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„Neue Frau“ und „Femme fatale“: Die Weimarer Republik als Wegbereiter der Emanzipation?

Titel: „Neue Frau“ und „Femme fatale“: Die Weimarer Republik als Wegbereiter der Emanzipation?

Seminararbeit , 2011 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julia Hümmer (Autor:in)

Geschichte - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Sie war berufstätig, geistig unabhängig, leger gekleidet mit Bubikopf, sexuell unverkrampft, sportlich, konsumorientiert und in ihrer Freizeit mit Vorliebe in Tanzpalästen und Kinosälen.“ – So lautete das Idealbild der Frau zur Zeit der Weimarer Republik, doch wie der Begriff schon sagt, handelt es sich hierbei lediglich um eine zeitgenössische Idealvorstellung. Davon ausgehend soll nun untersucht werden, inwiefern die Frau von damals denn auch realiter diesem Wunschbild entsprach. Im Zuge dessen soll sowohl von sozial-, alltags-, kultur-, politik- sowie geschlechtergeschichtlicher Seite die Situation der Frauen beleuchtet werden, um unter anderem auch anhand zeitgenössischer Aussagen die Ausmaße und Formen des fortschrittlichen Frauseins, beispielsweise der „neuen Frau“, zu erörtern. Des Weiteren soll diskutiert werden, inwiefern die Zeit der Weimarer Republik tatsächlich als Wegbereiter der Emanzipation gelten könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frauen und Politik

2.1. Allmähliche politische Gleichberechtigung der Frau

2.2. Kritische Stimmen über die politischen Innovationen

3. Frauen innerhalb des Berufslebens

3.1. Berufstätigkeit als Abkehr vom Image des „Hausmütterchens“?

3.2. Festhalten an alten Rollenmustern im Spiegel der Frauenerwerbstätigkeit

4. Das Verhältnis der Frau zu Liebe, Ehe und Sexualität

4.1. Die Institution der Ehe

4.2. Liebe und Sexualität

5. Die „neue Frau“

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die "neue Frau" der Weimarer Republik tatsächlich ihrem medialen Idealbild entsprach und analysiert die sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen der damaligen Zeit hinsichtlich der Emanzipation. Dabei wird insbesondere hinterfragt, ob die Weimarer Ära als Wegbereiter für spätere Frauenbewegungen gelten kann.

  • Politische Emanzipation und die Einführung des Frauenwahlrechts
  • Veränderungen im Berufsleben und der Konflikt zwischen neuen Anforderungen und traditionellen Rollenbildern
  • Transformation der Institution Ehe und moralischer Vorstellungen
  • Kritik und Widerstände konservativer Kreise gegen gesellschaftliche Neuerungen
  • Die mediale Inszenierung und Realität der sogenannten „neuen Frau“

Auszug aus dem Buch

3.1 Berufstätigkeit als Abkehr vom Image des „Hausmütterchens“?

Zur Zeit der Weimarer Republik schien man sich zunehmend von der Vorstellung der Frau als reine Hausfrau durch die stetig ansteigende Zahl der weiblichen Berufstätigen, vor allem im tertiären Sektor, zu verabschieden.14 Aufgrund der Tatsache, dass die Frauen nun ihr eigenes Geld verdienten, wurde es möglich, das Familienglück durch den Wegfall des wirtschaftlichen Zwangs in den Vordergrund zu stellen: Die Frau war nun aufgrund ihrer finanziellen Unabhängigkeit mehr in der Lage, sich nach einer gescheiterten Ehe auch von ihrem Ehemann zu trennen, um für sich und ihre Kinder eine neue Existenz aufzubauen.15 Ferner gelang ein allmählicher Ausgleich zum Mann bezüglich der Stellung innerhalb der Familie.16 Doch der größte Erfolg, der daraus resultierte, offenbarte sich im Charakter der Arbeiterinnen:

„Zu dem Umstand, daß die außerhalb des Hauses erwerbstätige Frau während ihrer Berufsarbeit oft andere Ansichten hört als die ihres Mannes, und dann ihm gegenüber kritischer wird, tritt die Tatsache, daß mit dem eigenen Einkommen meistens eine Steigerung des Selbstgefühls für die Frau verknüpft ist.“17

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zeitgenössische Idealvorstellung der „neuen Frau“ ein und stellt die Forschungsfrage, inwieweit die Realität diesem Bild entsprach.

2. Frauen und Politik: Das Kapitel behandelt die politische Emanzipation der Frau, insbesondere das Frauenwahlrecht, und setzt sich mit den aufkommenden kritischen Stimmen auseinander.

3. Frauen innerhalb des Berufslebens: Hier wird der Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit analysiert und die Ambivalenz zwischen beruflicher Unabhängigkeit und dem Festhalten an traditionellen Rollenmustern beleuchtet.

4. Das Verhältnis der Frau zu Liebe, Ehe und Sexualität: Dieses Kapitel untersucht den Wandel moralischer Vorstellungen und die Versuche, Ehe und Sexualität liberaler und gleichberechtigter zu gestalten.

5. Die „neue Frau“: Es wird das Phänomen der „neuen Frau“ als Leitbild analysiert, welches zwar mediale Verbreitung fand, jedoch nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung eine reale Lebensweise darstellte.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass die Weimarer Republik die Basis für künftige Emanzipationswellen legte, auch wenn der Wandel in der Praxis stark gehemmt blieb.

Schlüsselwörter

Weimarer Republik, Frauenbewegung, Emanzipation, Frauenwahlrecht, neue Frau, Rollenbilder, Erwerbstätigkeit, Gender, Gleichberechtigung, Liebe, Ehe, Sexualität, Sozialgeschichte, Frauenbild, gesellschaftlicher Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation der Frauen in der Weimarer Republik und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Politik, Berufsleben, Moralvorstellungen, die Institution der Ehe und das Leitbild der „neuen Frau“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob die Weimarer Republik tatsächlich als Wegbereiter für die Emanzipation der Frau gelten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf zeitgenössischen Aussagen, Dokumenten und der Auswertung historischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die politischen Errungenschaften, die Zunahme der Frauenerwerbstätigkeit, den Wandel in der Liebe und Sexualität sowie die Diskrepanz zwischen Wunschbild und Lebensrealität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Weimarer Republik, Emanzipation, neue Frau, Frauenwahlrecht und gesellschaftlicher Wandel sind zentrale Begriffe.

Warum wird das Image der „neuen Frau“ kritisch hinterfragt?

Da es sich bei dem Bild der „neuen Frau“ primär um eine mediale Inszenierung handelte, die in der Lebensrealität der meisten Frauen nur schwer umsetzbar war.

Wie wirkten sich die politischen Reformen auf die Ehe aus?

Es wurde eine liberalere Sichtweise angestrebt, jedoch scheiterten viele Reformen an konservativen Widerständen und alten Rechtsstrukturen.

Welche Rolle spielte die Berufstätigkeit für das Selbstbild der Frau?

Die Berufstätigkeit ermöglichte eine finanzielle Unabhängigkeit, die das Selbstwertgefühl steigerte und Frauen eine größere Autonomie innerhalb der Familie verschaffte.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Neue Frau“ und „Femme fatale“: Die Weimarer Republik als Wegbereiter der Emanzipation?
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Philosophische Fakultät, Department für Neueste Geschichte)
Veranstaltung
Proseminar "Die Weimarer Republik"
Note
1,0
Autor
Julia Hümmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V173870
ISBN (eBook)
9783640941315
ISBN (Buch)
9783640941421
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frau Weimarer Republik Emanzipation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Hümmer (Autor:in), 2011, „Neue Frau“ und „Femme fatale“: Die Weimarer Republik als Wegbereiter der Emanzipation?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173870
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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