Unterrichtsentwurf im Rahmen des Referendariats für GH in BA Wü im fach WAG.
Unterricht beschäftigt sich mit der Bewertung von Getränken im Hinblick auf den Zuckergehalt der Getränke. Nach der Sachanalyse findet sich ein Bezug zum Bildungsplan, methodische und didaktische Analyse sowie die Verlaufsskizze
Inhaltsverzeichnis
2. Sachanalyse
2.1. Die dreidimensionale Ernährungspyramide
2.1.1. Quantitative Aussage
2.1.2. Qualitative Aussagen
2.2. Getränke
2.3. Zucker und seine Gefahren
2.4. Mit den Sinnen wahrnehmen
3. Didaktische Analyse
3.1. Bedeutung des Themas für die SchülerInnen
3.2. Lernvoraussetzungen der SchülerInnen
3.3. Bezug zum Bildungsplan
3.4. Kompetenzen/ Ziele/ Niveaustufen
3.5. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit
3.6. Didaktische Reduktion
4. Methodische Analyse
4.1. Begrüßung/ Einstieg
4.2. Arbeitsphase
4.3. Ergebnissicherung
4.4. Abschluss
4.5. Puffer
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit besteht darin, Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse für die bewusste Auswahl von Getränken zu sensibilisieren, indem sie diese durch eine sinnesorientierte Untersuchung sowie einen Abgleich mit der Ernährungspyramide hinsichtlich ihres Zuckergehalts kritisch bewerten.
- Ernährungsphysiologische Bewertung von Getränken
- Die dreidimensionale Ernährungspyramide als Orientierungshilfe
- Wahrnehmung von Lebensmitteln über die fünf Sinne
- Gefahren durch übermäßigen Zuckerkonsum
- Transfer der Ergebnisse auf den persönlichen Alltag
Auszug aus dem Buch
2.2. Getränke
Die Getränke erhalten neben den „tierischen“ und „pflanzlichen Lebensmitteln“ eine eigene Seite, weil sie Lieferanten für hohe Energiemengen sein können und in engem Zusammenhang zur Entstehung der Adipositas gesehen werden.
Aus diesem Grund ist es notwendig, Getränke besonders aufmerksam auszuwählen und dabei den Energiegehalt zu beachten. Die primäre Aufgabe der Getränke ist die Zufuhr von Flüssigkeit, das Durstlöschen, nicht jedoch die Bereitstellung von Nährstoffen und Energie. Aus diesem Grund zählen Obst- und Gemüsesäfte, sowie Milch nicht zu den Getränken, sondern werden aufgrund ihrer Inhaltsstoffe den pflanzlichen, wie auch den tierischen Lebensmitteln zugeordnet.
Zu den ernährungsphysiologischen Bewertungskriterien für Getränke gehören der Gehalt an Energie, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, an Süßungsmittel und anregenden Substanzen. Trinkwasser, Mineralwasser, ungesüßte Kräuter und Früchtetees liefern keine Kalorien und sind deshalb in der Basis der Pyramidenseite angeordnet. Den Durst sollte man vorzugsweise mit diesen Getränken löschen. Weniger günstig sind anregende Getränke oder solche mit mäßigem Energiegehalt. Dazu gehören neben Kaffee und schwarzem Tee auch Obstsaftschorlen, Lightgetränke und alkoholfreies Bier. In der Spitze befinden sich Getränke, die mehr als 7% Kohlenhydrate enthalten und damit relativ viel Energie liefern, wie beispielsweise Fruchtsaftgetränke, Nektare, Limonaden oder Energy Drinks.
Zusammenfassung der Kapitel
2. Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der dreidimensionalen Ernährungspyramide, die Charakteristika von Getränken sowie die Risiken eines hohen Zuckerkonsums und die Bedeutung der sensorischen Wahrnehmung.
3. Didaktische Analyse: Hier wird die Relevanz des Themas für die Schülerinnen und Schüler begründet, der Bezug zum Bildungsplan hergestellt sowie die Lernziele und die Einbettung in die Unterrichtssequenz definiert.
4. Methodische Analyse: Dieser Abschnitt beschreibt den geplanten Unterrichtsverlauf, unterteilt in Einstieg, Arbeitsphase mit Stationenlernen, Ergebnissicherung und Abschluss, inklusive möglicher methodischer Alternativen.
Schlüsselwörter
Ernährung, Getränke, Ernährungspyramide, Zuckergehalt, Sensorik, Adipositas, Gesundheitserziehung, Lebensmittelbewertung, Stoffwechsel, Kohlenhydrate, Prävention, Unterrichtsentwurf, Werkrealschule, Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit, Lebensmittelauswahl
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit primär?
Die Arbeit fokussiert sich auf die kritische Untersuchung und Bewertung von Getränken im Hinblick auf deren Inhaltsstoffe, insbesondere den Zuckergehalt, um ein Bewusstsein für eine gesundheitsbewusste Ernährung zu fördern.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die Anwendung der Ernährungspyramide, die chemische Wirkung von Zucker auf den Körper, die Nutzung der fünf Sinne bei der Lebensmittelprüfung und die Reflexion des eigenen Konsumverhaltens.
Was ist das übergeordnete Lernziel?
Die Schülerinnen und Schüler sollen Getränke eigenständig anhand ihrer Sinne beurteilen, sie korrekt in die Ernährungspyramide einordnen können und die gesundheitlichen Risiken eines übermäßigen Zuckergenusses verstehen.
Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?
Es wird ein schülerzentriertes Stationenlernen gewählt, das die Sinne aktiviert, ergänzt durch eine Ergebnissicherung in Form eines Unterrichtsgesprächs, um den Transfer in den Alltag zu gewährleisten.
Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in eine fachliche Analyse der Ernährungspyramide und Zuckerarten sowie in eine didaktische und methodische Planung, die den Aufbau der Unterrichtsstunde detailliert darlegt.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Ernährungspyramide, Zuckergehalt, Sensorik, Adipositasprävention, Gesundheitsbewusstsein und handlungsorientiertes Lernen.
Warum werden Getränke in der Ernährungspyramide gesondert betrachtet?
Getränke werden als eigene Kategorie geführt, da sie einerseits essenziell für die Flüssigkeitszufuhr sind, andererseits aber häufig unbemerkt zu hohe Mengen an Energie und Zucker liefern, was in direktem Zusammenhang mit Adipositas steht.
Welche Konsequenz ziehen die Schüler aus den Gefahren des Zuckers?
Die Schüler sollen erkennen, dass sie durch die bewusste Wahl von kalorienfreien oder zuckerarmen Durstlöschern wie Wasser oder ungesüßtem Tee gesundheitliche Risiken wie Übergewicht und Diabetes minimieren können.
- Arbeit zitieren
- Marina Stern (Autor:in), 2011, Getränke untersuchen und bewerten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172750