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Die Bedeutung von Regeln für Kinder und deren Umsetzung im Schülerhort

Title: Die Bedeutung von Regeln für Kinder und deren Umsetzung im Schülerhort

Pre-University Paper , 2007 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Katrin Hillenbrand (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

„Kinder fordern uns heraus“

Das ist der Titel eines bekannten Buches von Rudolf Dreikurs.
Kinder fordern uns in der Tat heraus. Sie zu selbstbewussten, gemeinschaftsfähigen Erwachsenen zu erziehen ist eine enorme Herausforderung für jeden von uns. Als Erzieher, sei es in Krippe, Kindergarten, Hort oder Jugendzentrum, tragen wir einen großen Teil dieser Verantwortung und sind so ganz wesentlich an der Entwicklung der Kinder mitbeteiligt. Es liegt also auch in unseren Händen, diese Herausforderung anzunehmen und unser Bestes zu tun, um den Kindern die besten Möglichkeiten zu geben, ein Teil unserer Gesellschaft zu werden und gleichzeitig die Besonderheit jedes Einzelnen zu wahren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapitel 1: Theorie

1.1 Was sind Regeln

1.2 Theorien versch. Pädagogen zur Verbesserung des Regelverständnisses

1.3 Auswahl zur Übertragung auf den Schülerhort

Kapitel 2: Transfer in die Praxis

Erprobung ausgewählter Theorien zum Thema

2.1 Im Alltag

2.2 In der Raumgestaltung

2.3 In gezielten Angeboten

Kapitel 3: Ergebnisse und Erfahrungen

3.1 Reaktionen der Kinder

3.2 Aktuelle Situation im Hort

Kapitel 4: Reflexion

4.1 Was habe ich mitgenommen

4.3 Was hat sich geändert

4.4 Schlusswort

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Regeln für die Entwicklung von Kindern im Hortalltag und setzt sich kritisch mit pädagogischen Ansätzen auseinander, um durch die Anwendung logischer Konsequenzen und bewusster Kommunikation das Zusammenleben in der Einrichtung zu verbessern.

  • Analyse pädagogischer Theorien (Dreikurs, Montessori, Gordon) im Kontext von Regelsystemen.
  • Reflexion des eigenen Erziehungsverhaltens und der professionellen Haltung.
  • Praktische Erprobung von Methoden zur Regelvermittlung im Hortalltag und bei Angeboten.
  • Transfer theoretischer Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen der Raum- und Gruppenorganisation.
  • Beobachtung und Evaluation von Verhaltensveränderungen bei Kindern mit Migrationshintergrund.

Auszug aus dem Buch

1.2.1.1 Die Ermutigung

Dreikurs sagt: „Ein unartiges Kind ist immer ein entmutigtes Kind.“ Kinder müssen unbedingt ermutigt werden, damit sie sich entwickeln können und vertrauen bekommen, sich neuen Aufgaben zu stellen. Nur so können sie an sich wachsen und neue, positive Erfahrungen machen. In unserer Gesellschaft (das gilt heute noch genauso wie vor 40 Jahren) geben wir Kindern jedoch nicht oft genug die Chance, ermutigende Erfahrungen zu machen. Kinder sehen Erwachsene häufig als unfehlbare, große und überaus fähige Wesen an, was allein schon entmutigend wirken kann.

Durch den kindlichen Mut kann das Kind sich jedoch dennoch großen Aufgaben stellen und gibt nicht auf, trotz der Tatsache, dass es scheinbar unterlegen ist. Unsere Aufgabe ist es, dem Kind so viel Mut wie möglich zuzusprechen und es viele Dinge ausprobieren zu lassen, auch wenn wir befürchten, dass Kind könne es nicht gleich beim ersten Mal schaffen. Wenn uns zum Beispiel ein Kind anbietet, beim Tisch decken zu helfen, sollten wir uns nicht nur darüber freuen, sondern dem Kind die Chance geben, diese Aufgabe zu meistern, auch wenn die Gefahr besteht, dass ein Teller zu Bruch geht.

Wir müssen Vertrauen in das Kind zeigen. Sollte wirklich ein Teller zu Bruch gehen, ist es ganz wesentlich, dem Kind die Aufgabe nicht abzunehmen oder ihm gar Schuld zuzuschieben, sondern es auch weiterhin dazu zu ermutigen, sich dieser Aufgabe zu stellen, sodass das Kind nicht das Vertrauen in sich selbst verliert und sich entmutigt fühlt. Das Kind weiß in der Regel ohnehin, dass der Teller nicht herunterfallen sollte und ist daher schon von sich aus betrübt, wenn es passiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderung der Erziehung und begründet die Wahl des Themas vor dem Hintergrund einer Hortgruppe mit Kindern aus Migrationshintergrund.

Kapitel 1: Theorie: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Regeln sowie Erziehungsansätze von Rudolf Dreikurs, Maria Montessori und Thomas Gordon kritisch dargestellt und auf ihre Anwendbarkeit im Hort geprüft.

Kapitel 2: Transfer in die Praxis: Hier beschreibt die Autorin die konkrete Anwendung der ausgewählten Theorien im Hortalltag, bei der Gestaltung von Räumlichkeiten und in pädagogischen Angeboten.

Kapitel 3: Ergebnisse und Erfahrungen: Dieses Kapitel wertet die Reaktionen der Kinder auf die eingeführten Neuerungen aus und beschreibt die aktuelle Situation nach der praktischen Erprobung.

Kapitel 4: Reflexion: Der abschließende Teil reflektiert den persönlichen Lernzuwachs, die Veränderung der eigenen professionellen Haltung sowie ein Fazit zur Bedeutung von Zuwendung und Regeln.

Schlüsselwörter

Regeln, Erziehung, Schülerhort, Pädagogik, Ermutigung, logische Konsequenzen, Ich-Botschaften, Verhaltensänderung, Reflexion, Kindesentwicklung, Migrationshintergrund, Erzieherrolle, Gruppenarbeit, Raumgestaltung, Sozialkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Regeln im Schülerhort und wie pädagogische Theorien praktisch genutzt werden können, um Kindern Halt und Orientierung zu geben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Regelverständnis, der Umgang mit Konflikten, die Rolle des Erziehers sowie die Umsetzung pädagogischer Konzepte in einem sozialen Brennpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die gezielte Anwendung pädagogischer Theorien das Verhalten der Kinder positiv zu beeinflussen und eine sicherere Lern- und Spielumgebung zu schaffen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener pädagogischer Konzepte sowie der praktischen Erprobung und Reflexion dieser Ansätze in einer konkreten Hortgruppe.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auswahl von Ansätzen (Dreikurs, Montessori, Gordon) und deren praktische Umsetzung im Alltag, in der Raumgestaltung und bei gezielten Aktivitäten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Regeln, Ermutigung, logische Konsequenzen, Ich-Botschaften, Reflexion und Erziehungshaltung.

Wie bewertet die Autorin die Reaktionen der Kinder auf die neuen Regeln?

Die Autorin stellt fest, dass sich das Verhalten der Kinder langsam zum Positiven verändert hat, da sie sich ernst genommen fühlen und die Konsequenzen als Sicherheit wahrnehmen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Rolle von Belohnungen?

In Anlehnung an Thomas Gordon lehnt die Autorin klassische Belohnungssysteme eher ab und setzt stattdessen auf eine offene Kommunikation und die Verdeutlichung eigener Gefühle.

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Details

Title
Die Bedeutung von Regeln für Kinder und deren Umsetzung im Schülerhort
Grade
2,0
Author
Katrin Hillenbrand (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V173740
ISBN (eBook)
9783640941476
ISBN (Book)
9783640941551
Language
German
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Hillenbrand (Author), 2007, Die Bedeutung von Regeln für Kinder und deren Umsetzung im Schülerhort, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173740
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