While the southeast with its powerful economic engines Sao Paulo and Rio de Janeiro prospers and inherits most of the countries industrial and financial muscle, states in the north and the northeast are still at a very low development level, some even at the level of Sub-Sahara nations.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. Literature Review and explanatory models of development
3. Methodology and Data
4. Brazil - Economy of tomorrow?
4.1. Historical overview
4.2.The problem of uneven states
5. Conclusion
6. Literature
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens mit einem besonderen Fokus auf die bestehenden regionalen Disparitäten. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie sich unterschiedliche Niveaus von Humankapital und wirtschaftlicher Produktivität auf das Gesamtwachstum des Landes auswirken und welche Herausforderungen dies für die föderale Politik darstellt.
- Analyse der historischen Entwicklung Brasiliens und deren Auswirkungen auf aktuelle Strukturen.
- Untersuchung des Zusammenhangs zwischen regionaler wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und Bildungsstand.
- Evaluation der regionalen Ungleichheiten zwischen dem industriell geprägten Südosten und dem agrarisch dominierten Nordosten.
- Diskussion über die Rolle föderaler politischer Strategien und notwendige Reformansätze zur Förderung einer gleichmäßigeren Entwicklung.
Auszug aus dem Buch
4.2.The problem of uneven states
Between 1980 and 2010, the Human Development Index of Brazil rose from 0.641 to 0.764, placing the country on rank 53 between the world´s states. This makes Brazil Latin America´s most successful state in terms of Human Development. The increase of the per capita income in Brazil between 1980 and 2010 is at 298%, while the population living in relative poverty, has been reduced from 51,4% in 1990 to 35,1% in 2007. However, this positive data on Brazil does not show the regional inequalities and differences within the vast country. More than 20% of the male rural northeastern population migrated to the wealthier southeast in the 1990´s. This led to a massive demographic restructuring. The main purpose of this migration wave the desire for access to better health systems, better infrastructure or public goods, not primarily to seek work, as one would anticipate.
„Brazil is a country of migrants, with as much as 40 percent of the 170 million people having migrated at some point in their lives. Northeast (NE) Brazil has historically been characterized as a source of migrant outflow. Most out-migrants from the Northeast settled in the Southeast (SE), where the standard of living is significantly higher than the Northeast measured for example by per-capita income or poverty rates. Per-capita GDP in the Southeast exceeded that of the Northeast by nearly 300 percent (R$7,436 and R$2,494, respectively in 1997). In 1999, the headcount poverty rate in the Northeast was 44.3 percent compared to 8.5 percent in Sao Paulo.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Das Kapitel führt in das Thema ein und skizziert die Ambivalenz Brasiliens als aufstrebender "Green Giant" bei gleichzeitig bestehenden, massiven sozialen und regionalen Ungleichheiten.
2. Literature Review and explanatory models of development: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über verschiedene entwicklungstheoretische Ansätze, von klassischen Modellen bis hin zu Konzepten wie dem "Big Push" oder der Importsubstituierenden Industrialisierung.
3. Methodology and Data: Hier wird der methodische Ansatz der Untersuchung erläutert, der auf der Analyse von statistischen Daten zu BIP pro Kopf und Bildungsgraden basiert, um regionale Unterschiede aufzuzeigen.
4. Brazil - Economy of tomorrow?: Das Hauptkapitel analysiert die historischen Ursprünge der brasilianischen Konflikte und untersucht anhand von aktuellen Daten die gravierenden wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den Regionen.
4.1. Historical overview: Ein detaillierter Rückblick auf die politische Geschichte Brasiliens, von der Kolonialzeit über die Militärdiktaturen bis hin zur wirtschaftlichen Öffnung der 1990er Jahre.
4.2.The problem of uneven states: Eine detaillierte Untersuchung der regionalen Kluft, insbesondere zwischen dem entwickelten Südosten und dem strukturschwachen Nordosten, untermauert durch statistisches Datenmaterial.
5. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die regionale Ungleichheit die Entwicklung des Landes bremst und politische Reformen zur Stärkung der föderalen Steuerung notwendig sind.
6. Literature: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetressourcen zur Unterstützung der Argumentation.
Schlüsselwörter
Brasilien, BRIC-Staaten, wirtschaftliche Entwicklung, Humankapital, regionale Disparitäten, BIP pro Kopf, Bildungsgrad, Importsubstituierende Industrialisierung, föderales System, soziale Ungleichheit, Armut, Infrastruktur, Migrationsbewegungen, nachhaltiges Wachstum, politische Reformen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Brasiliens mit Fokus auf die Disparitäten zwischen den verschiedenen Regionen des Landes.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (BIP) und die Bildungssituation als Indikator für Humankapital.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Arbeit verfolgt die Hypothese, dass die regionale Ungleichheit bei Wirtschaftsleistung und Humankapital das Gesamtwachstum Brasiliens erheblich abbremst.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor verwendet eine vergleichende Analyse statistischer Daten (insbesondere vom IBGE) zu Einkommen und Bildungsjahren, um regionale Unterschiede innerhalb Brasiliens empirisch zu belegen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Überblick zur politischen Stabilität und eine detaillierte Auswertung aktueller regionaler Wirtschafts- und Bildungsdaten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind regionale Disparitäten, Humankapital, BIP, Brasilien, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Ungleichheit.
Wie unterscheidet sich der Südosten vom Nordosten in Bezug auf die Entwicklung?
Der Südosten gilt als industrielles Herz mit hoher wirtschaftlicher Kraft und Bildungsstand, während der Nordosten durch eine starke Abhängigkeit von der Landwirtschaft und ein niedrigeres Entwicklungsniveau geprägt ist.
Welche Rolle spielt die historische Politik bei der heutigen Situation?
Historisch gewachsene Strukturen, wie die weitgehende Unabhängigkeit der Bundesstaaten und zentralistische Machtansprüche, behindern laut Autor oft eine effiziente, landesweite Umsetzung von Entwicklungsprogrammen.
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- Christoph Blepp (Author), 2011, Is Brazil the Green Giant of tomorrow?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173267