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Sport und Gesundheit

Hat das durchgeführte Sportprogramm mit übergewichtigen und adipösen Kindern (8-12-jährig) einen positiven Einfluss auf ihr Bewegungsverhalten im Alltag?

Title: Sport und Gesundheit

Seminar Paper , 2007 , 56 Pages , Grade: 5.5

Autor:in: M. Sc. Christian Wyss (Author), Cyrill Meier (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition

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Summary Excerpt Details

Die Krankheitshäufigkeit von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter nimmt weltweit zu. Auch in der Schweiz stellt der rasche Anstieg der Prävalenz der Adipositas im Kindesalter ein echtes Problem für das Gesundheitssystem dar.
Aufgrund dieser immensen Bedeutung der körperlichen Aktivität im Kampf gegen das Übergewicht, wollen wir in dieser Arbeit untersuchen, ob ein durchgeführtes Sportprogramm mit übergewichtigen und adipösen Kindern einen Einfluss auf ihr Bewegungsverhalten im Alltag hat. Im Idealfall empfinden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Freude bei der sportlichen Aktivität und sind aufgrund dessen eher bereit, sich auch im täglichen Leben vermehrt aktiv zu bewegen. Es geht also darum, den Teilnehmenden einen Anstoss zur lustvollen körperlichen Betätigung zu geben, die sie im Alltag weiterverfolgen sollen. In dieser Arbeit wird nicht in erster Linie untersucht, ob die Betroffenen nach der Durchführung des Sportprogramms ab- oder allenfalls gar zugenommen haben, sondern ob sich ihr Bewegungsverhalten im Alltag verändert hat (also ob sie
beispielsweise immer noch vor allem den Fahrstuhl benutzen oder ob sie nun vermehrt Treppen steigen). Optimalerweise kann dies mit einer Gewichtsreduktion einhergehen, muss es aber nicht.
Diese Arbeit dient als Vorbereitung zur Lizentiatsarbeit, welche die gleiche Problematik untersuchen wird, allerdings mit einer grösseren Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Somit kann diese Arbeit auch als Vorbereitung für die Lizentiatsarbeit angesehen werden.
Zuerst wird in einem theoretischen Teil die aktuelle Problematik des Übergewichts und der Adipositas, die sich epidemisch von der Erkrankung des Individuums zu einer Erkrankung der Gesellschaft ausgedehnt hat, dargestellt und kurz diskutiert. Anschliessend
wird die Vielschichtigkeit und Problematik einer Bewegungstherapie besprochen und der Aufbau sowie wichtige Komponenten unseres Sportprogramms vorgestellt. Die der Fragestellung zugrunde liegende theoretische Basis wird anhand des Transtheoretischen Modells (TTM) erläutert. Am Schluss des Theorieteils werden bereits bestehende Präventionskonzepte in der Schweiz beschrieben. Im empirischen Teil werden das Untersuchungsdesign vorgestellt sowie die Untersuchungsdurchführung und das Verfahren der Datenverarbeitung bzw. Datenauswertung aufgezeigt. Den Abschluss der Arbeit bilden die Zusammenfassung und eine Diskussion über die zentralen Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Übergewicht und Adipositas

2.1.1 Vorbemerkungen

2.1.2 Der Body Mass Index (BMI)

2.1.3 Definition von Übergewicht und Adipositas

2.2 Folgen von körperlicher Inaktivität

2.3 Bewegungstherapie

2.3.1 Präventionssport bei Adipositas

2.3.2 Pädagogisch-didaktische Aspekte im Präventionssport

2.3.3 Steigerung der körperlichen Aktivität

2.3.4 Die Problematik von übergewichtigen und adipösen Kindern im Sportalltag

2.3.5 Psychologische Grundlagen

2.4 Sportprogramm

2.4.1 Sportwissenschaftliche Grundlagen des Sportprogramms

2.4.2 Herkunft des Sportprogramms

2.4.3 Ziele des Sportprogramms

2.4.4 Organisation des Sportprogramms

2.5 Fragebogen

2.5.1 Kritik zum Fragebogen

2.6 Das Transtheoretische Modell

2.6.1 Vorbemerkungen

2.6.2 Die fünf Phasen des TTM

2.6.3 Anwendung des TTM auf die Sportaktivität

2.6.4 Kritik des TTM

2.7 Prävention in der Schweiz

2.7.1 Bestehende Konzepte in der Schweiz

3. Fragestellung

4. Empirischer Teil

4.1 Probanden

4.2 Untersuchungsdesign und Datenerhebungsmethoden

4.3 Datenverarbeitung und Auswertung

4.4 Ergebnisse

5. Zusammenfassung und Diskussion

6. Schlusswort

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht, ob ein strukturiertes, vierwöchiges Sportprogramm bei übergewichtigen und adipösen Kindern (8-12 Jahre) einen messbaren positiven Einfluss auf ihr Bewegungsverhalten im Alltag hat. Dabei steht nicht die Gewichtsreduktion im Vordergrund, sondern die Steigerung der Freude an körperlicher Aktivität und die Etablierung eines aktiveren Lebensstils.

  • Grundlagen von Übergewicht und Adipositas bei Kindern
  • Methodische Konzepte der Bewegungstherapie
  • Einsatz und Validität des Transtheoretischen Modells (TTM)
  • Überblick über bestehende Präventionsprogramme in der Schweiz
  • Empirische Analyse des Sportprogramms und dessen Auswirkungen auf das Bewegungsverhalten

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Vorbemerkungen

Eine Person gilt als übergewichtig, wenn das körperhöhenbezogene Körpergewicht ein bestimmtes Mass übersteigt. Bei einer Adipositas ist hingegen die erhöhte Fettmasse ausschlaggebend. So wird eine Person als adipös angesehen, wenn der Anteil des Fettgewebes an der Gesamtkörpermasse über eine definierte Grenze kritisch erhöht ist (vgl. Kromeyer-Hauschild in Wabitsch, Zwiauer, Hebebrand & Kiess, 2005, S. 4). Es ist allerdings schwierig, sich unter diesen Definitionen etwas Konkretes vorzustellen. Dank des Body Mass Indexes (BMI), der sich aus den Komponenten Körpergrösse und Körpergewicht zusammensetzt, können immerhin Zahlen miteinander verglichen werden, was die Trennung von Übergewicht und Adipositas zumindest optisch erleichtert. Der BMI hat sich im ärztlichen Alltag nicht zuletzt wegen seiner einfach messbaren Parameter durchgesetzt. Obwohl er nur indirekt die Fettmasse bestimmt, hat sich der BMI gegenüber genaueren Methoden zur Bestimmung der Körperfettmasse behauptet. So misst beispielsweise die “Dual-X-ray Absorptiometrie“ exakt die Fett- und Magermasse, ist jedoch auf Grund der Bestrahlung bei Kindern nur in ausgewählten Fällen vertretbar (vgl. Fusch in Wabitsch et al., 2005, S. 272). Die direkten Methoden zur Bestimmung der Körperfettmasse bergen entweder gesundheitliche Risiken, sind aufwändig oder sehr kostspielig. Deshalb werden indirekte Methoden zur Ermittlung der Fettmasse in den meisten Fällen direkten Methoden vorgezogen. Nebst dem BMI gehören u.a. Hautfaltmessungen zu den indirekten Methoden, die auf Grund messmethodischer Fehler jedoch nur sporadisch zum Einsatz kommen (vgl. Kromeyer-Hauschild in Wabitsch et al., 2005, S. 12). Der BMI bietet ein günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. Somit scheint er seine Berechtigung im ärztlichen Alltag zu haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Prävalenz von Übergewicht bei Kindern in der Schweiz und stellt die zentrale Fragestellung vor, ob ein Sportprogramm das Bewegungsverhalten nachhaltig beeinflussen kann.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert medizinische Definitionen von Übergewicht, stellt das Transtheoretische Modell sowie das Sportprogramm vor und bietet einen Überblick über Schweizer Präventionskonzepte.

3. Fragestellung: Das Kapitel präzisiert die Forschungsfrage und setzt den Fokus auf die Untersuchung der Effekte des Sportprogramms auf das Alltagsverhalten der teilnehmenden Kinder.

4. Empirischer Teil: Hier werden das Untersuchungsdesign, die Datenbasis (Pretest/Posttest) und die Ergebnisse bezüglich der Teilnahmemotivation und der Verhaltensänderungen der Probanden dargestellt.

5. Zusammenfassung und Diskussion: Die Ergebnisse werden reflektiert und kritisch hinterfragt, wobei insbesondere die kurze Dauer des Programms als begrenzender Faktor für signifikante Verhaltensänderungen identifiziert wird.

6. Schlusswort: Die Autoren ziehen ein Fazit, das trotz der statistisch geringen Veränderungen einen Erfolg in der Begeisterung der Kinder erkennt und als Basis für weiterführende Projekte dient.

Schlüsselwörter

Adipositas, Übergewicht, Kinder, Sportprogramm, Bewegungsverhalten, Prävention, Body Mass Index, Transtheoretisches Modell, Bewegungsförderung, körperliche Inaktivität, Kindersport, Gesundheitsförderung, Motivationspsychologie, Ernährungsverhalten, Schweiz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob ein spezifisches Sportprogramm einen positiven Einfluss auf das alltägliche Bewegungsverhalten von übergewichtigen und adipösen Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt medizinische Grundlagen zu Übergewicht, pädagogische Aspekte der Bewegungstherapie, die Anwendung des Transtheoretischen Modells (TTM) und einen Überblick über aktuelle Schweizer Präventionsprojekte ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, ob durch ein geleitetes, vierwöchiges Sportprogramm ein Verhaltensimpuls gesetzt werden kann, der die Kinder dazu motiviert, sich auch abseits des Kurses im Alltag mehr zu bewegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein Pre- und Posttest-Design verwendet, bei dem Daten mittels eines 21-Item-Fragebogens erhoben und anschließend mittels SPSS und Excel ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der das BMI-Konzept und das TTM beleuchtet, sowie einen empirischen Teil, der die Daten der fünf teilnehmenden Probanden analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Adipositas, Bewegungsverhalten, Prävention, Kindersport, Body Mass Index und das Transtheoretische Modell.

Warum wurde eine Kontrollgruppe in der Untersuchung ausgelassen?

Der Verzicht auf eine Kontrollgruppe wurde primär mit zeitlichen Einschränkungen begründet, die eine umfassendere Untersuchung im Rahmen dieser Arbeit nicht zuließen.

Welche Rolle spielt das Transtheoretische Modell (TTM) für die Autoren?

Das TTM dient den Autoren als theoretisches Gerüst, um die Veränderungsstadien der Kinder in Bezug auf ihr Sportverhalten zu verstehen und Motivationsstrategien für das Sportprogramm abzuleiten.

Wie bewerten die Autoren den Erfolg des Programms nach vier Wochen?

Die Autoren bewerten den Erfolg als eher gering, da kaum signifikante Änderungen im Gewicht oder bei den Schulwegen feststellbar waren, räumen jedoch ein, dass das Programm bei der Senkung des Computer-Konsums erste Ansätze zeigte.

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Details

Title
Sport und Gesundheit
Subtitle
Hat das durchgeführte Sportprogramm mit übergewichtigen und adipösen Kindern (8-12-jährig) einen positiven Einfluss auf ihr Bewegungsverhalten im Alltag?
College
University of Bern  (ISPW)
Course
Seminar Sport und Gesundheit
Grade
5.5
Authors
M. Sc. Christian Wyss (Author), Cyrill Meier (Author)
Publication Year
2007
Pages
56
Catalog Number
V173181
ISBN (eBook)
9783640941223
ISBN (Book)
9783640941391
Language
German
Tags
sport gesundheit sportprogramm kindern einfluss bewegungsverhalten alltag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. Sc. Christian Wyss (Author), Cyrill Meier (Author), 2007, Sport und Gesundheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173181
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