifischer psychischer Bedürfnisse betrachtet.

2.3.2 Die Theorie von A. Roe: Beschreibung des Zusammenhangs zwischen frühkindlichen familiären Erfahrungen, Erziehungsstilen und der späteren beruflichen Ausrichtung.

2.4 DIE TYPOLOGISCHE THEORIE VON HOLLAND: Vorstellung des Modells der sechs Persönlichkeits- und Umwelttypen sowie deren Wechselwirkung für die Berufswahl.

2.5 SOZIOLOGISCHE ANSÄTZE: Diskussion der externen Faktoren wie Schichtzugehörigkeit, ökonomische Rahmenbedingungen und soziale Einflüsse auf den Berufswahlprozess.

3 FAZIT: Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse und Plädoyer für einen integrativen Ansatz, der verschiedene Faktoren in der Berufsberatung berücksichtigt.

Schlüsselwörter

Berufswahl, Berufsfindung, Entwicklungspsychologie, Trait-and-Factor-Theorie, Selbstkonzept, Berufsorientierung, Soziologische Ansätze, Persönlichkeitsstruktur, Laufbahnentwicklung, Arbeitsmarkt, Berufszufriedenheit, Eignungsdiagnostik, Berufsberatung, Adoleszenz, Berufliche Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Prozess der Berufsfindung und der Berufswahl bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie dient als Überblick über die wissenschaftlichen Theorien, die versuchen, diesen Prozess zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die psychologischen Grundlagen der Eignung, die entwicklungspsychologischen Stadien, psychodynamische Bedürfnisse und der soziologische Einfluss der Umwelt auf die Karriereplanung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Fülle der wissenschaftlichen Theorien zur Berufswahl zu systematisieren, um zu klären, welche Faktoren den Prozess maßgeblich bestimmen und wie diese für die Berufsberatung nutzbar gemacht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse. Es werden sieben anerkannte Berufswahltheorien ausgewählt, dargestellt und hinsichtlich ihrer methodischen und inhaltlichen Schwächen kritisch analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander der differentialpsychologische Ansatz, entwicklungspsychologische Theorien (Ginzberg, Super), psychodynamische Theorien (Bordin, Roe), die Typologie nach Holland und schließlich soziologische Ansätze detailliert erläutert und diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Berufswahl, Berufsfindung, Persönlichkeitsstruktur, Selbstkonzept, Laufbahnentwicklung und das Zusammenspiel von internen und externen Determinanten.

Wie bewertet der Autor die Brauchbarkeit einzelner Theorien?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass keine Theorie für sich allein eine ultimative Lösung bietet, da sie jeweils nur Teilaspekte beleuchten. Eine Verknüpfung mehrerer Ansätze wird als notwendig für eine effektive Berufsberatung erachtet.

Welche Rolle spielt die Umwelt nach Ansicht der soziologischen Ansätze?

Die soziologischen Ansätze betonen, dass Berufswahl nicht nur individuell gesteuert ist, sondern stark durch externe Variablen wie die Schichtzugehörigkeit, das Elternhaus und die allgemeine Wirtschaftslage beeinflusst wird.

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Details

Title
Die Berufswahl
Subtitle
Zentrale Aufgabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
College
University of Hildesheim  (Sozial- und Organisationspädagogik)
Course
Jugend ohne Arbeit - Übergangsmanagement und soziale Dienste
Author
Torsten Kreissl (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V174274
ISBN (eBook)
9783640946686
ISBN (Book)
9783640946877
Language
German
Tags
berufswahl jugend jugendliche übergang in arbeit übergangsmanagement arbeit beruf Berufsfindung Berufsausübung berufliche Entwicklung Berufsfindungsprozess theorien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Torsten Kreissl (Author), 2007, Die Berufswahl, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174274
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