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'Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn'. Die Darstellung des Todes Jesu nach Mk.

Titel: 'Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn'. Die Darstellung des Todes Jesu nach Mk.

Seminararbeit , 2000 , 19 Seiten , Note: gut

Autor:in: Christoph Osterholt (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Abschnitt Mk 15,22-39, die „Kreuzigung“, steht mit dem Tod Jesu erzähllogisch am Ende des Evangeliums, bildet aber nicht seinen Schluss. Dennoch ist mit dem Tod eines Menschen immer auch ein Kulminationspunkt einer Erzählung erreicht und der Sterbende selbst, wie auch andere Beteiligte werden zu einer Stellungnahme über diesen Menschen herausgefordert. Interesse dieser Arbeit soll deshalb neben der Ermittlung der Aufbaus dieses Textes vor allem die Beantwortung der Frage sein, wie der Autor in diesen Versen das von ihm entworfene „Messiasgeheimnis“ auflöst und in welchem Zusammenhang dazu die einzelnen Akteure der Szenerie dazu stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbereitende Schritte

2.1. Kontextabgrenzung

2.2. Kontexteinordnung

3. Sprachlich-syntaktische Analyse

3.1. Phonetische Analyse

3.2. Textsyntax

3.3. Satzsyntax

4. Semantische Analyse

4.1. Narrative Analyse

4.2. Textsemantische Analyse

4.3. Wortsemantische Analyse

5. Pragmatische Analyse

5.1. Explizite Leserlenkung

5.2. Der historische Kontext

6. Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den biblischen Abschnitt der Kreuzigung Jesu nach Markus (Mk 15,22-39), um zu ermitteln, wie der Autor das „Messiasgeheimnis“ auflöst und in welchem Verhältnis die verschiedenen Akteure der Szenerie zu Jesus stehen.

  • Strukturelle und syntaktische Analyse des Kreuzigungsberichts
  • Narrative Einordnung der handelnden Personen und ihrer Rollen
  • Semantische Untersuchung zentraler Titel wie „König der Juden“ und „Sohn Gottes“
  • Pragmatische Analyse der Leserlenkung durch intertextuelle Bezüge zu den Psalmen
  • Kontextualisierung des Textes im Rahmen der heidenchristlichen Gemeinde um 70 n. Chr.

Auszug aus dem Buch

2.1. Kontextabgrenzung

Der vorliegende Abschnitt weist innerhalb nur weniger Verse eine Reihe von szenischen Gliederungsmerkmalen auf. Zwei Ortswechsel, vom Palasthof nach Golgota (15,16-21) und von dort zu den von weitem zusehenden Frauen (15,40), grenzen den Umfang der eigentlichen Kreuzigungsszene ab. Innerhalb dieser Verse fallen jedoch zwei Unstimmigkeiten auf: In Vers 33 wird von einer Finsternis berichtet, die das „ganze Land“ erfasst. Da sie aber auch auf Golgota stattfindet und den Gang der Ereignisse nicht beeinflusst, also eher eine Hintergrundinformation darstellt, ist ihre Erwähnung nicht als eigentlicher Ortswechsel zu betrachten. Des weiteren berichtet Markus davon, dass zum Zeitpunkt des Todes Jesu der Vorhang des Tempels zerreißt (15,38), ein Vorgang, der sich innerhalb der Stadt ereignet, also abseits und nicht beobachtbar vom Ort der eigentlichen Erzählung. Auch dieser Einschub stört die Erzählung nicht und stellt deshalb keinen Ortswechsel im eigentlichen Sinne dar.

Das Geschehen wird durch drei Zeitangaben gegliedert: Die dritte Stunde (15,25) ist der eigentliche Zeitpunkt der Kreuzigung, mit der sechsten Stunde (15,33) beginnt ein quasi ereignisloser Zeitraum bis zur neunten Stunde (15,34), in der sich der „Schlussakt“, das Sterben Jesu abspielt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Textabschnitt Mk 15,22-39 als Kulminationspunkt und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Auflösung des Messiasgeheimnisses.

2. Vorbereitende Schritte: Dieses Kapitel bereitet den exegetischen Prozess durch die Festlegung der Textbasis sowie die kontextuelle und räumliche Abgrenzung vor.

3. Sprachlich-syntaktische Analyse: Hier wird der Text auf phonetischer, text- und satzsyntaktischer Ebene untersucht, wobei insbesondere die zentrale Objekt-Position Jesu hervorgehoben wird.

4. Semantische Analyse: Das Kapitel analysiert die narrativen Rollen der Akteure sowie die zentralen Sinnlinien und Titel, die das Wesen Jesu in den Versen definieren.

5. Pragmatische Analyse: Hier wird die explizite Leserlenkung durch alttestamentliche Bezüge und der historische Kontext der Abfassung im Markusevangelium beleuchtet.

6. Nachwort: Das Nachwort resümiert, dass das Bekenntnis des Hauptmanns die Antwort auf die Verspottung Jesu darstellt und bereits auf die Auferstehung vorausweist.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Kreuzigung Jesu, Messiasgeheimnis, Sohn Gottes, Exegese, Golgota, Passionsgeschichte, Kontextabgrenzung, Textsyntax, narrative Analyse, Hauptmann, Heidenchristen, Tempelvorhang, intertextuelle Bezüge, Psalm 22.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Kreuzigungsbericht im Markusevangelium (Mk 15,22-39) als dramatischen Höhepunkt, um die Darstellung des Sterbens Jesu exegetisch zu durchleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern zählen die narrative Struktur des Passionsgeschehens, die Bedeutung der unterschiedlichen Hoheitstitel Jesu sowie die Einordnung der Aussagen in den historischen Kontext der urchristlichen Gemeinde.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Autor des Markusevangeliums das „Messiasgeheimnis“ in den Sterbestunden Jesu auflöst und wie die umstehenden Akteure darauf reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung folgt einer exegetischen Methodik, die philologische, textanalytische, semantische und pragmatische Analyseebenen kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine sprachlich-syntaktische Untersuchung, eine narrative und wortsemantische Analyse sowie eine Betrachtung der Leserlenkung und des historischen Hintergrunds.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Messiasgeheimnis, Kreuzigung, Markusevangelium, Sohn Gottes, Exegese, narrative Analyse und intertextuelle Bezüge.

Warum ist die Analyse von Psalm 22 für das Verständnis wichtig?

Die Analyse von Psalm 22 zeigt, dass Markus durch diese intertextuellen Bezüge Hoffnung und Heilsgewissheit in die Szene des Todes Jesu einwebt und den Leser lenkt.

Welche Rolle spielt der Zenturio in der Argumentation des Autors?

Der Zenturio wird als heidnischer Hauptmann hervorgehoben, der als erster Mensch nach dem Zerreißen des Tempelvorhangs die Gottessohnschaft Jesu erkennt und somit die korrekte Antwort auf das Messiasgeheimnis gibt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
'Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn'. Die Darstellung des Todes Jesu nach Mk.
Hochschule
Universität Münster  (Seminar für Zeit- und Religionsgeschichte des Neuen Testaments)
Veranstaltung
Unterseminar: Gottes Bund mit den Menschen
Note
gut
Autor
Christoph Osterholt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
19
Katalognummer
V17416
ISBN (eBook)
9783638220019
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wahrlich Mensch Gottes Sohn Darstellung Todes Jesu Unterseminar Gottes Bund Menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Osterholt (Autor:in), 2000, 'Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn'. Die Darstellung des Todes Jesu nach Mk., München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/17416
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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