Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › German Studies - Linguistics

Analysemodelle politischer Sprache

Sprache der Politik

Title: Analysemodelle politischer Sprache

Essay , 2008 , 5 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Falk Przybilla (Author)

German Studies - Linguistics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im folgenden Essay werde ich einen Überblick über fünf Analysemodelle geben, welche den pragmatischen Aspekt von politischer Sprache in den Mittelpunkt stellen.
Die verschiedenen Modelle sind dabei ergänzend zu verstehen und schließen sich nicht gegenseitig aus.
Es werden vielmehr unterschiedliche Ebenen dargestellt, in denen man politische Sprache analysieren kann bzw. durch die es möglich ist, in politischen Reden, schriftlichen Parteiveröffentlichungen oder ähnlichem nicht gewollte Inhalte zu vermeiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analysemodelle politischer Sprache

2.1 Konversationsmaxime nach Grice (1980)

2.2 Agitationsmodell nach Klaus (1971)

2.3 Persuasionsmodell nach Kopperschmidt (1973)

2.4 Sprachhandlungsmodell nach Holly (1990)

3.0 Auswertung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Essay bietet einen strukturierten Überblick über verschiedene wissenschaftliche Analysemodelle, die den pragmatischen Aspekt politischer Sprache beleuchten, um deren Wirkungsweisen und verborgene Intentionen besser verständlich zu machen.

  • Kooperationsprinzip und Konversationsmaxime nach Grice
  • Triadische Struktur der Zeichenverwendung bei Klaus
  • Rhetorik und Argumentationsstrategien der Persuasion
  • Empirische Untersuchung von Sprachmustern in Parlamentsreden
  • Kritische Reflexion über die Anwendbarkeit und Grenzen der Modelle

Auszug aus dem Buch

2.3 Persuasionsmodell nach Kopperschmidt (1973)

Josef Kopperschmidt stellt in seinem Persuasionsmodell die Rhetorik bzw. die Argumentation in den Mittelpunkt. Die politische Sprache hat eine vom Rezipienten nicht beeinflussbare Wirkung, vom Sender der Botschaft ausgehend. Das Meinungsbild des Anderen soll dem eigenen angepasst werden. Die persuasive Kommunikation findet sowohl im privaten, politischen als auch im geschäftlichen Rahmen statt.

Am besten kann man dieses Modell an einem geschäftlichen Beispiel festmachen. Ein Verkäufer hat im Prinzip zwei Möglichkeiten: Er überzeugt seinen Kunden (oder den Wähler), was eindeutig mehr Zeit in Anspruch nimmt, oder er überredet, was in dem Zusammenhang ein unfreiwilliges Zustimmen eines Gesprächspartners wäre. Gründe für das Zustimmen können z.B. Aus fachlichem, politischem oder rhetorischem Unterlegenheitsgefühl stammen.

Allerdings birgt das Überreden einen weiteren Nachteil, denn der Überredete empfindet einen Autonomieverlust, was bei einer schlechten Erfahrung mit dem gekauftem Produkt (oder der gewählten Partei) automatisch zu einer Projektion seiner Unzufriedenheit auf denjenigen führt, der ihn überredet hat. Nach Kopperschmidt muss eine Differenzierung verschiedener Begriffe stattfinden, um einen persuasiven Kommunikationsakt darstellen zu können. Es muss zwischen Vernunft und Manipulation, bzw. Konsens und Dissens unterschieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Überblick über fünf Analysemodelle angekündigt, die sich komplementär mit dem pragmatischen Aspekt politischer Kommunikation auseinandersetzen.

2. Analysemodelle politischer Sprache: Dieser Hauptteil stellt verschiedene theoretische Ansätze vor, um politische Sprache und Kommunikation systematisch zu untersuchen und zu hinterfragen.

2.1 Konversationsmaxime nach Grice (1980): Es wird erläutert, wie durch das Kooperationsprinzip in der Kommunikation Informationen gesteuert und Intentionen durch Einhaltung oder bewussten Bruch von Maximen vermittelt werden.

2.2 Agitationsmodell nach Klaus (1971): Dieser Abschnitt beschreibt eine triadische Struktur der Zeichenverwendung, die den Sprecher in den Fokus rückt und drei immanente Ebenen der Zeichendeutung aufzeigt.

2.3 Persuasionsmodell nach Kopperschmidt (1973): Hier liegt der Fokus auf der Rhetorik und der Unterscheidung zwischen Überzeugung und Überredung im persuasiven Prozess.

2.4 Sprachhandlungsmodell nach Holly (1990): Dieser Teil untersucht empirische Sprachmuster in Reden und differenziert zwischen externen und internen Funktionen politischer Parlamentskommunikation.

3.0 Auswertung und Fazit: Die Modelle werden synthetisiert, ihre wechselseitige Abhängigkeit betont und kritisch hinterfragt, inwieweit sie als Werkzeuge zur Entschlüsselung politischer Manipulation dienen können.

Schlüsselwörter

Politische Sprache, Pragmatik, Analysemodelle, Kooperationsprinzip, Rhetorik, Persuasion, Sprachhandlungsmodell, Agitationsmodell, Manipulation, Kommunikation, Politische Rede, Diskursanalyse, Intention, Zeichenverwendung, Argumentation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über verschiedene linguistische Analysemodelle, die darauf ausgerichtet sind, die Funktionsweise und die Wirkung politischer Sprache zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Pragmatik politischer Kommunikation, rhetorische Strategien sowie Methoden zur Identifikation von verborgenen Absichten in politischen Äußerungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, dem Leser Werkzeuge an die Hand zu geben, um die pragmatische Ebene politischer Kommunikation zu durchschauen und nicht offensichtliche Botschaften hinter dem Gesagten zu erkennen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden verschiedene etablierte linguistische Modelle angewandt, darunter die Konversationsanalyse nach Grice, das Agitationsmodell von Klaus, das Persuasionsmodell von Kopperschmidt und das Sprachhandlungsmodell von Holly.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden vier spezifische Modelle vorgestellt, die jeweils unterschiedliche Aspekte von Sprache, wie Zeichenverwendung, rhetorische Argumentation und sprachliche Handlungen in Reden, beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Politische Sprache, Pragmatik, Persuasion, Rhetorik, Manipulation und Kommunikationsanalyse.

Warum hält der Autor das Modell von Holly für problematisch?

Der Autor bemängelt, dass es bei diesem Modell schwierig ist, objektiv zu beurteilen, ob eine politische Aussage bewusst mit einer bestimmten Intention getätigt wurde oder ob sie zufällig in das Gesagte eingeflossen ist.

Welche Bedeutung haben die Modelle für den Durchschnittsbürger?

Das Verständnis dieser Modelle könnte dem Bürger helfen, die Diskrepanz zwischen der bürgernahen Sprache eines Politikers im Wahlkampf und seinem tatsächlichen Handeln nach der Wahl kritischer zu hinterfragen.

Excerpt out of 5 pages  - scroll top

Details

Title
Analysemodelle politischer Sprache
Subtitle
Sprache der Politik
College
Ruhr-University of Bochum  (Germanistisches Institut)
Course
Sprache der Politik
Grade
1,3
Author
Falk Przybilla (Author)
Publication Year
2008
Pages
5
Catalog Number
V174008
ISBN (eBook)
9783640947027
Language
German
Tags
analysemodelle sprache politik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Falk Przybilla (Author), 2008, Analysemodelle politischer Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174008
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  5  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint